Schädlinge an Johannisbeeren? Wirksame Bekämpfungsmethoden

Johannisbeere


Schwarze Johannisbeeren – Krankheiten und Schädlinge – BekämpfungKrankheiten und Schädlinge der Schwarzen Johannisbeere erfordern eine schnelle und wirksame Bekämpfung. Unbehandelt kann das Problem letztendlich zu Ernteausfällen oder sogar zum Absterben der Pflanze führen.

In den meisten Fällen lässt sich die Entstehung von Krankheiten und das Auftreten von Parasiten durch rechtzeitige Maßnahmen verhindern. PräventivmaßnahmenSollte es jedoch zu einem Problem kommen, ist es unerlässlich, schnellstmöglich und effektiv die befallene Pflanze zu retten und eine Ausbreitung der Krankheit auf andere Kulturen in der Umgebung zu verhindern. Welche Desinfektionsmaßnahmen sollten ergriffen werden, um ein reibungsloses Wachstum der Johannisbeeren, eine reiche Ernte und die Vermeidung von Problemen zu gewährleisten?

Schwarze Johannisbeere: Krankheiten und Schädlinge

Nierenmilbe

Diese Art von Arthropodenparasit befällt speziell Johannisbeeren. Zunächst bemerkt man an den Sträuchern geschwollene Knospen, die sich im Frühjahr nicht öffnen, sondern nur locker erscheinen. Bei genauerem Hinsehen erkennt man in diesen Knospen deformierte Blätter, deren Entwicklung die Milbe verhindert hat. Schließlich vertrocknen die Knospen und sterben ab. Hat die Pflanze nur wenige Blätter, fällt die Ernte entsprechend geringer aus.

Gärtner sollten wissen, dass jede befallene Knospe zahlreiche Milben beherbergt. Blattspitzen, die von diesem Parasiten befallen sind, verfärben sich bereits im Hochsommer dunkel und deformieren sich. Spezielle Hausmittel zur Bekämpfung von Schädlingen und Krankheiten an Johannisbeeren werden im zweiten Abschnitt ausführlich beschrieben, in dem jedes Problem erläutert wird.

Behandlungsmethode: Alle befallenen Knospen müssen entfernt und verbrannt werden, insbesondere vor dem Austrieb. Besprühen Sie die Johannisbeeren mit Isopropylalkohol oder einer kolloidalen Schwefelsuspension. Verdünnen Sie dazu 75 Gramm der gewählten Lösung in einem Eimer Wasser. Nach der Blüte besprühen Sie den Strauch mit einer 1%igen Kalkschwefellösung oder verwenden Sie eine 1%ige kolloidale Schwefelsuspension.

Blattlaus

Blattläuse an Johannisbeeren lassen sich mit bloßem Auge erkennen. Die Blätter der Pflanze sind an den Spitzen runzelig und eingerollt. Auf der Blattunterseite sieht man zahlreiche hellgrüne Insekten – die Blattläuse selbst.

Johannisbeerpflücker

Behandlungsmethode: Bei Blattlausbefall an Sträuchern sollten diese erstmals vor dem Austrieb der Knospen behandelt werden. Verwenden Sie eine 3%ige Tritrafenlösung. Chlorophyll (20 Gramm pro Eimer Wasser) eignet sich ebenfalls zum Besprühen. Sobald die Blattläuse auftreten, ist eine Lösung aus Anabasinsulfat und Seife zum Besprühen hervorragend geeignet.

Blattgallmücke

Ein Befall wird meist Ende Mai bemerkt, wenn an den oberen Triebspitzen verformte und runzelige Blätter sichtbar sind. Die Larven der Gallmücke leben in den jungen Blättern, saugen deren Saft und schädigen die Blatthaut. Befallene Jungblätter verkümmern und sterben bald ab.

Behandlungsmethode: Befallene Triebe entfernen, dann die Pflanze mit Chlorophyll besprühen. Dazu 20 Gramm des Produkts in einem Eimer verdünnen und 30 Gramm Malathion hinzufügen.

Spinnmilbe

Diese häufige Parasitart befällt viele Zimmer- und Gartenpflanzen und gedeiht unter günstigen Bedingungen auch auf Johannisbeeren. Ihr Befall ist besonders vor der Blütezeit des Strauchs auffällig, wenn sich die Blätter weiß oder hellbraun färben und die Milbe selbst auf deren Unterseiten sichtbar ist.

Blattläuse an Johannisbeeren

Behandlungsmethode: Befallene Blätter verbrennen und die Erde unter dem Strauch ausheben. Eine 50%ige Malathionlösung zum Besprühen verwenden. Während der Blütezeit sprühen und die Behandlung nach der Blüte wiederholen.

Glaskasten

Schwarze Johannisbeere: Krankheiten, Schädlinge und Bekämpfung (Fotos) – Zunächst muss der spezifische Schädling identifiziert werden. Dieser Parasit ist eine Raupe, die sich von Blättern ernährt und orangefarbene Larven unter der Rinde der Stängel ablegt.

Behandlungsmethode: Nachdem alle befallenen Triebe vernichtet wurden, besprühen Sie die Pflanze mit Iskra Double Effect. Lösen Sie dazu eine Tablette des Produkts in einem Eimer Wasser auf.

Beerenblattwespe

Dieses Insekt ist gefährlich, weil es die Beeren selbst befällt. Dadurch bekommen die Beeren ein geripptes Aussehen. Auch die Triebe können geschädigt werden, was zum Austrocknen der Blätter und des gesamten Strauchs führt. Das Video zeigt verschiedene Möglichkeiten zur Bekämpfung von Schädlingen und Krankheiten der Johannisbeere; die effektivsten und effizientesten Methoden wurden bereits erläutert.

Behandlungsmethode: Besprühen Sie die Sträucher mit 0,2% Chlorophyll, und im Herbst sollten Sie den Boden unter dem Strauch gründlich umgraben.

Johannisbeerkrankheiten

Wirksame Hausmittel zur Bekämpfung von Krankheiten und Schädlingen der Schwarzen Johannisbeere:

  1. Es hilft gegen Blattläuse. Schwarzes BilsenkrautÜbergießen Sie ein Kilogramm trockenes Pulver dieser Pflanze mit drei Litern Wasser und bringen Sie die Mischung zum Kochen. Lassen Sie die Mischung abkühlen und seihen Sie sie ab. Verdünnen Sie sie mit sauberem Wasser auf zehn Liter und verwenden Sie sie zum Besprühen.
  2. Bärenklau Die zerteilte Sorte eignet sich zur Blattlausbekämpfung. Geben Sie pro Kilogramm Blätter oder Stängel zehn Liter kochendes Wasser hinzu und lassen Sie die Mischung abgedeckt zehn Stunden ziehen. Behandeln Sie die Sträucher anschließend mit dem Aufguss.
  3. Vorbeugung gegen Zeckenbefall ist die Anwendung von Schwarzer HolunderSie müssen im frühen Frühling frische Zweige der Pflanze in der Nähe der Johannisbeersträucher platzieren.
  4. Es beseitigt Spinnmilben. rote ChilischoteÜbergießen Sie die Paprika mit 10 Litern kochendem Wasser, lassen Sie sie mehrere Stunden ziehen und waschen Sie dann die betroffenen Blätter vorsichtig mit der Lösung ab.

Schwarze Johannisbeeren: Krankheiten und Schädlinge sowie deren Bekämpfung helfen Ihnen, jedes Jahr ohne großen Aufwand schöne Beeren zu ernten. Denken Sie daran, bei sachgemäßer Pflege Die Pflanze wird von Krankheiten und Schädlingen überhaupt nicht betroffen sein.

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