Regeln für die Rosenvermehrung zu Hause im Herbst

Rose

Üppige rosa Knospen erfreuen und fesseln das Auge den ganzen Sommer lang. Damit die Blume gesund und schön wächst, benötigt sie das ganze Jahr über Pflege. Ein wichtiger Punkt ist: Rosenstecklinge im Herbst Zu Hause. Diese Vorgehensweise nimmt nicht viel Zeit in Anspruch, gibt Ihnen aber die Möglichkeit, wunderschöne Blumen zu Hause anzubauen.

Die Vorteile von Herbstschnitt

Um neue Rosensträucher aus Stecklingen zu ziehen, wartet man am besten bis zum Herbst. Der optimale Zeitpunkt dafür ist von Ende Oktober bis Anfang November. In Regionen mit kälterem Klima sollte die Vorbereitung der Vermehrung bis September oder Anfang Oktober verschoben werden. Stecklinge haben einige Vorteile. im Vergleich zu Impfungen:

Die Vorteile von Herbstschnitt

  • Diese Sträucher sind pflegeleichter, da sie kein übermäßiges Wurzelwachstum bilden;
  • Durch Stecklinge vermehrte Rosensträucher sind besser gegen harte Winter gewappnet und können sich selbst bei starkem Frost aus einer ruhenden Knospe erholen;
  • Pflanzmaterial kann von jeder Rosensorte gewonnen werden.
Gesund!
Die Vermehrung von Rosen durch Stecklinge im Herbst ermöglicht es, viele Schwierigkeiten beim Anbau neuer Pflanzen zu vermeiden.

Schritt-für-Schritt-Algorithmus

Wenn der Gärtner alles richtig macht, bildet der Steckling nach einiger Zeit kräftige, gesunde Wurzeln. Nach zwei Jahren entwickelt sich daraus eine vollblühende Pflanze. Rosenvermehrung durch Stecklinge im Herbst zu Hause wird in mehreren Schritten durchgeführt:

Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Vermehrung von Rosen durch Stecklinge

  1. Wählen Sie für das Pflanzmaterial gut entwickelte, glänzende und gesunde Triebe aus. Der Durchmesser sollte etwa 5 mm betragen. Überwachsene grüne Triebe sind für die Vermehrung ungeeignet. Die Oberfläche muss frei von Fremdkörpern und Beschädigungen sein.
  2. Jeder Trieb wird in mehrere 10–15 cm lange Abschnitte geteilt. Jeder Abschnitt sollte 3–4 gut entwickelte Knospen aufweisen. Schneiden Sie den Trieb oben 2–3 cm oberhalb der obersten Knospe gerade ab und unten diagonal. Kürzen Sie die Enden mit einem scharfen Messer. Desinfizieren Sie das Messer vor dem Schneiden mit Ethylalkohol oder kochendem Wasser.
  3. Die unteren Blätter der Stecklinge werden entfernt und die oberen Blätter so stark gekürzt, dass nur noch die Hälfte übrig bleibt. Dadurch werden die Stecklinge vor Fäulnis und Austrocknung geschützt. Aus demselben Grund werden auch alle Dornen vom Trieb entfernt.
  4. Das so gewonnene Pflanzgut kann vor dem Wiedereinpflanzen eine Zeit lang gelagert werden. Wickeln Sie dazu die unteren Triebspitzen in Zeitungspapier und verpacken Sie die Triebe in einem Plastikbeutel. Befeuchten Sie die Triebe regelmäßig leicht.
  5. Am Tag des Einpflanzens füllt man den Behälter mit einer schwachen rosa Kaliumpermanganatlösung und taucht die Enden der Stecklinge den ganzen Tag lang ein.
  6. Stecken Sie die Stecklinge in einem Winkel von etwa 45 Grad in die Erde. Sie sollten nicht tiefer als 10 cm gepflanzt werden. Eine Knospe sollte sich in der Erde befinden, die andere darüber.
  7. Pflanzgefäße können mit Folie abgedeckt werden, um eine ausreichende Luftfeuchtigkeit zu gewährleisten.

Alternative Methode

Manche Gärtner bevorzugen andere Methoden zur Rosenvermehrung Stecklinge werden im Herbst geschnitten. Die Triebe werden in abgekochtes, kaltes Wasser gestellt, das alle zwei Tage gewechselt wird. Die Stecklinge verbleiben 15 Tage in dieser Situation. Während dieser Zeit sollte sich an der Triebspitze ein weißlicher Klumpen bilden – dies ist der Embryo der zukünftigen Wurzel. Sie können die Stecklinge nun in Erde umpflanzen oder sie noch eine weitere Woche im Wasser lassen, damit sich voll entwickelte Wurzeln bilden können. Diese Bewurzelungsmethode hat jedoch einige Nachteile: Im Wasser erhalten die Wurzeln zu wenig Sauerstoff und können faulen.

Methode zur Vermehrung von Rosen durch Stecklinge im Herbst

Wichtig!
Damit ein Trieb gesunde, lebensfähige Wurzeln entwickeln kann, benötigt er ausreichend Sauerstoff. Wichtig sind außerdem optimale Luft- und Bodentemperaturen sowie genügend Sonnenlicht.

In den ersten beiden Jahren müssen alle austreibenden Blätter und Knospen des jungen Stecklings entfernt werden. Andernfalls verschwendet der Rosenstrauch seine ganze Energie daran und kann kein gutes Wurzelsystem entwickeln. Sämlinge Sie benötigt regelmäßiges Gießen und gute Belüftung. Sobald sich kräftige Wurzeln gebildet haben, kann die Rose in ihren endgültigen Topf umgepflanzt werden.

Winterlagerung

Rosenstecklinge im Winter aufbewahren

Im Herbst erhalten Stecklinge können aufbewahrt werden Bis zum Frühjahr. Um sicherzustellen, dass die Pflanze den Winterfrost übersteht, graben Sie ein kleines Loch in die Erde – etwa 15 cm tief. Der Boden des Lochs sollte isoliert sein; Baumwollstoff eignet sich hierfür am besten. Legen Sie die Stecklinge gleichmäßig verteilt hinein. Entfernen Sie alle Blätter. Bedecken Sie alle Zweige mit demselben Stoff und geben Sie eine dünne Schicht Erde darüber.

Um im Frühjahr versteckte Triebe zu finden, können Sie Holzpflöcke oder Metallstangen um den Rand des Pflanzlochs schlagen. Graben Sie das Loch im Frühjahr wieder aus und untersuchen Sie die rosafarbenen Triebe. An den Triebspitzen etablierter Pflanzen bilden sich Kallus – kleine weiße Auswüchse mit Wurzeln. Diese Stecklinge sollten sofort an ihren endgültigen Standort im Garten oder in einen Anzuchtkasten umgepflanzt werden.

Pflanzung im Herbst

Die daraus entstehenden Stecklinge können bis zum Frühjahr stehen bleiben, aber Vermehrung im Herbst in geschützter ErdeHierfür werden spezielle Töpfe oder Kisten, sogenannte Stecklingskästen, verwendet. Bei dieser Pflanzmethode bilden sich bereits nach 14 Tagen die ersten Wurzeln. Nach weiteren etwa zwei Wochen ist die Jungpflanze am endgültigen Standort fest im Boden verwurzelt. Anschließend sollten die Rosenstecklinge in einen kühlen, dunklen Raum gestellt werden, wo sie bis zum Frühjahr verbleiben.

Stecklinge im Herbst pflanzen

Im Herbst und Winter sollte die Erde in den Pflanzgefäßen regelmäßig gegossen und aufgelockert werden. Im Frühjahr, sobald sich der Gartenboden ausreichend erwärmt hat, können Jungpflanzen in ein nährstoffreiches Substrat gesetzt werden. Dieses besteht aus einer Mischung aus Rasensoden, Laubkompost und Sand. Zur Verbesserung der Bodendurchlüftung kann dem Substrat etwas Perlit beigemischt werden. Die vorbereitete Erdmischung wird vorab mit einer Kaliumpermanganatlösung bewässert, um Krankheitserreger abzutöten.

Das Pflanzloch sollte etwas flacher sein als die Trieblänge. Setzen Sie das Pflanzgut hinein und gießen Sie es an. Füllen Sie das Loch anschließend mit Erde und bedecken Sie es mit 3 cm Sand. So verhindern Sie Staunässe im Wurzelbereich.

Einige Feinheiten

Für die erfolgreiche Vermehrung von Rosen aus Stecklingen im Herbst ist es wichtig, einige Tipps zu kennen und zu befolgen. Dies trägt dazu bei, ihr Wachstum im Herbst und Winter zu beschleunigen und Krankheiten vorzubeugen. Die Regeln für die Materialvorbereitung lauten wie folgt:

Triebe zur Stecklingsvermehrung

  1. Am besten eignet sich eine rosa Blüte als Triebspitze für Stecklinge, wenn man alte Sträucher beschneidet.
  2. Rosen gedeihen nicht in allen Bodenarten. Saure und lehmhaltige Böden sind ungeeignet. Für die Pflanzung in Töpfen und im Freiland empfiehlt sich eine Mischung aus Humus, Rasensoden und Flusssand.
  3. Vor dem Pflanzen muss der Boden desinfiziert werden.
  4. Wenn die oberste Bodenschicht austrocknet, muss sie befeuchtet werden.
  5. Die Folie oder das Plastikgefäß wird regelmäßig vom Steckling entfernt, um die Pflanze zu belüften.

Rooten mit verschiedenen Methoden

Es gibt noch eine weitere ungewöhnliche, aber effektive Methode zur Bewurzelung von Stecklingen in KartoffelknollenDer Steckling wird nach Standardverfahren vorbereitet. Zuerst wird er in einer schwachen Kaliumpermanganatlösung eingeweicht, anschließend 12 Stunden lang in einem Gemisch aus gleichen Teilen Aloe-vera-Saft und sauberem Wasser. Danach wird der Steckling entnommen und in die Kartoffelknolle gesteckt. Kartoffel und Trieb werden in einen zu zwei Dritteln mit nährstoffreichem Substrat gefüllten Topf gesetzt. Die Erde wird gründlich mit einer konzentrierten Kaliumpermanganatlösung bewässert, und die Kartoffel wird leicht mit Erde bedeckt.

Stecklinge in Kartoffelknollen bewurzeln.

Wichtig!
Ab sofort muss die Erde im Topf regelmäßig gegossen werden, sobald die oberste Erdschicht austrocknet. Am besten verwendet man abgestandenes Wasser mit etwas Zucker (etwa 10 g pro Tasse Wasser). Gießen Sie alle 5 Tage.

Für all jene, die die verblasste Schönheit wieder genießen möchten Rosen aus einem StraußSie können Stecklinge nehmen und daraus einen jungen Strauch ziehen. Schneiden Sie dazu wie gewohnt Stecklinge vom Rosenstiel ab. Die Stecklinge können dann in Blumentöpfen bewurzelt werden. Dies ist zu jeder Jahreszeit möglich. Anstelle von Töpfen mit Erde können Sie Plastiktüten mit faserigem Torf oder Moos verwenden. Das Substrat wird großzügig mit einer Mischung aus sauberem Wasser und Aloe-Vera-Saft im Verhältnis 9:1 befeuchtet.

Die Beutel mit den Stecklingen werden leicht aufgeblasen, zugebunden und an einen Fensterrahmen gehängt. Die erhöhte Luftfeuchtigkeit erzeugt im Inneren einen Treibhauseffekt, der die Wurzelbildung beschleunigt. Luft- und Bodenfeuchtigkeit müssen konstant gehalten werden. Um ein gesundes und kräftiges Wurzelwachstum zu gewährleisten, sollten neue Blätter und Knospen vor dem Auspflanzen der Rose im Frühjahr entfernt werden.

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