Seerosen sind eine beliebte Teichpflanze. Sie sind schön, pflegeleicht, ein echter Hingucker und schaffen eine besondere Atmosphäre. Man unterscheidet vier Größen: Riesen-, große, mittlere und Zwergseerosen. Experten raten davon ab, Seerosen direkt in die Erde zu pflanzen, da dies die Pflege erschwert und das Überwintern problematisch macht.
Beschreibung der Pflanze
Die Seerose, auch Wasserlilie oder Wasserlilie genannt, hat viele Namen, aber nur eine Bedeutung. Nymphaea (lateinisch) ist eine Wasserpflanze aus der Familie der Seerosengewächse. Diese Familie umfasst fast 35 Pflanzenarten, die nach der Klassifizierung der Royal Horticultural Society (RHS) in vier Gattungen unterteilt werden:
- Hardy (H);
- Tagblühend (D);
- Nachtblühend (N);
- Tropisch (T).
In gemäßigten Klimazonen findet man die weiße Seerose (N. candida) am häufigsten in natürlichen Gewässern. Für künstliche Teiche eignen sich jedoch besser rosafarbene Hybridarten, da diese nicht so stark wachsen und widerstandsfähiger sind.
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Die beste Zeit zum Kauf und Einpflanzen von Seerosen ist von Anfang Mai bis Ende Juni. Sie können Seerosen mit folgenden Methoden in Ihren Gartenteich einbringen:
- direkt von unten in den Boden;
- unter Verwendung von Behälterverpackungen.
Die Anzucht in Töpfen ist empfehlenswert, da der begrenzte Platz das Wachstum der Seerose einschränkt. Ein Fünf-Liter-Netztopf (für größere Sorten empfiehlt sich ein Topf mit größerem Volumen) ermöglicht der Pflanze jedoch, ihr Wurzelsystem über einen Zeitraum von 5–6 Jahren zu entwickeln.
Das könnte Sie auch interessieren:Bereiten Sie den Pflanzbehälter vor. Legen Sie die Seiten mit Jute (oder Stoff) aus und füllen Sie ihn bis 10–8 cm unter den Rand. Setzen Sie die Wurzeln der Pflanze auf die Erde und bedecken Sie sie mit dem Substrat. Um zu verhindern, dass die Erde weggespült wird, decken Sie sie am besten mit Kieselsteinen oder den Resten der zuvor verwendeten Jute ab (achten Sie darauf, dass der Wachstumspunkt der Pflanze über der Erde, den Kieselsteinen oder dem Stoff liegt). Senken Sie den Behälter anschließend vorsichtig auf den Teichgrund ab.
Pflege
Pflanzgefäße müssen nicht oft umgepflanzt werden; alle drei bis vier Jahre ist ausreichend. Dies sollte vor der Blüte der Seerosen erfolgen. Das Gefäß sollte kontrolliert und von Ablagerungen befreit werden, und auch der Teich sollte gereinigt werden. Entfernen Sie während der gesamten Saison vergilbte Blätter und verblühte Knospen.
Die größte Herausforderung bei der Blumenpflege ist die Überwinterung. In unserer Region empfiehlt es sich, frostharte Sorten zu wählen, da diese im Teich verbleiben können, sofern dieser tiefer als 0,5 Meter ist und das Wasser nicht bis zum Grund zufriert. Ist der Teich flach oder trockengelegt, sollten die Pflanzen an einem kühlen, frostfreien Ort aufbewahrt werden.
Wenn Seerosen im Garten gepflanzt sind, graben Sie die Pflanze mit Wurzeln und Erde aus und geben Sie alles in einen Plastikbeutel. Verschließen Sie ihn locker, kontrollieren Sie die Erde und halten Sie sie feucht. Wichtig ist, dass die Erde nicht austrocknet.
Das Anpflanzen in Töpfen ist viel einfacher. Man stellt Körbe mit Seerosen an einen kühlen Ort (z. B. in den Keller) und lässt sie in vorbereiteten, mit Wasser gefüllten Töpfen stehen. Wenn man Seerosen im Winter in einem Teich überwintern möchte, ist es ratsam, die gefrorene Oberfläche mit reichlich Schnee zu bedecken, sodass ein mindestens 1,5 Meter hoher Hügel entsteht. Dadurch friert der Teich nicht vollständig zu, und die Pflanzen fühlen sich wohler.
Fortpflanzung und Krankheiten
Übermäßig feuchtes und heißes Wetter kann bei Seerosen zu Pilzinfektionen führen. Anzeichen dafür sind rote oder braune Flecken auf den Blättern. Diese sollten mit einer speziellen Lösung behandelt werden. Stark beschädigte Blätter sollten umgehend abgeschnitten und vernichtet werden.
Seerosen leiden unter:
- Blattläuse;
- Blattkäfer;
- Glühwürmchen.
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Zur Vermehrung verwendet man ein Rhizomstück mit einer Knospe. Nach dem Schneiden bestreut man die Schnittstelle mit zerstoßener Holzkohle oder Asche. Da alle Pflanzenteile empfindlich auf Austrocknung reagieren, sollte dieser Vorgang beschleunigt werden. Die abgeschnittenen Wurzeln werden in Pflanzgefäße gesetzt. Anschließend werden sie in größere, mit Wasser gefüllte Töpfe umgepflanzt, wobei die Sämlinge 2 cm hoch mit Wasser bedeckt werden. Die Töpfe werden an einen sonnigen Platz gestellt, damit die Sämlinge Wurzeln schlagen können.
Bei der Planung eines Sommerhauses versuchen viele, ihm mit verschiedenen Mitteln eine persönliche Note zu verleihen. Am häufigsten wird dafür ein Teich angelegt. Doch einen künstlichen Teich zum Leben zu erwecken, erfordert beträchtlichen Aufwand. Die Bepflanzung eines Teiches ist eine knifflige Angelegenheit, die spezifisches Wissen voraussetzt. Die gängigste Methode ist das Bepflanzen des Teiches. Oft werden hierfür Seerosen gewählt.

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