Säulenbäume sind Gartenpflanzen mit einer ungewöhnlichen Form. Da ihnen Seitenäste fehlen, wirken sie besonders skurril. Ihre Höhe und schlanke Gestalt faszinieren selbst erfahrene Gärtner. Sie wurden in den 1970er Jahren am Institut für Gartenbau entwickelt. Diese Bäume beeindrucken nicht nur durch ihre außergewöhnliche Schönheit, sondern auch durch den hervorragenden Geschmack ihrer Früchte.
Besonderheiten
Säulenförmige Gartenpflanzen sind eine gekonnte Bereicherung für jeden Garten. Ihre Stämme sind schlank und anmutig, ihre Zweige zart, flauschig und luftig.
Im Allgemeinen sind Sämlinge für ihren hervorragenden Ertrag bekannt. Ein einzelner Baum kann in einer Saison manchmal über eine Tonne saftiger Früchte tragen. Sie beginnen innerhalb eines Jahres nach der Pflanzung Früchte zu tragen. Zwar ist es möglich, einen bereits fruchttragenden Baum zu kaufen, es besteht jedoch ein geringes Risiko, dass er in seiner neuen Umgebung nicht gut gedeiht.
Das könnte Sie auch interessieren:Vor der Pflanzung werden mehrere wichtige Faktoren berücksichtigt:
- Ort;
- Zeit;
- Düngemittel;
- Landetechnologie;
- Merkmale der Nachsorge nach der Landung.
Bei der Wahl des Pflanzstandorts ist die Sonneneinstrahlung das wichtigste Kriterium. Für saftige, große und schmackhafte Früchte sowie ein kräftiges Laub benötigt der Baum viel Sonnenlicht. Dies verringert das Krankheitsrisiko und verbessert die Regenerationsfähigkeit nach Infektionen.
Das könnte Sie auch interessieren:Pflanzempfehlungen
Pflanzen können recht dicht beieinander gesetzt werden. Ihre kompakten, nicht sehr dichten Kronen verhindern, dass sie sich gegenseitig bedrängen oder die Sonne abschirmen. Apfel- oder Birnbäume, die dicht beieinander stehen, wirken besonders harmonisch. Landschaftsarchitekten empfehlen, sie direkt entlang von Gartenwegen zu pflanzen.
Um eine möglichst frühe erste Ernte zu gewährleisten, sollte der Baum im zeitigen Frühjahr, sobald der Schnee geschmolzen ist, ins Freiland gepflanzt werden. Diese frühe Pflanzung ist vorteilhaft für das Wurzelsystem, da sie Schäden vorbeugt und dem Baum ermöglicht, sich an die Umweltbedingungen anzupassen. Manchmal werden Setzlinge auch im Herbst gepflanzt. Dabei sollte die Anpassungszeit der Pflanze berücksichtigt werden.
Besonderes Augenmerk sollte auf die Vorbereitung der Grube gelegt werden. Am besten beginnt man damit im Herbst:
- Die Grube ist etwa 1 Meter tief.
- Die Breite sollte ebenfalls ausreichend groß sein – etwa 50-70 cm.
Dieses Volumen dient dem Schutz der Wurzeln. Beim Wachsen beschädigen sich die Wurzeln oft gegenseitig, was die Nährstoffversorgung der Pflanze beeinträchtigt. Ein tiefes Pflanzloch verhindert diese Beschädigung.
Kurz vor der Landung:
- Entfernen Sie vertrocknete und beschädigte Wurzeln, jedoch nicht mehr als 3 cm.
- Der Boden am Pflanzort sollte gründlich bewässert werden, der Sämling sollte jedoch nicht schwimmen.
- Wenn man sich entscheidet, mehrere Bäume zu pflanzen, empfiehlt es sich, einen Abstand von mindestens einem Meter zwischen ihnen einzuhalten.
- Der wichtigste Aspekt bei der Pflege von schuppenförmigen Bäumen vor dem Pflanzen ist die Pflege des Wurzelsystems. Jegliche Beschädigung der Wurzeln verhindert das Anwachsen des Baumes. Daher sollte eine Wurzelbehandlung nur erfolgen, wenn die Wurzeln vollständig ausgetrocknet und abgestorben sind.
Dünger
Alle Düngemittel sollten unmittelbar vor dem Pflanzen ausgebracht werden. Je nach Baumart eignen sich folgende Düngemittel am besten:
- Phosphor;
- Kalium;
- Natürlich.
Säulenförmige Sämlinge benötigen etwa zehnmal weniger Dünger als andere Sorten. Im Durchschnitt reichen zwei Esslöffel pro Baum. Je nach Vitamin- und Mineralstoffgehalt des Bodens können Torf oder Asche als zusätzlicher Dünger verwendet werden. Vor dem Einpflanzen die Wurzeln in einen Topf mit Wasser und Wachstumsförderer stellen.
Das könnte Sie auch interessieren:Es ist wichtig, den Zustand des jungen Baumes zu beobachten. Die Wurzeln sollten nicht trocken sein und die Rinde an Stamm und Ästen nicht runzelig. Ist dies der Fall, sollte der Baum vor dem Einpflanzen über Nacht in einem Eimer Wasser eingeweicht werden. Trockene Wurzeln können sich nicht an den neuen Boden anpassen.
Säulenförmige Pflanzen eignen sich aufgrund ihrer Größe ideal für die Anzucht im Gewächshaus. Beim Pflanzen von Apfel- oder Birnbäumen an einem solchen Standort sollten ähnliche Techniken angewendet werden, die Pflanzung kann jedoch früher beginnen – sobald die durchschnittliche Tagestemperatur über den Gefrierpunkt steigt.
Die Pflege von Setzlingen vor dem Pflanzen ist genauso wichtig wie die Pflege nach dem Pflanzen. Die Einhaltung bestimmter Richtlinien fördert ein schnelles Baumwachstum und eine qualitativ hochwertige Ernte.

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