Nicht jeder weiß, dass der Anbau von Erdbeeren im Topf gar nicht so schwer ist. Unser Artikel mit Fotos erklärt Ihnen alles Wissenswerte. Erdbeeren sind unglaublich lecker und gesund und bei Jung und Alt gleichermaßen beliebt. Erdbeeren im Laden zu kaufen ist nicht immer die günstigste Option; selbst anzubauen ist oft die bessere Wahl. Auch ohne Garten können Sie Erdbeeren ganz einfach in einem Topf auf der Fensterbank ziehen.
Das ist sehr praktisch, da der Busch nicht viel Platz einnimmt, und für eine noch größere Platzersparnis können Sie spezielle zwei- oder dreistöckige Container wählen.
Wenn Ihnen diese Idee gefällt, legen Sie gleich los.

Wie man Erdbeeren im Topf anbaut
Die richtige Sorte auswählen
Das Erste, worauf Sie achten sollten, ist die Erdbeersorte. Nicht jede Erdbeere eignet sich für den Anbau im Topf, da die meisten Arten bereits an den Freilandanbau angepasst sind. Es gibt jedoch spezielle Sorten, die sogenannten immertragenden Erdbeeren. Sie sehen aus wie gewöhnliche Erdbeeren, tragen aber zweimal im Jahr Früchte. Bei guter Pflege können sie sogar noch mehr Früchte tragen.
Immertragende Erdbeeren lassen sich in zwei Unterarten unterteilen. Die erste umfasst Sträucher, die während der langen Tageslichtstunden Früchte tragen. Diese können zweimal im Jahr geerntet werden. Die zweite Unterart hingegen blüht während der milden Tageslichtstunden und produziert fast das ganze Jahr über – etwa zehn Monate lang – prächtige Früchte. Das ist vorteilhaft, da man seine Lieblingsbeeren jederzeit genießen kann. Es gibt jedoch auch Nachteile. Die Sträucher werden in dieser Zeit sehr geschwächt und können absterben, wenn sie nicht ausreichend gedüngt und gepflegt werden.
Achten Sie besonders auf den Pflanzbehälter. Geeignet sind entweder Plastiktöpfe oder Holzkisten. Letztere sind vorzuziehen, da das Holz den Wurzeln Luft zum Atmen gibt. Ein normaler Topf mit guter Drainage ist jedoch eine ausgezeichnete Alternative. Diese Pflanze verträgt keine Staunässe, daher ist eine Drainage in jedem Pflanzbehälter unerlässlich.

Die Mindestgröße für einen Strauch beträgt 3 Liter. Die meisten Sorten vertragen das Umpflanzen nicht gut und sollten daher etwa drei Jahre am selben Standort bleiben. Wählen Sie daher am besten einen Topf mit etwas mehr Platz, aber nicht zu viel. Beachten Sie dies auch, wenn Sie größere Kübel statt Töpfe verwenden. Lassen Sie mindestens 20 Zentimeter Abstand zwischen den Sträuchern.
Bitte beachten Sie, dass der Behälter Löcher für den Wasserablauf haben muss. Kieselsteine, Ziegelbruch oder Blähton eignen sich gut als Füllmaterial. Zum Bepflanzen verwenden Sie am besten handelsübliche Blumenerde.

Düngen Sie Ihre Erdbeerpflanzen im Topf etwa alle zwei Wochen mit einem Volldünger oder organischen Dünger. Die Pflanze benötigt zusätzliche Vitamine vor allem während der Blüte und Fruchtreife. Im Winter, wenn die Pflanze ruht, kann die Düngung eingestellt werden.
Erdbeeren lassen sich entweder mit Jungpflanzen oder aus Samen ziehen. Jungpflanzen sind schneller, Samen hingegen zuverlässiger, da man genau weiß, welche Sorte man erhält. Die Anzucht aus Samen gelingt am besten in länglichen Anzuchtkästen. Diese werden bis zur Hälfte mit Erde und Wasser gefüllt. Anschließend werden die Samen darauf verteilt. Um einen Gewächshauseffekt zu erzeugen, werden die Kästen mit Frischhaltefolie oder Glas abgedeckt. Die Erde sollte stets feucht gehalten werden. Sobald die ersten Triebe erscheinen, kann die Folie entfernt werden. Sobald sich Blätter gebildet haben, können die Jungpflanzen in Töpfe umgepflanzt werden.
Das Einpflanzen von Setzlingen erfolgt wie folgt: Nehmen Sie einen geeigneten Topf, füllen Sie ihn mit Erde (die Erde sollte locker sein) und drücken Sie eine Mulde hinein. Bereiten Sie die Pflanze vor, indem Sie die Wurzeln und die Triebe mit einer Gartenschere leicht einkürzen. Befeuchten Sie anschließend die Erde gründlich und stellen Sie den Topf an einen warmen Ort.
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Weitere Pflege von Erdbeeren im Topf
Erdbeerpflanzen müssen regelmäßig beschnitten werden. Bei der Anzucht aus Samen werden die unteren drei Blätter entfernt, sobald fünf Blätter erscheinen. Sobald die Pflanze 10 Zentimeter hoch ist, sollte die Spitze eingeschnitten werden. Auch die Ranken müssen entfernt werden, da sie zu viel Energie verbrauchen. Denken Sie daran, die Pflanze nach jedem Schnitt zu düngen. Gießen Sie die Erdbeeren regelmäßig, aber vermeiden Sie Staunässe. Diese begünstigt Schimmelbildung, wodurch die Luftzirkulation behindert wird. In diesem Fall erstickt die Pflanze und stirbt ab.

Das Hauptproblem beim Anbau von Erdbeeren im Topf ist die Bestäubung. In den meisten Fällen erfolgt diese von Hand. Nehmen Sie einen Pinsel (oder ein Wattestäbchen), befeuchten Sie ihn leicht und streichen Sie damit mehrmals über die Stempel und Staubblätter.
Haben Sie Erdbeeren in mehrstöckigen Töpfen gepflanzt? Behalten Sie die Früchte im Auge; wenn es zu viele sind, fallen sie ab und beschädigen die Zweige. Das gilt besonders für Sorten mit großen Beeren. Wenn Sie die Erdbeeren in einem normalen Blumentopf oder Kasten anbauen, brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen; die Früchte liegen dann ordentlich auf der Fensterbank.

Wenn Sie Erdbeeren lieben, dann nehmen Sie sich Zeit für sie und genießen Sie ihre duftenden Früchte, wann immer Sie möchten. Der Anbau dieser Beeren auf der Fensterbank ist nicht schwieriger als im Gartenbeet; Sie müssen lediglich die Anweisungen befolgen.

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Glaube
Ich habe versucht, es zu Hause in Kisten anzubauen, und es hat funktioniert, aber man kann trotzdem nicht viel davon ernten. Ich habe Hühnermist als Dünger verwendet, aber man muss sehr vorsichtig sein, dass er nicht verbrennt.