Die Prachtscharte (Liatris) bezaubert mit ihren flauschigen, kerzenartigen Blütenständen. Die Blüten öffnen sich nach und nach und bieten ein langanhaltendes Farbenspiel. Diese Zierpflanze ist eine Bereicherung für jeden Garten. Sie ist pflegeleicht, bezaubernd schön und benötigt nur minimalen Aufwand.
Beschreibung der Pflanze
Rhizom mehrjährig Die geraden Triebe erreichen eine Höhe von 2 Metern. Der Verzweigungsgrad variiert je nach Art. Die Stängel sind dicht mit wechselständigen oder zugespitzten Blättern besetzt. Die Wurzeln sind knollenartig, ähneln aber kleinen Zwiebeln. Die Blütezeit, bei der die in Ährchen angeordneten Blütenstände nach unten öffnen, ist im Sommer. Die Blütenfarbe variiert von Rot bis Weiß. Die Blütenstände erreichen eine Höhe von etwa einem halben Meter.
Die Vorteile einer Blume
Jede Pflanze hat ihre Vorzüge. Bei manchen liegt der Hauptvorteil im Duft, bei anderen in ihren Heilwirkungen, bei wieder anderen im hohen Zierwert und bei manchen in der einfachen Kultivierung. Es gibt aber auch Blumen, die all diese Eigenschaften vereinen. Die Vorzüge der Prachtscharte (Liatris):
- Kann bis zu 7 Jahre lang an einem Standort ohne Umpflanzen wachsen;
- unprätentiös;
- dürreresistent;
- blüht auch im leichten Schatten üppig;
- winterhart – -30 °C;
- anspruchslos an die Bodenbeschaffenheit.
Artenvielfalt
Liatris wächst in Süd- und Nordamerika. Alle Arten verströmen ausnahmslos einen charakteristischen Vanilleduft mit einer feinen Heunote. Die Triebe der Pflanze enthalten viel Cumarin, das in der Parfümherstellung verwendet wird. Aufgüsse aus Liatris straffen die Haut, und Umschläge heilen Wunden. Darüber hinaus sollen alle Sorten der Blume bei Nierenerkrankungen hilfreich sein, als Mittel gegen Malaria und sogar gegen sexuell übertragbare Krankheiten. Drei typische Liatris-Arten können im Garten angebaut werden: die ährenförmige, die raue und die häutige.
Merkmale des Anbaus
Diese wunderschöne Blühpflanze lässt sich aus Samen oder durch das Pflanzen einer Knolle ziehen. Bei richtiger Standortwahl und Erfüllung aller Pflanzbedingungen ist die anschließende Pflege unkompliziert. Zu den Pflegemaßnahmen gehören regelmäßiges Gießen, Auflockern des Bodens und Düngen. Um das dekorative Aussehen der Blume zu erhalten, empfiehlt es sich, den Pflanzenschutz regelmäßig zu kontrollieren, Schneckenbefall umgehend zu bekämpfen und die Pflanzen mit einem Fungizid zu besprühen.
Pflanznuancen
https://youtu.be/3GyvpxlDz4U
Pflanzen Sie die Knollen an sonnigen Standorten oder im Halbschatten lichter Baumkronen. Der Boden sollte locker sein, mit einer tiefen, leichten Humusschicht. Kompost wird beim Umgraben als Auflockerungsmittel eingearbeitet und reichert den Boden gleichzeitig mit Nährstoffen an. Frühjahr und Frühherbst eignen sich zum Pflanzen der Knollen. Die Aussaat erfolgt ausschließlich im Frühjahr.
Wenn Liatris bereits in der Gegend vorkommt, kann sie vegetativ vermehrt werden, indem man die Knollen teilt und an einem festen Standort einpflanzt. Ist dies nicht möglich, ist das Verfahren zeitaufwändiger:
- Säen Sie die Samen Ende März oder Anfang April in einem Kalthaus oder im Freiland aus.
- Die Setzlinge werden bis Mitte Herbst angebaut.
- Wenn das Grün abstirbt, werden die Knollen ausgegraben und zusammen mit einem Erdklumpen bis Mitte des Frühlings gelagert.
- Wenn es soweit ist, pflanzen Sie sie in einer Tiefe von 3 cm und im Abstand von 20 cm.
Geheimnisse der Fürsorge
Um eine üppige und regelmäßige Blüte der Prachtscharte zu gewährleisten, werden einfache landwirtschaftliche Praktiken angewendet. Wichtigste Aufgaben auf dem Versuchsfeld:
| Name | Beschreibung |
| Bewässerung | Die Blume verträgt Trockenheit besser als Staunässe. Gießen Sie die Pflanze nur, wenn die oberste Erdschicht trocken ist, vorausgesetzt, es regnet nicht. Bei wöchentlichem Regen benötigt die Liatris kein zusätzliches Gießen. Bei Starkregen ist eine gute Drainage des Bodens erforderlich, um Staunässe an den Wurzeln zu vermeiden. Diese kann zur Bildung von Grauschimmel und zum Absterben der Pflanze führen. |
| Bodenbehandlung | Nach dem Wässern werden die Baumstämme aufgelockert, damit Luft an die Wurzeln gelangt. Unkräuter, die das Wachstum der Prachtscharte behindern, werden gleichzeitig entfernt. Um Unkrautwuchs zu hemmen und den Boden locker zu halten, wird er mit Torf gemulcht. |
| Topdressing | Für ein ansprechendes Aussehen und üppige Blüte benötigt die Prachtscharte (Liatris) regelmäßige Düngung. Im Frühjahr werden stickstoffhaltige Dünger verwendet, um das Blattwachstum anzuregen. Im Sommer und Herbst werden Kalium und Phosphor zugegeben. Diese Makronährstoffe tragen zur Normalisierung des Stoffwechsels bei, fördern die Knospenbildung und verlängern die Blütezeit. Dank des hohen Kaliumgehalts ist die Pflanze kälteresistent. |
| An einer Stütze befestigen | Hohe Triebe werden an nahegelegenen Pfählen angebunden. Bei Gruppenpflanzungen werden Rankgitter verwendet. Andernfalls brechen die dünnen Triebe unter den schweren Blütenständen. |
| Vorbereitung auf den Winter | Die Triebe werden fast bis zum Boden zurückgeschnitten und mit einer dicken Humusschicht bedeckt. |
Die Prachtscharte (Liatris) ist eine pflegeleichte Blume, die jeden Garten verschönert. Sie harmoniert wunderbar mit einer Vielzahl anderer Pflanzen. Wichtig ist die richtige Kombination.

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