Die Gladiole ist eine einzigartige Pflanze aus der Familie der Zwiebelgewächse. Während ihrer Blütezeit erfreut sie Gärtner mit ihren zarten und leuchtenden Blüten. Die Blütezeit der Gladiole erstreckt sich von Mitte Juli bis Mitte August. Danach werden die Zwiebeln ausgegraben und im Keller oder Kühlschrank überwintert, bis sie wieder eingepflanzt werden können.
Um sicherzustellen, dass Gladiolenzwiebeln bis zur nächsten Pflanzung gelagert werden können, nicht von Krankheiten befallen werden und Gärtner mit üppiger Blüte erfreuen, müssen Sie einige der folgenden Regeln befolgen:
- Gladiolen blühen nicht zwei Jahre hintereinander am selben Standort üppig. Nachdem die Zwiebeln zur Keimung von einem kalten an einen warmen Ort gebracht wurden, sollte man sich nach einem geeigneten Pflanzplatz umsehen.
- Die Lebensdauer von Gladiolenzwiebeln hängt davon ab, wie gut sie an das Klima der jeweiligen Region angepasst sind. So sterben beispielsweise wärmeliebende Sorten ab und überstehen den Winter nicht, wenn sie zuvor in kalten Klimazonen angebaut wurden.
- Zwiebeln von ausgewachsenen Pflanzen und Jungpflanzen sollten nicht nebeneinander gepflanzt werden, da die älteren Pflanzen die Entwicklung der Jungpflanzen behindern.
- Die Pflanztiefe der Blumenzwiebel ist entscheidend. Sie hängt von der Bodenbeschaffenheit und dem Zwiebeldurchmesser ab. In leichten Böden sollte die Pflanztiefe mindestens dem Vierfachen des Zwiebeldurchmessers entsprechen, in schweren Böden höchstens dem Dreifachen.
- Vor dem Einpflanzen werden Gladiolen beschuppt. Dadurch kann die Pflanze schneller ans Sonnenlicht gelangen.
- Die Bewässerung der gepflanzten Gladiolen erfolgt bei ausbleibendem Regen jeden zweiten Tag.
- Um die Pflanze weniger anfällig für Krankheiten zu machen, wird sie an einem sonnigen, gut belüfteten Standort gepflanzt.
- Sobald die Gladiole die ersten Blüten bildet, sollte das Gießen auf einmal wöchentlich und nur noch abends, wenn es kühler ist, reduziert werden. Gießen Sie reichlich. Zu wenig Wasser schadet der Gladiole mehr als gar kein Wasser.
Nachdem die letzten Blüten der Gladiolen verblüht sind, können Sie mit der Ernte der Zwiebeln beginnen. Dies ist üblicherweise frühestens in der ersten Septemberhälfte möglich. Graben Sie dazu die Blüte aus, schneiden Sie den Stiel dicht an der Zwiebel ab und legen Sie die Knolle zum Trocknen an einen kühlen, gut belüfteten Ort.
Vor dem Trocknen der Zwiebeln empfiehlt es sich, diese mit antibakteriellen Mitteln zu behandeln. Die bei Gärtnern beliebtesten Mittel sind Maxim, Fitosporin und eine Kaliumpermanganatlösung.
Die Zwiebeln wurden also gegen Krankheiten behandelt, getrocknet und über Winter in Kartons an einem kühlen Ort gelagert, wo sie bis zur nächsten Pflanzung warten. Kontrollieren Sie die Zwiebeln mindestens einmal im Monat auf Krankheitsbefall.
Wann sollten Gladiolen aus der Winterlagerung geholt werden? Nehmen Sie die Gladiolen drei Wochen vor dem Pflanzen aus dem Kühlschrank. Entfernen Sie zuerst die Schuppen. Dies fördert das Austreiben der Stängel und erleichtert die Beurteilung des Zustands des überwinterten Pflanzguts. Sollten kranke Exemplare entdeckt werden, schneiden Sie die betroffenen Stellen bis ins gesunde Gewebe zurück und behandeln Sie die Schnittstellen mit Brillantgrün oder zerstoßener Aktivkohle.
Vor dem Pflanzen empfiehlt es sich, die Zwiebeln 20 Minuten in einer antibakteriellen Lösung einzuweichen und anschließend gründlich abzutrocknen. Lagern Sie die Zwiebeln bis zum Pflanzen an einem warmen Ort mit den Trieben nach oben. In einem warmen Raum treiben sie sofort aus, sodass man erkennt, welche Zwiebeln zum Pflanzen geeignet sind.
Die Pflanzen können Anfang Mai gepflanzt werden und erfreuen den Gärtner bereits Anfang Juli mit ihrer Blüte.
Die Blume besitzt eine interessante Schönheit. Eremurus, worüber Sie sich hier näher informieren können.

Rückschnitt, Ausgraben von Gladiolen im Herbst und Einlagern für den Winter
So lagern Sie Gladiolen im Winter zu Hause
Wie man Thripse an Gladiolen bekämpft
Gladiolen: Anpflanzung und Pflege im Freiland