Unkrautbekämpfung: Wie die Datscha uns helfen kann

Interessante Ideen

Unkräuter sind nicht nutzlos. Ihre wohltuenden Eigenschaften helfen, die häufigsten Beschwerden zu lindern. Sie werden seit Langem als „grüne Apotheke unter den Füßen“ bezeichnet. Sie bieten sowohl Linderung bei akuten Beschwerden als auch Heilung chronischer Krankheiten. Heilkräuter sind in der Volksmedizin weit verbreitet und als Aufgüsse, Salben und Kompressen erhältlich.

Verwendungsmöglichkeiten von Löwenzahn

Löwenzahn ist ein prominenter Vertreter der Heilpflanzen. Verschiedene Pflanzenteile werden zur Behandlung von Erkrankungen des Magens und der Bauchspeicheldrüse, der Leber, der Lymphknoten und der Gelenke eingesetzt. Die leuchtend gelbe Blüte kann das Blut reinigen und den Cholesterin- und Blutzuckerspiegel senken. Blätter, Blüten und Wurzeln werden zur Zubereitung von Aufgüssen und Abkochungen verwendet.

Löwenzahnsuppe

Das Pflanzenmaterial wird im frühen Frühling geerntet. Die oberirdischen Teile des Löwenzahns werden in Salzwasser eingeweicht, um den bitteren Geschmack zu entfernen. Anschließend werden sie gehackt und mit Apfelessig oder Zitronensaft angemacht. Das Ergebnis ist ein vitaminreicher Salat.

Für den Aufguss die Blüten mit kaltem Wasser abspülen. Anschließend 4–5 Stunden an einem dunklen Ort trocknen lassen. Die Blüten in ein Glasgefäß geben, dieses zu 3/4 füllen und leicht andrücken. Wodka oder Ethylalkohol darübergießen und das Gefäß 3 Wochen lang an einem dunklen Ort aufbewahren, dabei gelegentlich schütteln. Anschließend abseihen und erneut aufbewahren.

Die Tinktur sollte eingenommen werden:

  • Bei Erkältungen, Husten, Bronchitis – 20-30 ml 3-mal täglich eine halbe Stunde vor den Mahlzeiten;
  • Bei Anämie, Nervosität, Bluthochdruck, Schwellungen, Erkrankungen des Bewegungsapparates und als allgemeines Stärkungsmittel - 20-30 ml 3-mal täglich eine halbe Stunde vor den Mahlzeiten nach folgendem Schema: 21 Tage Einnahme, eine Woche Pause, also 3-4 Kuren.

Gegenanzeigen für die Anwendung:

  • Schwangerschaft und Stillzeit;
  • Gallensteine, Gallenblase entfernt;
  • Exazerbationsstadium von Magen-Darm-Erkrankungen;
  • Unverträglichkeit und Allergie.
Wichtig!
Wurde die Infusion mit Alkohol zubereitet, verringert sich die Dosis um die Hälfte.

Wegerich: Ein unverzichtbarer Lebensretter

Ein weiteres pflanzliches Heilmittel ist Spitzwegerich. Er heilt Wunden und wirkt harntreibend, schweißtreibend, entzündungshemmend und schleimlösend. Auch die Blätter besitzen heilende Eigenschaften. Sie werden im Frühling als grünes Kraut Salaten beigefügt, um den Vitaminhaushalt wieder aufzufüllen.

Die Blätter erntet man am besten im Juni/Juli. Entfernen Sie die grünen Stängel und trocknen Sie die Blätter im Schatten. Die getrockneten Blätter können bis zu zwei Jahre in Kisten oder Stoffsäcken aufbewahrt werden. Sie eignen sich zur Zubereitung von Aufgüssen, Abkochungen und Extrakten.

Podorojnik

Ein heilender Sud aus Wegerichblättern wird auf zwei Arten zubereitet:

  • 2 Esslöffel (10 g) Rohmaterial in heißes (60-80 Grad) Wasser geben, in ein Wasserbad stellen und 30 Minuten kochen lassen, abseihen;
  • Einen Esslöffel in einen Liter kochendes Wasser geben, 10 Minuten bei schwacher Hitze erwärmen, vom Herd nehmen, abdecken und 24 Stunden stehen lassen, abseihen.

Nehmen Sie den Sud wie folgt ein:

  • Bei Husten – 1 Esslöffel 3-4 Mal täglich eine halbe Stunde vor den Mahlzeiten für eine Woche;
  • Bei Gastritis und Magengeschwüren - ein halbes Glas 15-20 Minuten vor den Mahlzeiten 3-mal täglich;
  • Bei Hautproblemen (Geschwüren, Furunkeln, Abszessen) – mit einem Sud spülen, eine Lotion herstellen oder einen Umschlag anlegen – 2-3 Mal täglich.
Wichtig!
Bei Magengeschwüren und Gastritis sollte ein Spitzwegerich-Sud mit Vorsicht angewendet werden, insbesondere bei Personen mit hohem Säuregehalt im Magen, erhöhter Blutgerinnungsneigung, Blutgerinnseln, Allergien und individuellen Unverträglichkeiten.

Schöllkraut als Krankenwagen

Der Name dieser krautigen, mehrjährigen Pflanze ist Programm: Schöllkraut. Dieses Unkraut kann Warzen entfernen, Krämpfe und Entzündungen lindern und besitzt bakterizide, harntreibende und gallentreibende Eigenschaften. Heilende Inhaltsstoffe finden sich sowohl in den oberirdischen Pflanzenteilen als auch in den Wurzeln.

Das Kraut wird im Mai und Juni geerntet. Der Stängel wird 5-10 cm über dem Boden abgeschnitten, anschließend wird die Wurzel entfernt.

Aufmerksamkeit!
 Schöllkrautsaft ist giftig und kann gesunde Haut schädigen, was zu Rötungen und Juckreiz führt. Die Dämpfe können die Atemwege reizen. Tragen Sie beim Sammeln der Pflanze Handschuhe, eine Schutzmaske und eine Schutzbrille.

Die gesammelte Masse sollte in einem gut belüfteten Raum in einer einzigen Schicht ausgebreitet und einmal täglich umgerührt werden. Aus den frischen Wurzeln wird Saft gepresst. Dieser frische Saft ist zur äußerlichen Anwendung bestimmt und wird zur Behandlung von Hornhaut und Furunkeln, zur Entfernung von Warzen und Papillomen eingesetzt.

Schöllkraut

Zur Zubereitung des Saftes die Wurzel in einem Mixer zu einer Paste zerkleinern, in ein sauberes Tuch geben und auspressen.

Die Hornhautstelle dämpfen, mit Saft bestreichen und trocknen lassen. Diesen Vorgang 7–14 Tage lang wiederholen. Kompressen auf die Hornhaut legen, um Furunkulose, Papillome und Warzen zu behandeln. Der Saft ist nicht zur innerlichen Anwendung bestimmt. Die innerliche Einnahme von Schöllkraut-Abkochungen und -Aufgüssen sollte nur unter ärztlicher Aufsicht erfolgen.

Viele Wildkräuter sind nahrhaft und nützlich, enthalten Vitamine und können bei gesundheitlichen Problemen helfen. Doch Mäßigung ist wichtig: Bevor man einen Kräutertee zubereitet, sollte man lernen, wie man dieses Naturheilmittel richtig anwendet. Dann bringt es Nutzen und schadet nicht.

Unkräuter in der Behandlung
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