
Die Dixon-Traube zählt zu den neueren Sorten. Trotz ihres jungen Alters hat sie bereits die Aufmerksamkeit der Verbraucher auf sich gezogen. Ihre Beeren besitzen einen unvergleichlichen Geschmack, und selbst unerfahrene Gärtner können die Pflanze problemlos pflegen.
Eigenschaften
Die Sorte Dikson wurde 2014 nach Russland eingeführt, nachdem sie in der ukrainischen Region Saporischschja gezüchtet worden war. Sie entstand durch Amateurzüchtung des renommierten Hobbyzüchters A. V. Burdak. Die Elternsorten waren „Atlant“ und „Anzhelika“. Aus dieser Arbeit ging eine neue, frostresistente und ertragreiche Sorte hervor, die sich schnell großer Beliebtheit erfreute.
'Dixon' ist eine frühreife Sorte, deren Früchte bereits 105–120 Tage nach dem Austrieb reif sind. In südlichen Regionen können die reifen Beeren schon Mitte August, in der mittleren Zone bereits im September geerntet werden. Die Sträucher sind mittelgroß, haben ein gut entwickeltes, kräftiges und wüchsiges Wurzelsystem. Unter günstigen Bedingungen reifen die Triebe gut aus und erreichen eine Länge von vier Metern. Die Blätter sind smaragdgrün und mittelgroß. Die Blüten sind zwittrig, was viele Gärtner freuen dürfte, da so keine Bestäuberpflanzen benötigt werden.
Die Trauben sind groß und länglich und wiegen zwischen 600 Gramm und einem Kilogramm. Mit den richtigen Anbaumethoden können Gärtner noch größere Trauben mit einem Gewicht von bis zu 1,5 Kilogramm ernten. Die Beeren sind oval und groß und wiegen jeweils zwischen 16 und 21 Gramm. Ihre Schale ist fest und gelb-rosa. Das Fruchtfleisch ist knackig und sehr saftig. Die Trauben schmecken süß mit fruchtigen Noten.
Eine besondere Eigenschaft der Dixon-Sorte ist ihr hoher Ertrag; eine ausgewachsene Pflanze produziert bei optimaler Pflege etwa 20 Kilogramm Früchte. Die Trauben können lange an der Rebe hängen bleiben, ohne an Geschmack oder Marktfähigkeit einzubüßen. Nach der Lese werden sie bis zu drei Monate lang kühl und trocken gelagert. Die Trauben sind zudem sehr gut transportierbar und können daher problemlos über weite Strecken verschickt werden.
In südlichen Regionen kann die Rebe ohne Winterschutz überleben. Dixon ist eine frostharte Sorte, die Temperaturen bis zu -24 Grad Celsius verträgt. Die Beeren sind vielseitig verwendbar und können frisch verzehrt oder verarbeitet werden. Winzer verwenden sie häufig zur Herstellung von Dessertweinen. Aus den Früchten lassen sich auch köstliche Säfte gewinnen.
Vor- und Nachteile
Im Laufe der Jahre haben Gärtner die Stärken und Schwächen der Sorte Dixon bereits erkannt. Die Hybride zeichnet sich durch zahlreiche Vorteile aus. Was ihre Schwächen betrifft, so ist die Sorte noch nicht ausreichend erforscht, und es wurden bisher keine gravierenden Nachteile festgestellt.
Vorteile:
- Winterhärte;
- Möglichkeit des Transports und der Langzeitlagerung;
- reichhaltiger Beerengeschmack;
- ansprechende Präsentation;
- hohe Ertragsraten;
- Es ist nicht nötig, einen Bestäuber zu pflanzen;
- universelle Anwendung;
- hohe Überlebensrate des Pflanzmaterials;
- ausgezeichnete Immunität;
Anpflanzung und Pflege
Weinreben werden im Frühjahr oder Frühherbst bei trockenem, warmem Wetter in ein vorbereitetes Pflanzloch gesetzt. Der Boden des Lochs wird mit Drainagematerial ausgelegt, der Rest mit fruchtbarer Erde, vermischt mit Sand und Humus, aufgefüllt. Die Jungpflanze benötigt anfangs sorgfältige Pflege, darunter regelmäßiges Gießen, Auflockern des Bodens und Jäten. Später reicht es, je nach Wetterlage, drei- bis viermal pro Saison zu gießen. Es empfiehlt sich, den Boden zu mulchen; dies hemmt das Unkrautwachstum und speichert die Feuchtigkeit, wodurch das Auflockern des Bodens überflüssig wird.
Es wird empfohlen, die Reben jährlich auf 7–8 Knospen zurückzuschneiden, wobei die maximale Knospenanzahl pro Rebstock 35–40 betragen sollte. Wie jede Kulturpflanze bevorzugen auch Weinreben nährstoffreiche, fruchtbare Böden. Daher sollte dreimal pro Saison gedüngt werden; sowohl mineralische Komplexe als auch organische Substanzen sind geeignet.
Gärtner empfehlen, während der gesamten Saison schattenspendendes Laub und Triebe zu entfernen. Große, schwere Trauben sollten angebunden werden. Abfallende Blätter sollten umgehend entfernt werden. Vor dem Winter profitieren Weinreben von einer Bewässerung, die den Boden mit Feuchtigkeit versorgt; dies hilft der Pflanze, sich von der Fruchtbildung zu erholen und sich auf den Winter vorzubereiten. Trotz Frostbeständigkeit ist es ratsam, die Reben in den ersten Jahren mit Vliesstoffen, Laub, Sägemehl oder Fichtenzweigen abzudecken.
Krankheiten
Die Sorte 'Dixon' ist krankheitsresistent und nahezu immun gegen gängige Infektionen. Bei regnerischen Sommern sind jedoch vorbeugende Maßnahmen erforderlich, um die Sträucher vor Grauschimmel, Bakterienbrand und Moniliasis zu schützen. Der Pilz lässt sich leicht erkennen: Bei Befall bildet sich ein Belag auf Blättern, Trieben und Früchten, und die Beeren können zu faulen beginnen.
Schädlinge befallen die Pflanzen zwar selten, doch Vorsichtsmaßnahmen schaden nicht. Um Vögel fernzuhalten, kann man eine Vogelscheuche aufstellen oder den Weinberg mit einem Schutznetz abdecken. Bei einem starken Wespenbefall lassen sich die Trauben in speziellen Beuteln verstecken.
Ernte und Lagerung
Vollreife Trauben werden zum Einlagern abgeschnitten. Verwenden Sie eine Gartenschere; das Werkzeug sollte desinfiziert sein. Berühren Sie die Beeren möglichst nicht, da sie von einer Wachsschicht überzogen sind, die sie vor dem Verderben schützt. Sortieren Sie die Trauben, entfernen Sie beschädigte und legen Sie sie sorgfältig in Kisten. Lagern Sie die Trauben an einem kühlen, trockenen Ort und sortieren Sie sie regelmäßig.
Abschluss
„Dixon“ ist eine ertragreiche, in der Ukraine gezüchtete Sorte. Innerhalb weniger Jahre hat sie sich nicht nur bei Hobbygärtnern, sondern auch bei Landwirten einen Namen gemacht. Ihre Pflegeleichtigkeit, Krankheitsresistenz und der hervorragende Ertrag machen sie sowohl für den Haus- als auch für den kommerziellen Anbau geeignet.
Rezensionen
Stanislava
Die Sorte „Dixon“ ist eine der neuesten in meinem Garten, aber ich habe sie schon jetzt sehr lieb gewonnen. Die Beeren sind köstlich und süß, und die Kinder lieben sie. Nächstes Jahr möchte ich Traubensaft daraus machen, da die gesamte Ernte schnell aufgegessen ist. Meine Sträucher sind bisher von Krankheiten und Schädlingen verschont geblieben. Im Frühling und Sommer führe ich die üblichen vorbeugenden Behandlungen mit Bordeauxbrühe und Kupfersulfat durch.
Valeria
Meine Schwester brachte mir einen Dixon-Rebsetzling aus der Ukraine mit und war total begeistert. Wir haben dieses Jahr unsere erste Ernte eingebracht, nur zwei Trauben, aber sie waren unglaublich lecker. Im ersten Jahr habe ich die Rebe nicht geschnitten, aber dieses Jahr werde ich es tun. Ich habe sie über den Winter abgedeckt, obwohl ich in der Region Krasnodar wohne; ich habe gehört, dass junge Pflanzen selbst auf leichten Frost sehr empfindlich reagieren. Im Herbst habe ich die Reben mit einem Fungizid und im Frühjahr mit Bordeauxbrühe besprüht. Bisher hatte ich keine Probleme.

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Vitya
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