Ein recht häufiger Schädling an Erdbeeren ist die Schaumzikade. Dieser Schädling saugt den Saft aus dem Inneren der Pflanze. Man erkennt ihn an einem schaumigen Belag im Zentrum der Pflanze. Dies ist die Art und Weise, wie sich der Schädling durch die Absonderung seines Speichels vor der Sonne schützt.
Es gibt mehrere Methoden, diese Schaumzikade zu bekämpfen. Gehen Sie die gesamte Erdbeerplantage ab und sammeln und vernichten Sie die Milben. Sie sind recht groß und gut sichtbar. Eine andere Methode ist, eine Kaliumpermanganatlösung herzustellen und diese zusammen mit heißem Wasser (60–70 °C) über die Erdbeersträucher zu gießen. Diese Behandlung ist für Erdbeeren immer vorteilhaft, auch während der Blüte, und schadet ihnen nicht. Am besten wenden Sie diese Methode jedoch abends an. Wichtig: Junge Pflanzen sollten besser mit kühlerem Wasser (45 °C) gegossen werden. Bitte beachten Sie: Tipps von erfahrenen Gärtnern zum Anbau von ErdbeerenDie
Die Erdbeerspinnmilbe ist sehr klein und mit bloßem Auge unsichtbar. Sie lebt unter den Blättern und saugt den Pflanzensaft. Dadurch wird die Pflanze stark geschwächt, die Blätter rollen sich ein und der Strauch schrumpft. Bei starkem Befall vergilben die Blätter und sterben schließlich ab.
Man kann es auf die gleiche Weise bekämpfen wie im ersten Fall: mit kochendem Wasser. Man kann es auch mit kolloidalem Schwefel oder Nero behandeln. Allerdings sind das Pestizide und sollten erst nach der Ernte angewendet werden.
Erdbeerbraune Flecken
Eine Zubereitung, die man zu Hause herstellen kann: Für 10 Liter Wasser benötigt man 5 Gramm Kaliumpermanganat, 1 Flasche Jod, 20 Gramm Seife und 2 Esslöffel Natron.
Die Behandlung kann auch mit einem Kupferpräparat oder Bordeauxbrühe erfolgen. Bei starkem Befall können Oxychom, Ridoml oder Skor eingesetzt werden. Diese Behandlung ist notwendig, da der Pilz nach einem starken Befall 60 bis 100 % der Blätter zerstören kann. Dadurch wird die Pflanze nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt, was zum Absterben der Blattspreite und schließlich zum Tod der Pflanze führt.
Anzeichen dieser Krankheit sind dunkle Flecken auf den Blättern sowie an Blütenstielen und Ausläufern. Anfangs ähneln diese vertrockneten Blatträndern, später bilden sich jedoch dunkle Polster an den Blattspitzen – das ist das Pilzmyzel. Die Ursachen für die Ausbreitung des Pilzes können vielfältig sein, darunter übermäßige Feuchtigkeit und Insektenschädlinge, die die Krankheit übertragen.
Schwarzfäule und Krautfäule
Der Erreger entwickelt sich auf verrottenden Lebensmitteln sehr schnell und bildet in Pflanzen dunkel gefärbte, kugelförmige Zygosporen. Die Vermehrung erfolgt rasch bei hohen Temperaturen und einer relativen Luftfeuchtigkeit über 85 %. Eine Behandlung ist erforderlich. Erdbeeren im Frühjahr gegen Krankheiten und Schädlinge behandelnDie
Sie können diese Krankheiten vermeiden und müssen nicht mit Chemikalien dagegen vorgehen, wenn Sie Erdbeeren aufrecht anbauen.
Eine weitere Krankheit ist die Krautfäule. Sie reduziert den Ertrag um mindestens 15 %, und in manchen Fällen geht die gesamte Ernte verloren. Diese Krankheit befällt alles oberirdische: Blätter, Triebspitzen, Blütenstände, Knospen und die Beeren selbst. Besonders die Beeren sind betroffen und entwickeln braune, harte Flecken. Diese Beeren sind ungenießbar; sie schmecken bitter.
Bekämpfungsmethoden: Fruchtwechsel, sachgemäße Bewässerung und hochwertige Düngung, Anpflanzung gesunder Setzlinge.
Fusarium-Welke
Was ist bei der Erdbeerkrankheit Fusariumwelke (Foto und Behandlung) zu beachten? Bei dieser Krankheit zeigt sich eine Rötung in der Mitte des Strauchs. Im chronischen Verlauf verformen sich die Blätter schalenförmig, werden grau und welken schließlich. Der Fruchtansatz ist gering oder bleibt ganz aus. Innerhalb weniger Jahre kann diese Krankheit die Erdbeerpflanze vollständig zerstören.
Der Befallsgrad hängt maßgeblich vom Klima, den Anbaumethoden und dem Reifegrad der Setzlinge ab. Die Krankheit tritt häufig fleckenweise auf, was mit den tiefer gelegenen Böden zusammenhängt, in denen Erdbeeren angebaut werden. Auch kontaminierter Boden kann eine Infektionsquelle darstellen. Die Krankheit ist besonders häufig in Erdbeerplantagen, in denen Erdbeeren schon lange kultiviert werden.
Gute landwirtschaftliche Praktiken machen Setzlinge widerstandsfähiger gegen Krankheiten. Krankheitsfreies Pflanzgut und eine sachgemäße Fruchtfolge sind ebenfalls entscheidend. Treten Krankheitsausbrüche in der Region auf, müssen befallene Sträucher entfernt werden.
Um den Krankheitsverlauf zu mildern, können Sie bestimmte Schutzmaßnahmen ergreifen: Bringen Sie reichlich Kaliumoxid und Kalk auf den Boden aus. Decken Sie die Fläche mit schwarzer Vinylfolie ab. Die richtige Pflege ist unerlässlich. Pflege von Erdbeeren nach der ErnteDie
Verticillium-Welke und andere Pilzkrankheiten
Wie erkenne ich die Anzeichen der Verticillium-Welke (Fotos und Behandlungsmöglichkeiten)? Bei dieser Krankheit verfärben sich die Blattstiele zunächst rot, besonders im Endstadium des Wachstums, und der Strauch bleibt flach und verkümmert. Zuerst werden die unteren Blätter befallen, dann der gesamte Strauch. Auf sandigem Boden kann die Pflanze schneller absterben; auf lehmigem oder sandig-lehmigem Boden verläuft die Krankheit langsamer.
Wird die Krankheit durch Schlauchpilze verursacht, ist die gesamte Pflanze betroffen: Blätter, Beeren und sogar Wurzeln. Diese Krankheit kann alle im Garten wachsenden Pflanzen befallen. Der Pilz breitet sich bei häufigem Regen und warmem Wetter rasant aus. Er kann durch bereits infizierte Sämlinge, durch Gießen, an Werkzeugen und sogar an Fahrzeugreifen eingeschleppt werden.
Anzeichen der Krankheit sind braune Flecken auf den Blättern, die schließlich aufreißen. Das betroffene Blatt trocknet nicht aus, sondern dient als Infektionsherd. Auch die Triebe weisen braune Flecken mit hellem Zentrum auf. Auf den Beeren selbst sind die Flecken anfangs klein und wässrig. Im Verlauf der Krankheit vergrößern sie sich jedoch und verdunkeln sich. Diese Beeren sollten nicht verzehrt werden.
Im Frühstadium der Krankheit können Fungizide wie Ridomil, Quadris und andere eingesetzt werden. Bei fortgeschrittenem Befall ist eine Spritzung mit Bordeauxbrühe erforderlich.
Nematoden sind Erdbeerschädlinge

Stark befallene Pflanzen ähneln Brokkoli. Die Blätter verdrehen sich, die Blattstiele verkürzen sich, die Ausläufer verdicken sich und die Blüten werden deformiert und missgestaltet. Die Beeren sind naturgemäß, selbst wenn sie vollreif sind, völlig geschmacklos und verformt. Mit Beginn der Regenzeit vermehren sich die Nematoden rasant.
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Agronomen empfehlen die Behandlung von Erdbeeren mit dem biologischen Produkt Nemabact. Auch das Anpflanzen von Ringelblumen in der Nähe von Erdbeeren ist eine gute Option. Sie verhindern die Vermehrung von Nematoden. Zwar verschwinden die Nematoden nicht, wenn sie bereits vorhanden sind, aber sie breiten sich nicht weiter aus.
Viele interessieren sich für die Entwicklung von Pilzkrankheiten an Erdbeeren, insbesondere für Fotos und Behandlungsmethoden gegen Braunfleckenkrankheit. Diese bekannte und weit verbreitete Krankheit zerstört bis zu 50 % der Blätter und schwächt die Pflanze erheblich. Sie wird durch den Pilz Marssonina petontillae verursacht.
Die Krankheit äußert sich durch große Flecken auf den Blättern, die häufig gegen Ende des Sommers auftreten. Anfangs sind diese Flecken rötlich, verfärben sich dann aber vollständig braun und lassen die Blätter welk aussehen. Die Erdbeer-Braunfleckenkrankheit beeinträchtigt die Bildung generativer Knospen stark und führt im Folgejahr zu erheblichen Ertragseinbußen.
Wie lässt sich dieses Problem bekämpfen? Zunächst ist es wichtig, resistente Erdbeersorten anzubauen. Sollten Ihre Erdbeeren dennoch befallen sein, empfehlen Experten das Produkt Gamair. Wichtig ist außerdem, die richtigen Anbaumethoden anzuwenden und vorbeugende Maßnahmen gegen Pilzbefall zu ergreifen. Besprühen Sie die betroffenen Flächen im Herbst mit einem Produkt wie Ordan, Falcon oder Metaxil.
Verschiedene Rüsselkäferarten
Wie bekämpft man diese Insekten? Sobald sich die Knospen bilden und unmittelbar nach der Ernte, sollte das Erdbeerbeet mit einer 3%igen Malathionlösung besprüht werden: 30 Gramm Lösung pro Eimer Wasser. Im Herbst sollten Pflanzenreste entfernt und die Reihenzwischenräume aufgelockert werden.
Der Brennnesselblattrüssler ist ein weiterer Schädling. Er ist grün und besitzt einen breiten, aber kurzen Rüssel. Dieses Insekt frisst die Blattränder. Sobald die Blütenstängel erscheinen, verpuppen sich die Rüssler. Die Larven überwintern im Boden und schädigen im Spätsommer die Erdbeerwurzeln.
Wie lässt sich die Krankheit bekämpfen? Es wird nicht empfohlen, die Pflanze länger als vier Jahre am selben Standort anzubauen. Lockern Sie den Boden vor der Blüte und nach der Ernte. Behandeln Sie die Pflanzen außerdem mit einer zubereiteten 50%igen Malathionlösung (30 Gramm Malathion pro Eimer Wasser). Erdbeeren unter Abdeckmaterial pflanzenDie
Ursachen der Erdbeerkrankheit
Erdbeeren welken manchmal. Das kann an unzureichender Bewässerung liegen, aber auch an Wurzelschäden durch Maulwurfsgrillen oder Maulwürfe. Zur Bekämpfung von Maulwurfsgrillen gibt es viele Insektizide, die beim Pflanzen in das Pflanzloch gegeben werden sollten.
Die Erdbeeren faulen. Dafür gibt es mehrere Gründe. Am häufigsten sind Pilzkrankheiten, die durch hohe Luftfeuchtigkeit begünstigt werden, die Ursache. Auch dichtes Pflanzen und mangelnde Belüftung können Fäulnis begünstigen. Faule Früchte sollten entfernt werden. Es empfiehlt sich außerdem, vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen, sobald die ersten Beeren erscheinen: Decken Sie die gesamte Fläche mit Sägemehl ab, damit die Beeren nicht den Boden berühren.
Um zu verhindern, dass Erdbeeren krank werden, ist es notwendig, alle landwirtschaftlichen Praktiken einzuhalten und rechtzeitig Wurzel- und Blattdüngung durchzuführen, damit die Pflanze gesund bleibt und Krankheiten besser verträgt.

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