Behandlung von Frühlingsbirnen gegen Schädlinge und Krankheiten: Volksmethoden

Birne

Birnenverarbeitung im FrühlingEine regelmäßige und dosierte Behandlung von Birnbäumen im Frühjahr steigert den Ertrag und verringert das Risiko von Schädlingen und Krankheiten. Die Behandlung sollte nur mit einer frisch zubereiteten Lösung und nach dem unbedingt notwendigen Entfernen von abgestorbenen Rindenpartikeln, Flechten und Moos erfolgen. Lesen Sie vor der Anwendung jeglicher Medikamente die Packungsbeilage und tragen Sie persönliche Schutzausrüstung. Die strikte Einhaltung der angegebenen Dosierung ist entscheidend für den Behandlungserfolg.

Merkmale der Federverarbeitung

Frühjahrsspritzung von BirnenDie optimale Behandlungszeit ist abends oder im Morgengrauen. Vermeiden Sie die Behandlung bei Regen oder Wind. Beachten Sie vor Behandlungsbeginn das regionale Klima, da dieses die Behandlung unter Umständen verzögern kann.

Unabhängig vom erstellten Plan sollten Sie die Bewässerungsstandards einhalten:

  • 1-2 Jahre nach der Pflanzung – bis zu 15 Liter pro 1 m² Stammumfang;
  • 3-4 Jahre – bis zu 30 Liter pro 1 m²;
  • Bei fruchttragenden Bäumen muss sichergestellt werden, dass das Wasser mindestens 60 cm tief eindringt.
Wichtig!

Unmittelbar nach dem Gießen oder Starkregen wird der Boden an der Wurzelbasis aufgelockert. Diese Maßnahme verbessert die Sauerstoffversorgung der Wurzeln. Ein weiterer praktischer Vorteil des Auflockerns ist die Verringerung des Risikos von Pilzkrankheiten.

Die Stammkreise von Birnbäumen mulchenIm Frühjahr sollte das Wurzelsystem vor dem Austrocknen geschützt werden. Eine Möglichkeit, die erforderliche Mindestfeuchtigkeit zu gewährleisten, ist das Mulchen des Bereichs um den Baumstamm. Stroh oder Holzschnitzel eignen sich hierfür. Sägemehl sollte vermieden werden, da es den Säuregehalt des Bodens deutlich erhöht. Die empfohlene Mulchschichtdicke beträgt 5 cm.

Der Rückschnitt ist ein weiterer wichtiger Pflegeschritt für Birnbäume im Frühjahr. Er findet von Anfang März bis Mitte April statt. Der genaue Zeitpunkt richtet sich nach dem regionalen Klima. Der Rückschnitt kann nur erfolgen, wenn die Lufttemperatur mindestens +5 °C bis +7 °C beträgt. Junge Bäume werden zur Formgebung der Krone beschnitten, ältere Bäume aus hygienischen Gründen.

Das Veredeln vervollständigt die Liste der wichtigsten Frühjahrsarbeiten. Ziel dieses Verfahrens ist die Verbesserung der organoleptischen Eigenschaften der Früchte. Wie beim vorherigen Verfahren hängt der Zeitpunkt vom Wetter ab.

Verarbeitungsphasen

  1. Der optimale Zeitpunkt für die erste Spritzung ist das frühe Frühjahr. Das Zeichen dafür ist das Verschwinden des Schnees. Die Aufgabe des Gärtners besteht darin, überwinternde Schädlinge von der Rinde zu entfernen. Bei korrekter Ausführung ist der Baum in gutem Zustand, sobald der Saftfluss einsetzt und die Knospen erscheinen.
  2. Die zweite Behandlung ist für April geplant. Ihr Zweck ist die Vorbeugung von bakteriellen und Pilzinfektionen.
  3. Der Gärtner führt die dritte Spritzung im Mai durch. Die ersten grünen Blätter und der Beginn der Blüte zeigen an, wann diese Behandlung notwendig ist. Die letzte Behandlung erfolgt ebenfalls im Mai. Sie dient dem Schutz des Baumes vor Fruchtansatzbildung.

Vor dem KnospenaustriebVerarbeitung von Birnen vor der Knospenbildung

Junge Bäume werden auf einen halben Meter über dem Boden zurückgeschnitten. Ein zweijähriger Birnbaum sollte auf 1,5 Meter über dem Boden zurückgeschnitten werden. Stickstoffdünger ist für eine gute Kronenbildung unerlässlich.

Ziel der Frühjahrsbehandlung ist die Vorbeugung von Moniliose. Der Gärtner muss alle Maßnahmen abschließen, bevor die Knospen anschwellen. Kurz gesagt: Alles muss geschehen, solange der Baum noch kahl ist. Der einzige Nachteil der ersten Behandlung ist, dass sie punktgenau getimt werden muss, da der Baum sonst mehr Schaden als Nutzen erleidet.

Die Liste der empfohlenen Substanzen lautet wie folgt:

  • Jod;
  • "Hom";
  • Bordeauxbrühe (3%);
  • "Raek";
  • "Oxychom";
  • "Skor";
  • "Horus" - verwendet bei Temperaturen bis maximal +5°C;
  • Eisensulfat;
  • Nitrafen.

Die Lösung wird unmittelbar vor der Behandlung zubereitet. Die empfohlene Konzentration darf nicht erhöht oder verringert werden.

Notiz!

Die Behandlung erfolgt mit nur einem Medikament.

Grüner KegelBehandlung während der grünen Zapfenknospen

Das Einsetzen des Anschwellens und Aufplatzens der Knospen ist ein Zeichen dafür, dass eine Spritzung notwendig ist. Gartenanfänger sollten auf die Form der Knospen achten. Wenn sie kegelförmig werden, muss der Baum behandelt werden. Je genauer der Zeitpunkt gewählt wird, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit eines Rüsselkäferbefalls.

Die Liste der empfohlenen Medikamente lautet wie folgt:

  • "Funke";
  • Inta-Vir
  • "Decis Profi";
  • "Tanker";
  • "Furafon";
  • Kinmix.

Zu den positiven Aspekten dieser Behandlungsmethode zählt die Möglichkeit, das Risiko von Ernteausfällen zu verringern. Zu den negativen Aspekten gehört jedoch die Notwendigkeit, den Behandlungsbeginn genau zu bestimmen. Schon ein geringfügiger Fehler kann die gesamte Behandlung wirkungslos machen.

Erscheinen grüner KnospenKlebefalle an einem Birnbaum

Die meisten Ratschläge beruhen auf Hausmitteln – insbesondere auf der Verwendung von Insektenfallen mit Klebstoff. Diese werden an Bäumen aufgehängt. Wer sie nicht kaufen möchte, kann sie auch selbst herstellen. Dazu nimmt man weiße Papierstücke und bestreicht sie mit einem biologisch neutralen Klebstoff.

Rosa Färbung der KnospenBehandlung während des Rosawerdens der Knospen

Das Spritzen ist verboten, sobald sich die Blütenknospen öffnen. Die Wahl des richtigen Zeitpunkts ist entscheidend für den Erfolg. Der Apfelwickler kann dann keine Eier mehr ablegen. Der Pflanzenhals sollte besonders sorgfältig behandelt werden.

Die Liste der empfohlenen Arzneimittel umfasst folgende Substanzen:

  • "Ikr";
  • Fitoveri;
  • "Tanrek";
  • Kinmix.
Wichtig!

Der Nachteil dieser Behandlungsmethode liegt in der Temperaturabhängigkeit. Die Produkte entfalten ihre Wirkung erst bei Außentemperaturen von mindestens +13 °C bis +14 °C. Starker Frost macht die Behandlung wirkungslos. Positiv hervorzuheben ist hingegen die rein natürliche Zusammensetzung der verwendeten Inhaltsstoffe.

Blühen

Das wird nicht getan. Andernfalls besteht ein hohes Risiko, die Bienen zu vernichten.

Nach der Blüte

Damit ist der Frühjahrsbehandlungszyklus abgeschlossen. Ein Anzeichen für die Notwendigkeit einer Behandlung ist das Erscheinen der Fruchtknoten. Diese sollten mindestens erbsengroß sein. In diesem Fall steigt das Risiko einer Moniliose um ein Vielfaches. Der Befall mit Apfelwicklern nimmt exponentiell zu.Insektenabwehrsirup

Der Einsatz von Chemikalien ist verboten. Altbewährte Methoden helfen. Am einfachsten ist es, einen dickflüssigen Apfelsirup herzustellen. Füllen Sie den Sirup in kleine Behälter und hängen Sie diese an Äste. Innerhalb weniger Stunden sinken die Schädlinge zu Boden.

Düngemittel und Volksheilmittel

Die gezielte Anwendung geeigneter Düngemittel sichert hohe Erträge und Widerstandsfähigkeit gegen Krankheitserreger. Die Aufgabe des Gärtners besteht darin, den Nährstoffbedarf des Baumes korrekt zu bestimmen. Es ist wichtig zu beachten, dass sowohl Unter- als auch Überdüngung Probleme verursachen können.

Harnstoff (Carbamid)Harnstoff

Es sättigt den Boden mit Mineralien. Die vorbereitete Lösung wird in niedriger Konzentration ausgebracht. Anschließend werden die Blätter punktuell besprüht. Der Nachteil dieser Methode ist das erhöhte Verbrennungsrisiko. Neben Harnstoff werden Phosphor und Kaliumsulfat verwendet. Letzteres soll das Triebwachstum beschleunigen. Der pH-Wert des Bodens wird stets überprüft.

Wichtig!

Ist der Indikatorwert zu hoch, verlangsamt sich das Wachstum des Baumes. Besonderes Augenmerk wird auf die Kalziumkonzentration gelegt. Ist diese zu niedrig, wird dem Boden Asche beigemischt. Diese enthält Phosphor, Kalium und Magnesium. Der Dünger wird sorgfältig um den Stamm verteilt, anschließend wird reichlich gegossen.

Das Rezept lautet wie folgt:

  • Krankheits- und Schädlingsvorbeugung: 800 g Trockenmasse pro 10 l Wasser;
  • Blattdüngung: 50 g pro 10 l Wasser.

Harnstoff für BirnenDie empfohlene Dosierung für die erste Behandlung im zeitigen Frühjahr beträgt 700 g Trockenmasse pro 10 Liter Wasser. Sprühen Sie, bevor die Knospen aktiv anschwellen. Die Zugabe von 50 g Kupfersulfat zur Lösung verstärkt die Wirkung. Die so hergestellte Lösung hat den Vorteil, dass sie die Blätter nicht verbrennt. Harnstoff gilt als Universaldünger, der das Wachstum von Sämlingen in jedem Boden fördert.

Hinsichtlich der Nachteile des Stoffes sind folgende Punkte erwähnenswert: Erstens darf die Anwendung nur unter Schutzkleidung erfolgen. Zweitens ist das Mischen von Harnstoff mit anderen Düngemitteln verboten.

Bordeauxbrühe

Einmalig vor dem Austrieb anwenden. Eine Lösung mit einer ausgewogenen Mischung aus Kupfersulfat und Kalk hat sich bei der Bekämpfung von Schädlingen und Krankheitserregern als wirksam erwiesen. Der einzige Nachteil besteht darin, dass eine Nichteinhaltung der für die jeweilige Birnensorte erforderlichen Dosierung schwerwiegende Folgen haben kann.Herstellung der Bordeauxbrühe

Das korrekte Kochrezept sieht folgendermaßen aus:

  • Zur Herstellung einer 3%igen Lösung benötigt man 400 g Kalk und 300 g Kupfersulfat.
  • In einem separaten Behälter wird Kalk mit Wasser gelöscht;
  • In einem separaten Behälter werden 5 Liter Wasser mit Kupfersulfat verdünnt;
  • Der Kalk wird in einem separaten Behälter mit 5 Litern Wasser verdünnt;
  • Alles sorgfältig in einem Behälter vermischen;
  • Vor Gebrauch wird die Lösung durch ein Käsetuch filtriert;
  • Zur Herstellung einer 1%igen Lösung müssen Sie lediglich 100 g Kupfersulfat und Kalk zu dem bereits beschriebenen Rezept hinzufügen;
  • Im Frühjahr werden bis zu 2 Behandlungen durchgeführt;
  • Ruhende Knospen werden mit einer 3%igen Lösung behandelt;
  • Während der aktiven Vegetationsperiode wird eine 1%ige Lösung verwendet.

Zu den Vorteilen dieses Breitbandwirkstoffs gehört der schnelle Kontakt mit pathogenen Bakterien. Selbst nach Regen bleibt der Wirkstoff auf Oberflächen haften. Die therapeutische Wirkung hält mindestens einen Monat an.

Zu den Nachteilen der Bordeauxbrühe gehört ihre hohe Toxizität. Daher sollte die Behandlung nur einmal und mit höchster Präzision durchgeführt werden. Schon die geringste Abweichung von der Rezeptur führt zu schweren Schäden am Baum.

Karbofos

Behandlung mit MalathionEs wird zum Besprühen verwendet. Zur Berechnung der korrekten Dosierung wird die zu behandelnde Fläche berücksichtigt. Auf 10 Liter Wasser werden 40 g des Produkts gegeben. Die Mischung reicht für eine Fläche von 1–2 m². Die empfohlene Behandlungshäufigkeit beträgt maximal zwei Behandlungen pro Saison, da die Früchte sonst ihr Aroma verlieren.

Zu den Vorteilen von Karbofos zählt seine hohe Wirksamkeit. Eine einzige Behandlung genügt, um pathogene Pflanzen und Schädlinge, sowohl ausgewachsene Tiere als auch Larven, zu vernichten. Ein wesentlicher Nachteil des Produkts ist sein anhaltender, unangenehmer Geruch. Dieser lässt sich praktisch nicht beseitigen. Daher sollte die Behandlung nur unter Schutzkleidung durchgeführt werden. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass eine Nichteinhaltung der empfohlenen Dosierung zu Verbrennungen und zur Anreicherung schädlicher Substanzen in den Früchten führen kann.

FitosporinFitosporin

Die Lösung wird ausschließlich mit Regen- oder Brunnenwasser verdünnt und muss 5 Stunden einwirken. Diese Zeitspanne ist notwendig, um die nützlichen Bakterien zu aktivieren. Die Behandlung wird einmal monatlich durchgeführt. Ein Nachteil ist, dass die Bakterienaktivität bei Hitze und Kälte abnimmt. Daher wird empfohlen, das Produkt bei gleichmäßig gemäßigten Temperaturen anzuwenden.

Das Rezept lautet wie folgt:

  • 5 g Trockenmasse werden in 10 Litern Wasser gelöst;
  • Zur Vorbeugung wird im Stadium des Blattaustriebs und dann, sobald sich die Fruchtknoten zu bilden beginnen, gespritzt.
  • Die Behandlung wird nur in Schutzkleidung und bei kühlem Wetter durchgeführt.

Zu den Vorteilen des Produkts zählt sein breites Wirkungsspektrum. Ein weiterer Vorteil ist, dass es in jedem Entwicklungsstadium des Baumes angewendet werden kann. Zu den Nachteilen gehört, dass es nicht bei sonnigem Wetter angewendet werden darf. UV-Strahlung zerstört die wertvollen Inhaltsstoffe des Produkts.

Volksheilmittel

Sie haben sich nur bei kleinen Läsionen oder zur Vorbeugung als wirksam erwiesen. Um zu verhindern, dass Krankheitserreger Resistenzen entwickeln, wird ein regelmäßiger Wechsel der Hausmittel empfohlen. Eine Tabaklösung ist beliebt geworden. TabaklösungDas Rezept für die Zubereitung lautet wie folgt:

  • Wasser und Tabakaufguss werden im Verhältnis 1:10 gemischt;
  • Umrühren und 24 Stunden ruhen lassen;
  • Lösung filtern;
  • Die Lösung mit Wasser im Verhältnis 1:3 verdünnen;
  • Flüssigseife hinzufügen – 4 g pro 1 l.

Besprühen Sie Rinde und Blätter. Zwei Behandlungen im Frühjahr sind erforderlich. Diese Mischung verringert zwar das Risiko eines Insektenbefalls, ist aber bei starkem Befall von Obstbäumen nicht sehr wirksam. Ein anderes Rezept verwendet roten Pfeffer. Verwenden Sie 500 g getrockneten oder 1 kg frischen Pfeffer auf 10 Liter Wasser. Lassen Sie die Mischung 48 Stunden ziehen und kochen Sie sie anschließend 120 Minuten lang. Geben Sie 40 ml Flüssigseife hinzu.

Wichtig!

Die Spritzung erfolgt nur vor der Blüte. Die entstehende Mischung ist wirksam gegen Zikaden und Blattläuse. Einziger Nachteil: Die Dosierung muss exakt eingehalten werden.

Zusätzlich zu den bereits aufgeführten Optionen gibt es noch eine Reihe weiterer Rezepte:

  1. Kartoffelaufguss: 500 g getrocknete oder 1 kg frische Kartoffelblätter klein schneiden und mit heißem Wasser übergießen. 4 Stunden ziehen lassen. Anschließend abseihen und 1 Esslöffel Flüssigseife hinzufügen. Der Aufguss sollte innerhalb von 1–2 Stunden verbraucht werden, da er sonst seine Wirkung verliert.
  2. Ringelblumen – 100 g Blüten und 1 Liter Wasser. Die Mischung 2 Stunden kochen lassen, dann 5 Tage ziehen lassen. Vor dem Besprühen mit Wasser auf die Hälfte verdünnen. Zweimal anwenden – im Frühherbst und im Spätherbst.

LöwenzahnaufgussLöwenzahnaufguss ist ein starkes Antiseptikum, das mit äußerster Vorsicht anzuwenden ist. Man nehme 1 kg Blätter und 3 Liter Wasser. Die Mischung 72 Stunden ziehen lassen. Vor dem Besprühen die Lösung abseihen und mit 30 g Flüssigseife verdünnen. Eine Behandlung vor der Blüte ist erforderlich. Ist der Birnbaum stark von Krankheitserregern befallen, ist dieses Mittel wirkungslos.

Bekämpfung von Ameisen und Blattläusen

Blattläuse auf einem BirnbaumBei Obstbäumen sind Begasung und der Einsatz verschiedener giftiger Flüssigkeiten verboten. Selbst geringfügige Anwendungen dieser Methoden schädigen die Gesundheit des Birnbaums. Das Besprühen mit Tee ist untersagt. Weitere Empfehlungen lauten wie folgt:

  • Man muss Alarm schlagen, sobald sich die Blätter einrollen;
  • Das Vorhandensein von Spuren einer süßlichen Flüssigkeit und das teilweise Abfallen der Blüten sind weitere Anzeichen für Schädlingsbefall;
  • Ein kurzer, kalter Regenschauer ist ein wirksames Mittel, um Blattläuse an einem Baum abzutöten;
  • Die Verwendung von Produkten, die bereits im Vorjahr benutzt wurden, ist verboten, da Schädlinge dagegen Resistenzen entwickeln.
  • Es ist verboten, in der Nähe des Birnbaums Pflanzen anzupflanzen, die Schädlinge anlocken, wie zum Beispiel Linden, Traubenkirschen und Malven.
Notiz!

Blattläuse sind ein gefährlicher und sich rasant vermehrender Schädling. Werden sie nicht bekämpft, geht die Ernte innerhalb weniger Wochen verloren. Bei starkem Befall sind Insektizide erforderlich. Die Behandlung von Birnen mit einem Pulver aus Rohphosphat und Hexachloran kann das Befallsrisiko verringern.

Anhänger volksmedizinischer Methoden können versuchen, die Pflanze mit einer Mischung aus Seifenwasser und Asche zu behandeln.Eine Mischung aus Seifenwasser und Asche

Das Rezept lautet wie folgt:

  • Zwei Stücke Waschseife auf einer groben Reibe raspeln;
  • 10 Liter warmes Wasser;
  • Alles in einem Eimer vermischen und zu einer homogenen Masse bringen;
  • Füge 1 kg Asche hinzu.

Die Behandlung erfolgt mit 1–2 Litern pro Quadratmeter Fläche. Diese Methode fördert nicht die Anreicherung toxischer Substanzen im Obstbaum. Ihr einziger Nachteil ist, dass sie bei starkem Insektenbefall unwirksam ist. In solchen Fällen kann herkömmliche Waschseife durch umweltfreundliche Seife ersetzt werden. Verwenden Sie 200 g der Lösung auf 10 Liter Wasser. In beiden Fällen werden zwei Behandlungen im Abstand von 4–5 Tagen durchgeführt.

Das Rezept ist für Bäume und Menschen ungefährlich, aber für Blattläuse tödlich.

Bekämpfung von Zunderpilzen

Zunderpilz auf einer BirneBirnbäume stehen zwar nicht an erster Stelle der Liste der Orte, an denen pathogene Pilze auftreten, aber das ist kein Grund zur Sorglosigkeit. Selbst eine kleine Wunde in der Rinde kann eine Infektionsquelle darstellen, durch die Sporen leicht eindringen können. Nur durch die frühzeitige Erkennung des Problems lässt sich die Ernte retten. Sie können den Pilz mit einer der folgenden Methoden bekämpfen:

  • ständig die Rinde und die Äste kontrollieren und abgestorbene Teile entfernen;
  • Alle Schäden so schnell wie möglich erkennen und mit Gartenlack abdecken;
  • Hohlräume müssen mit Schotter oder Ziegelbruch, vermischt mit Zementmörtel, abgedichtet werden.

Sollten die oben genannten Methoden erfolglos bleiben, wird das Myzel mechanisch entfernt und verbrannt. Dieser Vorgang wird im August durchgeführt, da die Sporen sonst zurückbleiben und es bald zu einem erneuten Befall kommen wird. Die Stellen, an denen der Zunderschwamm zuvor vorhanden war, werden mit Kupfersulfat (4 %) behandelt. Anschließend wird die Wunde großzügig mit Gartenpech versiegelt.

KampfwespenDas Medikament Regent

Insekten werden vom hohen Zuckergehalt in Früchten angelockt. Am einfachsten lassen sie sich durch die Behandlung des Nestes mit Dichlorvos vernichten. Alternativ kann man faule Birnen sammeln und um die Bäume verteilen. Der Köder sollte zuvor großzügig mit Regent behandelt werden. Unabhängig von der Größe des Wespennests ist der Einsatz von Insektiziden verboten.

Vogelabwehr

Am einfachsten ist es, die Bäume mit Schutznetzen abzudecken. Die Netze bestehen aus Kunststoff. Alternativ kann man große Bäume mit raschelnden Säcken umwickeln. Das Geräusch wird die Vögel verscheuchen.

Abschluss

Die regelmäßige Behandlung von Birnen steigert den Ertrag und verbessert ihre Widerstandsfähigkeit gegen Schädlinge und widrige Umweltbedingungen. Alle Behandlungen müssen genau zum vorgegebenen Zeitpunkt durchgeführt werden. Präzision ist bei der Dosierung für Anhäufeln, Bewässern und Besprühen unerlässlich. Sowohl zu viel als auch zu wenig Mittel machen die Bemühungen des Gärtners zunichte. Sicherheitsvorkehrungen sind zu beachten. Tragen Sie bei den Behandlungen Handschuhe und Schutzkleidung.

Birnenverarbeitung im Frühling
Kommentare zum Artikel: 1
  1. Was tun, wenn der Baum zu faulen beginnt und umfällt?

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