
Die Erfindung eines so praktischen Geräts wie des Heimbrutapparats hat die Geflügelzucht für Landwirte deutlich vereinfacht. Alles, was man für den Start einer Geflügelzucht benötigt, ist die Auswahl des richtigen Brutapparats, gesunde Eier und die sorgfältige Überwachung der Temperatur.
Das Ausbrüten von Hühnereiern zu Hause ist zwar keine besonders schwierige Aufgabe, erfordert aber dennoch eine gründliche Vorbereitung und die Kenntnis der Regeln, bevor man das Material einlegt.
Auswahl eines Inkubators
Bei der Auswahl eines Geräts zur künstlichen Eierbrut orientiert man sich an Kriterien wie:
- Größe und Kapazität;
- manuelle oder automatische Temperaturregelung;
- Eierwendemethode: manuell oder automatisch;
- Möglichkeit zum Anschluss einer Notstromversorgung;
- Kosten des Geräts.
Die zuverlässigsten Brutapparate arbeiten vollautomatisch und verfügen über eine sofort verfügbare Batterieleistung bei Stromausfall. Diese Geräte sind zwar am teuersten, bieten aber eine hundertprozentige Ausbeute, vorausgesetzt, die Eier werden ordnungsgemäß bebrütet.
Eier zubereiten
Gesunder Nachwuchs ist in erster Linie auf qualitativ hochwertige Eier angewiesen. Bei der Auswahl der Eier sollten folgende Kriterien berücksichtigt werden:
- Die Hennen, von denen die Eier stammen, sowie der Hahn in ihrer Gesellschaft müssen gesund und kräftig sein.
- Beim Einlegen von Eiern in einen Brutkasten sollten Eier mit der gleichen durchschnittlichen Größe ausgewählt werden: Kleine Eier bringen schwache Nachkommen hervor, während übermäßig große Eier sehr dünne Schalen haben, was ebenfalls ungünstig ist.
- Prüfen Sie sorgfältig auf Risse, Dellen, Falten oder unregelmäßige Formen.
- Eier, die zum Ausbrüten bestimmt sind, werden bei einer Temperatur von 10-18°C mit der Spitze nach unten gelagert.
- Die höchste Schlupfrate wird bei Eiern beobachtet, deren Haltbarkeitsdauer 5–7 Tage nicht überschreitet.
- Mit jedem Tag nach diesem Zeitraum sinkt die Wahrscheinlichkeit, Nachkommen zu zeugen.
- Das optimale Alter für Hühner, um gesunde Nachkommen zu zeugen, liegt bei 1,5 bis 2 Jahren.
- Die Ernährung des Vogels ist ebenfalls wichtig. Je weniger künstliches Futter und Zusatzstoffe im Futter enthalten sind, desto gesünder werden die Jungvögel sein.
- Das Vorhandensein von Mikrorissen, Verschiebungen, Flecken und die Lage des Dotters können mit Hilfe eines Geräts namens Ovoskop überprüft werden.
Wichtige Modi
Temperatur
Bevor die ausgewählten Eier in den Brutkasten gelegt werden, sollten sie auf +25 °C erwärmt werden. Der Brutkasten selbst benötigt keine Vorwärmung. Die optimale Temperatur für die Embryonalentwicklung im Ei liegt zwischen 37 °C und 40 °C. Die maximale Temperatur, bei der der Embryo überleben kann, beträgt mindestens +27 °C und maximal +43 °C. Diese Temperaturgrenzen sollten jedoch nur kurzzeitig eingehalten werden, da die Nachkommen sonst unterentwickelt bleiben.
Luftfeuchtigkeit
Ein weiterer wichtiger Faktor für einen erfolgreichen Schlupf: Die Luft im Inkubator darf nicht austrocknen. Dies wird durch die Verdunstung von Wasser aus einem speziellen Behälter am Boden des Geräts erreicht. Die Überwachung dieses Vorgangs ist genauso wichtig wie die Temperaturüberwachung. Optimale Luftfeuchtigkeitswerte liegen zwischen 50 und 80 %, maximal zulässige Werte sind 45 % und 85 %.
Belüftung
Die Natur hat es so eingerichtet, dass die Temperatur im Nest, in dem eine Henne ihre Küken brütet, auf natürliche Weise reguliert wird. Instinktiv weiß sie, wann sie das Nest lüften muss und wie lange. Unter künstlichen Bedingungen sollte das Nest ab dem 15. Tag zweimal täglich für 10–15 Minuten gelüftet werden.
Umdrehen
Ein weiterer sehr wichtiger Schritt ist das Wenden der Eier, um eine gleichmäßige Erwärmung zu gewährleisten. Unter natürlichen Bedingungen erledigt die Henne diese Aufgabe selbstständig.
Bei Heiminkubatoren hängt die Drehmethode von der Bauart des Geräts ab:
- manuell - jedes Ei wird von Hand gewendet;
- mechanisches Drechseln – der Vorgang wird für das gesamte Mauerwerk auf einmal mit einer speziellen mechanischen Vorrichtung durchgeführt;
- automatisch – in modernen, teuren Inkubatoren überwacht ein spezieller Sensor die Zeit und führt die Drehung automatisch durch.
Am besten wendet man das Ei stündlich. Ist das nicht möglich, kann man den Zeitraum auf 4–8 Stunden verlängern, aber wichtig ist, dass man es regelmäßig wendet.
Inkubationszeiten
Die Brutzeit eines Kükens im Ei beträgt 21 Tage. In manchen Fällen kann sich die Brutzeit um 1–2 Tage verlängern, aber wenn die Eier bis zum 25. Tag nicht geschlüpft sind, sollten sie entsorgt werden.
Während seiner Reifung durchläuft der Embryo 4 Stadien, die jeweils besondere Bedingungen erfordern.
- Tage 1-7Temperatur: 37,8 bis 38 °C. Luftfeuchtigkeit: 60–70 %. Die Eier stündlich wenden. Nach der Legeperiode das Gelege mit einem Ovoskop untersuchen. Beim Durchleuchten sind Keimplasma und Embryo deutlich sichtbar. Unbefruchtete oder beschädigte Eier aussortieren.
- Tage 8-14Die Temperatur bleibt gleich, aber die Luftfeuchtigkeit wird auf 45-50 % reduziert. Das Wenden kann seltener, in regelmäßigen Abständen von 4 Stunden, erfolgen.
- Tag 15-18Temperatur und Luftfeuchtigkeit bleiben gegenüber der vorherigen Phase unverändert, und die Wendefrequenz kann auf 6 Stunden erhöht werden. Während dieser Zeit ist eine Belüftung unerlässlich. Durch die dünne Schale ist nun ein leises, kükenartiges Piepsen zu hören.
- 19-21 Tage. Die Temperatur wird leicht auf 37,4–37,5 Grad gesenkt und die Luftfeuchtigkeit auf 70 % erhöht. Belüftung und Umwälzung werden eingestellt.
Die geschlüpften Küken bleiben so lange liegen, bis sie vollständig trocken sind, und werden dann alle zusammen aus dem Brutkasten genommen.

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