Professionelle Gärtner und Gemüseanbauer wissen, dass hochwertige, süße Kirschsorten sehr pflegeintensiv sein können. Deshalb legen sie großen Wert auf optimale Pflege. Diese Kirschsorte gilt als Luxussorte, da ihre Beeren groß, dunkelkirschrot und süß reifen. Es ist wichtig, alles über die Kirschsorte „Shokoladnitsa“ zu wissen; ihre Beschreibung (Fotos und Erfahrungsberichte) spielt eine wichtige Rolle beim Anbau. Daher empfehlen wir Ihnen, die folgenden Informationen zu lesen.
Wie diese Sorte erschien
Shokoladnitsa gilt als eine der besten Kirschsorten, die 1996 von Züchtern entwickelt wurden. Damals kreuzten Gärtner verschiedene Baumsorten wie Shirpotreb und Lyubskaya, um eine verbesserte Kirschsorte zu erhalten, die sie „Shokoladnitsa“ nannten. Wie der Name schon sagt, sind die Beeren sehr dunkel, viel dunkler als bei herkömmlichen Kirschen. Der Baum selbst wird nicht höher als zwei Meter, und seine Äste hängen nicht unter der Last der Früchte durch, da seine Krone recht locker ist, was die Äste entlastet. Diese Kirschsorte wird von Gärtnern aufgrund ihres kurzen Stammes als Strauchkirsche bezeichnet. Während der Blütezeit tragen die Zweige doldenförmige Blüten, die in Dreiergruppen angeordnet sind. Die ersten Blüten erscheinen spätestens Anfang Mai.
Laut Gärtnern trägt die Kirschsorte „Shokoladnitsa“ (Sortenbeschreibung mit Fotos) reichlich Früchte. Die Beeren sind mittelgroß bis groß, ähneln in der Farbe eher Kirschen und haben einen herrlich süßen Geschmack mit einer leicht säuerlichen Note. Sie sind recht fest, lassen sich aber nach der Reife sehr leicht vom Kern lösen. Die Fruchtreife beginnt nach dem 15. Juli. Ist der Baum erst kürzlich gepflanzt worden, müssen Gärtner nicht länger als vier Jahre auf die ersten Früchte warten. Die Beeren wachsen nicht an neuen Trieben, sondern an solchen, die im Vorjahr gewachsen und kräftig geworden sind. Der Baum hat eine kurze Lebensdauer und trägt nur etwa 10 bis 16 Jahre lang Früchte. Berücksichtigt man die Wachstumsphase, beträgt die Lebensdauer der „Shokoladnitsa“-Kirsche laut Sortenbeschreibung (mit Fotos und Bewertungen) nur 15 bis 20 Jahre.
Warum wählen Gärtner diese Pflanzensorte?
Die Kirschsorte „Shokoladnitsa“ (Sortenbeschreibung mit Fotos) ist bei Hobbygärtnern äußerst beliebt, und das nicht nur wegen ihres unvergleichlichen Geschmacks und des hervorragenden Ertrags. Diese Sorte ist nahezu pflegeleicht; sie ist selbstfruchtbar, das heißt, eine Bestäubung ist nicht nötig. Auch häufiges Gießen ist nicht erforderlich, da der Baum selbst in trockenen Sommern ohne Wasser gut gedeiht. Selbst starker Frost schadet den Knospen nicht; dank der hohen Frostresistenz des Baumes kann keine Witterung die reiche Ernte süßer Kirschen beeinträchtigen. Allerdings hat diese Sorte einen kleinen Nachteil: Sie ist sehr anfällig für Pilzkrankheiten, die häufig die Äste befallen.
Wie man einen Baum pflanzt: Richtige Pflege eines Kirschbaums
Zunächst müssen Sie den richtigen Standort für die Pflanzung des Kirschbaums „Shokoladnitsa“ auswählen. Die Sortenbeschreibung (Foto) und Rezensionen deuten zwar darauf hin, dass dieser Baum an jedem Standort gut gedeiht, dennoch ist es ratsam, optimale Bedingungen für die Pflanze zu schaffen, um Probleme zu vermeiden. KirschkrankheitenEs wird empfohlen, diesen Kirschbaum an einem sonnigen, nach Süden ausgerichteten Standort zu pflanzen. Wird er ständig von anderen Bäumen überwuchert, leidet der Ertrag, und er trägt deutlich weniger Früchte als erwartet. Die Wahl des richtigen Bodens ist entscheidend, da diese Kirschsorte keinen zu sauren Boden verträgt; er sollte neutral oder nur leicht sauer sein. In tiefer gelegenen Gebieten mit Grundwasserfluss sollte der Baum nicht in der Nähe gepflanzt werden, da Staunässe Wurzelfäule verursachen und den Baum im schlimmsten Fall abtöten kann.
Pflegehinweise für den Kirschbaum „Chocolate Girl“
Wer von dieser Sorte eine reiche und üppige Ernte erzielen möchte, muss sich anstrengen, denn der Baum benötigt ständige Pflege. Nur konsequente Pflege kann den Ertrag verdoppeln oder sogar verdreifachen.
Zunächst ist der Baumschnitt wichtig. Laut Erfahrungsberichten trägt der Kirschbaum der Sorte „Shokoladnitsa“ (Sortenbeschreibung mit Fotos) deutlich mehr Früchte, wenn der Gärtner regelmäßig unerwünschte Äste entfernt. Der Schnitt beginnt im zweiten Lebensjahr und sollte einmal jährlich im Frühjahr erfolgen. Wird er nicht rechtzeitig durchgeführt, wächst die Baumkrone schnell und wird dicht, was zu unerwünschtem Bewuchs und einem deutlichen Ertragsverlust führt. Der Baumschnitt sollte nur im zeitigen Frühjahr erfolgen, bevor die Knospen anschwellen. Nur so kann sich der Baum nach dem Schnitt erholen und später Blätter und Blüten entwickeln.
Bei einem jungen Baum sollten nach dem Rückschnitt nicht mehr als zwölf Äste übrig bleiben. Die restlichen Triebe sind zu entfernen, sodass keine Stummel am Stamm zurückbleiben. Nach dem Entfernen der Äste werden die Schnittstellen mit speziellen, selbst hergestellten Lacken behandelt. Für eine gleichmäßige und schöne Krone muss der Gärtner den Rückschnitt sorgfältig überwachen, um eine gleichmäßige Verteilung der Äste am Baum zu gewährleisten. Mit zunehmendem Alter des Baumes müssen nur noch kranke und abgestorbene Äste sowie solche, die nach innen wachsen, anstatt neue Triebe zu entfernen.
Die Pflanze gießen
Jede Pflanze, selbst die anspruchsloseste, benötigt regelmäßige Bewässerung. Diese Kirschbaumart benötigt während der frühen Blütezeit besondere Aufmerksamkeit. Auch in der Wachstumsphase muss der Baum häufig gegossen werden. Während der frühen Reifezeit und gegen Ende der Saison benötigt der Baum ebenfalls regelmäßige Bewässerung, insbesondere bei großer Hitze. Um den Baum herum wird ein spezielles Loch, der sogenannte Wurzelkreis, ausgehoben. In dieses Loch werden mindestens fünf Eimer Wasser gegossen, sodass etwa ein halber Meter trockener Boden durchfeuchtet wird.
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Düngung der Sorte "Chocolate Girl"
Ist der Baum noch ein junger Setzling unter drei Jahren, muss er nicht gedüngt werden. Ab dem vierten Jahr benötigt der Kirschbaum jedoch regelmäßige Nährstoff- und Mineralienzufuhr. Dünger sollte höchstens alle drei Jahre ausgebracht werden. Bei einem siebenjährigen Baum werden Minerallösungen als Dünger verwendet; diese Art der Düngung ist ab dem siebten Lebensjahr jährlich notwendig.
Wie man Krankheiten vorbeugen kann
Wie bereits erwähnt, ist diese Kirschsorte anfällig für Pilzkrankheiten, die die Zweige befallen und die Ernte vernichten. Es ist wichtig, vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen, um Pilzbefall zu verhindern und den Baum regelmäßig auf Anzeichen einer Krankheit zu untersuchen. Wird Pilzbefall an Blättern oder Zweigen festgestellt, sollte die betroffene Stelle entfernt und anschließend mit einer speziellen, pilzabtötenden Lösung behandelt werden.
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Diese Kirschsorte ist sehr widerstandsfähig gegenüber widrigen Witterungsbedingungen und benötigt kaum Pflege, weshalb sie sich großer Beliebtheit bei Gärtnern erfreut. Besonders hervorzuheben ist, dass sie selbst in trockenen Regionen des Landes angebaut wird und die Sorte „Shokoladnitsa“ bei Gärtnern hoch im Kurs steht. Diese Pflanze ist eine wunderbare Bereicherung für jeden Garten; obwohl sie nicht sehr hoch wächst, ist ihr Ertrag extrem hoch. Gärtner empfehlen diese Süßkirsche daher wärmstens.

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