Jetzt kennen wir die Gründe und wissen, was zu tun ist, wenn ein Birnbaum seine Fruchtknoten abwirft.

Birne

Birnen

Das Austrocknen und der anschließende Fruchtfall an Birnbäumen führen zum Verlust der Hälfte der Ernte. Die Krankheit tritt am häufigsten im späten Frühjahr und frühen Sommer auf. Regelmäßige Kontrollen der Birnbäume können das Problem frühzeitig erkennen. Andernfalls müssen Gärtner bis Mitte des Sommers mindestens ein Drittel ihrer Ernte vernichten. Bevor sie Maßnahmen ergreifen, müssen sie die Ursache der Krankheit genau bestimmen.

Warum fallen die Eierstöcke bei Birnen ab?

Der Birnbaum fällt

Botaniker sind zu dem Schluss gekommen, dass ein einzelner Faktor äußerst selten die Ursache ist. Meistens ist es eine Kombination mehrerer Faktoren. Falsche Bewässerungspraktiken stehen dabei an erster Stelle. Sowohl zu viel als auch zu wenig Wasser beeinträchtigen die Gesundheit der Früchte. Gärtner, die die Naturgewalten nicht immer vorhersehen können, entscheiden auf eigenes Risiko, ob sie zu viel oder zu wenig gießen. Wenn beispielsweise am Tag nach einer intensiven Bewässerung ein starker Regenguss folgt, sind Probleme unvermeidlich.

Wichtig!

Birnbäume sollten idealerweise mindestens fünfmal pro Saison bewässert werden. Die Bewässerung sollte in gleichmäßigen Abständen erfolgen. Der Gärtner muss darauf achten, dass der Boden bis in eine Tiefe von mindestens 55–60 cm durchfeuchtet wird.

Die Liste der negativen Faktoren, die zu Ernteausfällen führen, wird mit folgenden Gründen fortgesetzt:

  1. Falsche Düngerwahl oder unzureichende Düngung. Obstbäume, wie beispielsweise Birnen, ziehen aktiv Nährstoffe aus dem Boden. Ein Gärtner, der im Herbst und Frühjahr nicht düngt, riskiert Ernteausfälle. Ein Baum, dem die Nährstoffe für die gesamte Fruchtbildung fehlen, beginnt, diese abzuwerfen.
  2. Die Unberechenbarkeit der Natur ist ein weiterer Faktor, der schwer vorherzusagen ist. Starkregen und heftige Winde zählen zu den gefährlichsten Naturphänomenen. Je extremer das Wetter, desto schwieriger ist es für die Fruchtknoten, ihre ursprüngliche Position zu bewahren. Statistiken zeigen, dass ein Birnbaum nach einem starken Wind oft stark beschädigt ist.
  3. Eine schwache Verbindung zwischen Stamm und Baum ist ein äußerst seltenes Phänomen. Botaniker vermuten einen genetischen Defekt. Leider lässt sich das Auftreten eines solchen Problems nur sehr schwer vorhersagen. Alles hängt von der Qualität des verwendeten Saatguts ab.
  4. Schädlingsbefall – die größte Bedrohung für Birnen stellen der Fruchtkäfer, die Sägewespe, der Blütenkäfer und die Zikade dar.
  5. Bodenfrost ist ein deutlicher Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht von mindestens 8-10 Grad.
  6. Eine erhöhte Bodenazidität ist der seltenste Faktor.

Krankheiten – zu den häufigsten Pathologien zählen Rost, Schorf und Rosettenkrankheit.

Wichtig!

Mechanische Beschädigungen am Baum vervollständigen die Liste der Ursachen für Fruchtfall. Gärtner sollten beachten, dass alle Gartenarbeiten ausschließlich mit Spezialwerkzeugen durchgeführt werden dürfen. Das Entfernen von Blättern oder das Abbrechen selbst beschädigter Äste ist verboten.

Wiederherstellung der Gesundheit von Obstbäumen

Bäume gießen

Schnelle und korrekte Maßnahmen sind entscheidend, um Ernteausfälle zu minimieren. Botaniker weisen darauf hin, dass es nicht immer möglich ist, einen Baum zu retten, dessen Früchte bereits abfallen. Der erste Schritt besteht darin, den natürlichen Feuchtigkeitsgehalt des Bodens zu erhalten. Um die Feuchtigkeit im Boden zu bewahren, wird Mulch aufgetragen, der anschließend auf den bewässerten Boden gegeben wird. Die Mindestdicke des Mulchs beträgt 10 cm. Weitere Methoden zur Verhinderung von Fruchtfall bei Birnen sind:

  1. Bewässerungsschema: Bäume im Alter von 3 bis 5 Jahren benötigen 5 bis 8 10-Liter-Eimer. Bäume, die 6 bis 9 Jahre alt sind, benötigen 10 bis 12 10-Liter-Eimer. Vor und nach jeder Bewässerung prüft der Gärtner die Bodenfeuchtigkeit mit einem Bodenfeuchtigkeitsmesser. Die Mindestfeuchtigkeit sollte 50 cm tief sein. Wenn die Erde nach dem Herausziehen des Messfühlers staubig ist, sollte der Gärtner einen weiteren Eimer Wasser nachgießen.
  2. Ändern Sie Ihre Düngemethode: Um den Fruchtfall zu reduzieren, verwenden Sie eine Harnstofflösung. Geben Sie 2 Esslöffel der Lösung auf 10 Liter Wasser. Sprühen Sie bei trockenem, windstillem Wetter. Behandeln Sie Stamm, Blätter und Äste. Bei chronischem Problem hilft folgendes Rezept: Füllen Sie einen Eimer mit Unkraut und anschließend mit Wasser. Geben Sie 10 g Superphosphat und 1 Tasse Asche hinzu. Stellen Sie die Lösung abgedeckt an einen dunklen Ort und lassen Sie sie 14 Tage stehen. Verdünnen Sie die Lösung vor Gebrauch: 1 Liter der Mischung mit 10 Litern Wasser. Geben Sie bis zu 4 Eimer der Lösung pro Baum.

Die regelmäßige Kontrolle der Pflanzungen verringert das Risiko von Schädlings- und Krankheitsbefall. Beispielsweise werden im Herbst an jedem Baum Klebefallen mit einer süßen Flüssigkeit angebracht. Dieser einfache Köder lockt die meisten Insekten an. Mindestens einmal pro Saison werden die Pflanzungen mit den Fungiziden „Horus“ (10 mg pro 10 Liter Wasser) und „Skor“ (2,5 mg pro 10 Liter Wasser) behandelt, um das Risiko von infektiösen, pilzlichen und bakteriellen Krankheitserregern zu reduzieren. Der Boden wird mindestens zweimal pro Saison umgegraben. Bei Befall mit Sägewespen oder Fruchtfliegen ist folgende Methode anzuwenden:

  • 10 g Senf;
  • 1 Liter Wasser;
  • 48 Stunden ziehen lassen;
  • Beanspruchung;
  • Jeweils 200 ml der Mischung werden mit 5 Litern Wasser verdünnt.

Unter jeden Baum werden 2,5 Liter Lösung gegeben. Die Behandlung dauert einen Monat.

Wichtig!

Birnenfruchtfall, verursacht durch erhöhte Bodenversauerung, lässt sich mit Dolomitmehl behandeln. 400 g des Mittels pro Quadratmeter ausbringen. Der Anwendungsbereich sollte mindestens 1 m vom Baumstamm entfernt sein.

Präventive Maßnahmen

Birnenprävention

In den meisten Fällen sind die Methoden zur Behandlung geschädigter Bäume wirksam, um Fruchtfall zu verhindern. Die Aufgabe des Gärtners besteht darin, den Gesundheitszustand der Bäume ständig zu überwachen. Es ist einfacher, eine Krankheit frühzeitig zu erkennen und zu behandeln, als sie später zu beseitigen. Die folgenden Tipps dienen ausschließlich der Vorbeugung:

  1. Besprühen Sie die Pflanzen mit einer 3%igen Bordeauxbrühe. Der optimale Zeitpunkt dafür ist das zeitige Frühjahr. Vier bis sechs Tage vor der Blüte besprühen Sie den Birnbaum erneut mit einer 1%igen Bordeauxbrühe.
  2. In Regionen mit hohem Schädlingsbefallrisiko werden Birnen mit einer 1%igen kolloidalen Schwefellösung behandelt. Der optimale Zeitpunkt dafür ist das frühe Frühjahr.
  3. Nach der Ernte werden die Bäume mit Kupfersulfat behandelt. Die Mischung wird im Verhältnis 100 g Kupfersulfat auf 10 Liter Wasser hergestellt. Zwei Liter der Mischung werden unter jeden Baum ausgebracht.
  4. Sobald beschädigte Triebe und Äste am Birnbaum auftreten, werden diese umgehend mit Gartengeräten entfernt.

Sobald sich die Knospen bilden, wird der Baum erneut mit einer 1%igen Bordeauxbrühe behandelt. Botaniker empfehlen, Birnensorten zu pflanzen, die gegen die meisten Krankheiten resistent sind. Die Liste der Birnensorten mit durchgehend hoher Immunität lautet wie folgt:

  • "August-Tau";
  • "Zum Gedenken an Jakowlew";
  • "Die Zauberin";
  • "Severianka";
  • Tichonowka;
  • "Duftend."
Wichtig!

Bei der Wahl einer Birnensorte berücksichtigen Gärtner die klimatischen Gegebenheiten der Region; andernfalls sind keine hohen Erträge zu erwarten.

https://youtu.be/Phsr8DBcxoM

Birnenfruchtfall ist eine durch verschiedene Faktoren verursachte Erkrankung, darunter Schädlingsbefall, Fehler beim Gärtnern, ungünstige Witterungsbedingungen usw. Je früher die Symptome erkannt werden, desto geringer ist das Risiko von Ernteausfällen. Statistiken zeigen, dass selbst eine sofortige Behandlung nicht immer zum gewünschten Ergebnis führt. Daher ist eine gut geplante Vorbeugung von größter Bedeutung.

Kommentare zum Artikel: 2
  1. Tatiana

    Merkt euch das: In verlassenen Datschen, wo sich niemand um die Bäume kümmert, sind sie gesund und bringen eine reiche Ernte. Aber in eurem eigenen Garten pflegt ihr sie wie ein Kind, und Krankheiten und Schädlinge siegen!

    Antwort
    1. Swetlana

      Ich stimme zu!!! Seit mehreren Jahren blüht der Birnbaum und die Blüten fallen ab.

      Antwort
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