Frühjahrspflege für Johannisbeeren, Schädlings- und Krankheitsbekämpfung

Johannisbeere

Johannisbeerverwendung-im-Frühling-und-Borba-s-boleznyami-i-vrediteliamiObwohl Johannisbeeren pflegeleicht sind, benötigen sie dennoch etwas Pflege. Dies ist besonders im Frühjahr wichtig, wenn die Pflanze Unterstützung braucht, um sich vom Winter zu erholen. Die richtige Pflege von Johannisbeersträuchern im Frühjahr ist entscheidend für ihr gesundes Wachstum, ihre Entwicklung und die Fruchtbildung. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie Johannisbeeren im Frühjahr optimal pflegen und Schädlinge und Krankheiten bekämpfen.

Pflege von Frühlingsjohannisbeeren: Wo fange ich an?

Johannisbeeren können im Schatten wachsen und sogar auf kargen Böden eine Ernte bringen, aber sie benötigen trotzdem die richtige Pflege, um zu verhindern, dass die Beerensträucher degenerieren, und die Ernte wird sich nur erhöhen, da die Beeren größer werden.

Pflege von Johannisbeeren im Frühling Die Bekämpfung von Krankheiten und Schädlingen sollte mit einer gründlichen Inspektion der gesamten Pflanze beginnen. Nach dem Winter sammeln sich Blätter um die Pflanze herum an und bieten so einen idealen Nährboden für verschiedene Krankheitserreger und Schädlinge. Reinigen Sie daher nach der Inspektion die Umgebung der Pflanze und sammeln Sie alle abgefallenen Blätter und Pflanzenreste in einem Beutel, um sie entfernt von der Pflanze zu entsorgen.

Als Nächstes müssen Johannisbeersträucher beschnitten werden. Dieser Schritt ist unerlässlich, da alte Zweige die Entwicklung einer neuen, üppigen Ernte behindern. Alle mindestens vier Jahre alten Zweige sollten entfernt werden, da sich die meisten Beeren an jüngeren, maximal dreijährigen Zweigen bilden. Der Rückschnitt fördert zudem das Wachstum neuer Triebe, was eine größere Ernte in der Saison bedeutet.

Der Rückschnitt ist damit aber noch nicht abgeschlossen. Entfernen Sie auch alle Triebe und Zweige, die Ausläufern ähneln. Es sollten nicht mehr als acht kräftige, dicke Triebe an der Pflanze verbleiben. Die Triebspitzen sollten unabhängig vom Alter der Zweige ebenfalls gestutzt werden, da dies das Wachstum von Seitentrieben fördert, die die meisten Früchte tragen.

Johannisbeerernte im Frühjahr und Bekämpfung von Krankheiten und Schädlingen

Interessant! Das aktive Wachstum von Johannisbeersträuchern findet in den ersten 5–6 Jahren nach der Pflanzung statt. Danach stellt das Wachstum ein. Nach 5–6 Jahren ist der Rückschnitt einer der wichtigsten Schritte bei der Pflege von Johannisbeersträuchern im Frühjahr.

Wie man eine Pflanze im Frühling düngt

Das Düngen ist der nächste Schritt bei der Pflege von Johannisbeeren im Frühjahr sowie im Kampf gegen Krankheiten und Schädlinge (Foto).

Beim Anpflanzen von Johannisbeeren im Frühjahr sollten diese sofort mit Stickstoffdünger gedüngt werden, der um die Setzlinge herum verteilt wird. Anschließend wird Erde darüber gestreut und die Pflanzen gegossen. Dieser Vorgang wird einige Wochen nach dem Anpflanzen wiederholt.

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Sobald Johannisbeeren Blüten und Früchte bilden, benötigen sie viele Nährstoffe, die sie nicht selbst aufnehmen können. Um die Qualität der späteren Ernte nicht zu beeinträchtigen, sollten chemische Düngemittel sofort eingestellt werden. Erfahrene Gärtner empfehlen in dieser Phase ausschließlich organische Düngemittel. Hühnermist und Königskerze sind hierfür die besten Optionen.

Nach der Ernte erhält die Pflanze als Dank für die Früchte eine dritte Düngung. Hierbei kommen mineralische Düngemittel zum Einsatz. Um die Wirkung zu festigen, sollte im Spätherbst Kompost in den Boden eingearbeitet werden.

Die Fütterung der Johannisbeeren beginnt also im Frühling und endet im Herbst.

Wie man Johannisbeerkrankheiten und -schädlinge bekämpft

Eingerollte Johannisbeerblätter sind ein deutliches Anzeichen für einen Schädlingsbefall. Daher ist es wichtig, Johannisbeeren nicht nur im Frühjahr zu pflegen, sondern auch frühzeitig gegen Krankheiten und Schädlinge vorzugehen. Denn nach dem Winter beginnt deren aktiver Lebenszyklus, der sich durch Kenntnis der Schädlinge verhindern lässt. Welche Schädlinge und Krankheiten befallen Johannisbeeren am häufigsten und wie lassen sie sich bekämpfen?

Nierenmilbe

Die Tücke dieses Schädlings liegt darin, dass er erst entdeckt wird, wenn die Johannisbeersträucher zu blühen beginnen. Sobald die Knospen anschwellen, wird die Knospenmilbe aktiv. Befällt der Schädling die Johannisbeersträucher, fällt die Ernte aus.

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Da die Verwendung von Chemikalien zur Bekämpfung dieses Schädlings während der Blütezeit das Risiko birgt, dass sich in den Früchten Giftstoffe anreichern und sie ungenießbar werden, sollte die Behandlung mit Chemikalien im frühen Frühling beginnen; dies hilft, einen sofortigen Befall durch die Knospenmilbe zu verhindern.

Blattlaus

Blattläuse laben sich besonders gern an jungen Trieben. Schon eine einzige Blattlauslarve genügt, um Johannisbeersträuchern die Lebenskraft vollständig zu entziehen, sodass sie verwelken und schließlich absterben.

Johannisbeerernte im Frühjahr und Schädlingsbekämpfung von Krankheiten und Schädlingen, insbesondere Blattläuse

Zur Bekämpfung von Blattläusen empfiehlt sich das Besprühen der Johannisbeersträucher mit einer Lösung aus Kaliumpermanganat und Harnstoff. Erfahrene Gärtner raten außerdem zu einem Aufguss aus Fichtennadeln und Seifenlauge.

Spanner

Dieser Schmetterling selbst stellt keine Gefahr für Johannisbeeren dar. Seine Raupen hingegen können die Ernte vernichten. Der Befall beginnt mit den Blättern, die allmählich austrocknen, und breitet sich dann auf die Zweige aus.

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Bei der Bekämpfung von Spannermotten erweist sich eine Lösung aus Kaliumpermanganat und Harnstoff wieder einmal als hilfreich.

Sägewespe

Dieser Parasit befällt die Fruchtknoten während der Fruchtbildung, wodurch eine Johannisbeerernte unmöglich wird. Der Einsatz von Chemikalien in diesem Stadium ist inakzeptabel, da die Schädlinge den Ertrag beeinträchtigen können.

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Sägewespen meiden Rauch, daher können Sie ein kleines Feuer in der Nähe Ihrer Johannisbeersträucher entzünden. Auch der Duft von Kiefernnadeln, Pfeffer und Zimt kann diese Schädlinge fernhalten. Sie können daher Aufgüsse aus diesen Zutaten zubereiten und die Johannisbeersträucher damit besprühen.

Echter Mehltau

Diese Krankheit, die viele Nutzpflanzen befällt, ist optisch erkennbar. Auf den Blättern bildet sich ein weißer Belag, als wären sie mit Mehl bestäubt. Dadurch können die Blätter austrocknen und abfallen.

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Das Besprühen mit kolloidalem Schwefel hilft gegen Mehltau. Diese Behandlung sollte 4- bis 5-mal pro Saison wiederholt werden.

Anthraknose

Es handelt sich dabei um eine sehr gefährliche Krankheit, die sich auf der Blattunterseite durch Flecken äußert, die dazu führen, dass die Blätter ihre Form verlieren, welken und abfallen. Auch die Beeren beginnen zu schrumpeln und fallen ab.

Johannisbeerernte im Frühjahr und Bekämpfung von Krankheiten und Schädlingen (Anthraknose)

Johannisbeeren sollten mit Bordeauxbrühe behandelt werden; es empfiehlt sich, die Pflanze im Frühjahr mit derselben Lösung zu behandeln. Kranke Blätter und Beeren sollten entfernt werden, sofern sie noch nicht abgefallen sind. Abgefallene Blätter und Beeren sollten eingesammelt und verbrannt werden.

Terry

Die Krankheit äußert sich auf ungewöhnliche Weise: An den Sträuchern wachsen Triebe, die den Johannisbeeren selbst nicht ähneln. Diese Blätter sind doppelt und länglich. Auch die Farbe der Blätter, die im doppelten Zustand variieren kann, ist unterschiedlich.

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Wenn ein Strauch von einer Krankheit befallen ist, muss er leider entfernt und die Fläche, auf der er wächst, desinfiziert werden.

Die richtige Pflege der Johannisbeere im Frühjahr sowie die Bekämpfung von Schädlingen und Krankheiten sind entscheidend dafür, dass die Pflanze ihren Besitzer jahrelang mit saftigen, gesunden Beeren erfreut. Nur sorgfältige Aufmerksamkeit und Pflege verhindern Probleme wie Krankheiten und Schädlinge sowie eine schlechte Ernte. Und nach der Erntezeit ist es hilfreich zu wissen: Wie man Johannisbeeren im Herbst an einen neuen Standort verpflanztDie

Viel Erfolg im Garten!

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