Welche Fische eignen sich am besten zur Zucht in einem künstlichen Teich: Arten, Eigenschaften

Fisch

Angeln im eigenen Garten ist für viele Naturliebhaber ein Traum. Ein künstlicher Teich vereint praktischen Nutzen und dekorativen Wert. Man kann jederzeit frisch gefangenen Fisch genießen und die Teichbewohner inmitten der Natur bewundern.

Fischarten, die sich für die Zucht in künstlichen Stauseen eignen

Bei der Entscheidung, welche Fische sich am besten für die Zucht in künstlichen Stauseen eignen, sollten mehrere Faktoren berücksichtigt werden:

  • klimatische Bedingungen des Gebiets;
  • Hauptmerkmale der Fischart;
  • Zuchtnuancen, die für jede einzelne Fischart spezifisch sind.

Nachfolgend werden die wichtigsten Merkmale der beliebtesten Fischarten, die für die Zucht in künstlichen Stauseen vorgesehen sind, sowie deren Fotos vorgestellt.

Karpfen

Diese Fischart zählt zu den anspruchslosesten. Karpfen vertragen Veränderungen in Futter und Wasserqualität problemlos. Sie sind stark wärmeliebend. Die optimale Temperatur für Karpfen zum Gedeihen und zur Fortpflanzung liegt bei 18–30 °C.

Der Zeitpunkt der Geschlechtsreife bei Karpfen hängt von der Temperatur ab. In einem warmen Klima, wie es typisch für südliche Regionen ist, erreichen diese Fischarten die Geschlechtsreife deutlich früher – im zweiten oder dritten Jahr. In gemäßigten und kühlen Regionen dauert es hingegen länger: Karpfen erreichen die Geschlechtsreife erst im vierten oder fünften Jahr.

Interessant!
Männliche Karpfen erreichen die Geschlechtsreife früher als weibliche.

Weibliche Karpfen laichen hauptsächlich in Ufernähe, die optimale Wassertemperatur dafür liegt bei 17-20 °C.

Karpfen ernähren sich von:

  • Blutwürmer;
  • Weichtiere;
  • pflanzliche Nahrungsmittel;
  • kleines Plankton.

Karpfen wachsen relativ schnell. In drei Jahren erreichen sie ein Gewicht von bis zu 1 kg, allerdings nur unter günstigen Bedingungen. Anbau können bis zu 2 kg schwer werden. Der ideale Ort für die Aufzucht dieser Fischart ist ein flacher, warmer Teich. Eine der Arten, die ausgewählt werden fürFischzucht zu Geschäftszweckenist genau der Karpfen.

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Karausche

Der Karausche ist eine relativ anspruchslose Fischart, die selbst in Gewässern mit ungünstiger chemischer Zusammensetzung gut gedeiht. Er verträgt niedrige Sauerstoffwerte und hohe Säurekonzentrationen problemlos. Er erreicht ein Gewicht von bis zu 3 kg und laicht alle zwei Wochen. Seine Nahrung besteht aus tierischen und pflanzlichen Bestandteilen.

Weißer Amur

Diese Fischart ist sehr groß und erreicht ein Gewicht von bis zu 50 kg. Weiße Amurfische werden bis zu 1 m lang. Die Wassertemperatur ist der Hauptfaktor für Wachstum und Entwicklung dieser Fische. Temperaturen unter 10 °C stellen die Wachstums- und Entwicklungsgrenze für Weiße Amurfische ein. Sie ernähren sich von Pflanzen. Die Geschlechtsreife erreichen Männchen mit 7–8 Jahren und Weibchen mit 8–9 Jahren.

Silberkarpfen

Diese großen Fische können bis zu 50 kg wiegen. Silberkarpfen ernähren sich ausschließlich von Pflanzen und nehmen kein künstliches Futter an. Marmorkarpfen hingegen bilden eine Ausnahme und fressen auch künstliches Futter. Silberkarpfen erreichen die Geschlechtsreife mit 3–7 Jahren, Marmorkarpfen mit 4–8 Jahren.

Störe

Es gibt verschiedene Arten dieses Fisches. Einige passen sich unterschiedlichen Wachstumsbedingungen an. Die optimale Wassertemperatur liegt bei 15–25 °C. Einige Individuen Stör Sie können bis zu 80 kg schwer werden. Sie ernähren sich von tierischer Nahrung.

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Forelle

Diese Fischart ist besser wachsen Dieser Fisch lebt in relativ kaltem Wasser (16–18 °C) und ernährt sich von tierischer Nahrung. Die Geschlechtsreife tritt mit 2–3 Jahren ein.

Folgende Fischarten können ebenfalls in künstlichen Stauseen gezüchtet werden:

  • Büffel;
  • Wels;
  • Akne;
  • Tilapia;
  • Pike;
  • Peled;
  • Chir;
  • Schleie.

Teichanforderungen

Um einen reichen Fang zu machen Teich müssen bestimmte Anforderungen erfüllen.

  1. Die Tiefe des Reservoirs sollte zwischen 1,2 und 1,5 m liegen.
  2. Das Teichvolumen sollte wie folgt berechnet werden: mindestens 50 Liter Wasser pro 10–15 cm großem Fisch. Dieser Wert gilt für kleine Fische. Bei der Aufzucht größerer Arten sollte das Volumen entsprechend erhöht werden.
  3. Der Boden und die Wände des Teichs müssen gut eingeebnet und verdichtet sein. Zusätzlich wird der Boden mit Zement bedeckt.
  4. Der Teichgrund ist mit einer Spezialfolie und alten Autoschläuchen bedeckt. Alte Töpfe und Rohre werden ebenfalls hinzugefügt.
  5. Die Wände und der Boden des Teichs müssen aus geeignetem, fischverträglichem Material bestehen. Für künstliche Teiche gibt es spezielle Beschichtungen. Der Teichboden wird mit Sand und Kies bedeckt.
  6. Beim Anlegen eines Teichs ist es unerlässlich, Unterwasserpflanzen einzusetzen. Diese sorgen für angenehme Bedingungen für die Fische und bieten zusätzliche Nahrung.
  7. Zum Befüllen des Reservoirs eignen sich Quell-, artesisches, Brunnen- und Leitungswasser.
  8. Der Säuregrad sollte pH 7-8 betragen.
  9. Die Einhaltung der richtigen Temperatur ist wichtig. Beim Einsetzen von Fischen in einen Teich sollte die Teichtemperatur der Wassertemperatur entsprechen, in der die Fische transportiert wurden. Dadurch wird ein Temperaturschock vermieden.
  10. Die Fischzucht ist sowohl in künstlichen Stauseen mit fließendem Wasser als auch in geschlossenen Wasserversorgungssystemen möglich.

In diesem Video finden Sie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Anlegen eines künstlichen Teichs.

https://youtu.be/Zuqf2sPEFAw

Zuchtmethoden

Es gibt verschiedene Methoden, Fische zu züchten.

  1. Die erste Methode besteht darin, Fische ausschließlich mit dem im Teich vorhandenen Futter zu züchten. Diese Methode ist kostengünstig.
  2. Die zweite Zuchtmethode besteht in der zusätzlichen Fütterung der Fische und der Schaffung der dafür notwendigen Bedingungen im Stausee.

Zuchtmerkmale

Wer die grundlegenden Eigenschaften der Fischzucht in einem künstlichen Teich kennt, für den stellt diese Aufgabe keine besonderen Schwierigkeiten dar.

Es ist wichtig, die richtige Fischart für Ihren Teich auszuwählen. Der beliebteste und beste Fisch für die Teichzucht ist der Karpfen. Er ist leicht zu füttern, anpassungsfähig und nimmt schnell an Gewicht zu. Auch der Karausche ist beliebt.

Ein weiterer wichtiger Aspekt der Fischzucht ist die Aufrechterhaltung optimaler Teichtemperaturen. Die Teichtemperatur sollte zwischen 24 und 26 °C liegen. Wärmeres oder kälteres Wasser kann die Lebensfunktionen der Fische beeinträchtigen und somit ihr Wachstum und ihre Entwicklung hemmen. Bestimmte Fischarten, wie beispielsweise die Regenbogenforelle, bilden hier eine Ausnahme.

Es ist außerdem notwendig, den Fischbestand im Teich zu regulieren. Andernfalls kann eine Überpopulation an einer Stelle zu Nahrungskonkurrenz führen. Dies wiederum führt zum Tod einiger Fische. Daher ist es erforderlich, regelmäßig Fische aus dem Teich zu entnehmen.

Welche Fischart eignet sich am besten zur Zucht in einem künstlichen Teich?
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