Als eines der ersten Gemüse, das im Frühling im Garten wächst, erfreuen sich rote Radieschen mit ihrem frischen Geschmack. Diese einjährige Pflanze ist sehr gesund, und jeder Gärtner versucht, sie so früh wie möglich anzubauen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, dieses gesunde Gemüse zu kultivieren, und wir stellen Ihnen eine interessante Option vor: Radieschen in Eierkartons aus Pappe anzupflanzen. Diese Methode ist relativ neu, hat aber bereits an Beliebtheit gewonnen.
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Wir säen Radieschen in Eizellen.
Radieschen auf diese Weise auszusäen und anzubauen ist sehr praktisch, spart Pflanzmaterial und ist pflegeleichter. Unkrautjäten entfällt, da nur ein Samen pro Loch gesät wird. So gepflanzte Radieschen werden zudem groß und saftig. Diese Anbaumethode eignet sich sowohl für das Freiland als auch für Gewächshäuser, Fensterbänke und Frühbeete unter Folie.
Radieschen in Eierkartons pflanzen: Grundregeln
Vor dem Pflanzen sollten Eierkartons vorbereitet werden. Hühnereier können Salmonellen enthalten; um eine Kontamination der Setzlinge zu verhindern, sollten die Kartons daher mit Alkohol behandelt werden.
- Schneiden Sie mit einem Messer die kegelförmigen Enden der Behälter ab – dies wird die Saatmulde – und setzen Sie sie auf die Erde. Drücken Sie sie leicht an. Etwas Erde sollte in das Loch fallen.
- Wenn ich im Freiland pflanze, muss ich die Eierkartons am Boden befestigen, sonst werden sie vom Wind weggeblasen.
- Für eine solche Aussaat sollten Sie große, trockene Samen und vorzugsweise frühe Sorten wählen, um schneller ernten zu können.
- Wir säen einen Samen pro Zelle, da die Aussaat eine Keimungsrate von nahezu 100 % erzielt.
Die Samen werden mit Erde oder, noch besser, mit Sand bestreut. - Nach der Aussaat ist zusätzliche Beleuchtung erforderlich, insbesondere im Winter. Die Beleuchtung sollte mindestens 12 Stunden täglich, morgens und abends, erfolgen.
Wie Sie sehen, ist der Anbau von Radieschen auf diese Weise gar nicht schwierig. In drei bis vier Wochen können Sie ernten. Kommen wir nun zu unserer Anleitung: Radieschen in Eierkartons: So pflanzen Sie sie und erzielen eine gute Ernte.
Erde zum Anpflanzen
Vieles hängt von der Qualität des Pflanzmaterials ab. Der Boden muss außerdem im Voraus vorbereitet werden. Radieschen sind zwar leicht anzubauen, gedeihen aber am besten in sandigem, lockerem Boden. Es ist wichtig, die Beete im Herbst vorzubereiten. Wählen Sie einen sonnigen Standort und mischen Sie den Kompost vom Vorjahr unter den Boden, da frischer Kompost für dieses Wurzelgemüse ungeeignet ist. Lockern Sie den Boden vor dem Pflanzen auf.
Damit Sie dieses schmackhafte und nahrhafte Wurzelgemüse möglichst lange genießen können, säen Sie es über mehrere Wochen aus. Eine Aussaat alle fünf bis sieben Tage sorgt für eine stetige Versorgung mit frischen Radieschen.
Andere Methoden zur Aussaat von Radieschen in Eierkartons
Plastikbehälter – wer schon mal Radieschen angebaut hat, kennt diese Methode wahrscheinlich. Sie dienen dazu, Pflanzlöcher zu formen. Vor Gebrauch sollten sie mit Alkohol desinfiziert werden. Die Behälter werden einfach in die Erde gedrückt, wodurch kleine, saubere Löcher entstehen, die sich perfekt zum Aussäen von Radieschensamen eignen. Legen Sie in jedes Loch einen Samen und bedecken Sie ihn mit Kompost vom Vorjahr. Sie können die Löcher auch mit Frischhaltefolie abdecken.
Im Gewächshaus
Radieschen lassen sich auch in Gewächshäusern auf Regalen anbauen. Dafür kann man die Beete vom Vorjahr verwenden und etwas Asche, Sägemehl und frische Gartenerde hinzufügen. Die Erdschicht sollte etwa 10 cm dick oder etwas tiefer sein, damit die Radieschenwurzeln nicht bis zu den Holzregalen vordringen. Die Erde vorsichtig ebnen, überschüssige Erde entfernen und leicht auflockern. Mit einem Universalmesser die Böden der Anzuchttöpfe aus Pappschalen herausschneiden. Die Schalen quer über die gesamte Breite und Länge des Beetes auslegen und leicht in die Erde drücken. So wird sichergestellt, dass die Erde in den Zellen ist; andernfalls könnten die Samen beim Pflanzen unter die Schalen rollen. Zum Schluss mit Erde oder, noch besser, mit Torf bestreuen, um überschüssiges Gras zu entfernen.
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