Die Monstera wird oft als faszinierend oder bizarr beschrieben. Diese Kletterpflanze stammt aus den feuchten und warmen Subtropen. In freier Natur erreicht sie gigantische Ausmaße und windet sich nicht nur um die Stämme riesiger Bäume, sondern auch um deren Kronen. Während die Monstera in Innenräumen selten blüht, bildet sie in der Natur Blüten und trägt sogar Früchte. Nur wenige Arten blühen bei richtiger Pflege. Dieser Artikel behandelt das Umpflanzen, die Vermehrung und die Krankheiten dieser Pflanze.
Warum Sie keine Monstera zu Hause halten sollten
Abgesehen davon, dass die Monstera giftig ist, ranken sich unzählige Legenden und Aberglauben darum, warum man sie nicht in Innenräumen halten sollte. Selbst erfahrene Gärtner empfehlen, sie nur in Büros und anderen nicht-wohnlichen Räumlichkeiten anzubauen.
Trotz all dieser Spekulationen, so plausibel sie auch sein mögen, hat die Wissenschaft nicht bewiesen, dass die Monstera für den Menschen schädlich ist. Der Pflanzensaft ist nicht einmal allergen, geschweige denn giftig. Im Gewebe der Monstera wurde lediglich eine Substanz gefunden, die Schleimhäute reizt. Dies ist der größte Nachteil der Monstera. Daher kann sie bedenkenlos in Innenräumen gehalten werden; sie ist praktisch ungiftig.
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In vielen asiatischen Ländern hingegen symbolisiert sie Wohlstand, Glück und Erfolg. Manche pflanzen sie sogar vor ihren Häusern, im Glauben, sie schütze die Familie vor dem bösen Blick und anderen negativen Einflüssen. In einigen asiatischen Haushalten wird ein Topf mit einer Monstera ans Kopfende eines Schwerkranken gestellt, da man glaubt, die Pflanze absorbiere negative Energien und helfe bei der Genesung. Die Pflege einer Monstera zu Hause kann allerdings etwas anspruchsvoll sein.
Wenn Sie sich also entscheiden, eine Pflanze zu kaufen und sich mit ihr anzufreunden, stellen Sie sie am besten in den Essbereich, das Wohnzimmer oder den Flur, aber nicht ins Schlafzimmer oder Kinderzimmer!
Im Büro kann die Monstera für einen Energieschub sorgen, die Stimmung heben und die Arbeitseffizienz steigern. Am besten pflanzt man sie in den Raum, in dem Verhandlungen stattfinden.
Monstera: Beschreibung mit Foto
Die Monstera (lateinisch: Monstera) ist, wie bereits erwähnt, eine große tropische Kletterpflanze mit großen, gelappten Blättern und einem Vegetationspunkt an der Triebspitze. Sie gehört zur Familie der Aronstabgewächse (Araceae).
Im Haus bildet die Monstera Blätter mit einem Durchmesser von bis zu 50 Zentimetern. Die Blätter sind sattgrün, manchmal mit hellen Adern oder Flecken. Zahlreiche Luftwurzeln tragen zu ihrem Wachstum bei. Beim Anpflanzen einer Monstera im Haus sollten diese Wurzeln in die Erde geleitet werden. Ist dies nicht möglich, können spezielle Pflanzsäcke an den Wurzeln befestigt werden.
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Die Monstera erfreute sich im 18. Jahrhundert besonderer Beliebtheit. Dank der britischen Kolonien gelangte sie nach Indien und verbreitete sich von dort rasch im Osten. Heute zählt die Pflanze zu den beliebtesten Zimmerpflanzen.
Die Gattung Monstera umfasst über 45 Pflanzenarten, wobei allein im späten 20. Jahrhundert sechs neue Arten entdeckt und beschrieben wurden. Einige Monstera-Arten benötigen, wie auf dem Foto zu sehen, besondere Pflege zu Hause.
Monstera Adanson
Diese in den tropischen Wäldern Costa Ricas und Brasiliens beheimatete Pflanze erreicht eine Höhe von über 15 Metern. Ihre Blätter sind 15 bis 40 Zentimeter breit und 22 bis 55 Zentimeter lang und weisen zahlreiche kleine Löcher auf. Die Blüte erfolgt vorwiegend im Freien: An dem kurzen Blütenstiel, 10–12 cm lang und maximal 2 cm im Durchmesser, sitzen kleine, hellgelbe Blüten.
Das junge Laub ist herzförmig; mit zunehmendem Alter teilt es sich und zerfällt. Während der Blütezeit bildet sich auf der weißen Spatha ein Blütenkolben. Daraus entwickeln sich essbare Früchte mit Ananasduft.
Im Gewächshaus erreichen die Pflanzen eine Höhe von 12 bis 24 Metern, im Haus hingegen werden die Ranken nicht höher als 5 bis 6 Meter. Diese Monstera-Art kann auch in Innenräumen blühen, allerdings nur unter den richtigen Bedingungen. Die Früchte benötigen über 10 Monate zum Reifen. Die Monstera-Blüte ist zwar nicht besonders schön, hat aber dennoch ein interessantes Aussehen.
Biologen sind mit der vielfältigen Färbung dieser Art vertraut, doch leider stellt sie höhere Ansprüche an die Lebensraumbedingungen und gedeiht nicht gut in Wohngebieten.
Monstera Borziga
Diese Monstera-Art stammt vermutlich aus Mexiko. Sie ist deutlich kleiner als die Deliciosa, hat viel dünnere Stängel und Blätter, die selten länger als 30 Zentimeter werden. Sie ist in Hausgärten viel häufiger anzutreffen.
Die Blätter sind länglich, bis zu 20 cm lang und 5–6 cm breit. Sie weisen an der Basis deutlich abgegrenzte Seiten auf. Die Blüten sitzen an einem kurzen Stiel. Die Pflanze blüht selten in Innenräumen.
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Die schiefe Monstera, oft auch durchbohrte oder perforierte Monstera genannt, wächst in den feuchten Wäldern der amerikanischen Tropen. Ihre Blätter ähneln einem sehr großen Ei, erreichen manchmal eine Länge von 80 Zentimetern und eine Breite von 30 Zentimetern und sind mit unregelmäßigen Löchern bedeckt.
Monstera-Pflege, -Vermehrung und -Erhaltung
Die Monstera deliciosa wird meist als Zimmerpflanze kultiviert und ist bei Hobbygärtnern sehr beliebt. Ihre festen, glänzenden Blätter werden mit der Zeit gezackt und entwickeln so eine schöne, dekorative Form. Bei richtiger Pflege blüht sie häufig und trägt essbare Früchte.
Vor dem Verzehr sollten die Blätter jedoch vollständig ausgereift sein; andernfalls kann es zu einem Brennen im Mund oder einer leichten Vergiftung kommen, die eine Magenspülung erforderlich macht. Werden Monstera-Blätter zu Hause nicht richtig gepflegt, können sie austrocknen.
Beleuchtung
Obwohl die Monstera oft als schattenverträgliche Pflanze beschrieben wird, ist es ein Irrtum anzunehmen, dass sie ohne Licht gedeiht. Ihre natürliche Photosynthese findet zwar bei hellem, diffusem Licht statt, doch gelegentliche Schattenperioden sind unerlässlich. Das bedeutet, dass die Pflanze positiv auf Licht reagiert und Halbschatten bevorzugt. Im Vollschatten verfärben sich die Blätter blass und das Wachstum stellt sich ein.
Für diese Kletterpflanze eignen sich Fenster und Räume mit West- oder Ostausrichtung ideal. Vermeiden Sie es, eine ausgewachsene Pflanze häufig umzustellen, da sie unter diesem Stress lange braucht, um zu überleben. Das Laub verliert dadurch oft sein dekoratives Aussehen, vergilbt und vertrocknet.
Temperatur des Inhalts
Die ideale Temperatur für fast alle Kletterpflanzen liegt zwischen 18 und 25 Grad Celsius, allerdings nur im Frühling und Sommer, wenn sie wachsen und neue Blätter bilden. Spätherbst und Winter sind die Zeit der Ruhephase, in der die Temperaturen kühler sind und zwischen 16 und 19 Grad Celsius liegen.
Die Pflanze verträgt Zugluft überhaupt nicht und reagiert sofort darauf.
Bewässerung und Luftbefeuchtung
Zum Gießen verwenden Sie abgestandenes, zimmerwarmes Wasser. Die Pflanze sollte ein- bis zweimal wöchentlich gegossen werden, um Wurzelfäule vorzubeugen. Bei ständiger Staunässe bilden sich gelbe Flecken auf den Blättern. Austrocknen der Erde ist ebenfalls unerwünscht, da die Monstera dann sofort zu welken beginnt.
Das Besprühen mit gefiltertem Wasser, das keine weißen Rückstände auf den Blättern hinterlässt, gilt als hervorragendes Mittel. Zusätzlich zum Besprühen sollten die Blätter wöchentlich mit einem weichen, feuchten Tuch abgewischt werden, um Staub zu entfernen und den Glanz der Pflanze wiederherzustellen.
Topdressing
Düngung ist besonders wichtig für die normale Entwicklung des kriechenden Wuchses der Rebe. Während der Wachstumsphase sollte sie 1-2 Mal im Monat, 2-3 Stunden nach dem Gießen, gedüngt werden.
Sie können im Handel erhältliche Spezialkonzentrate als Dünger verwenden; Master-Dünger eignen sich hervorragend dafür. Bei Jungpflanzen ist, sofern der Boden für die Pflanzung geeignet ist, im ersten Jahr keine Düngung erforderlich.
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Die Monstera ist eine Kletterpflanze und benötigt eine Rankhilfe. Hierfür eignen sich schöne und elegante Rankgitter, verschiedene Stützlatten, dekorative Schnüre und andere Stützelemente.
Es ist sehr praktisch, mit Palmfasern umwickelte Rohre zu verwenden. Man kann Löcher für Luftwurzeln hineinbohren und sie mit Erde füllen. Dann kann man die Wurzeln beim Wachsen der Pflanze in die Löcher leiten. Das löst gleich mehrere Probleme:
- Zuverlässiger Support.
- Vollständige Nährstoffversorgung für die gesamte Peitsche.
Beschneidung
Mit zunehmendem Alter verliert die Weinrebe ihren dekorativen Reiz, indem sie Blätter am Stammansatz abwirft und weniger attraktiv wirkt. Um die Pflanze zu verjüngen, wird sie durch Beschneiden an der Triebspitze zurückgeschnitten, um das Wachstum von Seitentrieben anzuregen.
Das Beschneiden von Luftwurzeln ist nicht zulässig. Wurzeln, die in die Blumenerde geleitet werden können, werden fixiert; nicht erreichbare Wurzeln sollten in feuchtes Moos eingewickelt oder in kleine Gläser gestellt werden.
Sorgen Sie für eine stabile und sichere Unterlage. Es empfiehlt sich, für jede Wurzel einen kleinen, mit Erde gefüllten Topf zu verwenden, damit die Luftwurzeln gut anwachsen können. Die Pflege einer Monstera in Innenräumen erfordert besondere Aufmerksamkeit, wie im Foto gezeigt.
Vermehrung und Umpflanzung von Monstera
Bis zum Alter von drei bis vier Jahren wächst die Kletterpflanze kräftig und muss jährlich umgetopft werden. Nach fünf Jahren genügt es, die oberste Erdschicht im Topf alle drei bis vier Jahre auszutauschen. Verwenden Sie zum Einpflanzen einen großen Topf mit hochwertigem Drainagematerial.
Eine gute Luftzufuhr ist für das Wurzelsystem der Monstera unerlässlich. Bei richtiger Pflege im Haus muss sie in den ersten Jahren umgetopft werden.
Zur Vorbereitung des Bodens für das Einpflanzen junger Monstera benötigen Sie:
- 1 Teil Rasenerde;
- 1 Teil Torfboden;
- 1 Teil Humus;
- 1 Teil Flusssand.
Für ausgewachsene Pflanzen ist ein pH-Wert von 6,5–7,0 erforderlich; der Boden besteht aus:
- Rasen - 3 Teile;
- Torf - 1 Teil;
- Laubabwerfend - 1 Teil;
- Humus - 1 Teil;
- Flusssand - 1 Teil.
Reproduktion
Die Monstera lässt sich am besten durch Stecklinge oder Ausläufer in Innenräumen vermehren. Diese Vermehrungsmethode ist in der Regel sehr zuverlässig. Die beste Zeit dafür ist von März bis Juni. Verwenden Sie hierfür Seitentriebe, die aus dem unteren Teil der Pflanze wachsen und Luftwurzeln bilden.
Die vorbereiteten und getrockneten Stecklinge werden an den Schnittstellen tiefer in einen mit Erde gefüllten Topf gesteckt, und die Luftwurzeln werden ebenfalls mit Erde bedeckt. Der eingepflanzte Steckling wird befeuchtet, mit einer Sandschicht bestreut, und mit einem Einmachglas, einem Glas oder einer Plastikfolie entsteht ein kleines Gewächshaus. Wie Sie sehen, ist die Vermehrung von Monstera zu Hause gar nicht so schwer.
Monstera-Blume – Zeichen und Aberglaube
Um die Monstera ranken sich viele Mythen und Aberglauben. Viele halten sie für eine dämonische Blume, die darauf aus ist, Menschen zu schaden.
Lasst uns versuchen, einige davon zu widerlegen.
- Nachts nimmt die Monstera Unmengen an Sauerstoff auf; schläft man mit ihr in einem geschlossenen Raum, könnte sie ersticken. Das stimmt nicht! Die Monstera ist eine ganz normale Pflanze, die wie viele andere nachts Sauerstoff aufnimmt und ihn tagsüber wieder abgibt. Wäre diese Aussage also richtig, käme die Anzucht in Häusern und Wohnungen überhaupt nicht in Frage! Es stimmt aber, dass die Monstera die Luft befeuchtet und den größten Teil des Staubs an ihren Blättern sammelt.
- Es kursieren Gerüchte, dass diese Kletterpflanze besonders giftig sei und bei Berührung garantiert Hautverbrennungen, ja sogar Vergiftungen und möglicherweise den Tod verursachen könne. Tatsächlich besitzen einige Monstera-Arten winzige Stacheln auf der Rückseite. Um diese jedoch mit den Schleimhäuten zu berühren, müsste man sie in den Mund nehmen, was zu einem schmerzhaften Stich führen könnte. Die Monstera wird zwar noch wissenschaftlich erforscht, aber es gibt bisher keine Beweise dafür, dass die Pflanze eine Gefahr für den Menschen darstellt. Allerdings gilt sie in Indien und Australien als beliebte Delikatesse! Nicht nur die reifen Früchte, sondern auch bestimmte Pflanzenteile werden verzehrt.
- Ein weiterer schauriger Mythos besagt, die Monstera könne Menschen erwürgen oder sich von Menschenfleisch ernähren. Tatsächlich stammen diese Hypothesen von Reisenden, die menschliche Skelette in den Wurzeln der Pflanze gefunden haben, doch es gibt keinerlei Beweise dafür. Schließlich könnten die Teile der Blume auch durch längst verstorbene Menschen oder Tiere gelangt sein.
Der Artikel liefert viele Informationen zum Anbau dieser grünen Schönheit. Zugegeben, es ist etwas aufwendig, aber wenn es gelingt, wird man mit einer prächtigen Pflanze belohnt. Positiv ist außerdem, dass die Monstera die Raumluft mit Ozon, Sauerstoff und Ionen anreichert und farblose Gase sowie Formaldehyd absorbiert.
Darüber hinaus wirkt sie beruhigend und heilend auf das Nervensystem, reguliert den Herzrhythmus und lindert Kopfschmerzen. Entscheiden Sie selbst, ob Sie eine Monstera zu Hause halten können.

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