Hasel im Herbst beschneiden

Nuss

Der Baumschnitt ist eine wichtige landwirtschaftliche Maßnahme, die den Fruchtansatz, die Entwicklung, den Zeitpunkt des Erscheinens und die Qualität der Früchte reguliert. Der richtige Haselnussschnitt beeinflusst die frühe Entwicklung junger, fruchttragender Zweige im Frühjahr, den Beginn der Blüte und bestimmt den Zeitpunkt des Triebwachstums. Diese Faktoren tragen zu höheren Erträgen des Baumes bei, der köstliche Nüsse – Haselnüsse – hervorbringt.

Rückschnitt nach dem Pflanzen

Der Zweck des Baumschnitts besteht darin, eine lichte Krone zu schaffen, um den Licht- und Luftdurchgang zu verbessern. Dies fördert das Wachstum neuer Zweige, die die verbliebenen Äste bedecken. Es gibt zwei Arten des Baumschnitts:

  • nach der Landung;
  • formativ (jährlich).

Ein Rückschnitt nach dem Pflanzen ist notwendig, um das Gleichgewicht zwischen dem oberirdischen Teil der Hasel und dem Wurzelsystem wiederherzustellen, das beim Umpflanzen beschädigt wurde. Anschließend bildet sich die Krone. Ein Rückschnitt 7–8 Tage nach dem Pflanzen verlangsamt das Wachstum des Baumes. Bei einem schwachen Wurzelsystem sollte der oberirdische Teil so weit wie möglich zurückgeschnitten werden. Dies fördert das Wachstum kräftiger Wurzeln.

Je nach Form unterscheidet man zwei Arten des Beschneidens:

  • Baum;
  • Busch.

Die Erziehung eines Haselbaums ermöglicht es, mehr Bäume auf kleiner Fläche zu pflanzen. Er ist leichter zu pflegen, und dank der guten Belüftung der Krone beginnt die Fruchtbildung früher. Es bildet sich ein 35–38 cm dicker Stamm mit 6–7 gesunden Hauptästen, die schalenförmig geformt werden. Der Rückschnitt erfolgt während der letzten Blütephase. Der Baum kann auf 2–2,3 m Höhe belassen werden. Die Seitenäste werden auf 4–5 Knospen zurückgeschnitten. Dadurch erreicht der Baum eine maximale Höhe von 3 Metern und besteht aus 10–14 Ästen.

Notiz!
An den im letzten Jahr gewachsenen Seitenzweigen befinden sich sowohl männliche als auch weibliche Blüten.

Die buschförmige Formgebung ist natürlicher und wird häufig angewendet. Haselnüsse wachsen frei in alle Richtungen. Ein rechtzeitiges Ausdünnen ist daher entscheidend. Der Nachteil liegt in der umständlichen Ernte. Die Nüsse bleiben am Baum, bis sie abgeschüttelt werden können. Die Formgebung beginnt, sobald der Sämling Wurzeln geschlagen hat. Junge Bäume werden bis zur 7. oder 8. Knospe oder auf eine Höhe von 15–17 cm zurückgeschnitten. Dies regt die Bildung von Seitentrieben und eines größeren Wurzelsystems an.

Wählen Sie in der Anfangsphase 6–7 gut entwickelte Triebe an gegenüberliegenden Seiten aus. Kräftige Seitenzweige werden auf 3–4 Knospen zurückgeschnitten. Die Enden der Hauptzweige werden bis zum nach außen gerichteten Ast auf ein Drittel ihres jährlichen Zuwachses gekürzt, wenn sie stark gewachsen sind, und auf die Hälfte, wenn sie schwach gewachsen sind. Dichte Sträucher mit 13–14 Stämmen liefern einen geringen Ertrag an Nüssen minderer Qualität.

Die Rolle des Beschneidens bei Haselnuss

Haselnüsse wachsen schnell, daher ist ein regelmäßiger Rückschnitt für eine gute Fruchtbildung unerlässlich. Ist der Strauch erst einmal angewachsen, sollte er jährlich in Form geschnitten werden. Wichtig ist, dass die meisten weiblichen Blütenknospen an den Spitzen neu gebildeter Zweige wachsen. Entfernen Sie daher nur kranke oder abgestorbene Zweige von den dafür vorgesehenen Trieben.

Die ständig neu entstehenden Wurzelausläufer sollten vorsichtig an der Basis zurückgeschnitten werden, um die fruchttragenden Zweige nicht zu beschädigen. Sie werden im Frühjahr bodennah abgeschnitten. Ein 7- bis 9-jähriger Strauch bildet 7 bis 8 Haupttriebe, ein 9-jähriger Strauch 11 bis 12. Bei richtiger Pflege und sorgfältigem Schnitt kann ein Haselnussstrauch bis zu 80 Jahre oder länger Früchte tragen.

Die richtige Standortwahl für Obststräucher gewährleistet optimale Sonneneinstrahlung. Ein fachgerechter Rückschnitt ist unerlässlich, sowohl im Herbst als auch während des gesamten Wachstumszyklus, von Beginn der Entwicklung bis ins spätere Stadium. Sorgfältige Pflege und die rechtzeitige Anwendung von Mineraldünger sind ebenfalls wichtig. Im Gegenzug wird der Haselnussstrauch mit aromatischen und köstlichen Haselnüssen beschenkt.

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