Die Funkie ist ein pflegeleichter Strauch mit dekorativem Laub. Um das Überwintern zu sichern, beginnt die Vorbereitung im Herbst oder während der Blütezeit. Dazu gehören einige wichtige Schritte: Düngen, reichliches Gießen, Rückschnitt und Abdecken. Im Frühling treibt die Funkie dann wieder große, prächtige Blätter und verschönert den Garten.
Fristen für die Wintervorbereitung
Zeitpunkt und Vorgehensweise zur Vorbereitung von Funkien auf den Winter hängen direkt vom regionalen Klima ab. In Zentralrussland und der Region Moskau muss der Strauch im Winter abgedeckt werden. Eine Mulchschicht ist hierfür unerlässlich. Diese Vorbereitung erfolgt Ende September oder Anfang Oktober. In der Wolgaregion benötigt der Strauch keinen besonderen Winterschutz. Die Pflanze wird mit Schnee oder Fichtenzweigen bedeckt. Bei erwartetem Frost wird Anfang Oktober eine zusätzliche Mulchschicht aufgetragen.
Die Winter im Uralgebiet und in Sibirien sind typischerweise frostig. Hier überleben Funkien ohne ausreichenden Schutz nicht bis zum Frühjahr. Das Wurzelsystem wird mit einer dicken Mulchschicht geschützt. Zusätzlich wird der Strauch mit Vliesstoff oder einem anderen Material abgedeckt. Die Vorbereitungen auf den Winter beginnen im September.
Dieser in Südrussland wachsende Strauch benötigt keinen Winterschutz. Die Winter in der Leningrader Region sind in der Regel mild, daher benötigen Funkien keine spezielle Abdeckung. Um ein erfolgreiches Überwintern zu gewährleisten, sollte der Wurzelbereich Ende Oktober mit geeignetem Material gemulcht werden.
Herbstfütterung und -bewässerung
Um den Winter erfolgreich zu überstehen und vor Frost geschützt zu sein, benötigen Funkien Nährstoffe. Typischerweise wird die Pflanze mit Holzasche, Kalium und Phosphor gedüngt. Organische Substanzen werden in trockener Form hinzugefügt oder in eine wässrige Lösung eingemischt.
- Nach der vorbereitenden Bodenbearbeitung wird trockene Holzasche um den Baumstamm herum verteilt, und zwar 200 g pro Pflanze. Anschließend wird die Fläche großzügig bewässert.
- Die Lösung wird aus 5 Litern Wasser und 500 ml Holzasche hergestellt. Die Mischung wird verrührt und 200 ml pro Pflanze ausgegossen.
Das könnte Sie auch interessieren:Superphosphat ist unerlässlich. Es wird trocken ausgebracht, mit einer Menge von 30 g Granulat pro m² Pflanzfläche. Anschließend die Fläche großzügig wässern. Kaliumsalz wird auf die gleiche Weise angewendet, mit einer Menge von 30 g pro m², oder 15 g Kaliumsulfat.
Die Funkie (Hosta) ist eine feuchtigkeitsliebende Pflanze. Sie benötigt reichlich Wasser, da sonst ihr üppiges Laub welkt. Der Strauch wird großzügig gegossen, bis der Boden gut durchfeuchtet ist. Mit dem nahenden Herbst wird die Gießhäufigkeit allmählich reduziert und mit dem ersten Frost vollständig eingestellt.
Trimmen
Meinungen von Gärtnern zum Bedarf Herbstliche Haarschnitte für Funkien Gegner dieser Vorgehensweise argumentieren, dass das abgestorbene Laub im Winter als Mulch dient und zusätzlichen Schutz bietet. Befürworter des Rückschnitts warnen hingegen vor Schädlingen und Krankheitserregern, die im Laub überwintern.
Am Ende des Sommers sollten Sie alle Blütenstängel der Funkie entfernen, da die Knospen unscheinbar sind und keinen Zierwert haben. Um ein üppiges Laubwachstum zu fördern, schneiden Sie sie sofort nach dem Erscheinen ab. Falls Blüten zurückbleiben, müssen diese zu Beginn des Herbstes entfernt werden. Der Schnitt erfolgt nicht an der Wurzel, sondern etwa 7 cm über dem Boden. Durch das Entfernen unerwünschter Blätter wird die Nährstoffaufnahme im Wurzelsystem gefördert. Die Funkie übersteht den Winter dadurch leichter und treibt im Frühjahr wieder aus.
Unterschlupf
Nur in südlichen Regionen, wo die Temperaturen nicht unter -10 °C fallen, wird der Strauch nicht abgedeckt. Im übrigen Russland ist diese Maßnahme jedoch Pflicht. Die Pflanze wird mit einem Material bedeckt, das die Verdunstung von Feuchtigkeit und den Zugang von Frischluft ermöglicht. Andernfalls würden die Triebe im Inneren zu faulen beginnen.
Folgende Materialien eignen sich zum Bau einer Unterkunft:
- Fichtenzweige;
- Sackleinen;
- Agrofaser.
Zuerst wird der Boden unter dem Strauch mit Torf, Holzspänen oder einem anderen Material gemulcht. Anschließend wird der Strauch vollständig bedeckt, einschließlich der Erde um die Krone herum. Bei ausladender Krone wird das Abdeckmaterial zusätzlich mit Stangen beschwert oder die Krone zuvor mit Bindfaden zusammengebunden.
In nördlichen Regionen wird eine mehrschichtige Abdeckung verwendet. Zuerst wird der Wurzelbereich mit einer Torfschicht bedeckt. Darauf folgt eine Schicht aus Kiefernzweigen. Die Baumkrone wird anschließend mit einem porösen Geotextil geschützt. Bei Schneefall wird eine weitere Schicht darübergelegt. Die Schneedecke spendet im Frühjahr zusätzliche Feuchtigkeit. Sie schmilzt langsam und schützt die Pflanze so vor dem Frühjahrskälteeinbruch.
Herbst Hosta-Pflege Dies umfasst mehrere Schritte. Die Pflanze wird beschnitten und mit mineralischen und organischen Düngemitteln versorgt. Im ganzen Land, außer in den südlichen Regionen, wird der Strauch mit Mulch und einer speziellen Abdeckung geschützt. Ein gut vorbereiteter Strauch übersteht den frostigen Winter problemlos.

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