Der Anbau von Obst und Gemüse im eigenen Garten spart nicht nur Geld, sondern fördert auch die Gesundheit. Gartenarbeit ist wie ein Muskeltraining, vergleichbar mit dem Training im Fitnessstudio. Und nicht zu vergessen: Man ist immer an der frischen Luft. Statt staubigen, matschigen Oberflächen atmen die Lungen sauerstoffreich ein, das Energieniveau steigt und das allgemeine Wohlbefinden verbessert sich. Außerdem ist die Natur das beste Mittel gegen geistige Erschöpfung.
Fitness in der Datscha
Es ist unmöglich, beim Gärtnern gezielt bestimmte Muskelgruppen aufzubauen. Allerdings kann man durch zwei bis drei Besuche pro Woche im Garten abnehmen und die Rumpfmuskulatur stärken. Das Bücken trainiert die Bauch-, Rücken- und Lendenmuskulatur, während das Jäten im Sitzen die Beinmuskulatur beansprucht.
Ungefährer Energieverbrauch:
- Beim Umgraben von Gartenbeeten verbraucht eine Person mit einem Gewicht von 55-60 kg 322 kcal pro Stunde;
- während der Unkrautbekämpfung - 182 kcal;
- Bewässerung mit dem Gartenschlauch - 105 kcal;
- Beim Gießen mit einer Gießkanne kann man die Menge getrost verdoppeln.
Sägen und Mähen trainieren Rücken, Schultern und Arme.
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Kniebeugen sind die besten Übungen für die Oberschenkelrückseite und die Gesäßmuskulatur. Auch das Pflanzen von Kartoffeln und Blumen beansprucht die Muskeln, die die Lendenwirbelsäule stützen. Diese Übung kann im Fitnessstudio halbe Kniebeugen ersetzen.
Schlankheitstrainingsgerät - Rechen
Diese speziellen Bewegungen helfen, die Bauchmuskulatur zu straffen und den unteren Rücken zu stärken. Um die Übungen effektiver zu gestalten, ziehen Sie währenddessen den Bauch ein. Für den richtigen Rhythmus empfiehlt es sich, Musik anzumachen. Nach jeweils 10–12 Strichen richten Sie sich auf, atmen tief durch und heben die Arme über den Kopf. Vermeiden Sie es, die Arme beim Zerkleinern von Erdklumpen eng am Körper zu halten. Auch das Harken von Gras stärkt den Rücken.
Stärkung der kleinen Muskeln der Wirbelsäule
Obstpflücken beansprucht alle Muskelgruppen. Das Pflücken von Äpfeln oder Birnen dehnt die Bänder der Schultergelenke, die Brustwirbelsäule und die Rumpfmuskulatur. Wadenheben trainiert Füße und Schienbeine, und das Steigen auf eine Leiter oder das Stehen auf niedrigen Ästen aktiviert das Koordinationszentrum im Gehirn. Statische Posen werden im Fitnessstudio nur von Bodybuildern angewendet, in der Datscha sind sie jedoch ein fester Bestandteil des Trainingsprogramms.
Das beste Trainingsgerät ist eine Schaufel.
Die Übung kann durch das Ausführen von Serien anspruchsvoller gestaltet werden. Zum Beispiel: 40–60 Sekunden lang kräftig graben, dann das Bein wechseln und die Übung wiederholen. Oder 1,5–2 Meter mit einer Schaufel ohne Pause gehen.
Das könnte Sie auch interessieren:Ein Brunnen, aus dem man schwere Eimer oder eine Pumpe schöpfen muss, hilft beim Aufbau der Brustmuskulatur und stärkt Trizeps und Bizeps; Arme, Rücken und Lendenwirbelsäule ermüden beim Hochpumpen der Eimer; und das Beschneiden von Bäumen und Sägen von Ästen, das Ernten von Wurzelgemüse, das Entfernen von Erde und das Einlegen der Ernte in Kisten stärken die schrägen Bauchmuskeln und den geraden Bauchmuskel.
Sicherheitsvorkehrungen beim Training im Garten
Genau wie beim Training im Fitnessstudio ist es wichtig, sich vor der Gartenarbeit aufzuwärmen. Dies kann durch einige Kopfdrehungen, Armkreisen mit gestreckten Armen, wellenförmige Bewegungen des Rückens und Kniebeugen erfolgen.
Das könnte Sie auch interessieren:Führe keine absichtlichen Crunches mit Gewichten wie Wassereimern oder Kartoffeln in dein Training ein. Wenn du ein Gewicht vom Boden hebst, spanne zuerst deine Bauchmuskeln an, beuge dann deine Beine und hebe erst dann das Gewicht an. Genau so machen es erfahrene Gewichtheber.
Vorbeugen und Armheben beim Ausatmen, Beugen und Strecken des angehobenen Beins sowie Rumpfdrehungen sind gute Möglichkeiten, Stress abzubauen. Abruptes Anhalten, Hinsetzen oder Hinlegen sind jedoch nicht empfehlenswert. Verbleibt Milchsäure in den Muskeln, treten am nächsten Tag unangenehme Schmerzen auf.
Gartenarbeit hilft nicht nur, die Figur zu verbessern und Gewicht zu verlieren. Aktivitäten im Freien fördern die Durchblutung, stärken die Geduld und verbessern die Konzentration. Eine kurze Auszeit vom Arbeitsalltag entspannt, und die ständige Sauerstoffzufuhr stärkt die Gehirnzellen, was das Gedächtnis und die Informationsverarbeitung verbessert. Nach körperlicher Aktivität schläft man leichter ein, sodass sich der Körper in der Nachtruhe vollständig erholen kann.
Für Stadtbewohner, die gelegentlich ihre Datschen besuchen, kann die Arbeit im Freien helfen, Muskeln aufzubauen und Gewicht zu verlieren. Wer jedoch beruflich Obst und Gemüse anbaut, muss regelmäßig ins Fitnessstudio gehen, um sein Aussehen zu verändern. Regelmäßige körperliche Aktivitäten haben keinen Einfluss auf seine Figur.

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