Izyuminka-Trauben: Eigenschaften und Beschreibung der Sorte, Anbau und Pflege

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Die Isjuminka-Traube empfiehlt sich für den Anbau in südlichen Regionen, doch mit Engagement und sorgfältiger Pflege lassen sich auch in Zentralrussland hervorragende Erträge erzielen. Die Isjuminka-Sorte ist bekannt für ihr schnelles Wachstum und ihre schmackhaften Beeren, trägt aber nicht so früh wie andere Sorten. Große Ernten sind erst einige Jahre nach der Pflanzung möglich.

Merkmale der Sorte

Die Tafeltraubensorte „Izyuminka“ wurde in der Ukraine am Magarach-Institut gezüchtet. Sie entstand durch die Kreuzung der Sorten Chausha und Cardinal. Der Name der daraus entstandenen Hybride ist kein Zufall: Werden die Beeren nicht rechtzeitig geerntet, verderben sie nicht, sondern verwandeln sich in Rosinen. „Izyuminka“ ist eine frühreifende Sorte, die 95–120 Tage nach dem Austrieb reift. Sie eignet sich für den Anbau in den südlichen Regionen Russlands und der Ukraine sowie in Moldawien und Weißrussland. In ungünstigen Klimazonen kann „Izyuminka“ im Gewächshaus angebaut werden.

Die Rebe wächst schnell und reift unter günstigen Bedingungen prächtig. Die Blätter sind groß und smaragdgrün. Da die Blüten weiblich sind, sollte in der Nähe eine männlich blühende Rebsorte als Bestäuber gepflanzt werden. Diese Bestäubersorte sollte zur gleichen Zeit wie 'Izyuminka' blühen.

Die Trauben sind kegelförmig, leicht locker und mittelgroß und wiegen typischerweise zwischen 450 und 700 Gramm. Die Beeren sind länglich und groß und wiegen 10–12 Gramm. Die Schale ist dick, burgunderrot oder rosa und beim Verzehr kaum spürbar. Das Fruchtfleisch ist süß, saftig und knackig. Die Trauben können frisch verzehrt, aber auch zu verschiedenen Konfitüren verarbeitet und zu Rosinen verarbeitet werden. Die erste Ernte kann erst 2–3 Jahre nach der Pflanzung eingebracht werden und fällt mit 2–3 Kilogramm zunächst gering aus. Dieser Wert steigt jedoch jährlich und erreicht nach einigen Jahren 8 kg pro Pflanze. Der Zuckergehalt der Trauben liegt zwischen 16 und 18 %, der Säuregehalt ist relativ niedrig.

Wichtig!
Die Sorte ist nicht besonders frosthart; die Rebe verträgt Temperaturen bis zu -15 Grad Celsius. Daher muss sie auch in südlichen Regionen im Winter abgedeckt werden.

Die dichte Schale der Beeren macht sie transportfähig. Bei richtiger Lagerung behalten die Beeren lange nach der Ernte ihr ansprechendes Aussehen und ihren Geschmack.

Positive und negative Eigenschaften der Sorte

Aufgrund ihrer Eigenschaften weist die Izyuminka-Traube nicht nur eine Vielzahl positiver Merkmale, sondern auch einige Nachteile auf. Doch welche Sorte ist frei von diesen?

Vorteile:

  • hoher Ertrag;
  • ausgezeichneter Geschmack;
  • universelle Anwendung;
  • ansprechende Präsentation;
  • frühe Reife;
  • Transport- und Lagermöglichkeiten;

Mängel:

  • Die Pflanzen beginnen erst nach mehreren Jahren Früchte zu tragen;
  • Auch in warmen Regionen ist ein Winterschutz notwendig;
  • Damit die Pflanzen nicht krank werden und eine gute Ernte bringen, benötigen sie ständige Pflege;

Krankheiten und Schädlinge

Pflanzen haben ein schwaches Immunsystem und sind anfällig für Pilzkrankheiten. Daher ist eine vorbeugende Spritzung mit Bordeauxbrühe mehrmals pro Saison notwendig. Echter Mehltau wird mit einer wässrigen Schwefellösung behandelt, Grauschimmel mit einer Natronlauge. Diese Mittel können auch vorbeugend eingesetzt werden. Bakterienbrand im Frühstadium wird wie folgt behandelt: Befallene Zweige werden entfernt und die Schnittstellen mit Spezialprodukten behandelt. In fortgeschrittenen Fällen müssen die Pflanzen entwurzelt und vernichtet werden. Regelmäßige Kalium- und Phosphordüngung ist für gesunde Reben unerlässlich.

Interessant!
Trauben enthalten eine große Menge an nützlichen Substanzen.

Weinreben werden am häufigsten von Spinnmilben und Rebmilben befallen. Zur Vorbeugung werden Hausmittel oder Akarizide eingesetzt. Bei einem Reblausbefall empfiehlt es sich, die Reben zu entfernen und den Boden mit einer Kaliumpermanganatlösung zu behandeln. In dem betroffenen Bereich sollte mehrere Jahre lang nichts anderes angepflanzt werden.

Merkmale des Anbaus

Die Setzlinge werden im Frühjahr gepflanzt, sobald sich die Lufttemperatur stabilisiert hat. Die Sorte „Izyuminka“ gedeiht nicht auf nährstoffarmen Böden; die Reben sollten nur in gut gedüngten, fruchtbaren Boden gepflanzt werden. Die Reben benötigen einen sonnigen Standort, da die Beeren sonst nicht ausreichend reifen. Der Pflanzabstand sollte mindestens 2–3 Meter betragen, damit sich das Wurzelsystem optimal entwickeln kann. Es empfiehlt sich, die Wurzeln der Setzlinge 24 Stunden vor dem Pflanzen in einem Wachstumsförderer einzuweichen. Nach dem Pflanzen wird eine Rankhilfe angebracht, an der die Reben während ihres Wachstums befestigt werden.

Die Pflanzenpflege umfasst das rechtzeitige Entfernen von Unkraut und mäßiges Gießen 4-5 Mal pro Saison. 10 bis 20 Liter abgestandenes Wasser pro Gießvorgang sind ausreichend; üblicherweise wird abends gegossen. Auch die Vorbeugung von Krankheiten ist wichtig. Aufgrund des hohen Nährstoffbedarfs der Sorte sollten Phosphor- und Kaliumdünger 2-3 Mal jährlich ausgebracht werden; andernfalls schrumpfen Blätter und Beeren.

Beratung!
Während der Blütezeit sollte nicht gegossen werden, da die Blüten sonst abfallen könnten.
Rebschnitt

Besonderes Augenmerk sollte auch auf den Rückschnitt der Reben und Seitentriebe gelegt werden. Die Reben werden im Frühjahr zurückgeschnitten, wobei an jedem Trieb 10 bis 12 Knospen verbleiben. Ein einzelner Strauch sollte nicht mehr als 40 Knospen haben. Dieser Schnitt wird mit sterilen Gartengeräten durchgeführt, und die Schnittstellen können mit Asche bestreut werden. Vor dem Einsetzen der kalten Jahreszeit werden die Reben von ihren Stützen entfernt, aus hygienischen Gründen zurückgeschnitten, gedreht und am Boden befestigt. Anschließend werden die Reben mit Erde bedeckt und mit Plastikfolie abgedeckt. Einige Gärtner empfehlen, die Reben vor dem Winter zu wässern, um sie zu stärken.

Abschluss

„Izyuminka“ ist eine frühreife Rebsorte, die etwas Pflegeaufwand erfordert, aber die Menge und Qualität der Trauben entschädigen für die Mühe. Die Beeren sind köstlich und resistent gegen Fäulnis und Verderb; bei später Ernte reifen sie auf natürliche Weise zu Rosinen heran. Befolgt man die Empfehlungen für den Anbau dieser Sorte, ist die Mühe auf jeden Fall lohnenswert.

Rezensionen

Artem

Ich hatte die Sorte „Izyuminka“ schon länger im Auge, konnte mich aber nicht dazu durchringen, sie anzubauen, da die ersten Trauben erst einige Jahre nach der Pflanzung wachsen. Vor drei Jahren bekam ich dann von einem Kollegen einen Sämling geschenkt, und ich musste ihn einfach pflanzen, sonst wäre er eingegangen. Ich baue normalerweise pflegeleichtere Sorten an, aber mit „Izyuminka“ musste ich mich ganz schön anstrengen – es hat sich aber gelohnt. Dieses Jahr trug der Strauch zwei Trauben, und die Beeren waren Mitte August reif, köstlich und nahrhaft. Ich hoffe auf eine bessere Ernte nächstes Jahr, denn laut Beschreibung soll sie jedes Jahr höher ausfallen.

 

Antonina

Ich baue schon seit Längerem die Rebsorte „Izyuminka“ an und bin im Großen und Ganzen zufrieden damit. Die Beeren sind köstlich und der Ertrag ist ordentlich, aber die Pflege ist recht anspruchsvoll. Ich dünge die Reben mehrmals pro Saison mit Mineraldünger und mulche den Boden. Im Herbst und Frühjahr schneide ich sie zurück und spritze sie vorbeugend gegen Krankheiten und Schädlinge. Meine Nachbarin baut die gleichen Reben an, aber aufgrund des schlechten Bodens und der falschen Pflege sind ihre Trauben kleiner, die Blätter ebenfalls, und sie erntet weniger.

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