Wie man Kohlweißlinge an Kohl mit einfachen Methoden loswird

Krankheiten und Schädlinge

Kohlweißling-Schädling

Unter den Kohlparasiten stellt der Schmetterling eine ernsthafte Bedrohung dar. Er ist in ganz Russland verbreitet und verursacht erhebliche Schäden an Kohlplantagen.

Hausmittel sind sehr wirksam gegen Schädlinge – sie sind stets leicht verfügbar und preiswert. Erfahrene Gärtner geben Tipps, wie man Kohlweißlinge mit Hausmitteln bekämpfen kann.

Beschreibung des Schädlings

Das Hauptunterscheidungsmerkmal zu anderen Schmetterlingen sind ihre weißen Flügel. Die Weibchen erreichen eine Flügelspannweite von 5–6 Zentimetern und sind daher in grünen Kulturpflanzen gut zu erkennen. Diese Insekten werden bei wärmerem Wetter aktiv, meist im späten Frühling oder Sommer. Sie ernähren sich von süßem Blütennektar.

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Die Lebensdauer beträgt 20 Tage. In dieser Zeit legt ein einzelnes Weibchen 80 bis 100 Eier auf die Blattunterseiten. Bei einem Massenbefall der Schmetterlinge übersteigt die Anzahl der Eier im Laufe der Saison Tausende. Innerhalb von 20 Tagen kann diese Insektenmenge eine ganze Ernte vernichten.

Die auf den Blättern schlüpfenden Raupen sind gelbgrün mit schwarzen Streifen. Ihr Körper ist mit einem feinen Flaum bedeckt und sie sind 3–4 Zentimeter lang. Die Raupen fressen die Blätter, verzehren das gesamte Fruchtfleisch und lassen die Blattadern zurück.

Aufmerksamkeit!

Ein sicheres Anzeichen für einen Schmetterlingsbefall an Kohlköpfen ist das Auftreten von Löchern in den Kohlköpfen.

Die Puppen überwintern gut. Sie verstecken sich in der Baumrinde und heften sich an Strauchstämme. Mit dem Frühling befallen und vernichten die Schädlinge die Kohlpflanzen.

Schaden

Nachdem die Raupe an Kohlblättern gefressen hat, hinterlässt sie ihre Ausscheidungen darauf. Die verbleibenden Kohlköpfe verfaulen schnell und sterben ab. Der Befall breitet sich auf benachbarte Pflanzen aus, die ebenfalls bald verfaulen. Die Schmetterlinge selbst gelten als Überträger von Pilz- und Viruserkrankungen.

Gründe für das Auftreten

Es gibt keinen eindeutigen Grund für das Auftreten der Kohlweißlinge. Ihr Befall erfolgt plötzlich und in drei Phasen: Früh-, Hoch- und Spätsommer. Kohlweißlinge gedeihen am besten bei trockenem, warmem Wetter; Hitze und Regen schaden ihnen. Die Falter wandern von Plantage zu Plantage, sodass ihr Aufenthaltsort im Voraus nicht bestimmt werden kann.

Wie man es für immer loswird

Volksheilmittel Sie sind hochwirksam gegen Raupen und Kohlweißlinge. Im Gegensatz zu chemischen Mitteln zersetzen sie sich schnell im Boden, hinterlassen keine Nebenprodukte und vergiften die Pflanzen nicht.

Waschmittel und Asche

Das einfachste und gebräuchlichste Rezept für Insektenschutzmittel besteht aus folgenden Zutaten:

  • 100 g geriebene Seife;
  • ½ Tasse Asche;
  • 5 Liter Wasser.

Seife und Asche in warmem Wasser auflösen und die Mischung 1 Stunde ziehen lassen. Die Lösung in eine Sprühflasche füllen und den Kohl von oben nach unten besprühen, dabei besonders auf die Blattunterseiten achten. Das Gemüse morgens besprühen, damit es bis zum Abend abtrocknen kann. Die Behandlung alle 3–4 Tage über einen Zeitraum von 2 Wochen wiederholen.

Senfinfusion

Senf vertreibt Schmetterlinge sofort, und schon nach der zweiten Anwendung nimmt ihre Anzahl deutlich ab und verschwindet bald ganz. Lösen Sie 100 Gramm Senfpulver in einem Eimer heißem Wasser auf. Lassen Sie die Mischung abkühlen und verdünnen Sie sie dann im Verhältnis 1:1 mit sauberem Wasser. Besprühen Sie die Kohlpflanze alle drei Tage über die gesamte Höhe. Wiederholen Sie diese Prozedur zwei Wochen lang.

Beifuß

Wermut wächst überall in Gärten. Er ist ein hervorragendes Schädlingsbekämpfungsmittel. Junge Pflanzen werden während der Blütezeit gepflückt und tagsüber kurz in der Sonne getrocknet. Die Zweige werden zerkleinert und in einen Eimer gegeben. Diesen mit Wasser füllen und 10–15 Minuten kochen lassen.

Nach dem Kochen wird der entstandene Sud abgekühlt und im Verhältnis 1:10 mit Wasser verdünnt. Besprühen Sie die Pflanzen 2 Wochen lang alle 3-4 Tage.

Notiz!

Statt Wermut kann man Tomaten- oder Kartoffelgrün verwenden – das hat den gleichen Effekt.

Essig

Manche Gärtner raten zur Zucht Essigmischung:

  • 3 EL Essig beliebiger Art;
  • 1 EL gemahlener schwarzer Pfeffer;
  • 2 EL Speisesalz.

Lösen Sie die Zutaten in einem Eimer Wasser auf und besprühen Sie das Gemüse damit 2–3 Wochen lang jeden zweiten Tag. Essig ist ebenfalls wirksam gegen Larven und tötet diese ab.

Verhütung

Sie können verhindern, dass Raupen und Kohlweißlinge auf Ihrem Grundstück auftreten. Folgende Methoden können dabei helfen:

  • Vor dem Pflanzen den Boden gründlich umgraben und mit einem Insektizid bewässern – nach dem Winter können sich noch Puppen darin befinden.
  • Die Fläche um das Kohlbeet wird von Unrat befreit, und der Zaun wird mit einem Wasserstrahl abgespült, um Insekten abzuwaschen;
  • Nach dem Pflanzen des Kohls sollte dieser in der dritten Woche mit einem Zwiebelaufguss (5-6 Zwiebelschalen auf 5 Liter Wasser) gegossen werden. Die Bewässerung sollte nach einer Woche wiederholt werden. Anstelle der Zwiebelschalen können 200 g Pinienzapfen verwendet werden.
  • Zu Beginn des Sommers kann man den Kohl mit einem Moskitonetz abdecken, um ihn vor Schädlingen zu schützen;
  • Pflanzen Sie stark duftende Kräuter neben Kohl: Dill, Ringelblume, Thymian. Der Duft vertreibt Insekten.

Um nicht von Schädlingen überrascht zu werden, wird das Wachstum des Kohls täglich kontrolliert. Sobald weiße Flügel im Garten entdeckt werden oder Löcher in den Blättern auftreten, werden drastischere Maßnahmen zur Insektenbekämpfung eingeleitet.

Beratung

Das Entfernen des Weißen aus dem Kohlbeet ist gar nicht so schwierig. Mit ein paar Tipps geht es um ein Vielfaches schneller:

  • Raupen oder Larven können nach dem Anziehen von Handschuhen von Hand entfernt werden;
  • Schmetterlinge lieben Zucker, deshalb bereiten sie einen Köder vor: Sie lösen zwei Esslöffel Zucker in einem Glas Wasser auf und stellen es in die Nähe des Kohls. Sobald sich die Schmetterlinge am Köder versammeln, werden sie gefangen und getötet.
  • Sie streuen Aschewege um die Kohlbeete. Holzasche ist ein zuverlässiges Mittel im Kampf gegen Schmetterlinge.

Die Insektenbekämpfung ist erfolgreich, wenn die Behandlungen regelmäßig und in der vorgeschriebenen Dosierung durchgeführt werden. Im Anfangsstadium eines Befalls lassen sich Schmetterlinge innerhalb weniger Tage leicht beseitigen, in fortgeschrittenen Fällen kann die Bekämpfung jedoch Wochen dauern. Hausmittel sind stets wirksam und machen den Einsatz von Chemikalien überflüssig. Die Ernte wird gerettet und konserviert, und die Schädlinge verschwinden dauerhaft vom Feld.

Kommentare zum Artikel: 1
  1. Hoffnung

    Als Raupen auftauchten, behandelte ich sie mit Essig, aber das half nicht.

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