Die immergrüne Wachsblume (Hoya) stammt ursprünglich aus südlichen Ländern wie Australien, Polynesien und Südostasien. Sie wächst an Berghängen und an den Stämmen verschiedener Bäume. Ihre glänzenden, ovalen oder herzförmigen Blätter weisen eine vielfältige Farbpalette auf, von Dunkelgrün bis hin zu leuchtenden Farben, mit unterschiedlichsten Mustern.
Die Sorte „Fleshy“ wird am häufigsten in Innenräumen kultiviert. Mit ihren bis zu sechs Meter langen Stängeln kann diese Pflanze jede Wand verschönern. Wachs-Efeu zeichnet sich durch üppige, langanhaltende Blüten aus und ist somit eine Bereicherung für jede Wohnung. Die Wachs-Efeu (Hoya) ist pflegeleicht und gedeiht sowohl in Wohnungen als auch in Büros.
Merkmale der Vielfalt und Artenvielfalt
Von dieser attraktiven Pflanze gibt es in freier Natur etwa zweihundert Arten. In Innenräumen gedeiht sie am besten in der Nähe von hellen Fenstern. Zimmerpflanzen müssen nicht ins Freie gestellt werden.
Es gibt drei große Gruppen von Hoya-Arten:
- ampelöse, hängende Sorten;
- aufrechte Blüten;
- Kletterefeu.
Bis vor Kurzem waren nur wenige Arten als Zimmerpflanzen verbreitet, heute gibt es jedoch viel mehr. Das Foto zeigt, wie prächtig die Wachs-Efeu ist und wie bezaubernd ihre Blüten sind.
Hoya carnosa
Diese Sorte ist eine bis zu sechs Meter lange Kletterpflanze. Ihre glänzenden, fleischigen Blätter sind oval oder herzförmig, und Dolden mit sternförmigen weißen Blüten tragen in der Mitte rosafarbene Kränze. Diese Art blüht üppig vom frühen Frühling bis zum Spätsommer und erfüllt den Raum mit einem angenehmen Duft.

Majestätisch
In freier Natur wächst die Pflanze als Strauch mit länglichen, ovalen Blättern an herabhängenden Blattstielen. Purpurfarbene, duftende Blütensterne mit weißer Krone in der Mitte stehen in ordentlichen Dolden von 6–10 Blüten. Diese Hoya erfreut mit ihrer Blütenpracht den ganzen Frühling und Sommer über.

Konkav
Die Zweige dieser Sorte ähneln herabhängenden Ranken mit rautenförmigen Blättern, deren Ränder eingerollt sind. Junge Triebe sind rötlich-braun, färben sich aber mit der Zeit grün. Die Blüten mit weißer, behaarter Krone und gelbem Zentrum bilden schirmförmige Blütenstände.

Multiflora
Diese Schönheit begeistert viele Hobbygärtner mit ihrer üppigen Blütenpracht und den zahlreichen Knospen. Stellt man sie an ein Ost- oder Westfenster und verwendet im Winter zusätzliches Kunstlicht, erfreut sie das ganze Jahr über mit ihren kleinen, zitronenduftenden, raketenförmigen Blüten.

Die Vielblütige Pflanze wächst als Strauch mit großen, glänzenden Blättern. Neue Blütenstängel bilden sich zusammen mit den Blättern. Die Blütenstände enthalten 15–20 gelblich-weiße Blüten, die etwa 10 Tage lang blühen. Ein einzelner Blütenstängel kann mehrmals aufblühen.
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Diese sukkulente Kletterpflanze erfreut sich aufgrund ihrer Pflegeleichtigkeit großer Beliebtheit. Sie benötigt lockeren, leichten Boden mit guter Drainage und Belüftung, ausreichend Licht und mäßiges Gießen. Carnosa zeichnet sich durch dunkelgrüne Blätter mit silbrigen Reflexen aus. Ihr doldenförmiger Blütenstand trägt 15–20 sternförmige Blüten mit roter Blütenkrone. Der Duft der Pflanze intensiviert sich abends deutlich.

Bella
Hoya pulcherrima ist ein Strauch mit herabhängenden Trieben, die üppig mit kleinen Blättern bedeckt sind. In der Natur wächst diese Epiphyte auf den Ästen tropischer Waldbäume. Ihren Namen verdankt sie ihren wunderschönen Blüten, die kleinen weißen Sternen mit einer purpurfarbenen Krone in der Mitte ähneln. Jede Dolde enthält 7–9 Blüten. Diese Pflanze gedeiht am besten bei mäßigem Licht, hoher Luftfeuchtigkeit und einer ganzjährig gleichmäßigen Temperatur.

Kerry
Das charakteristische Merkmal dieser Art sind ihre herzförmigen Blätter, weshalb sie oft auch „Valentine“ genannt wird. Die nach unten gerichteten Blüten stehen in kugeligen Blütenständen mit 15 bis 25 Blüten. Die gelbe, rosa oder weiße Färbung hängt direkt von der Raumbeleuchtung ab. Mit zunehmendem Alter dunkeln die Blüten nach. Dies ist auf den Nektar zurückzuführen. Die herabhängenden Stängel mit den großen Blättern müssen oft angebunden werden.

Trikolore
Die dreifarbige Hoya zeichnet sich durch ihre dicken, verschiedenfarbigen Blätter mit weißen oder rosafarbenen Adern aus. Diese wunderschöne, robuste Pflanze bildet das ganze Jahr über neue, doldenförmige Blütenstände. Die dreifarbige Hoya verzaubert mit dem herrlichen Duft ihrer leuchtend scharlachroten Blüten. Sie ist winterhart und kann jahrzehntelang blühen und mit ihrer Schönheit beeindrucken.

Kompakt
Diese Hoya-Art zeichnet sich durch ihre ungewöhnlich gekräuselten Blätter aus. Während der Blütezeit bildet Compacta kugelförmige Blütenstände mit 25–30 flauschigen, rosafarbenen Blüten. Die Pflanze ist pflegeleicht, wächst kräftig und besticht durch ihre wunderschöne Blüte.

Regeln für die Pflege von Hoya zu Hause
Die Pflege dieser Pflanze in Innenräumen oder Wohnungen ist unkompliziert. Hoya benötigt weder häufiges Gießen, Besprühen noch Umtopfen. Diese Blume gedeiht selbst in nährstoffarmer Erde.
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Die Wachsblume (Hoya) ist eine sonnenliebende Pflanze. Sie gedeiht am besten an Ost- oder Westfenstern. An einem Südfenster sollte sie vor direkter Mittagssonne geschützt werden. Einige Sorten haben unterschiedliche Ansprüche an die Lichtverhältnisse. So benötigen beispielsweise Exemplare mit dünnen Blättern indirektes Licht, Halbschatten und feuchte Erde.
Arten mit hellgrünen, hängenden Blättern benötigen mehr Sonnenlicht. Arten mit dunklerem Laub bevorzugen Schatten. Neu erworbene Pflanzen sollten langsam und vorsichtig an das Sonnenlicht gewöhnt werden. Andererseits beeinträchtigt unzureichendes Licht die Blüte dieser Arten direkt.
Die optimale Sommertemperatur für die Pflanze liegt zwischen 22 und 25 Grad Celsius. Im Winter sollte die Lufttemperatur nicht unter 15 °C fallen, da einige Pflanzenarten sonst stark darunter leiden. So verliert beispielsweise die Hoya Bella bei Kälte ihre Blätter. Andererseits beeinträchtigen Wintertemperaturen über 20 °C die Blüte der Pflanze.
Bewässerung und Düngung
Obwohl Hoya bei der Zimmerkultur keine ausgeprägte Ruhephase aufweist, empfiehlt es sich, bei verlangsamtem Wachstum weniger zu gießen und die Düngung einzustellen. Dies tritt üblicherweise bei deutlich abnehmenden Tageslichtstunden auf.
Während der Wachstumsphase von März bis Oktober benötigt diese Zimmerpflanze reichlich Wasser. Verwenden Sie am besten weiches, abgestandenes Wasser, das etwas wärmer als Zimmertemperatur ist. Lassen Sie die oberste Erdschicht antrocknen. Von November bis März sollten Sie weniger gießen.
Obwohl die Pflanze keine Luftbefeuchtung benötigt, können ihre Blätter bei heißem Wetter besprüht werden. Achten Sie jedoch darauf, dass kein Wasser mit den Blüten in Berührung kommt. Düngen Sie die Pflanze im Frühling und Sommer etwa zweimal im Monat mit einem mineralischen Volldünger. Im Winter und Herbst ist dies nicht notwendig.
Trimmen
Obwohl solche Behandlungen für Hoya nicht unbedingt notwendig sind, ist regelmäßiges Beschneiden erforderlich. Dadurch wird die Pflanze üppiger und verzweigter und ihre Krone in Form gebracht. Wählen Sie einen schweren Topf, damit die Pflanze nicht umkippt. Die Ranke selbst wird an straff um den Topf gespannten Schnüren in die gewünschte Richtung gezogen.
Am besten schneidet man den Stängel zwischen den Knoten mit einer Gartenschere ab. Dies empfiehlt sich, sobald vier Blätter an den Zweigen erschienen sind. Bitte beachten Sie, dass diese Pflanze giftig ist. Der intensive Duft der Blüten verursacht häufig Kopfschmerzen, und der Kontakt mit den Blättern kann Hautentzündungen hervorrufen.
Krankheiten und Schädlinge
Fast alle Hoya-Sorten für die Zimmerkultur zeichnen sich durch eine gute Resistenz gegen Schädlinge und Krankheiten aus. Wird die Pflanze während der Kultivierung jedoch stark vernachlässigt, beispielsweise durch zu trockene Erde oder zu hohe Temperaturen, steigt das Risiko eines Befalls mit Schädlingen wie Schildläusen und Spinnmilben.
In solchen Fällen empfiehlt es sich, die Blätter der Pflanze mit einem Schwamm und Seifenwasser abzuwischen und mit Insektiziden zu behandeln. Außerdem kann das Wurzelsystem von bestimmten Nematodenarten befallen werden. Um dies zu verhindern, sollte das neue Substrat vor dem Umtopfen mit Dampf behandelt werden.
Mögliche Probleme beim Wachstum und der Entwicklung von Blüten, deren Ursachen und Lösungen sind in der folgenden Tabelle zusammengefasst:
| Pathologische Störungen | Mögliche Gründe für Abweichungen | Lösung des Problems |
|---|---|---|
| Flecken auf der Oberfläche von Blättern | Sonnenbrand, schlechte Beleuchtung | Die Pflanze an einen helleren Standort verlegen |
| fehlende Blüte | Hohe Wintertemperaturen, unzureichendes Licht | Duschen Sie mit warmem Wasser zur Stimulation |
| fallende Blätter | Übermäßige Feuchtigkeit, starke Abkühlung des Bodens | Normalisieren Sie die Bewässerung, stellen Sie die Blume an einen anderen Ort |
| Einrollen, Trocknen und Aufhellen der Blätter | Helle, starke Sonne | Zum Schatten bewegen |
| Blasse Blätter, langsames Wachstum | ausgelaugter Boden | Pflanze die Pflanze wieder ein. |
| Abfallen von Blüten und Knospen | Zu heiße und trockene Luft | Ein geeigneteres Mikroklima schaffen |
Reproduktion
Diese Pflanze kann aus Samen gezogen werden, obwohl diese Methode selten angewendet wird. Dazu werden reife und gut getrocknete Samen geerntet und in lockere Erde gegeben, die zerkleinertes Torfmoos und Blumenerde enthält.
Eine Woche nach dem Erscheinen der ersten Triebe sollte die Erde mäßig feucht gehalten werden. Stellen Sie den Topf mit den Sämlingen an einen warmen, hellen Ort. Um Pilzkrankheiten vorzubeugen, empfiehlt es sich, die Erde mit einer kupferhaltigen Lösung zu behandeln. Nach etwa drei Monaten können die Sämlinge, sobald sie Blätter haben, in einzelne Töpfe umgepflanzt werden.

Da es schwierig ist, Samen zu Hause zu gewinnen, ist die Vermehrung durch Stecklinge eine einfachere Methode. Die Stecklinge sollten kurz sein, aber 2–4 Blätter haben. Sie können in Wasser oder Erde bewurzelt werden. Für die Bewurzelung in Wasser verwendet man am besten ein Gefäß, das vollständig mit Alufolie umwickelt ist.
Nur die obersten Blätter sollten am Steckling verbleiben. Der untere Teil wird nach der Behandlung der Schnittstelle mit Bewurzelungshormon in Wasser gestellt, sodass der unterste Knoten bedeckt ist. Um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen, empfiehlt es sich, eine Plastiktüte darüber zu stülpen. Nach etwa zwei Wochen kann die Pflanze an ihren endgültigen Standort umgepflanzt werden.
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Aufgrund ihres schnellen Wachstums empfiehlt es sich, junge Pflanzen jedes Frühjahr umzutopfen. Ausgewachsene Pflanzen benötigen alle drei Jahre einen Erdwechsel. Hoyas gedeihen in einem neutralen Substrat. Ein universelles Substrat für blühende Zimmerpflanzen kann verwendet werden.

Es ist wichtig, am Boden eine gute Drainageschicht aus Blähton oder Ziegelbruch anzulegen. So wird Staunässe vermieden. Zum Umtopfen empfiehlt es sich, ausschließlich einen neuen Topf mit Abzugslöchern zu verwenden und diesen vorher gründlich mit Seife auszuwaschen. Für eine optimale Blütenbildung sollte der Topf eng anliegen, während für ein kräftiges Triebwachstum ein geräumigerer Topf erforderlich ist.
Häufig gestellte Fragen zum Anbau von Hoya
Die Wachsblume (Hoya) ist eine Zierpflanze, die sich perfekt für die vertikale Begrünung von Innenräumen eignet. Bei richtiger Pflege können Sie sich fast das ganze Jahr über an ihrer Blütenpracht erfreuen.
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