Während die ältere Generation ihre Datschen ausschließlich zur Nahrungsbeschaffung nutzte, dienen sie heute auch als Orte der Entspannung. Es ist immer wieder schön, ein Landhaus zu besuchen, ob allein oder mit Freunden, um dem Trubel der Stadt zu entfliehen. Im Sommer verbringt man die meiste Zeit im Freien, im Winter hingegen wird die Datscha zum Mittelpunkt des Geschehens. Nach längerer Abwesenheit kühlt der Innenraum jedoch schnell ab und wird ungemütlich. Mit ein paar hilfreichen Heiztricks lässt sich die Datscha schnell wieder aufwärmen.
Wie man ein Landhaus heizt
Heizmethoden Es gibt viele Möglichkeiten, aber welche sich eignet, hängt von der Größe des Landhauses, der Nutzungshäufigkeit und der Verfügbarkeit von Energieressourcen ab. Ältere Häuser haben möglicherweise keine Alternative zu festen Brennstoffen oder Brennholz. Zudem sind Stromausfälle in abgelegenen Vororten häufig. Wenn ein Haus an eine zuverlässige Strom- oder Gasversorgung angeschlossen ist, ermöglichen diese Ressourcen ein schnelles und einfaches Aufheizen eines kalten Gebäudes.
Elektrische Heizung
Elektrische Heizung ist die einfachste Möglichkeit, die Temperatur in Ihrem Zuhause nach längerer Abwesenheit wieder zu erhöhen. Wichtig ist eine unterbrechungsfreie Stromversorgung und eine für hohe Leistungen ausgelegte Verkabelung. Das Heizsystem kann autonom betrieben werden oder sich bei Ihrer Ankunft bzw. per Mobilfunknetz fernsteuern lassen. Im ersten Fall läuft das Gerät auf einer Mindestleistung, um die eingestellte Temperatur zu halten.
Die manuelle Steuerung ist sicherer, aber es dauert länger, den Raum aufzuheizen. Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Heizung einzustellen:
- Tragbare Heizgeräte. Ein Heizlüfter, ein Ölradiator oder eine Infrarotheizung eignen sich für den gelegentlichen Gebrauch. Diese Geräte lassen sich in jedem Raum aufstellen und erhöhen dort schnell die Raumtemperatur. Zu den Nachteilen dieses Systems zählen der hohe Stromverbrauch und die Belastung der Verkabelung.
- Stationäre Heizgeräte. Konvektoren oder Wandheizlüfter werden gleichmäßig im ganzen Haus verteilt, beispielsweise unter Fenstern oder an der Decke. Sie benötigen separate Verkabelung und Steuerungskomponenten wie einen Leitungsschutzschalter oder ein Thermostat. Dieses System kann autonom, ohne Benutzereingriff, funktionieren.
- Infrarotsysteme und Fußbodenheizung. Die neueste Generation von Heizgeräten erfreut sich zu Recht großer Beliebtheit, nicht nur bei Eigentümern von Einfamilienhäusern, sondern auch von Mehrfamilienhäusern. Die Wärme wird durch Heizkabel oder Infrarotmatten erzeugt, die unter dem Fußboden verlegt werden. Die Heizelemente sind verdeckt, wodurch Feuchtigkeitsprobleme und unschöne Beeinträchtigungen der Optik vermieden werden.
Warmwasserbereitung
Bei mehrstöckigen oder komplex angelegten Ferienhäusern kann eine zentrale Heizung mit einem einzigen Heizgerät genutzt werden, dessen Kühlmittel über Rohre zu den Heizkörpern geleitet wird. Dieses System verbraucht zwar weniger Ressourcen, ist aber deutlich komplexer und teurer. Zudem besteht bei Minustemperaturen die Gefahr, dass das Kühlmittel einfriert, wenn das Haus unbeaufsichtigt bleibt.
Im letzteren Fall werden spezielle Flüssigkeiten verwendet, die ihre Eigenschaften auch bei Minustemperaturen beibehalten. Heizoptionen:
- Gas- oder Elektroheizkessel. Diese Heizgeräte können eigenständig betrieben oder ferngesteuert werden. Gasheizkessel benötigen einen Gasanschluss. Sie sind jedoch hocheffizient und sparsamer als Elektroheizkessel.
- Festbrennstoffkessel. Das Heizsystem besteht aus Rohrleitungen (mit oder ohne Heizkörper) und Geräten zur Erhitzung des Kühlmittels. Eine Besonderheit des Systems ist, dass es keinen Gasanschluss und (in manchen Fällen) keinen Stromanschluss benötigt. Der Kessel kann mit Holz, Kohle, Torf oder Pflanzenresten befeuert werden.
Verbrennung organischer Brennstoffe
Die klassische Heizmethode mit einem offenen Kamin lässt sich in einem Landhaus leicht umsetzen. Beim direkten Heizen wird organisches Brennmaterial in speziellen Feuerstellen verbrannt. Diese Methode der Gebäudeheizung ist die wirtschaftlichste, da sie keine teuren Energieträger benötigt. In der Feuerstelle können beispielsweise Schnittgut, Pflanzenreste oder Kohle verbrannt werden.
Darüber hinaus werden bestimmte Kamine zum Kochen genutzt. Arten von Heizkonstruktionen:
- Ein Steinofen. Eine klassische Art, ein Haus zu heizen. Seit jeher werden sie sowohl zum Heizen als auch zum Kochen genutzt. Moderne Öfen haben sich weiterentwickelt: Sie sind kleiner, und man schläft oder kocht nicht mehr darauf. Ein kunstvoll gefertigter Ofen kann jedoch ein kleines Haus verschönern, es schnell aufheizen und die Wärme lange an den Raum abgeben.
- Metallöfen. Stahl- oder Gusseisenöfen (auch als Kanonenöfen bekannt) sind wegen ihrer einfachen Installation, der geringen Kosten und der einfachen Bedienung beliebt. Sie können mit allen Arten von fossilen Brennstoffen befeuert werden, einige Modelle eignen sich auch zum Kochen, und besondere Exemplare sind ein Blickfang in Ihrem Zuhause.
- Kamin. Einige Heizgeräte mit direkter Feuerung verfügen über wunderschön gestaltete offene Kamine. Ein Kamin ist eine hervorragende Wärmequelle an kühlen Abenden und wird bei Ihren Gästen im Ferienhaus sicherlich zum Mittelpunkt des Interesses.
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Die Frage ist, was Heizmöglichkeit für ein Sommerhaus Es gibt keine eindeutige Antwort darauf, welche Lösung besser ist. Die Wahl hängt vom Gebäude, seiner Größe, der vorhandenen Dämmung und den Temperaturvorgaben ab. Wenn Sie planen, dauerhaft in der Datscha zu wohnen, lohnt sich der Einbau einer fest installierten Heizung. Andernfalls können Sie sich für eine schnelle Heizmöglichkeit mit Strom oder einem offenen Kamin entscheiden.


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