Pflegetipps für die ungewöhnliche Brassia-Orchidee

Orchidee

Brassia-Orchidee

Die Brassia-Orchidee zählt zu den beliebtesten Zimmerpflanzen. Ihre Pflege ist anspruchsvoll, doch in voller Blüte ist sie von unglaublicher Schönheit. In der Natur gibt es unzählige Orchideenarten, darunter Brassia, Cattleya, Lycaste und viele andere. Brassia ist eine mehrjährige Pflanze. Sie unterscheidet sich von anderen Orchideen durch ihre ungewöhnlichen Knospen. Deren Form ist einzigartig und hat der Pflanze den Beinamen „Spinnenorchidee“ eingebracht.

Beschreibung und Sorten

Die Pflanze ist typischerweise gelb. Die Farbtöne variieren. Auf der Oberfläche sind einzigartige, erhabene, bräunliche Flecken zu erkennen. Es gibt Arten mit braunen Knospen und grünlich-gelben Flecken an der Spitze. Die Farbgebung ist variabel, und die Blütenstände können von schokoladenbraun mit hellgrünen Flecken bis hin zu hellgrün mit schokoladenbraunen Flecken reichen. Die Grundfarbe kann hellgrün mit schokoladenbraunen Flecken sein. Diese Orchidee kann bis zu 15 Blütenstände gleichzeitig hervorbringen.

Brassia-Arten sind äußerst vielfältig. Wissenschaftler gehen von über fünfzig verschiedenen Sorten aus. Beispiele hierfür sind:

  1. Brassia maculata. Die Knospen dieser Blume sind deutlich größer als die der anderen und leuchtend gelb mit dunkelroten Sprenkeln. Sie duften dezent nach Vanille.
  2. Da ist auch noch die Brassia verrucosa. Diese Orchideenart ist bei Hobbygärtnern sehr beliebt. Die Pflanze wird nicht höher als einen halben Meter und hat gelbgrüne Blüten.
  3. Brassia Toscana ist die malerischste aller Sorten. Diese Brassia eignet sich ideal für den Anbau in Innenräumen und ist nahezu krankheitsresistent.
  4. Brassia Summer Dream. Diese Orchidee hat hellgelbe Blüten, die nicht größer als 15 cm werden, aber in voller Blüte sehr schön sind.
  5. Brassia reginae. Die Blüten ähneln kleinen Sternen und bedecken die Pflanze in großer Zahl.

Brassia-Orchidee: Pflegehinweise für Zuhause

Viele Brassia-Orchideen werden nur industriell gezüchtet und blühen dort auch, doch einige haben es geschafft, sie zu Hause zu pflegen. Orchideen sind bekanntlich anspruchsvoll in der Pflege, und Brassia-Orchideen stellen eine besondere Herausforderung dar. Ihr charakteristischer Duft ist nicht jedermanns Sache. Für die Zucht zu Hause benötigt man spezielles Saatgut sowie geeignete Bedingungen, wie z. B. die richtige Erde und den passenden Dünger.

Bitte beachten Sie!
Eine Orchidee sollte man nur dann umtopfen, wenn es wirklich nötig ist, zum Beispiel, wenn der Topf zu klein geworden ist oder wenn sich neue Blüten gebildet haben.

Teilen Sie eine zu groß gewordene Pflanze, falls sie aus mehreren Pseudobulben besteht, beim Umtopfen in 2–3 Teilstücke. Jedes Teilstück sollte 2–3 junge Tuberiden enthalten. Verwenden Sie zum Schneiden des Rhizoms ein desinfiziertes Instrument, um das Eindringen von Pilzsporen oder Infektionen in die Schnittstellen zu verhindern. Waschen Sie die Schnittstellen mit einem Antiseptikum oder einer Kaliumpermanganatlösung. Alternativ kann ein spezielles Fungizid verwendet werden. Bestreuen Sie die Pflanze nach der Behandlung mit zerstoßener Holzkohle, die durch Zimt ersetzt werden kann. Pflanzen Sie die Teilstücke in separate Töpfe und beachten Sie dabei die allgemeinen Regeln für das Umtopfen ausgewachsener Brassien.

Orchideen haben keine besonderen Ansprüche an die Beleuchtung. Sie lieben Sonnenlicht, aber diffuses Licht ist unerlässlich. Diese Blumen sollten auf einer Fensterbank mit Ost- oder Westausrichtung stehen. Bei einem Standort nach Süden ist leichter Schatten wichtig. Auf der Nordseite sollten sie nur im Sommer gepflanzt werden, da zu wenig Sonnenlicht die Pflanze schädigen kann.

Temperatur und Bewässerung

Die Temperatur ist zwar wichtig für das Wachstum, aber die Pflanze ist diesbezüglich nicht besonders anspruchsvoll. Sie passt sich schnell an die Zimmertemperatur an. Das bedeutet, sie verträgt sowohl Hitze als auch Kälte gut; selbst wenn die Temperatur unter 15 °C sinkt, gedeiht sie prächtig. Im Sommer ist es am besten, sie im Freien zu halten, um eine natürliche Luftzirkulation zu ermöglichen. Dennoch sollte erwähnt werden, dass die ideale Temperatur zwischen 23 °C und 25 °C liegt.

Bewässerung und Luftfeuchtigkeit:

  1. Orchideen lieben Feuchtigkeit, daher sollten sie nicht in der Nähe von Heizkörpern oder Öfen stehen. Es gibt die Theorie, dass man die Lebensdauer von Orchideen verlängern kann, indem man sie 20–30 Minuten in eine Schale mit warmem Wasser stellt; so können die Wurzeln ausreichend Feuchtigkeit aufnehmen.
  2. Die Luftfeuchtigkeit sollte nicht unter 70 Prozent fallen. Es wird außerdem empfohlen, eine Schale zu verwenden, in die Wasser nachgefüllt werden sollte, sobald es verdunstet oder von den Blumen verbraucht wird.

Bitte beachten Sie!
Im Sommer kann aufgrund der steigenden Temperaturen ein Blattspray verwendet werden, um den Orchideen noch mehr Luftfeuchtigkeit zu bieten.

Boden, Krankheiten und Vermehrung

Es wird empfohlen, für diese Orchideen eine spezielle, im Handel erhältliche Erde zu kaufen, die Folgendes enthält: zerkleinertes Sphagnummoos mit Kiefernrinde und feine Holzkohle und auch mit Torf.

Orchideen werden gestört durch:

  • Würmer;
  • Käfer;
  • Zange;
  • Nacktschnecken;
  • Kakerlaken.

Diese Schädlinge breiten sich am häufigsten bei heißem Sommerwetter in den Blattachseln aus. Zur Bekämpfung können Sie ein bis sechs Wochen lang einmal wöchentlich mit Phosalon sprühen. Alternativ können Sie die Pflanze vor dem Pflanzen mit kochendem Wasser übergießen oder sie einfach gründlich unter fließendem Wasser abspülen.
Orchideen können nicht nur durch Parasiten erkranken, sondern auch durch unsachgemäße Pflege, wie z. B. übermäßiges Gießen. Daher muss das Gießen sorgfältig und gründlich erfolgen.

Die Pflanze wird durch Teilung vermehrt. Beim Teilen sollte der Schnitt nahe der Mutter-Pseudobulbe erfolgen, sodass jedes Teilstück Wurzeln und drei Pseudobulben entwickelt. Wichtig ist jedoch, dass nur ausgewachsene, kräftige und gesunde Orchideen geteilt werden können.

Rezensionen

Menschen, die diese Orchideenart bereits zu Hause kultivieren, teilen ihre Eindrücke:

Natalia, 28 Jahre alt

Ich möchte betonen, dass Brassia zu den schönsten Zimmerblumen zählt. Sie hat sich längst an das russische Klima angepasst und ist bestens mit seinen natürlichen und ökologischen Bedingungen harmoniert. Diese Blumenart besticht durch ihre einzigartige Schönheit mit spinnenartigen Blättern, einem angenehmen Vanilleduft und einer breiten Farbpalette. Meiner Meinung nach unterscheidet sich ihre Pflege kaum von der anderer Sorten.

Svetlana, 32 Jahre alt

Ich besitze seit zwei Jahren eine Brassia. Sie ist sehr pflegeleicht. Alle Brassia-Sorten und -Arten blühen drinnen, oft das ganze Jahr über, ohne nennenswerte Ruhepause, was sie sehr beliebt macht. Außerdem sind sie unkompliziert und anspruchslos, was für Hobbygärtner ein großer Vorteil ist. Ihre ungewöhnlichen, anmutigen, netzartigen Blüten verzaubern natürlich viele Blumenliebhaber.

Es ist wichtig zu beachten, dass die hier genannten Tipps nicht auf jede Pflanze anwendbar sind. Die Wachstumsbedingungen variieren je nach Pflanze, daher ist es wichtig, ihr Wachstum zu beobachten, um sie besser kennenzulernen. Vergessen Sie nicht, sie zu pflegen und für die richtige Luftfeuchtigkeit, Temperatur und Beleuchtung zu sorgen, um eine lange Blütezeit und ein geringes Krankheitsrisiko zu gewährleisten. Sollte die Pflanze erkranken, helfen Sie ihr, indem Sie sie umtopfen oder die Blütenblätter bzw. Wurzeln abwaschen, falls diese von Schädlingen befallen sind. Der beste Standort für Brassia ist eine Fensterbank ohne direkte Sonneneinstrahlung.

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