Wie man Blattläuse an Orchideen zu Hause bekämpft

Orchidee

Orchideen werden häufig von Schädlingen befallen. Während der Blütezeit werden die Pflanzen von Milben, Fliegen, Mücken und Stechmücken heimgesucht. gefährlicher Schädling Blattläuse an Orchideen. Die Symptome ihres Auftretens unterscheiden sich deutlich von denen anderer Schädlinge. Die Heilung ist schwierig, aber möglich, wenn bestimmte Pflegehinweise für die betroffene Pflanze befolgt werden.

Was ist gefährlich?

Blattläuse an Orchideen sind Parasiten, die die gesamte Pflanze nach und nach zerstören. Besonders gefährlich sind sie für die Phalaenopsis-Arten, wo Blattläuse die Blüte mit hoher Wahrscheinlichkeit vollständig vernichten.

Es ist notwendig, es loszuwerden, weil:

  1. Es vermehrt sich sehr schnell und kann eine Blume innerhalb von zwei Tagen vollständig zerstören, wenn keine Maßnahmen ergriffen werden.
  2. Innerhalb weniger Stunden nach dem Befall saugen die Blattläuse alle lebenswichtigen Säfte aus der Orchidee und der Strauch trocknet aus.
  3. Sobald der Parasit in das vegetative System der Pflanze eingedrungen ist, hinterlässt er anstelle lebenswichtiger Pflanzensäfte ein gefährliches Gift und blockiert so die weitere Nährstoffaufnahme. Daher hilft eine zusätzliche Düngung weder bei der Bekämpfung der Insekten noch bei der Regeneration der Pflanze.
  4. Die Ausbreitung des Giftes in der gesamten Blume verursacht Klebrigkeit der BlätterDies lockt Insekten an, die die Orchidee vollständig zerstören können. Der Schleim fängt Bakterien ein, wodurch die Pflanze schwarz wird, verfault und einen unangenehmen Geruch verströmt.
  5. Selbst wenn man sie beseitigt, häutet sie sich unmerklich, aus der später neue Larven schlüpfen. Die Pflanze muss mit einem speziellen Mittel behandelt werden.
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Bitte beachten Sie!
Die Bekämpfung von Blattläusen an Orchideen ist schwierig, da sie zeitnah erfolgen muss. Wird der richtige Zeitpunkt verpasst, kann dies kritisch sein und zum Absterben der Blume führen.

Blattläuse fressen zwar keine Früchte, doch die Annahme, sie seien harmlos, ist irreführend. Sie verzehren nicht die Blüten selbst. Indem sie Wasser, Mineralien, Vitamine und Spurenelemente aus den Stängeln saugen, entziehen sie den Blüten Nährstoffe und führen so zum Absterben der Knospen. Zudem verbreiten sie schädliche Substanzen und infizieren die Pflanzen mit Viren anderer Pflanzen. Die von ihnen während ihres Lebenszyklus abgesonderten chemischen Substanzen locken Insekten an, die sich von den Blüten ernähren.

Blattlausarten

Blattläuse sind Insekten, die an Blumen und Obstpflanzen auftreten und die geschädigten Pflanzen von den Wurzeln bis zu den Knospen fressen. Bevor man verzweifelt nach Informationen zu „Blattläusen an Orchideen, wie man sie bekämpft“ sucht, ist es wichtig, die Insektenart korrekt zu bestimmen. Verschiedene Blattlausarten erfordern unterschiedliche Bekämpfungsmethoden, deren Wirksamkeit direkt vom gewählten Produkt abhängt.

Typen:

  1. Schmierlaus. Befällt Zimmerpflanzen, Apfelbäume, Zitrusfrüchte und Weinreben. Diese Art ist am leichtesten zu erkennen. Ihre schneeweiße oder cremefarbene Farbe lässt sie Mehl ähneln. Auch ihre Konsistenz ist mehlartig: Bei Berührung fühlt sie sich staubig an und hinterlässt einen weißen oder gräulichen Fleck auf den Händen. Dies liegt an den zahlreichen winzigen, schneeweißen Borsten, die den kleinen Körper des Schädlings bedecken. In Wohnungen oder Gewächshäusern vermehren sich Schmierläuse unglaublich schnell und stellen eine erhebliche Bedrohung für Pflanzen dar. Werden sie nicht entdeckt, können sie sich zu Schwärmen entwickeln und alles um sich herum zerstören.
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  2. Blattläuse. Sie befallen junge Triebe. Sobald sie Blätter angreifen, breiten sie sich schnell auf Stängel, Knospen und Wurzeln aus. Ihre charakteristische gelbgrüne Farbe erschwert die Bestimmung, da sie auf den Blättern nicht sofort sichtbar sind. Werden nicht umgehend Bekämpfungsmittel eingesetzt und die Orchidee nicht behandelt, helfen Ameisen den Blattläusen und fressen die verbleibenden Blätter. Anzeichen für einen Befall mit Blattläusen sind eingerollte Blätter, deformierte Stängel und schnelles Austrocknen trotz regelmäßigen Gießens.
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  3. Gewächshausblattläuse. Die Anzucht einer Orchidee im Gewächshaus bietet keinen Schutz vor der Vermehrung dieser Parasiten, sondern beschleunigt deren Ausbreitung. Sie sind so giftig, dass sie nicht nur die Orchidee selbst, sondern auch Unkraut in der Umgebung zerstören. Die Blätter vergilben und vertrocknen. Die Gefahr besteht darin, dass Gewächshausblattläuse Bakterien und Viren übertragen, die sich tief im vegetativen System der Orchidee einnisten.
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  4. Weiße Blattläuse sind in Innenräumen leichter zu bekämpfen als andere. Die Schwierigkeit liegt in der Erkennung. Die Kugeln sind von transparentem Wachs überzogen und daher unsichtbar, sodass die Blattläuse oft erst entdeckt werden, nachdem sie bereits die Hälfte der Ernte vernichtet haben. Sie ernähren sich von den nützlichen Substanzen im vegetativen System der Pflanze und verursachen so deren Schwäche und Lethargie.
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  5. Schildlaus. Benannt nach ihrer abgeflachten Schildform und ihrer rostorangen Farbe, verhält sich diese Blattlaus völlig regungslos und frisst die gesamte Pflanze nach und nach auf. Sie stirbt an Ort und Stelle und hinterlässt ihre Larven. Die neu geschlüpften Larven sind noch widerstandsfähiger und schädlicher als ihre Elterntiere.
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Aufmerksamkeit!
Weiße Blattläuse übertragen Viren und Mikroben, sodass selbst nach ihrer Beseitigung die Gefahr eines plötzlichen Absterbens der Blume besteht.

Das universelle Mittel zur Bekämpfung aller Parasitenarten ist die Früherkennung. In anderen Fällen wird die Bekämpfung individuell auf die jeweilige Art abgestimmt.

Anzeichen und Ursachen der Infektion

Sie sollten die Orchidee auf Anzeichen von Blattläusen auf der Blattunterseite untersuchen:

  1. Kleine Insekten sind das erste und zuverlässigste Anzeichen. Sie bewegen sich nicht, aber sie fressen Blüten in rasender Geschwindigkeit auf.
  2. Farbverlust der Knospen. Wenn eine Blüte vor zwei Tagen noch leuchtend violett war und heute plötzlich weiß wird, sollte man sie auf Blattläuse untersuchen.
  3. Die Blattspitzen sind ausgetrocknet.
  4. Der Stängel fault in der Nähe der Wurzel.
  5. Die Blütenblätter verändern unerwartet ihre Form.

Wenn Sie eines oder mehrere Anzeichen bemerken, sollten Sie sofort mit der Behandlung beginnen.

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Das Auftreten von Schädlingen aller Art wird durch Umweltbedingungen hervorgerufen:

  1. Hohe Temperaturen. Heiße Temperaturen im Freien oder im Haus fördern die Entwicklung von Blattläusen.
  2. Die Luft ist zu trocken. Im Sommer, wenn es weder draußen noch drinnen in der Wohnung regnet, wird die Luft trocken.
  3. Mangel oder Überschuss an nützlichen Vitaminen und Mineralstoffen.
  4. Die Infektion breitete sich in der Baumschule aus, wo die Setzlinge gekauft wurden. Die Blume kam bereits infiziert am Pflanzort an.
  5. Infizierte Insekten sind aus dem Boden gekommen.
  6. Die Infektion stammte von den Pflanzen eines Nachbarn.

Die Bekämpfung von Blattläusen umfasst die Behandlung spezifischer Symptome und die Förderung der allgemeinen Pflanzengesundheit.

Wie man Blattläuse an Orchideen loswird

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Jeder Gärtner bekämpft Blattläuse auf seine eigene Weise, doch die Bekämpfung erfordert stets die Kombination mehrerer Methoden, um die Wirksamkeit zu maximieren. Die beiden wichtigsten Methoden sind die mechanische Entfernung und der Einsatz biologischer Produkte.

  1. Bekämpfung von Blattläusen durch mechanische Entfernung. Die mechanische Entfernung von Blattläusen ist nicht die schonendste Methode. Das Abkratzen der Schädlinge mit den Fingern kann Blätter und Stängel beschädigen und zum Absterben der Pflanze führen. Eine schonendere Methode ist das Abspülen mit einem Wasserstrahl. Wenn das Wasser auf die befallenen Stellen trifft, spült es die Insekten sanft wie Schmutz weg. Der Wasserdruck sollte nicht zu stark, aber dennoch ausreichend sein, um die Insekten wegzuspülen. Eine aufwändigere, aber nicht weniger effektive Methode ist die Behandlung jedes einzelnen Blattes mit einem in Kaliumpermanganat getränkten Wattepad. Das Kaliumpermanganat trocknet die Blätter aus und desinfiziert die entstandenen Schäden, wodurch die Schädlinge langsam abgetötet werden.
  2. Biologische Produkte enthalten für Menschen und die Ernte unschädliche Gifte, die jedoch für Blattläuse und andere Schädlinge tödlich sind. Diese Produkte enthalten Bodenpilze, die bei Kontakt mit den Schädlingen Neurotoxine bilden. Die Insekten können den Chemikalien nicht widerstehen und sterben innerhalb von zwei Tagen. Bekannte und wirksame Produkte sind beispielsweise Fitoverm, Strela, Confidor und Entobacterin. Ein sorgfältiger und umsichtiger Umgang ist wichtig.
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  3. Hausmittel. Hausmittel zur Blattlausbekämpfung sind für Mensch und Pflanze völlig unbedenklich, da sie oft keine Chemikalien enthalten. Möglichkeit 1: Ätherische Öle. Verdünnen Sie einige Tropfen Pfefferminzöl in 300 ml Wasser. Füllen Sie die Lösung in eine Sprühflasche und besprühen Sie die gesamte Pflanze. Ätherische Öle sind nicht für die Anwendung in Gewächshäusern oder bei hoher Luftfeuchtigkeit geeignet, da sie die Pflanze verbrennen können. Ein weiteres Hausmittel ist ein Sud aus Zitrusschalen (Zitrone, Orange, Grapefruit). Besprühen Sie die Pflanze mehrmals täglich mit einer Sprühflasche.
  4. Chemikalien. Hochkonzentrierte Substanzen, die den gesamten Lebenszyklus der Blattläuse abtöten, werden als Insektizide bezeichnet. Bekannte Produkte sind beispielsweise Bayer Garden, Iskra Bio und Fufanon.
Beratung.
Zur Bekämpfung von Blattläusen an den Wurzeln gießen Sie die Pflanzen mit einer Alkohollösung (300 Gramm Alkohol auf 1 Liter Wasser). Wichtig ist, die Lösung direkt auf die Wurzeln aufzutragen, damit die schädliche Substanz nicht mit den Knospen in Berührung kommt. Die vorbeugende Behandlung dauert zwei Wochen. Sollten Sie Wurzelfäule oder Welken der Knospen feststellen, beenden Sie die Anwendung sofort.

Blattläuse lassen sich nicht vollständig ausrotten, aber man kann ein erneutes Auftreten verhindern:

  1. Die Blätter mit kochendem Wasser übergießen.
  2. Entfernen Sie die schlüpfenden Blattläuse von Hand. Achten Sie dabei unbedingt darauf, die Schutzschicht nicht zu beschädigen. Tragen Sie beim Entfernen der Blattläuse Handschuhe. Dies dient Ihrer Sicherheit.
  3. Man kann Zwiebeln und Knoblauch um das Orchideenbeet herum pflanzen – ihr Geruch vertreibt Blattläuse.
  4. Im Herbst und im April-Mai sollte der Bereich um die Pflanzung herum gesäubert und vorbeugend mit Mitteln gegen Blattläuse behandelt werden.

Blattläuse können aus verschiedenen Gründen entstehen, und die Methoden zu ihrer Bekämpfung sollten auf der Grundlage des Ursprungs der Blattläuse gewählt werden.

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