Besitzer großer Grundstücke können sich große, beheizte und unbeheizte Gewächshäuser leisten. In kälteren Regionen lassen sich in Gewächshäusern wärmeliebende Gemüsesorten anbauen, und bereits in der ersten Sommerhälfte kann man damit ernten. Für diejenigen mit einem kleineren Garten sind große Gewächshäuser ungeeignet; sie müssen nach Alternativen suchen. Eine gute Lösung ist das Butterfly-Gewächshaus; es ist klein, praktisch, einfach auf- und abzubauen und an einen anderen Ort zu transportieren. Mini-Gewächshaus Sie können das selbst mit vorgefertigten Schemata erledigen.
Konstruktionsmerkmale
Das Schmetterlingsgewächshaus ist eine kleine, praktische Konstruktion, mit der Sie Gartenpflanzen anbauen können, bevor im Freiland optimale Bedingungen herrschen. Es speichert die Wärme gut, und die Außenhülle lässt Sonnenlicht durch. So lässt sich leicht ein optimales Mikroklima schaffen und erhalten. Das industriell gefertigte Gewächshaus hat eine Lebensdauer von 10 Jahren (bei sachgemäßer Verwendung).
Die kompakte Konstruktion ist einfacher zu handhaben als ein Gewächshaus, ihre Funktionalität ist jedoch nahezu identisch. Die Pflege der Pflanzen wird deutlich vereinfacht; man muss nicht mehr zwischen den Beeten entlanggehen, sondern kann jede Pflanze vom Rand aus erreichen. Im Inneren der Konstruktion wird Platz gespart, da keine Wege zwischen den Beeten angelegt werden müssen. Schmetterlingsarten:
- Ein giebelgedecktes, verbreitertes Gewächshaus mit massiven Holzwänden im unteren Bereich und geraden Fenstern im oberen Bereich.
- Das trapezförmige Gewächshaus ähnelt der ersten Variante, allerdings bestehen die unteren Wände aus transparentem Material.
- Ein weitläufiges Gebäude mit hohem Bogendach und massiven Holzwänden im unteren Bereich.
- Eine vollständig transparente Bogenkonstruktion. Sockel und Rahmen bestehen aus Metall.
Die Gewächshäuser werden üblicherweise vorgefertigt geliefert und enthalten eine detaillierte Montageanleitung. Zur Stabilisierung werden die Rahmenkanten mit Heringen versehen, die in den Boden gerammt werden. Vor dem Kauf oder Bau eines Gewächshauses ist es wichtig, die Vor- und Nachteile der jeweiligen Konstruktion abzuwägen.
Es ist nicht ratsam, sich auf Werbung oder die Aussagen von Verkäufern zu verlassen, deren Hauptziel der Verkauf ist. Um eine detailliertere und verlässlichere Beschreibung zu liefern, haben wir Erfahrungsberichte von Gärtnern ausgewertet, die diese Art von Konstruktion bereits verwendet haben. Vorteile:
- Schutz der Pflanzen vor Kälte;
- Windbeständigkeit bis zu 20 m/s;
- rasche Erwärmung durch die Sonne;
- Installationsmöglichkeit auf kleinem Raum, niedrige Bauweise erzeugt keine Schatten;
- Weit zu öffnende Fenster sorgen für einen optimalen Luftaustausch der Pflanzen;
- Einfache Montage und Demontage. Die montierte Konstruktion lässt sich leicht an einen anderen Ort transportieren und in einem Auto verstauen;
- Es ist kein Fundament erforderlich;
- Die Pflanzen können in 2 Reihen angebaut werden;
- lange Lebensdauer des Fabrikprodukts;
- einfache Pflanzenpflege.
Viele Gärtner stellen fest, dass Fenster häufig geöffnet und geschlossen werden müssen. Farbe blättert schnell ab oder zerbröselt an Stellen, an denen auch nur geringe Reibung entsteht. Ohne Schutzanstrich rostet das Metall. Dasselbe passiert an Rahmenbereichen, wo Befestigungselemente oder Schrauben angebracht sind. Problemstellen sollten umgehend gereinigt und gestrichen werden. Fertigbauteile haben oft sehr empfindliche Türscharniere und Fensterlaibungen, die leicht abbrechen. Die Hersteller liefern häufig unklare Anleitungen; um Montagefehler zu vermeiden, empfiehlt es sich, in Foren (für ähnliche Produkte) nach Anleitungen zu suchen.
Selbstbau eines Schmetterlingsgewächshauses
Je nach Bedarf gibt es Gewächshäuser in verschiedenen Größen und Formen. Für die meisten Hobbygärtner ist ein Standardgewächshaus mit einer Höhe von 1 bis 1,5 Metern, einer Breite von 2 Metern und einer Länge von 4 Metern ausreichend. Diese Höhe reicht möglicherweise nicht für Kletterpflanzen oder hochwachsende Pflanzen wie beispielsweise Stabtomaten aus. Die Höhe lässt sich anpassen, indem man das Gewächshausgestell auf Holzseitenwände stellt.
Stiftung Ein Fundament ist nicht zwingend erforderlich, Experten empfehlen jedoch ein Fundament aus Beton oder robustem Holz (z. B. Nussbaum, Eiche, Esche, Lärche). Dies ist besonders wichtig, wenn das Gewächshaus an einem zugigen oder tiefliegenden Ort steht, wo sich Feuchtigkeit sammelt und eine zusätzliche Entwässerung erforderlich ist. Ein Fundament verstärkt das Gewächshaus und erhöht seine Stabilität. Bei der Materialwahl sollte berücksichtigt werden, ob die Konstruktion faltbar oder massiv sein soll. Für ein faltbares Gewächshaus empfiehlt sich ein robustes Material für die Tragkonstruktion und ein leichtes Material für die Abdeckung.
| Material | Besonderheiten |
| Metall | Es ist ein zuverlässiges Material, aber wenn die fertige Konstruktion nicht lackiert wird, rostet sie sofort. |
| Baum | Holz ist eines der am einfachsten zu bearbeitenden Materialien. Allerdings ist Holz anfällig für Fäulnis und Holzwurmbefall, wenn es ständiger Feuchtigkeit ausgesetzt ist. |
| Zelluläres Polycarbonat | Ein leichtes, strapazierfähiges Abdeckungsmaterial, das widerstandsfähig gegen leichte Stöße ist und sich einfach anbringen und handhaben lässt. |
| Glas | Das Material eignet sich auch zum Beschichten, da es leicht zugänglich ist, aber sehr spröde und schwierig zu verarbeiten ist. |
| Dickes Polyethylen | Das preisgünstigste Material, hält aber maximal 1-2 Saisons. |
Beim Selbstbau eines Schmetterlingsgewächshauses wird meist eine einfache Konstruktion mit Holz als Basis verwendet (ähnlich einem Haus). Diese Bauweise ist nicht sehr langlebig, daher empfiehlt sich die Investition in ein stabiles Gewächshaus aus Metallprofilrohren und Polycarbonat. Wir beschreiben die gängigste Methode zum Aufbau eines bogenförmigen Mini-Gewächshauses: 1,3 m breit, 90 cm hoch im Erdreich, 1,12 m breit auf einem Fundament und 4 m lang.
Vorbereitung von Materialien und Werkzeugen
Um die grundlegenden Funktionen des Gewächshauses zu gewährleisten, ist die Wahl von robustem, langlebigem Polycarbonat wichtig, das Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Inneren reguliert. Das Material sollte lichtdurchlässig sein und gleichzeitig die Pflanzen vor UV-Strahlung schützen. Für ein 4 Meter großes Gewächshaus wird eine Polycarbonatplatte der Größe 2,1 x 7 m benötigt. Folgende Materialien werden für den Rahmen benötigt:
- 2 Endbögen und 1 Mittelbogen;
- 3 Querträger (1260 mm);
- 4 obere Längsträger und 8 seitliche Längsträger (1978 mm);
- 4 Längsträger pro Fensterflügel (1828 mm);
- 6 Ösen (450 mm);
- Stifte;
- Fensteranschläge;
- 8 Türscharniere;
- 4 Eckwinkel und 2 Zwischenwinkel;
- 32 dreieckige und 8 quadratische Taschentücher;
- 8 Plattenspieler;
- 32 Ecken.
Einzelne Bauteile sollten ausschließlich mit Befestigungsmitteln – selbstschneidenden Schrauben (für Dach und Metall), Muttern, Bolzen und Unterlegscheiben – verbunden werden. Benötigtes Werkzeug: Stift, Schere oder scharfes Messer, Maßband, Kreissäge, Hammer, Schraubendreher, Rohrbiegegerät (manuell oder maschinell) und Schweißgerät. Alle Befestigungsmittel müssen sorgfältig ausgewählt und robust sein.
Schritt-für-Schritt-Montageanleitung
Zuerst muss der Standort vorbereitet werden. Der gewählte Platz sollte hell und eben sein; erfahrene Gärtner empfehlen, die Schmetterlingspflanze in Nord-Süd-Richtung auszurichten. Es wird nicht empfohlen, das Mini-Gewächshaus in einer Senke aufzustellen, um Staunässe während der Regenzeit zu vermeiden. Stellen Sie sicher, dass das Gewächshaus von allen Seiten gut zugänglich ist; es sollte nicht zu nah an Zäunen stehen. Der Bereich sollte von Unrat befreit und die oberste Erdschicht abgetragen werden. Installation:
- Der Rahmen wird zusammengebaut, indem die Teile mit einer Schweißmaschine oder Schrauben miteinander verbunden werden.
- Die Fensterflügel werden an Befestigungselementen (am Mittelbalken) montiert.
- Das Metall wird mit einem Korrosionsschutzmittel behandelt.
- Das Polycarbonat wird zugeschnitten, zuerst werden die Seitenteile angebracht, dann die „Flügel“.
- Der Rahmen ist vernäht Abdeckmaterial Selbstschneidende Schrauben mit thermischen Unterlegscheiben (es empfiehlt sich, Befestigungselemente mit Dichtungen zu verwenden), alle Nähte werden mit Dichtmittel behandelt.
- An den Seiten der Fensterrahmen sind Stützen angebracht, die die hochgeklappten Segmente tragen. Außerdem sind an der Unterseite der Faltelemente Griffe befestigt.
Ein selbstgebautes Gewächshaus unterscheidet sich kaum von einem gekauften, dennoch sind beim Aufbau einige Regeln zu beachten. Achten Sie beim Zusammenbau darauf, dass keine Lücken oder gar offene Wände vorhanden sind. Verwenden Sie eine Wasserwaage, um die Fläche auszurichten. Biegen Sie die Polycarbonatplatten nur senkrecht zur Wabenstruktur. Es wird empfohlen, das Schmetterlingsgewächshaus im zeitigen Frühjahr aufzubauen.
Der Montageprozess mag kompliziert erscheinen. Eine visuelle Skizze des fertigen Produkts, inklusive aller Maße, erleichtert die Arbeit jedoch erheblich. Falls Sie keine Schweiß- oder Rohrbiegekenntnisse besitzen, ist es ratsam, einen Fachmann zu beauftragen. Wenn Sie ein Fundament errichten möchten, sollte dieser Schritt unmittelbar nach der Baustellenvorbereitung erfolgen.
Pflege- und Wartungstipps
Gärtner, die diese Art von Gewächshaus bereits ausprobiert haben, geben weitere Tipps zur Bedienung. Um die empfindlichen Bauteile nicht zu beschädigen, sollten die Türen nur an den Griffen und äußerst vorsichtig geöffnet und geschlossen werden – ohne zuzuschlagen oder zu reißen. Wenn das Gewächshaus über den Winter auf dem Grundstück steht, sollten mehrere Stützen im Inneren angebracht werden, um die Schneelast abzufangen.
Im Herbst sollten die Wände des Gewächshauses desinfiziert werden. Andernfalls wandern die über den Sommer angesammelten Mikroorganismen in der nächsten Saison zu den Pflanzen und lassen sich schwerer entfernen. Beschädigungen am Rahmen müssen umgehend repariert werden. Korrosion an Metalloberflächen erfordert besonders schnelles Handeln. Es empfiehlt sich, das Gewächshaus auf einem Fundament zu errichten, da dies die Feuchtigkeit im unteren Bereich des Rahmens reduziert.
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