
Jeder Gärtner ist schon einmal mit Kartoffelschädlingen wie dem Kartoffelkäfer in Berührung gekommen. Man kann sie mit Chemikalien bekämpfen oder natürliche Feinde des Kartoffelkäfers einsetzen.
Der Kartoffelkäfer hat zwar nicht viele natürliche Feinde, aber es ist keine gute Idee, tatenlos zuzusehen, wie dieser Schädling die gesamte Ernte vernichtet. Dieser Artikel befasst sich mit den Vögeln und Insekten, die den Kartoffelkäfer jagen.
Natürliche Feinde des Kartoffelkäfers
Heute können natürliche Feinde des Kartoffelkäfers im Kampf gegen ihn helfen. Zu den Insekten, die diesen Käfer fressen, gehören Marienkäfer, Florfliegen und Samenfresser.
Zu den Vögeln gehören:
- Perlhuhn;
- Fasane;
- Rebhühner;
- Truthähne.
Marienkäfer
Der Marienkäfer ist eines der häufigsten Insekten. Gärtner können ihm dankbar sein, dass er Kartoffelkäfer, Blattläuse und viele andere Schädlinge vertreibt, die oft Gärten und Gemüsebeete heimsuchen. Marienkäfer sind jedoch nur im Frühstadium der Schädlingsbekämpfung wirksam, da sie sich ausschließlich von Eiern und Larven ernähren. Ausgewachsene Insekten hingegen werden von Marienkäfern nicht angelockt.
Florfliegen
Florfliegen sind ebenfalls Insekten, die Kartoffelschädlinge vernichten. Diese Insekten ähneln kleinen Zuckmücken. Sie befallen nicht nur den Kartoffelkäfer. Wie Marienkäfer fressen sie auch Larven und Eier. Ausgewachsene Käfer hingegen benötigen andere Bekämpfungsmethoden.
Sifriden
Diese Insekten werden auch als Schwebfliegen bezeichnet. Die kleinen Raubfliegen sind in der Lage, die Larven und Eier des Kartoffelkäfers zu bekämpfen. Obwohl sie klein sind, können sie in den frühen Entwicklungsstadien sehr nützlich sein.
Wie wir sehen, sind alle Insekten, die natürliche Feinde des Kartoffelkäfers sind, nur ganz am Anfang nützlich, bis die Eier und Larven zu ausgewachsenen Käfern schlüpfen. Wird dieses Stadium verpasst, sind diese Insekten nutzlos.
Perlhuhn
Dieses Haustier ist pflegeleicht und verträgt Temperaturen von -50 °C bis +40 °C. Perlhühner legen hypoallergene Eier, die auch für Kinder und Menschen mit besonderen Ernährungsbedürfnissen unbedenklich sind. Sie wühlen nicht im Boden, sondern suchen nach Larven in Pflanzen. Die kleinen Vögel fressen gerne Kartoffelkäfer und haben daher keine Angst vor ihnen. Perlhühner ernähren sich sowohl von Larven als auch von ausgewachsenen Käfern. Neben der Schädlingsbekämpfung und der Eiproduktion liefern sie auch schmackhaftes Fleisch.
Wichtig: Bei einer Bekämpfungsdauer von 10-15 Tagen reichen 3-4 Perlhühner aus, um den Kartoffelkäfer in diesem Gebiet zu bekämpfen.
Fasane und Rebhühner
Rebhühner und Fasane sieht man oft in Gärten. Sie helfen unter anderem, Käferlarven zu vertilgen. Wie Perlhühner sind diese Vögel pflegeleicht und vertragen kleinere Pflegearbeiten. Fasane dürfen manchmal frei auf dem Grundstück herumlaufen. Sie müssen jedoch beaufsichtigt werden, da sie nicht nur Schädlinge fressen, sondern auch Nutzpflanzen zertrampeln und die Ernte schädigen können.
Truthähne
Diese Vögel fressen auch die Larven des Kartoffelkäfers, benötigen aber besondere Pflege. Sie sind anfällig für verschiedene Krankheiten. Daher ist bei ihrer Aufzucht und Pflege besondere Aufmerksamkeit geboten.
Geflügel sollte im Juni ausgeführt werden, da sich die Käferlarven zu dieser Zeit aktiv entwickeln.
Welcher Vogel frisst den Kartoffelkäfer?
Aus dem Vorangegangenen lässt sich die Frage beantworten, welches Geflügel den Kartoffelkäfer frisst. Neben Geflügel fressen jedoch auch andere Vögel den Kartoffelkäfer. Dazu gehören:
- Raben;
- Stare;
- Spatzen;
- Haselhuhn;
- Kuckucke.
Können Hühner gegen den Kartoffelkäfer eingesetzt werden?
Um gewöhnliche Hühner zur Bekämpfung des Kartoffelkäfers einzusetzen, müssen diese zunächst trainiert werden. Andernfalls bleiben die Larven auf den Kartoffeln.
Damit Hühner sich an den Kampf gegen Kartoffelkäfer gewöhnen, müssen sie im Alter von 3-4 Monaten mit dem Training beginnen.
Das Training ist ganz einfach:
- Zuerst müssen Sie die Käferlarven zerdrücken und sie dem Hühnerfutter beifügen.
- Im zweiten Schritt müssen Sie Kartoffelknollen oder -blätter dem Futter beimischen. So gewöhnen sich die Hühner an den Kartoffelgeruch.
- Nach einer Woche kann die Menge der Nahrungsergänzungsmittel erhöht werden.
- Sobald sich die Hühner an die Kartoffeln und Larven gewöhnt haben, können sie gefahrlos in das Gebiet freigelassen werden.
Wie wir sehen können, können Hühner nicht nur gegen den Kartoffelkäfer eingesetzt werden, sondern – was noch wichtiger ist – sie müssen dafür trainiert werden.
Rezensionen
Alenka Mospina:
„Wir haben lange mit dem Kartoffelkäfer gekämpft und verschiedene Chemikalien eingesetzt. Der Erfolg war unterschiedlich. Dann haben wir uns für Perlhühner entschieden. Zuerst hatten wir auch Puten in Erwägung gezogen, diese Idee aber verworfen, weil sie immer mehr Pflege benötigen. Perlhühner sind nicht wählerisch und erledigen die Käferbekämpfung hervorragend. Man muss ihnen nur beibringen, die Käfer zu fressen, aber das ist überhaupt nicht schwierig. Diese Lösung hat uns sehr gut gefallen, denn wir werden nicht nur die Käfer los, sondern bekommen auch noch Lebensmittel. Die Eier und das Fleisch sind sehr schmackhaft und gesund.“
Marisha Marishkina:
„Ich habe mich vor Kurzem auch für diese Geflügelart entschieden, aber niemand hat mir gesagt, dass man Perlhühnern die Flugflügel stutzen muss, weil sie das Fliegen nicht verlernt haben. Ansonsten ist alles in Ordnung; diese Vögel werden selten krank und benötigen keine besondere oder ständige Pflege.“
https://youtu.be/oyX2GCPtuC0
Eva Kirina:
„Geflügel hilft zwar bei der Schädlingsbekämpfung, aber ich bevorzuge andere Methoden. Beim Kartoffelpflanzen lege ich normalerweise ein oder zwei Bohnen in das Pflanzloch. Das hält die Kartoffelkäfer wirksam fern. Und ich verwende Geflügel, ob Perlhühner oder Hühner, als Ergänzung.“

Wie und womit man den Birnenblattsauger bekämpfen kann
Weinrebenpilz (Foto) und wie man ihn behandelt
Die effektivsten Methoden zur Blattlausbekämpfung ohne Chemikalien
Wie man Obstbäume im Herbst gegen Krankheiten und Schädlinge behandelt