Die Thuja ist eine immergrüne Pflanze, die häufig zur Gestaltung von Parks, Wohngebieten und Gärten verwendet wird. Der Baum verträgt Trockenheit, starken Wind und andere Witterungseinflüsse, doch all dies kann seiner Gesundheit und seinem Aussehen ernsthaft schaden. Diese vielseitige Garten- und Parkpflanze ist sehr empfindlich gegenüber ultravioletter Strahlung und widrigen Bedingungen in den kühleren Monaten. Um Schäden vorzubeugen, bevorzugen viele Gärtner … Die Thuja sollte im Winter abgedeckt werden.Die
Warum Thuja abdecken?
Thuja ist frosthart und wird daher nur in Regionen abgedeckt, in denen die Wintertemperaturen unter minus 28 °C fallen. Dies betrifft die Zentralzone und die Region Moskau. Thuja-Unterstand Sie werden nicht so sehr zum Schutz vor Frost durchgeführt, sondern vielmehr zum Schutz vor Wind, Sonnenbrand, Schneefall und anderen ungünstigen Bedingungen, die Nadelbäumen Schaden zufügen können.
Wird die Thuja im Winter nicht abgedeckt, kann sie ernsthaften Schaden nehmen:
- Äste und sogar die Bäume selbst brechen;
- Die vertikale Form geht verloren – die Thuja neigt sich zum Boden;
- Die Rinde ist durch Frostrisse und Sonnenbrand beschädigt;
- Triebe und Stämme sind deformiert;
- Die Nadeln verfärben sich gelb und trocknen aus.
Die Isolierung junger Lebensbäume ist besonders wichtig. Andernfalls besteht die Gefahr, dass ihr flaches Wurzelsystem bei kalten und schneereichen Wintern erfriert. Allerdings benötigen Lebensbäume jeden Alters Schutz vor Eis- und Schneeansammlungen.
Um Thujabäume vor übermäßigem Umweltstress zu schützen, empfiehlt es sich, sie an der Nord- oder Nordostseite von Gebäuden und anderen Bauwerken zu pflanzen. Sie gedeihen am besten an Standorten, die vor sengender Sonne und Wind geschützt sind.
Ausgewachsene Lebensbäume benötigen keinen Frostschutz, müssen aber vor Schnee geschützt werden, da dieser ihre Form verändern kann. Große Bäume brechen selten unter der Schneelast, können aber im Frühjahr leicht durch Sonnenbrand Schaden nehmen.
Wann sollte man mit der Abdeckung der Arbeit beginnen?
Sie müssen Ihre Thujasträucher nicht sofort abdecken. September und Oktober sind dafür nicht geeignet. In dieser Zeit reicht es, die Pflanzen mit Feuchtigkeit zu versorgen – das ist für immergrüne Pflanzen unerlässlich.
Gut gewässerte Thujabäume vertragen Frost besser, da die Feuchtigkeit lange in den Nadeln gespeichert wird und diese so im Winter nicht austrocknen. Eine gezielte Bewässerung zur Wiederherstellung der Bodenfeuchtigkeit ist eine einfache und wirksame Methode, den Baum im Frühjahr vor Nadelverbrennungen zu schützen.
Die Abdeckarbeiten beginnen üblicherweise im November. Große und kleine Lebensbäume werden nach dem ersten Schneefall und bei Temperaturen zwischen -5 und -7 °C ausgepflanzt. Da diese Bedingungen regional unterschiedlich sind, sollte man sich bei der Wahl des Arbeitsbeginns eher am Wetter als am Kalender orientieren.

Abdeckmaterialien
Für die Abdeckung von Nadelbäumen eignen sich verschiedene Materialien. Hauptsächlich müssen diese atmungsaktiv sein. Thujabäume können mit Vliesstoffen wie Agrofibre, Spinnvlies, Agroterm und Lutrasil geschützt werden. Diese Materialien lassen jedoch nicht nur Luft durch, sondern auch UV-Strahlen, sodass sie Thujabäume nicht vor Sonnenbrand schützen.
Die beliebtesten Bezugsmaterialien und ihre Eigenschaften:
- Kraftpapier. Es ist preiswert, bietet aber keinen zuverlässigen Schutz. Es saugt sich im Regen voll und friert bei Frost ein, wodurch es seine Wärmeleistung verliert.
- Jute. Dieses Material ist teuer, besonders wenn man viele Lebensbäume abdecken muss. Für eine gute Luftzirkulation sollte man lockere Jute wählen. Kartoffelsäcke sind ungeeignet – die Bäume würden darin ersticken.
- Gaze. Sie ist preiswert, hat aber die gleichen Nachteile wie Kraftpapier – sie wird nass und gefriert.
- Fassadengewebe. Geeignet für Materialien mit einer Dichte von 42 g/m² oder höher. Es ist kostengünstig, sorgt für Luftzirkulation, spendet Schatten und lässt dennoch die für das Baumwachstum notwendige Sonneneinstrahlung durch. Es ist sehr langlebig. Empfohlen für ausgewachsene Lebensbäume.
- Spinnvlies. Ein preiswertes, nicht gewebtes Synthetikmaterial. Man kann einen Weihnachtsbaum nicht einfach in Spinnvlies einwickeln – er würde ersticken. Das Material wird nur für das Gestell verwendet. Außerdem dürfen die Nadeln das Gewebe nicht berühren.
Es wird empfohlen, die Thuja mit einem hellen Material abzudecken. Weiße Abdeckungen reflektieren UV-Strahlen gut und schützen die Nadeln so wirksam vor Verbrennungen. Wenn Sie schwarze Dachpappe zur Isolierung verwenden, wickeln Sie diese in einen weißen Baumwollstoff, beispielsweise ein Bettlaken oder einen Bettbezug.

Unterkunftsmöglichkeiten
Der Winterschutz für Thujabäume ist komplex – die Abdeckung muss sie gleichzeitig vor Frost, Schnee, UV-Strahlung, Verdunstung und Wind schützen. In der Praxis kommen verschiedene Methoden zum Einsatz, darunter das Anbinden des Baumes, das Abdecken mit Vlies und das Anfertigen von Gestellen für das Abdeckmaterial.
Vor dem Abdecken des Baumes muss dieser mit Fungiziden behandelt werden. Diese Behandlung sollte einen Monat vor dem Abdecken erfolgen. Die Außentemperatur darf nicht unter 12 °C fallen. Zum Besprühen werden kupferhaltige Produkte wie Bordeauxbrühe verwendet.
Rundbindung
Um Schäden am Baum zu verhindern – etwa dass Äste unter der Schneelast brechen, auseinanderfallen oder sich bis zum Boden biegen – wird die Thuja angebunden. Die Äste des Baumes sind weich und geben daher unter jeder Belastung leicht nach.
Zum Anbinden der Bäume benötigen Sie eine Trittleiter. Falls Sie keine haben, können Sie eine Teleskopstange mit einem Haken am Ende verwenden.
Wie man eine Thuja erzwingt:
- Die Äste des Baumes werden senkrecht zusammengebunden. Falls welche abgebrochen sind, werden sie geflickt. Die Lebensbäume werden kreisförmig zusammengebunden, wobei die Triebspitzen mit Seil fixiert werden. Zum Zusammenbinden verwendet man Bindfaden, Schnur, weichen Stoff oder, in Ausnahmefällen, Kunstfaserseil.
- Der Baum wird so angebunden, dass die Äste nicht am Stamm anliegen – die Luftzirkulation darf nicht behindert werden. Wird der Baum zu fest angebunden, faulen die Nadeln am Stamm.
- Das Seilende wird am unteren Ende des Baumstamms befestigt und dann spiralförmig nach oben und wieder zurück gedreht.
Das Anbinden kann mit einer Isolierung kombiniert werden. Weißes Agrarfaservlies wird über den Baum gelegt. Die Spitze bleibt offen, damit Licht und Luft eindringen können, und anschließend wird der Baum mit Bindfaden zusammengebunden. Die Bindung wird im Frühjahr entfernt.
Cover
Dies ist eine einfache und praktische Methode, Bäume abzudecken. Sie eignet sich besonders, wenn keine Zeit für eine zuverlässigere Isolierung bleibt. Bei der Auswahl der Abdeckung sollte die Größe des Baumes berücksichtigt werden. Kleine Lebensbäume lassen sich am einfachsten abdecken. Im Handel sind Abdeckungen in Höhen von einem halben Meter bis 2,5 Metern erhältlich, auch die Breite variiert.
Die Abdeckungen bestehen aus Vliesstoffen unterschiedlicher Dichte. Sie sehen aus wie herkömmliche kegelförmige Säcke, sind aber auch in anderen Ausführungen erhältlich. Diese Abdeckungen schützen Bäume vor Frost bis zu -10 °C.
Eine Baumschutzhülle, die um die Unterseite des Baumes gewickelt wird, schützt die Rinde vor Nagetieren. Es wird empfohlen, die Hülle nicht direkt am Baum, sondern auf einem speziellen Gestell anzubringen – das man leicht selbst bauen kann.
Rahmen
Gerüste werden üblicherweise für kleine und mittelgroße Bäume angefertigt. Sie können von Hand gebaut werden. Geeignete Baumaterialien sind unter anderem: Äste oder Zweige, Latten, Kunststoffrohre, Metallwinkel und Draht.
Wie man den einfachsten Rahmen für eine Thuja herstellt:
- Stecke 6-8 Stöcke um den Baum.
- Binden Sie die Stöcke/Zweige oberhalb der Baumkrone zusammen. Bei hohen Bäumen empfiehlt sich die Verwendung einer Leiter.
- Binden Sie die Äste mit Seilen zusammen, damit sie nicht auseinanderfallen und die Hütte nicht berühren.
- Spannen Sie das Abdeckmaterial über den vorbereiteten Rahmen.
Das Ergebnis ist ein Unterstand. Sein Vorteil liegt in der geneigten Oberfläche, die das Ansammeln von Schnee verhindert.
Fertige Rahmen sind in Landwirtschaftsfachgeschäften erhältlich. Wenn Sie keine eigenen bauen möchten, können Sie die benötigte Anzahl an Rahmen kaufen und diese entsprechend der Größe Ihrer Bäume auswählen.
Bedecken Sie den Baum beim Einsatz eines Gestells nicht mit Schnee – dieser lässt die Nadeln faulen. Verwenden Sie zum Abdecken des Gestells ausschließlich hochwertiges, atmungsaktives Material. Decken oder Plastikfolien sind nicht geeignet.
Sonnenschutzmittel
Thujabäume werden am häufigsten durch Sonnenbrand geschädigt. Dieses Problem tritt im Februar und März auf. In dieser Zeit reflektiert das helle Sonnenlicht vom noch nicht geschmolzenen Schnee und schädigt den Baum. Eine weitere Ursache für Sonnenbrand im Frühjahr ist Wassermangel in den Nadeln.
Junge Thujen haben flache, schwach entwickelte Wurzeln. Im Winter gefriert der Boden, wodurch der Baum kein Wasser mehr aufnehmen kann. Dies führt dazu, dass die Nadeln austrocknen und einzelne Pflanzenteile absterben können. Meist ist die exponierte, sonnige Spitze betroffen.
Um zu verhindern, dass der Baum durch UV-Strahlung verbrennt, wird ein spezieller „Schutzschirm“ davor angebracht.
So stellt man Sonnenschutzmittel her:
- Die Pfähle werden auf der Südseite in den Boden getrieben.
- Spannen Sie ein Sonnenschutzmaterial zwischen den Pfosten.
- Platzieren Sie den Sichtschutz in einem kleinen Abstand zum Baum, um die Baumkrone nicht zu beschädigen.
- Wenn der Schnee schmilzt, wird die Leinwand abgebaut.
Der Bildschirm dient ausschließlich dem Schutz vor UV-Strahlen, er hat keine anderen Funktionen.
Wie überwintert eine Thuja im Topf?
Wenn Lebensbäume in Töpfen wachsen, sollten sie bei Kälteeinbruch in einen kühleren Raum, beispielsweise in den Keller oder auf eine verglaste Veranda/einen Balkon, gestellt werden. Dadurch erübrigen sich Abdeckungen, Rahmen und zusätzliche Isolierung.
Die optimale Temperatur für die Überwinterung von Topf-Lebensbäumen liegt zwischen +4 °C und +10 °C. Zum Überwintern wird lediglich Packpapier benötigt. Wickeln Sie jeden Baum nach dem Gießen darin ein.
Mulchen
Im Winter ist es wichtig, nicht nur die oberirdischen Teile der Bäume, sondern auch ihre Wurzeln zu schützen. Am besten verhindert man das Einfrieren der Wurzeln, indem man den Boden um den Stamm herum mulcht. Mulch speichert Feuchtigkeit und Wärme im Boden.
So mulchen Sie eine Thuja richtig:
- Dicke der Mulchschicht – 10-15 cm;
- Das Mulchmaterial sollte locker und gut durchlüftet sein;
- Man kann den Boden mit Kompost, Sägemehl, Torf, Stroh, Kiefernnadeln, Rindenmulch oder Kiefernzapfen mulchen.
Es empfiehlt sich, den organischen Mulch oder das Sägemehl mit Fichtenzweigen abzudecken, die im Frühjahr entfernt werden sollten. Diese Nadelbaumbarriere ist besonders wichtig für junge Lebensbäume mit ihren empfindlichen Wurzeln, die frostempfindlich sind.
Thujabäume sind pflegeleicht, doch mit etwas Aufmerksamkeit werden sie zum Blickfang Ihres Grundstücks. Schützen Sie sie vor Kälte, Sonne und Wind, damit diese Nadelgehölze weder verbrennen noch erfrieren und auch nach dem Winter gesund und schön bleiben.

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