Um eine gute Ernte im Garten zu erzielen, müssen die Pflanzen gedüngt werden. Oft geschieht dies auf folgende Weise: Mist verwendenDie Vorbereitung vor dem Ausbringen ins Beet trägt jedoch zu einer korrekten Anwendung bei und schont die Pflanzen. Die Landwirte haben die Einzelheiten dieses Prozesses erklärt, sodass keine Komplikationen auftreten sollten.
Vorbereitung des Düngers vor der Ausbringung auf den Boden
Besitzt ein Gärtner viel Naturdünger, muss dieser von Anfang an richtig aufbereitet werden. Das ist nicht verwunderlich, da frischer Mist nicht einfach so ins Beet gegeben werden kann. Daher ist Folgendes notwendig:
- Verteilen Sie den Mist etwas und beobachten Sie ihn. Wenn Sie leichten Dampf mit bloßem Auge erkennen können, haben aerobe Bakterien ihre Arbeit aufgenommen. Sie erhitzen den Mist und erhöhen so die Temperatur im Inneren. Dadurch werden Unkräuter und viele Krankheitserreger abgetötet. Dieser „Verbrennungsprozess“ ist jedoch nur in Gegenwart von Luft und Feuchtigkeit möglich. Daher sollte der Mist regelmäßig gewendet, bewässert und etwa 10 Tage lang mit Stroh abgedeckt werden.
- Sobald sich der Mist zum ersten Mal erwärmt hat, sollte er dünner (ca. 20 cm) verteilt und wieder abgedeckt werden. Landwirte empfehlen nun, den Mist mit organischem Abfall, angereichert mit speziellen Biopräparaten, erneut zu bewässern. Dies fördert die Ansiedlung nützlicher Bakterien und deren Vermehrung.
- Nach 30 bis 45 Tagen beginnt sich der Mist allmählich schwarz zu färben. Sobald er von rötlich-braun in gebrauchsfertigen Dünger übergeht und der charakteristische unangenehme Geruch verschwunden ist, ist er einsatzbereit. In diesem halbkompostierten Zustand ist er praktisch ein fertiger Dünger, der sich beispielsweise für warme Gartenbeete eignet.
Bis zur nächsten Pflanzsaison wird es vollständig verrottet sein und ein hervorragender Dünger für Tomaten werden.
Warum Sie Ihre Gartenbeete nicht mit frischem Mist düngen sollten
Frischer Mist sollte nicht ausgebracht werden, da er große Mengen an schädlichen Gasen und deren Verbindungen enthält. Dazu gehören Ammoniak, Propan und andere. Sie sind an ihrem charakteristischen Geruch erkennbar und bilden im Boden giftige Verbindungen.
Giftstoffe zerstören nützliche Mikroorganismen und Würmer, daher ist dieser Dünger im ersten Jahr wirkungslos. Im zweiten Jahr werden die natürlichen Prozesse ihren Lauf nehmen, und der Mist wird sich ohnehin zersetzen. In dieser Pflanzsaison wird er jedoch das Auftreten von Krankheiten wie Braunfleckenkrankheit und Krautfäule begünstigen.
Mist ist ein wirksamer Dünger für Gartenpflanzen. Er kann jedoch auch Pflanzen schädigen und muss daher vor der Ausbringung aufbereitet werden. Erfahrene Landwirte können dabei helfen.

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