Wie man Kirschbäume im Frühjahr ins Freiland pflanzt

Kirschen

Kirschbäume sind wärmeliebende Pflanzen südlicher Regionen, daher pflanzt man Setzlinge am besten im Frühjahr. Über den Sommer hat der junge Baum Zeit, sich zu stärken, sein Wurzelsystem zu entwickeln und sich auf den Winter vorzubereiten. Diese kurze Anleitung, die auf jahrelanger Erfahrung und praktischen Tipps von Gärtnern basiert, hilft Ihnen, einen Setzling richtig ins Freiland zu pflanzen.

Der richtige Zeitpunkt

Die beste Pflanzzeit für einen jungen Kirschbaum ist im Frühling, direkt nach der Schneeschmelze. Der Boden sollte sich auf 5–10 °C erwärmen, damit die Wurzeln nicht erfrieren. Am besten pflanzt man ihn, bevor der Saftfluss einsetzt. Der frisch gepflanzte Setzling erwacht zusammen mit dem Rest des Gartens und beginnt aktiv zu wachsen.

Die Pflanzung von Kirschbäumen im Herbst wird nicht empfohlen. Erstens lässt sich die Entwicklung der Sämlinge über den Winter nicht steuern. Zweitens überstehen sie den ersten Frost wahrscheinlich nicht. Eine Ausnahme bilden die südlichen Regionen mit milden, schneelosen Wintern, ausreichendem Niederschlag und heißen Sommern. Selbst im frühen Frühling kann es für junge Pflanzen zu heiß und sonnig sein.

Für und Wider

Der richtige Pflanzzeitpunkt hängt vom Klima ab. Für das Überleben des ersten Winters ist es wichtig, dass die Setzlinge vor dem ersten Frost kräftig werden. Daher pflanzt man Kirschen in gemäßigten Regionen am besten im Frühjahr und in südlichen Regionen im Herbst.

Vorteile der Frühjahrspflanzung:

  1. Im Laufe von 5-7 Monaten entwickelt der Sämling junge Triebe und ein Wurzelsystem und überwintert erfolgreich.
  2. Das Pflanzloch wird im Herbst vorbereitet, damit sich der Boden setzen kann. Im Frühjahr lässt sich der Sämling leichter einpflanzen, ohne dass der Wurzelhals mit Erde bedeckt wird.
  3. Im Frühling und Sommer lässt sich der Zustand eines jungen Baumes leichter überwachen – die Bewässerung regulieren, Schädlinge beseitigen.

Zu den Nachteilen der Frühjahrspflanzung gehört der zusätzliche Energieaufwand des Sämlings für das Wachstum des oberirdischen Teils, während diese Energie im Herbst für die Wurzelbildung aufgewendet wird.

Aufmerksamkeit!
Die meisten Kirschsorten sind selbststeril. Für eine erfolgreiche Bestäubung werden geeignete Bestäuber in der Nähe benötigt. Ohne sie bilden sich keine Beeren.

Günstige und ungünstige Nachbarschaft

Kirschbäume sind anspruchsvoll, nicht nur beim Pflanzen, sondern auch bei der Wahl der Nachbarbäume. Bevor Sie einen Setzling pflanzen, schauen Sie sich die Umgebung genau an. Wächst ein Aprikosenbaum in einem Umkreis von 5 Metern, konkurrieren die beiden Bäume mit ihren ebenso kräftigen Wurzeln um Platz. Dies beeinträchtigt Wachstum, Entwicklung und Ertrag beider Bäume. Apfel-, Birn- und Sanddornbäume hemmen das Wachstum kompakter Kirschbäume. Vermeiden Sie außerdem die Pflanzung in der Nähe von Johannisbeersträuchern, Ebereschen, Walnussbäumen oder Pfirsichbäumen.

Sie gedeiht am besten in der Nähe ähnlicher Steinobstbäume wie Kirschen und Sauerkirschen. Wichtig ist auch, dass die meisten Sorten selbststeril sind. Beim Kauf eines Setzlings sollte man unbedingt herausfinden, welche Arten die Bestäuber sind, da es sonst keine Ernte geben wird. Falls sich die gewünschte Sorte nicht im Umkreis von 100 Metern befindet, ist es unerlässlich, zwei Bäume paarweise zu pflanzen.

Regeln für die Frühjahrspflanzung von Kirschen

Einen gesunden, fruchttragenden Baum zu ziehen, erfordert einiges an Aufwand. Allein das Pflanzen selbst verlangt eine ganze Reihe von Vorbereitungen. Mit den über Jahre entwickelten Schritt-für-Schritt-Anleitungen, die alle landwirtschaftlichen Anforderungen berücksichtigen, kann es aber selbst ein Gartenneuling schaffen.

Die Wahl des richtigen Sämlings

Eine der wichtigsten Voraussetzungen für erfolgreiches Gärtnern ist der Kauf gesunder Setzlinge. Am besten kauft man bei vertrauenswürdigen Anbietern wie Landwirtschaftsbetrieben oder Baumschulen. Achten Sie auf jedes Detail. Manche Verkäufer legen ein Sortenzertifikat mit einer detaillierten Pflegeanleitung bei.

Regeln für die Auswahl eines gesunden Sämlings:

  1. Alter: 1-2 Jahre. Ausgewachsene Exemplare lassen sich nur schwer einpflanzen.
  2. Die Rinde darf keine Beschädigungen, Risse, Beulen oder Verfärbungen aufweisen.
  3. Das Wurzelsystem ist mit einer kräftigen Hauptwurzel und Seitenwurzeln ausgebildet.
  4. Am Stamm befinden sich mindestens 3-5 Äste.
  5. Die Dicke des Stammes beträgt mindestens 1,5 cm.
  6. Fehlen von vertrockneten oder verfaulten Wurzeln und Trieben.
  7. Qualitätsgarantie – ein sichtbarer Impfort.

Kirschsetzlinge mit geschlossenen Wurzelsystemen sind schwieriger auszuwählen, besonders wenn der Topf nicht transparent ist. Es ist wichtig, das Aussehen des oberirdischen Teils zu beurteilen. Die Blätter sollten sattgrün und frei von Flecken und Wucherungen sein. Wenn möglich, kann man die Wurzelentwicklung beurteilen, indem man den Setzling vorsichtig aus dem Topf zieht. Idealerweise sollte das Wurzelwerk dicht verflochten und von einheitlicher Farbe sein, ohne ausgetrocknete Stellen.

Ein geeigneter Ort

Süßkirschen stammen ursprünglich aus dem Süden. Daher sollte der Standort vor kalten Nordwinden geschützt sein und ausreichend Licht erhalten. Sie können in der Nähe von Gebäudefassaden, Zäunen oder künstlichen Barrieren gepflanzt werden. Dies schützt die wärmeliebende Pflanze im frühen Frühling, wenn der Saftfluss einsetzt, vor Frost. Rückfröste sind jedoch weiterhin möglich.

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Standortanforderungen:

  1. Sonnige Lage während der gesamten Tageszeit.
  2. Niederungen oder Gebiete mit Löchern oder Gräben sind ungeeignet. Dort sammelt sich Feuchtigkeit durch schmelzenden Schnee oder Regen, und die Pflanze verträgt keine Staunässe.
  3. Die Südwest- oder Südseite des Gartens ist besser geeignet.
  4. Dort, wo der Grundwasserspiegel nahe an der Oberfläche liegt (mindestens 2 m), kann man nicht pflanzen.

Geeigneter Boden

Für eine gute Ernte muss die Bodenbeschaffenheit sorgfältig überwacht werden. Kirschen sind empfindliche Pflanzen und tragen auf nährstoffarmen Böden keine Früchte. Die wichtigsten Kriterien sind gute Drainage, ein neutraler pH-Wert und Lockerheit. Entspricht der Boden im Garten diesen Anforderungen nicht, muss er verbessert werden. Schweren Lehmböden sollte Sand, sandigen Böden Lehm beigemischt werden.

Für die Anpflanzung von Kirschbaumsetzlingen eignet sich am besten ein sandiger oder lehmiger, gut gedüngter, leichter Boden. In Gebieten mit Schwarzerde ist ein pH-Wert von maximal 8,0 zulässig. Ansonsten ist ein pH-Wert von 7,0–7,2 akzeptabel.

Abstand zwischen den Bäumen

Beim Anlegen eines neuen Gartens oder beim Umpflanzen von Setzlingen in einen bestehenden Garten ist es wichtig, den Abstand zwischen den ausgewachsenen Pflanzen zu beachten. Andernfalls konkurrieren die Pflanzen um Platz und behindern sich gegenseitig in Wachstum und Entwicklung.

Bei der Pflanzung sollte die Kronengröße eines ausgewachsenen Baumes berücksichtigt werden, die je nach Sorte variiert. Kirschbäume erreichen typischerweise einen Durchmesser von 2–4 Metern. Dieser Wert dient als Abstand zwischen den Bäumen. Bei Reihenpflanzung ist ein Abstand von 1–1,5 Metern erforderlich, der größer ist als der Kronendurchmesser. Diese Anordnung ermöglicht es den Bäumen, sich voll zu entwickeln, ohne das Wachstum ihrer Nachbarn zu beeinträchtigen.

Aufmerksamkeit!
Bei niedrigem Grundwasserspiegel können Kirschbäume an einem Hang gepflanzt werden. Dazu sollte man im Voraus einen 50–150 cm hohen Hügel aufschütten.

Vorbereitung des Pflanzlochs

Unabhängig vom Pflanzzeitpunkt ist es am besten, das Pflanzloch im Herbst vorzubereiten. Sollten Sie sich spontan für eine Kirschbaumpflanzung entscheiden, warten Sie nach dem Ausheben des Pflanzlochs mindestens 20 bis 25 Tage. So kann sich der Boden etwas setzen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Vorbereitung eines Pflanzlochs:

  1. Grabe ein Loch, 60 cm hoch, 70-80 cm im Durchmesser und mit leicht steilen Wänden.
  2. Bei schweren Lehmböden sollte die Tiefe auf 70-80 cm erhöht werden. Als Drainagesystem sollten bis zu 20 cm Schotter, Kies oder Blähton auf den Boden aufgetragen werden.
  3. Das Loch sollte mit fruchtbarer Erde gefüllt werden, die zu gleichen Teilen aus Humus, Schwarzerde und Torf besteht. Zu einem Eimer dieser Mischung gibt man 1 kg groben Flusssand, 0,5 l Holzasche und 35–40 g Superphosphat.
  4. Vor dem ersten Schneefall muss das Pflanzloch mit Schiefer oder Folie abgedeckt werden, damit die Nährstoffe nicht durch Schmelzwasser oder Regenwasser weggespült werden.

Vorbereitung des Sämlings

Dieser Schritt ist einer der wichtigsten, denn er entscheidet über das Gedeihen der Pflanze. Wurde der Setzling im Herbst gekauft und soll im Frühjahr gepflanzt werden, muss er ins Beet gesetzt werden. Graben Sie dazu einen flachen Graben, füllen Sie ihn mit Sand und legen Sie den Setzling leicht schräg hinein. Bedecken Sie die Wurzeln vollständig mit Sand und den gesamten Baum mit Erde. Nur die Spitze sollte aus der Erde ragen. Decken Sie den Setzling im Winter mit Fichtenzweigen ab, um ihn vor Frost zu schützen.

Vorbereitung vor dem Pflanzen:

  1. Stellen Sie das Wurzelsystem am Vortag in einen mit Wasser gefüllten Eimer.
  2. Vor dem Einpflanzen die Wurzeln entfernen, trocknen lassen und auf beschädigte, verfaulte oder trockene Wurzeln überprüfen.
  3. Schneiden Sie alle Wurzeln ab, die zu lang sind, um in das Pflanzloch zu passen.
  4. Entfernen Sie die Blätter, um Feuchtigkeitsverlust zu vermeiden.

Landung

Dies ist die entscheidendste Phase, denn sie bestimmt das Überleben des Baumes. Eine fachgerechte Pflanzung der Kirschbaumsetzlinge im Frühjahr hilft ihnen, den Winter zu überstehen. Das erste Jahr gilt als das kritischste für die Pflanze. Sobald sie Wurzeln geschlagen hat, muss der Gärtner sie nur noch pflegen und die Früchte ernten.

Pflanzmuster:

  1. Öffnen Sie das Pflanzloch, heben Sie die Erde an und machen Sie ein Loch, dessen Durchmesser dem des Wurzelsystems entspricht.
  2. Schlagen Sie Metall- oder, noch besser, Holzpfähle in ein oder zwei Löcher und lassen Sie dabei bis zu 100 cm Platz über dem Boden. Diese dienen als Stütze für den jungen, schlanken Stamm.
  3. Am Boden des Lochs formen Sie in der Mitte einen kleinen Hügel, in den der Setzling gesetzt wird.
  4. Setzen Sie den Wurzelkragen auf den aufgeschütteten Hügel und verteilen Sie die Wurzeln gleichmäßig darum herum.
  5. Füllen Sie das Loch vorsichtig und stützen Sie dabei den Stamm mit der Hand. Drücken Sie jede Schicht leicht an. Der Wurzelhals sollte mit der Erdoberfläche abschließen.
  6. Um der Pflanze zu helfen, schneller Wurzeln zu schlagen, kürzen Sie den Haupttrieb (Ast) auf eine Höhe von bis zu 80 cm. Kürzen Sie die Seitentriebe auf 30 cm.
  7. Verwenden Sie elastisches Material oder spezielle Gartenwerkzeuge, um den Sämling an der Stütze zu befestigen.
  8. Formen Sie einen Erdhügel entlang des Durchmessers des Pflanzlochs.
  9. Gieße reichlich Wasser darüber, sodass es dreimal vollständig vom Boden aufgenommen wird.
  10. Nach 12-24 Stunden den Boden im Bereich um den Baumstamm leicht auflockern und mit Sägemehl, Heu oder Kompost mulchen.

Pflege eines Kirschbaumsetzlings

Der Gärtner muss den jungen Baum weiterhin pflegen. Er benötigt ausreichend Feuchtigkeit, lockeren Boden und Schutz vor Schädlingen. In den ersten Jahren ist besondere Pflege erforderlich. Später genügt es, den Baum regelmäßig zu gießen, ihn vorbeugend mit Insektiziden und Fungiziden zu behandeln und die Krone in Form zu bringen.

Pflegehinweise:

  1. Bis Mitte Juli sollte der Sämling alle zwei Wochen gegossen werden. Nach Beginn der Regenzeit ist keine zusätzliche Bewässerung mehr nötig, um ihn auf den Winter vorzubereiten.
  2. Wenn das Pflanzloch ordnungsgemäß vorbereitet wurde, sollte im ersten Jahr kein Dünger ausgebracht werden.
  3. Ab dem zweiten Jahr muss mit der Bildung der Krone begonnen werden.
  4. Es genügt nicht, einen gesunden Kirschbaum zu pflanzen; er muss regelmäßig mit speziellen Präparaten vor Schädlingen und Krankheiten geschützt werden.
  5. Unkraut entfernen, den Boden um den Baumstamm auflockern und mulchen.

Sobald die Pflanze angewachsen ist, benötigt sie regelmäßige Düngung. Ab dem zweiten Jahr sollte im Frühjahr Stickstoffdünger – 120 g Harnstoff – ausgebracht werden. Im August folgen Kaliumsulfat und Superphosphat.

Häufige Fehler beim Pflanzen im Frühjahr

Gartenanfänger machen oft dieselben Fehler. Das Pflanzen und Pflegen von Kirschen erfordert Sorgfalt und Wissen, um eine gesunde Pflanze und eine reiche Ernte zu gewährleisten. Am besten lernt man aus den Fehlern anderer, um eigene zu vermeiden.

Liste häufiger Fehler:

  1. Wenn der Wurzelhals zu tief vergraben ist, öffnen sich die Knospen später als erwartet.
  2. Eine falsch gewählte Sorte bedroht den Baum mit dem Tod durch Frost.
  3. Das Fehlen von Bestäubern im Umkreis von 50-100 m führt dazu, dass sich keine Fruchtknoten bilden.
  4. Wird der Baum nicht ordnungsgemäß auf den Winter vorbereitet, reißt die Rinde, das Harz tritt schneller aus, und der Baum verwelkt und stirbt.
  5. Das Fehlen von Seitentrieben ist darauf zurückzuführen, dass der zentrale Leiter beim Pflanzen nicht durchtrennt wurde.

Häufig gestellte Fragen zum Pflanzen

Gärtner haben meist ähnliche Fragen. Sie betreffen die Pflanzenpflege, die genauen Anforderungen und den richtigen Zeitpunkt für das Pflanzen, Düngen und Bewässern von Kirschbäumen. Diese Fragen werden am häufigsten von Gartenneulingen gestellt, die diese empfindliche Pflanze zum ersten Mal anbauen und dabei auf erste Probleme stoßen.

Regeln für das Pflanzen veredelter Kirschen

Es ist wichtig, eine Pflanze zu wählen, die zum Klima der jeweiligen Region passt. In gemäßigten Klimazonen bedeutet dies einen Baum, dessen Edelreis mindestens 6–10 cm über dem Wurzelhals veredelt wird. In Gebieten mit strengen, schneereichen Wintern sollte die Veredelungsstelle mindestens 50 cm über dem Boden liegen.

Die Pflanztechnik entspricht der von wurzelechten Kirschen. Wichtig ist lediglich, dass die Veredelungsstelle nicht bedeckt wird. Dies kommt selten vor, ist aber möglich, da der Edelreis sehr tief auf der Unterlage sitzen kann.

Kirschen aus Samen ziehen

Diese Methode eignet sich nicht zur Erzeugung schmackhafter, sortenreiner Beeren. Nach vergeudeter Zeit und Mühe trägt der daraus resultierende Wildkirschbaum nur kleine, ungesüßte Früchte. Manchmal werden Kirschbäume jedoch zu Hause aus Kernen gezogen, um sie als Unterlagen zu verwenden. Die daraus entstehende Pflanze ist widerstandsfähig gegen widrige Witterungsbedingungen und Krankheiten.

Anbautechnik:

  1. Entfernen Sie die Kerne aus den reifen Beeren, waschen Sie sie und trocknen Sie sie.
  2. Bei Raumtemperatur in Papier einwickeln und bis Dezember aufbewahren.
  3. Im Dezember die Mischung in ein Glas Wasser geben und drei Tage lang stehen lassen. Die Flüssigkeit jeden Morgen wechseln.
  4. In kleine Schachteln auf feuchtes Sägemehl legen. Verschließen und 3 Monate im Kühlschrank aufbewahren.
  5. Mit dem Einzug des Frühlings werden die Kisten im Freien geöffnet und mit Schnee bedeckt.
  6. Sobald aus dem aufgeplatzten Samen Keimlinge erscheinen, pflanzen Sie diese in Töpfe und bedecken Sie sie mit 1-1,5 cm Substrat.
  7. Sobald die Sprossen eine Höhe von 10-15 cm erreicht haben, sollten sie in einen größeren Behälter umgepflanzt werden.
  8. Wenn die Keimlinge vier Wochen vor dem ersten Frost eine Höhe von 25 cm erreicht haben, können sie an ihren endgültigen Standort gepflanzt werden. Decken Sie sie mit einer abgeschnittenen 5-Liter-Plastikflasche ab.

Frühjahrspflanzung durch Stecklinge

Mitte Juni, wenn die jungen Zweige gerade anfangen zu verholzen, ist ein guter Zeitpunkt, um Stecklinge zu schneiden. Schneiden Sie 10 cm lange Stücke von den mittleren Seitentrieben ab. Achten Sie darauf, dass jeder Trieb drei Knospen hat. Um die Verdunstung zu verringern, entfernen Sie die unteren Blätter und halbieren Sie die oberen. Stellen Sie die Stecklinge für 10–12 Stunden in einen Topf mit Bewurzelungsstimulans.

Nach dem Einweichen werden die Stecklinge in mit nährstoffreicher Erde gefüllte Kisten gepflanzt und in ein Gewächshaus gestellt. Nach einem Monat haben die Stecklinge genügend Wurzeln gebildet, um im nächsten Frühjahr in einen größeren Topf oder ins Freiland umgepflanzt zu werden. Leider überleben nur etwa 10 % der Pflanzen.

Aufmerksamkeit!
Ein aus einem Steckling gezogener Baum behält alle Eigenschaften und Merkmale der ursprünglichen Sorte.

Frühjahrspflanzung

In Regionen mit strengen Wintern empfiehlt sich eine Umpflanzung im Frühjahr. Kirschbäume reagieren empfindlich auf Standortwechsel, da das Wurzelsystem unweigerlich Schaden nimmt. Nur junge Bäume haben gute Überlebenschancen.

Kirschbäume gräbt man am besten im Herbst aus. Wässern Sie sie am Vortag großzügig und markieren Sie dabei einen Kreis um den Wurzelballen. Nehmen Sie den Baum vorsichtig mitsamt Wurzelballen heraus. Lagern Sie ihn über den Winter im Garten vergraben. Bereiten Sie ein neues Pflanzloch vor. Im Frühjahr, bevor der Saftfluss einsetzt, pflanzen Sie den jungen Baum an den gewünschten Standort.

Kirschen sind eine anspruchsvolle Obstart, die bis vor Kurzem nur in südlichen und zentralen Regionen angebaut wurde. Im letzten Jahrhundert entwickelten Züchter Dutzende neuer, frostresistenter Sorten, sodass der Anbau der Beeren nun auch in Sibirien möglich ist. Am besten pflanzt man Stecklinge im Frühjahr, damit der Baum genügend Zeit hat, sich zu kräftigen, an Wuchskraft zu gewinnen und ein starkes Wurzelsystem zu entwickeln, bevor der Winterfrost einsetzt.

Wie man Kirschbäume mit Setzlingen pflanzt
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