Besonderheiten der Pflege von Ebereschen im Herbst und Vorbereitung auf den Winter

Bäume

Die Pflege von Aroniabeeren besteht in erster Linie darin, sie richtig auf die kalte Jahreszeit vorzubereiten. Dies trägt zu einer guten Ernte im nächsten Jahr bei. Obwohl Apfelbeeren auch ohne Pflege Früchte tragen, bleiben diese mit der Zeit klein. Zudem können Schädlinge und Krankheiten auftreten. Deshalb ist die richtige Vorbereitung auf den Winter – die Pflege der Apfelbeeren im Herbst – so wichtig.

Welche Manipulationen werden durchgeführt?

Aroniabeeren gedeihen am besten an sonnigen Standorten. Sie wachsen zwar auch im Schatten, doch Qualität und Ertrag leiden dann darunter. Am besten bevorzugen sie Niederungen, in denen der Grundwasserspiegel nicht tiefer als zwei Meter liegt. Das liegt daran, dass die Wurzeln des Strauchs flach sind – meist bis zu 60 cm tief – und die Pfahlwurzeln selten zwei Meter tief reichen. Vor dem Winter ist eine sorgfältige Vorbereitung der Pflanze wichtig. Dies beeinflusst direkt den Fruchtansatz und das Aussehen des Strauchs. Die Beeren werden hauptsächlich im Herbst geerntet.

Die Pflege der Eberesche im Herbst umfasst folgende Arbeitsschritte:

  • Bewässerung;
  • Fütterung;
  • Beschneidung;
  • Mulchen;
  • Unterkünfte.

Bei trockenen Herbstmonaten sollten Ebereschen regelmäßig gegossen werden. Je nach Größe des Strauchs geben Sie 2–3 Eimer Wasser hinzu. Gießen Sie die Flüssigkeit in eine Furche, die Sie um den Wurzelbereich ziehen. Gießen Sie erst, wenn die Erde darüber vollständig trocken ist. Ebereschen müssen nicht immer gedüngt werden. Bei Verwendung von mineralischen oder organischen Komplexdüngern während der Pflanzung ist in den ersten Jahren keine zusätzliche Düngung nötig. Anschließend sollten Sie alle 3–4 Jahre Phosphor- und Kaliumdünger ausbringen. Wassermangel im Wurzelbereich beeinträchtigt dies den Fruchtansatz und die Frostresistenz.

Aufmerksamkeit!
Da die Wurzeln der Apfelbeere nahe an der Oberfläche liegen, wird der Boden nach dem Düngen nur bis zu einer Tiefe von maximal 10 cm umgegraben.

Im Herbst gilt der Rückschnitt als einer der wichtigsten Arbeitsschritte. Um das Aussehen des Strauchs zu erhalten und eine gute Ernte zu sichern, werden Aroniabeeren ein- bis zweimal jährlich zurückgeschnitten. Der Strauch wächst sehr schnell und kann ohne die richtige Pflege eine Höhe von 3 Metern erreichen. Der Rückschnitt hilft nicht nur, das Wachstum zu kontrollieren, sondern fördert auch den Fruchtansatz.

Zum Mulchen werden trockene Blätter und Fichtenzweige verwendet. Junge Sträucher werden mit einer 10 cm dicken Mulchschicht bedeckt. Dies schützt die Wurzeln vor Frost und hält die Feuchtigkeit im Boden. Die Apfelbeere ist eine frostharte Pflanze, die selbst in nördlichen Regionen gedeiht. Auch ohne Schutz übersteht sie den Winter bei Temperaturen bis zu -35 °C gut.

Was ist das Besondere an diesem Dünger?

Nach der Fruchtreife benötigen Aroniabeeren Erholung und Zeit zur Regeneration. Eine Düngung im Herbst kann die Ernte im Folgejahr beeinflussen. Nach der Beerenernte ist eine Düngung mit 200 g Superphosphat und 500 g Holzasche empfehlenswert. Alternativ kann eine 7%ige Harnstofflösung direkt an die Wurzeln gegeben werden. Im Herbst kann eine Stickstofflösung auf die Zweige gesprüht werden. Vermeiden Sie es, im Herbst große Mengen Stickstoffdünger auf den Boden auszubringen. Im Spätsommer würde eine solche Düngung das Wachstum der oberirdischen Pflanzenteile anregen. Die Triebe würden dick werden und die Rinde würde nicht ausreifen. Eine Mulchschicht aus Humus oder Torf stützt die Wurzeln.

Was versteht man unter Herbstschnitt?

Die Apfelbeere ist ein Strauch und bildet daher jedes Jahr zahlreiche neue Triebe. Diese breiten sich aus und bedecken eine große Fläche. Ältere Zweige wachsen nach oben, während gleichzeitig jüngere Triebe eine dichte Krone bilden. Wird der Strauch nicht gepflegt, trägt er nach einiger Zeit weniger Früchte. Nur die äußeren Zweige, die ausreichend Licht erhalten, blühen und tragen Früchte. Die Beeren sind dann jedoch weder saftig noch groß, da die Nährstoffe vom üppigen Grün des Strauchs verbraucht werden. Ertragsprobleme treten häufig bei alten und vernachlässigten Apfelbeerensträuchern auf. Regelmäßige und rechtzeitige Pflege trägt zur Gesundheit des Baumes bei.

Durch das Beschneiden von Ästen lassen sich viele Probleme gleichzeitig lösen. Dazu gehören die Begrenzung des Wachstums, die Erhaltung des dekorativen Aussehens des Strauchs, die Gewährleistung optimaler Lichtverhältnisse für eine gleichmäßige Beerenverteilung, eine gute Belüftung und die Förderung der allgemeinen Gesundheit der Pflanze. In Regionen mit kurzen Sommern erfolgt der Rückschnitt im Herbst, nachdem die Blätter abgefallen und die Ernte abgeschlossen ist.

Aufmerksamkeit!
Die Äste tragen nach 5-8 Jahren Früchte. Sie werden im Zuge der Verjüngung zurückgeschnitten.

Sträucher sollten vor dem Einsetzen des Saftflusses geschnitten werden. Dies ist üblicherweise im Frühjahr, März/April. Allerdings ist eine Pflege zu diesem Zeitpunkt nicht immer möglich. Alternativ kann man die Sträucher im Herbst schneiden. Dabei wird das Unterholz am Fuß des Strauchs entfernt.

Trimmdiagramm

Nach dem Einpflanzen junger Apfelbeeren, egal ob aus Samen gezogen oder verpflanzt, ist kein Rückschnitt des Neuaustriebs nötig. Im ersten Jahr benötigt die Pflanze ihre Energie für die Eingewöhnung und die Wurzelbildung. Anschließend bilden sich neue Zweige, und der Strauch kann dann in Form gebracht werden.

Die Vorgehensweise ist wie folgt:

  1. Drei bis vier der kräftigsten Äste bleiben erhalten. Andere Triebe, einschließlich derer, die im Sommer austreiben, werden bodennah entfernt.
  2. Dieser Vorgang wird in den nächsten vier Jahren wiederholt. Jedes Mal werden 3–5 junge Triebe belassen. Dadurch hat die Basis im sechsten Jahr etwa 10–12 Zweige unterschiedlichen Alters.
  3. In den Folgejahren erfolgt ein gesundheitsfördernder Rückschnitt. Dabei werden abgebrochene, geschwächte und frostgeschädigte Äste entfernt. Wurzeltriebe werden beschnitten und die Kronendichte überwacht.
  4. Im siebten bis achten Jahr wird die Pflanze verjüngt. Äste, die älter als acht Jahre sind, werden vollständig entfernt. Selbst Stümpfe bleiben stehen, da diese zukünftig anfällig für Krankheiten und Schädlinge sein könnten. Um die entfernten Äste zu ersetzen, wird die gleiche Menge gesunder Triebe stehen gelassen.

Der Prozess der Asterneuerung wird auf diese Weise wiederholt. Dadurch wird der Strauch ständig verjüngt, ohne an Ertrag einzubüßen. Beim Formschnitt ist es wichtig, die Krone im Auge zu behalten. Zu starke Verzweigung führt unweigerlich zu dichtem Wachstum, und Lichtmangel führt zu Ertragseinbußen. Nach innen wachsende und unnötige Triebe sollten entfernt werden. Sie bringen keinen Nutzen, da die Nährstoffe verschwendet werden.

Wie man einen Busch für den Winter abdeckt

Das Isolieren von Aroniapflanzen ist eine vorbereitende Maßnahme, aber nicht immer notwendig. Junge Sämlinge oder im Herbst verpflanzte, noch nicht vollständig angewachsene Sträucher sollten abgedeckt werden. Um in Regionen mit Wintertemperaturen unter -35 °C das Erfrieren der Triebe zu verhindern, werden auch ausgewachsene Sträucher abgedeckt. Verpflanzte und junge Sträucher werden mit trockener Erde angehäufelt, sodass ein 15–20 cm tiefer Hügel entsteht. Anschließend wird der Bereich um den Stamm mit einer 10 cm dicken Schicht aus Fichtenzweigen oder -blättern bedeckt. Nur der obere Teil der Pflanze wird nicht isoliert. Bei extrem kalten Wintern, beispielsweise in der Subtaiga Sibiriens und im Altai-Gebirge, werden ausgewachsene Sträucher umgebogen und leicht mit Erde bedeckt. Das Abdecken erfolgt im September/Oktober, wenn es draußen noch warm ist. Wird später abgedeckt, können sich die gefrorenen Zweige nicht richtig biegen und brechen. Sobald die Erde aufgetaut ist, wird sie entfernt. Man sollte nicht zu lange warten, da die Erde sonst zu faulen beginnen kann.

Welche Arten von Fehlern gibt es?

Die Pflege von Ebereschen ist zwar nicht schwierig, kann aber dennoch Fehler machen. Um dies zu vermeiden, sollten Sie Folgendes beachten: Erstens wird manchmal zu viel gedüngt. Zu viele Nährstoffe fördern ein schnelles Blattwachstum, was den Ertrag mindert. Zweitens bleiben durch das Beschneiden kleine Triebe zurück. Diese kleinen Triebe sind zart und entwickeln sich schnell zu ausgewachsenen Zweigen. Dadurch wirkt der Strauch dichter. Wenn mehr als fünf solcher Triebe vorhanden sind, sieht die Pflanze im Folgejahr völlig kahl aus.

Welche Krankheiten und Schädlinge treten auf?

Die Apfelbeere kann durch bestimmte Krankheiten geschädigt werden:

  • Septoria-Blattflecken zeigen sich durch ovale, hellbraune Flecken auf den Blättern. Diese sind von einem dunklen Streifen umgeben. Im Verlauf der Krankheit trocknet das Blattgewebe aus, reißt ein und fällt ab. Um der Krankheit vorzubeugen, sollten neben dem Rückschnitt und der Behandlung mit Bordeauxbrühe auch abgefallene Blätter gesammelt und verbrannt werden.
  • Die Randfäule wird durch Hallimasch verursacht. Stark befallene Sträucher werden vernichtet. Sie werden samt Wurzeln ausgegraben und verbrannt.
  • Die kammförmige Tamariske wächst an schwachen Wurzeln des Wurzelstocks. Sie erscheint als weißliche oder graubraune Platten. Befallene Zweige werden abgeschnitten und verbrannt.
  • Die Fruchtfäule (Moniliose) führt dazu, dass die Beeren blass und weich werden. Darauf bilden sich hellbraune, sporenhaltige Beläge. Werden diese Beeren nicht vom Strauch entfernt, können sie die kalte Jahreszeit überdauern und im Frühjahr junge Blüten und Fruchtknoten infizieren.

Die Methoden zur Bekämpfung von Pilzbefall sind dieselben. Behandeln Sie die Sträucher vorbeugend zweimal mit 1%iger Bordeauxbrühe. Dies sollte vor dem Blattaustrieb und nach dem Verblühen erfolgen. Entfernen Sie verbliebene befallene Zweige durch Zurückschneiden. Bei Befall gießen Sie die Erde um die Pflanze mit kupferhaltigen Lösungen. Sollte der Schutz vor dem Pilz nicht ausreichen, behandeln Sie die Apfelbeere mit Eisensulfat. Gelegentlich kommen auch systemische Fungizide zum Einsatz. Sammeln Sie befallene Blätter, Stängel und Beeren ein. Verbrennen Sie abgestorbene Sträucher.

Auch die Apfelbeere kann von Schädlingen befallen werden:

  • Milben. Diese kleinen Insekten verursachen erhebliche Schäden an Obstkulturen. Ihre Larven schlüpfen nach der Blüte der Apfelbeeren. Sie ernähren sich vom Saft der Blätter und bohren diese an. Nach drei Wochen schlüpfen sie als ausgewachsene Milben, die dann weitere Larven legen. Innerhalb einer Saison können mehrere Generationen entstehen.
  • Der Weißdornfalter ist ein Schmetterling, dessen Raupen die sich öffnenden Knospen fressen. Anschließend schädigen sie Blüten und Blätter. Der Weißdornfalter legt bis zu fünfzig Eier;
  • Apfelgrüne Blattläuse, kleine Insekten, können ebenfalls einen Befall verursachen. Sie befallen häufig junge Sträucher. Neben dem Saugen am Pflanzensaft übertragen Blattläuse unheilbare Viren.
  • Die Kirschblattwespe ist ein schwarzes Insekt mit transparenten Flügeln und glänzendem Hinterleib. Sie siedelt im Juli auf den Strauch und verursacht über den Sommer hinweg erhebliche Schäden. Das Weibchen lebt maximal sieben Tage, legt aber bis zu 75 Eier. Diese befinden sich auf der Blattunterseite. Die Larven fressen den grünen Teil des Strauchs und lassen nur ein Adernetz zurück.

Sie können Aroniabeeren durch bestimmte Maßnahmen vor Schädlingen schützen. Behandeln Sie die Zweige nach dem Anschwellen der Knospen und dem Ende der Blüte mit speziellen Präparaten wie Fufanon oder Karbofos. Verbrennen Sie anschließend abgefallene Beeren und Blätter. Wiederholen Sie die Behandlung bei starkem Schädlingsbefall. Während der Erntezeit ist stets eine Pause erforderlich.

Selbst Gartenneulinge, die ihre Pflanzen pflegen, können in ihrem Garten prächtige Apfelbeeren anbauen. Der Anbau gelingt, wenn die Apfelbeeren richtig auf den Winter vorbereitet, zurückgeschnitten und regelmäßig gegen Schädlinge und Krankheiten behandelt werden. Dann können Sie viele Jahre lang köstliche und gesunde Beeren genießen.

Schwarze Apfelbeere im Herbst
Einen Kommentar hinzufügen

Apfelbäume

Kartoffel

Tomaten