Pflege einer Topfhortensie zu Hause nach dem Kauf

Hortensien

Sobald Sie eine Topfhortensie erworben haben, sollten Sie sich mit ihrer Pflege zu Hause vertraut machen. Wir empfehlen Ihnen, sich nach dem Kauf über die richtige Pflege der Pflanze zu informieren.

Pflanzenmerkmale

Hortensien sind Pflanzen, die sowohl im Garten als auch im Topf auf der Fensterbank prächtig gedeihen. Es gibt unzählige Sorten. Ursprünglich stammen Hortensien aus Japan und China. Damit eine Topfhortensie in Innenräumen üppig blüht, benötigt sie die richtige Pflege.

Was ist unmittelbar nach dem Kauf zu beachten? Der Raum, in dem die Pflanze wächst, sollte über eine angemessene Luftfeuchtigkeit, viel Licht und gleichmäßig feuchte Erde verfügen.

Laut Feng Shui wirkt die Hortensie gegen emotionale Erschöpfung, fördert die innere Ruhe und kann schlechte Laune lindern. Damit die Hortensie ihre positiven Eigenschaften voll entfalten kann, benötigt sie jedoch optimale Wachstumsbedingungen und die richtige Pflege nach dem Kauf. Nur so gedeiht sie prächtig im Topf, blüht üppig und erfreut mit ihren wunderschönen Blüten.

Pflegehinweise für Hortensien

Wenn Sie eine Hortensie im Topf gekauft und in Innenräumen kultiviert haben, ist die richtige Pflege wichtig. Beachten Sie folgende Hinweise:

  • Es ist wichtig, für eine angenehme Temperatur für die Pflanze zu sorgen. Im Sommer sollte die Temperatur nicht über 23 °C steigen und im Winter nicht unter 7 °C fallen. Nach der Blüte sollte die Pflanze an einen kühleren Ort gestellt und seltener gegossen werden. Ist die Wohnung heiß und die Luft trocken, verliert die Pflanze Blätter und stellt die Blüte ein. Bleibt die Pflanze unter solchen Bedingungen, wird sie im Frühjahr wahrscheinlich nicht blühen.
  • Um das Wohlbefinden der Pflanze zu gewährleisten, ist es wichtig, die Luft täglich zu befeuchten und den Strauch regelmäßig mit Wasser zu besprühen. Dies ist besonders wichtig, wenn die Pflanze in der Nähe einer Heizung steht. Verwenden Sie unbedingt abgekochtes oder gefiltertes Wasser zum Besprühen. So verhindern Sie, dass weiße Flecken auf den Blättern entstehen. Achten Sie beim Besprühen darauf, dass kein Wasser auf die Knospen gelangt.
  • Das Licht sollte gestreut sein, damit jedes Blatt ausreichend Licht erhält. Am besten stellt man die Pflanze an ein Ostfenster. Bei einem Nordfenster benötigt sie mehr Licht. An einem Südfenster ist es ratsam, einen Sonnenschutz anzubringen, um die Blätter vor Verbrennungen zu schützen.
  • Während der Blütezeit ist es wichtig, die Erde feucht zu halten. Nur so blüht die Hortensie lange. Blüht sie nicht, sollte sie höchstens alle 8–10 Tage gegossen werden. Verwenden Sie weiches Wasser, am besten Schmelzwasser. Gärtner frieren das Wasser vorher ein, tauen es auf und gießen dann damit. Ein paar Tropfen Zitronensaft im Gießwasser versorgen die Pflanze zusätzlich mit Nährstoffen.
  • Am besten eignet sich Erde mit Sand- und Perlitzusatz. Sie sollte locker und luftig sein, um Staunässe zu vermeiden.
  • Von März bis Oktober wird alle zwei Wochen gedüngt. Im Handel sind spezielle Düngemittel erhältlich. Am besten eignen sich Düngemittel für saure Böden.
  • Ist die Pflanze ausgewachsen, kann sie zweimal im Jahr umgetopft werden, der Topf sollte jedoch größer sein als der vorherige.
  • Hortensien können auf drei Arten vermehrt werden: durch Samen, Stecklinge oder durch Teilung des Strauchs.
Wichtig!
Auch während der Ruhephase benötigt die Pflanze eine gewisse Pflege.

Zimmerhortensien beginnen im April zu blühen, allerdings nur, wenn sie von Oktober bis Februar in der Ruhephase waren. Blüht die Pflanze im April, produziert sie bis November ununterbrochen Blüten. Die Blütezeit variiert je nach Sorte. Die Blütenstände können kugelförmig, doldenförmig oder traubenförmig sein. Jede Blüte ist unterschiedlich groß, typischerweise am Rand größer und zur Mitte hin kleiner.

Hortensien sollten im Herbst geschnitten werden, nachdem der Strauch seine Blütenpracht verloren hat. Verwenden Sie zum Schneiden eine scharfe Gartenschere, die die Zweige nicht beschädigt. Entfernen Sie unbedingt alle Zweige, die das Wachstum des Strauchs behindern und ihn dicht wachsen lassen.

Hortensienkrankheiten

Wird die Pflanze in einem trockenen Raum gezogen und erhält sie nicht ausreichend Feuchtigkeit, erkrankt sie. Spinnmilben, Thripse und Blattläuse sind ebenfalls häufige Schädlinge. Bei unsachgemäßer Pflege kann Folgendes auftreten:

  • Die Blätter fallen ab und trocknen aus – höchstwahrscheinlich erhält die Pflanze nicht die benötigte Feuchtigkeit.
  • Wenn Flecken auf den Blättern auftreten, deutet dies auf übermäßige Feuchtigkeit hin;
  • Die Blattränder sind ausgetrocknet – niedrige Luftfeuchtigkeit in der Wohnung und unzureichende Bewässerung.

Wenn alle Pflegehinweise für Zimmerhortensien befolgt werden, wird Ihnen die Pflanze mindestens vier Jahre lang Freude bereiten. Danach können Sie Stecklinge schneiden und eine neue Hortensie daraus ziehen.

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