Die Krankheiten kennen Kirschen nach Beschreibung und FotosSo können Sie schnell erkennen, ob mit dem Baum etwas nicht stimmt und die wirksamste Behandlung wählen. Denn wenn ein Obstbaum von einer dieser Krankheiten befallen wird, kann dies nicht nur den Kirschertrag, sondern auch das Wachstum des Baumes stark beeinträchtigen, und unbehandelt kann der Baum mit der Zeit sogar absterben. Schon so mancher Gärtner hat seine Kirschplantagen aufgrund mangelnden Wissens verloren. Deshalb ist es wichtig, die häufigsten Kirschkrankheiten, ihre Beschreibungen und Behandlungsmethoden zu kennen, bevor Sie diesen besonderen Baum auf Ihrem Grundstück pflanzen.
Clusterosporiasis
Diese unangenehme Krankheit mit ihrem komplizierten Namen gehört zu den Pilzkrankheiten. Warmes und feuchtes Wetter begünstigt ihre Entwicklung, daher sollten Sie Ihren Baum in solchen Perioden besonders häufig kontrollieren. Sie können die Krankheit an den Blättern des Kirschbaums erkennen. Im Anfangsstadium bilden sich kleine braune Flecken am Rand; im weiteren Verlauf entstehen Löcher anstelle der Flecken. Die Krankheit befällt auch die Früchte, die nicht nur unappetitlich aussehen, sondern auch austrocknen und somit ungenießbar werden. In schweren Stadien breitet sich die Krankheit auf die Rinde aus und verursacht Risse.
Die Behandlung der Kirschblütenfäule (mit Fotos), die der Clasterosporium-Fäule ähnelt, besteht hauptsächlich darin, die Überwinterung des Pilzes am Baum während der kalten Jahreszeit zu verhindern. Dies bedeutet, alle befallenen Stellen des Baumes abzuschneiden und sofort zu verbrennen. Wenn die Baumrinde rissig ist und Harz austritt, sollte die Stelle mit Gartenpech versiegelt werden. Abgefallene, befallene Früchte und Blätter sollten ebenfalls verbrannt werden.
Kokzomykose
Optisch äußert sich diese Krankheit durch braune Flecken auf der Blattoberseite, während sich auf der Außenseite ein weiß-rosa Belag bildet. Befallene Blätter stellen die Photosynthese ein, vergilben vollständig und fallen ab. Sowohl Früchte als auch Rinde sind anfällig für Verformungen. Die Gefahr besteht darin, dass die Holzreifung gehemmt wird, was bei starkem Frost zu Erfrierungen führen kann.
Wenn Kirschbäume bereits im August ihre Blätter verlieren, ist es Zeit, den Baum zu behandeln. Zunächst müssen alle befallenen Stellen entfernt werden. Im Frühjahr kann man der Krankheit vorbeugen, indem man das Holz mit Nitrfen behandelt. Auch das Besprühen des Baumes mit Bordeauxbrühe hilft gegen die Krankheit.
Kokzygeose ist für Kirschsorten wie „Lyubskaya“ und „Vladimirskaya“ untypisch.
Moniliosis
Um Kirschbaumkrankheiten zu erkennen, müssen Sie deren Beschreibungen und Fotos sowie Behandlungsmethoden kennen. Dies ist besonders wichtig, wenn Ihr Kirschbaum plötzlich von Moniliose befallen wird. Diese Krankheit kann sich auf andere Bäume ausbreiten. Sie befällt die Zweige und das Laub des Baumes. Auf den Ästen bildet sich ein ascheartiger Belag, und die Blätter trocknen aus, sodass der Baum manchmal aussieht, als sei er von einem Feuer angegriffen worden. Die trockenen Blätter, die mit dieser Krankheit einhergehen, werden durch die sogenannte Moniliose verursacht.
Da sich die Krankheit von bereits infizierten Stellen des Baumes ausbreitet, müssen alle entzündeten Bereiche entfernt und verbrannt werden. Dies ist zwar ein arbeitsintensiver Prozess, aber die einzige Möglichkeit, die Krankheit vom Baum zu entfernen.
Anthraknose
Eine der wenigen Krankheiten, die vor allem die Früchte des Baumes befällt. Kirschen entwickeln, selbst wenn sie noch nicht reif sind, einen dünnen Belag, und bei anhaltend heißem Wetter können sich auch die Blätter des Baumes rot verfärben.
Am besten bekämpft man die Krankheit, indem man die befallenen Früchte pflückt und sie abseits des Beetes, vorzugsweise in der freien Natur, vergräbt. Eine Polyram-Lösung ist sowohl zur Behandlung als auch zur Vorbeugung wirksam.
Kirschrost
Es handelt sich um eine Pilzkrankheit, die sich als rotbraune Flecken (ähnlich wie Rost) auf den Blättern der Bäume zeigt.
Zur Behandlung dieser Krankheit sollte der Baum mit dem Präparat „Hom“ behandelt werden, das im Verhältnis 40 Gramm auf 5 Liter Wasser verdünnt wird. Da die Krankheit hauptsächlich auf der Blattoberseite auftritt, ist die Behandlung des Baumes mit diesem Präparat unkompliziert.
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Rußschimmel
Eine weitere Kirschkrankheit ist der Rußtaupilz, der (mit Fotos) wie folgt beschrieben wird: Es bilden sich schmutzig-graue, rußartige Flecken auf Blättern, Trieben und schließlich auch auf den Früchten. Im fortgeschrittenen Stadium wird der Fleck zu einem dichten, grauen Belag, der sich leicht von Hand abreiben lässt und einen schwarzen, rußartigen Rückstand hinterlässt – daher der Name.
Die Behandlung von Holz mit kupferhaltigen Präparaten ist wirksam.
Kenntnisse über Kirschbaumkrankheiten, einschließlich ihrer Beschreibungen und Fotos, helfen nicht nur bei der rechtzeitigen Behandlung, sondern steigern auch den Ertrag. Denn jede Pflanze benötigt die richtige Pflege, wozu auch Maßnahmen zur Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten gehören.

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