Wussten Sie, dass auch eine ländliche Dusche Vorbereitungen für den Winter erfordert?

Konstruktion

Der Bau einer Dusche in Ihrer Datscha ist nicht schwierig. Doch all Ihre Mühe könnte vergeblich sein, wenn Sie Brunnen und Leitungen nicht auf die Kälte vorbereiten. Eine Dusche erfordert ständige Pflege, selbst im Sommer. Bei unzureichender Belüftung bilden sich Schimmel und Stockflecken. Ein nicht winterfest gemachter Raum ist noch anfälliger für Feuchtigkeitsschäden; beispielsweise kann unbehandeltes Holz verrotten.

Vorbereitung von technischen Systemen auf kalte Witterung

Im Winter kann Restwasser aus den Rohren nach dem Sommer schwere Schäden am Abwassersystem verursachen. Beim Gefrieren dehnt es sich aus und verformt die gesamte Struktur. Unabhängig vom Material der Rohre können diese an den Biegungen platzen und sich trennen. Daher ist es wichtig, die Rohrleitungen vor dem ersten Frost zu schützen. Leeren Sie dazu alle Rohre und Behälter. Falls Sie Fässer in der Dusche verwenden, decken Sie diese mit einem wasserabweisenden Material ab und stellen Sie sie auf den Kopf. Wenn Sie einen Schuppen oder einen anderen Lagerraum haben, können Sie die Behälter dort über den Winter unterbringen.

Aufmerksamkeit!
Schläuche sollten an Orten aufbewahrt werden, die für Nagetiere unzugänglich sind.

Moderne Duschen sind oft mit einer Pumpe ausgestattet, die mit Brunnenwasser gespeist wird. In diesem Fall muss die Stromzufuhr vorher abgeschaltet und der Spülkasten abgeklemmt werden. Selbst das Entfernen der Feuchtigkeit aus den Leitungen kann Schäden jedoch nicht immer verhindern. Das gesamte System muss isoliert werden.

Um zu verhindern, dass bodennahe Elemente bei Frost reißen, sollten sie in Holzkisten gelegt werden. Die Wände dieser Kisten dürfen die Rohre nicht berühren. Der Hohlraum kann mit weichem Material wie trockenem Laub oder Glasfaser gefüllt werden. Stroh eignet sich ebenfalls gut, da es weich ist und die Wärme gut speichert. Baumwollstoffe, Holzspäne und Papier sind weniger geeignet.

Die Isolierung sorgt dafür, dass die Rohre eine Temperatur halten, bei der alle Materialien intakt bleiben. Eine weitere wichtige Funktion ist die Absorption von Kondenswasser, das sich bei der Wasserzirkulation unweigerlich bildet. Mineralwolle, Polyurethanschaum und Polyethylenschaum eignen sich zur Isolierung der Konstruktion. Die durchschnittliche Dicke der Isolierschicht beträgt 13–20 mm. Nach dem Entleeren der Rohre sollte das gesamte System vor dem Sommer abgeschaltet werden.

Vorbereitung von Brunnen und Bohrlöchern

Damit Ihre Dusche lange funktionsfähig bleibt, ist eine ordnungsgemäße Wartung unerlässlich. Das einfache Ablassen von Wasser aus Rohren, Brunnen und Bohrlöchern reicht nicht aus. Ohne gründliche Desinfektion vermehren sich Bakterien in den Behältern. Feuchtigkeit bietet ihnen ideale Wachstumsbedingungen. Daher ist es wichtig, den Brunnen mit speziellen Reinigungsmitteln zu reinigen. Geeignete Produkte sind beispielsweise:

  • Bleichmittel - es wird in Wasser gemischt (10 g pro 1 l) und in den Brunnen gegossen;
  • „Weißheit“ – 1 Liter der Komposition reicht für 1 Ring;
  • Kaliumpermanganat - eine milde Lösung wird eine Stunde lang aufgetragen und anschließend mit sauberem Wasser abgewaschen;
  • Chemische Tabletten – „Septolite“, „Aquatabs“, „Ecobreeze“ – werden im Verhältnis 4 Stück pro Eimer verdünnt.
Aufmerksamkeit!
Schmelzwasser oder Regenwasser wird verwendet, um Lösungen abzuwaschen.

Brunnen und Bohrlöcher unterhalb der Frostgrenze müssen nicht vollständig entleert werden. Andernfalls ist das Abpumpen des Wassers unumgänglich. Dies sollte kurz vor Wintereinbruch erfolgen. Zu frühes Abpumpen ist sinnlos, da sich der Brunnen wieder füllt. Der Brunnen sollte isoliert werden. Hierfür eignen sich die gleichen Materialien wie für die Rohrisolierung. Die Verstärkung muss ausreichend stabil sein, um zu verhindern, dass gefrorenes Wasser die Dichtungsringe verschiebt und die Stabilität des Brunnens beeinträchtigt.

Wenn die Rohre eingefroren sind

Manchmal kommt der Wintereinbruch unerwartet, und Sommergäste haben keine Zeit mehr, Vorkehrungen zu treffen. In diesem Fall müssen die Rohre so schnell wie möglich aufgetaut werden, bevor sie durch die Ausdehnung des Wassers platzen. Anschließend muss das Wasser abgelassen werden. Zum Auftauen gefrorener Stellen verwendet man in heißem Wasser getränkte Lappen. Der Wasserhahn sollte geöffnet sein. Das aufgetaute Wasser kann ungehindert abfließen; andernfalls entsteht ein erhöhter Druck, der die Rohre noch leichter zum Platzen bringen kann.

Wickeln Sie die Behälter in warme Tücher, bis sie vollständig leer sind. Werden die Tücher nicht regelmäßig gewechselt, frieren sie ein, und der Auftauprozess verzögert sich erheblich. Schmelzwasser kann unter die Pflanzen gegossen werden; es gefriert schnell und verhindert, dass der Boden zu tief durchfriert und die Wurzeln beschädigt werden. Erwärmen Sie die Rohre zunächst in der Nähe des Wasserhahns und arbeiten Sie sich dann allmählich zum Brunnen vor. Falls ein Rohr bereits geplatzt ist, können Sie den Riss mit normalem Klebeband abdichten, während Sie das Wasser abpumpen.

Eine gute Vorbereitung auf den Winter sorgt dafür, dass Ihre Dusche lange hält. Beispielsweise beugt das rechtzeitige Entleeren des gesamten Leitungssystems Rissen und Brüchen vor. Die Wartung Ihres Leitungssystems ist nicht schwierig. Desinfizieren Sie es einfach, entfernen Sie Restfeuchtigkeit und isolieren Sie Rohre, die zu nah an der Oberfläche verlaufen. Alle benötigten Materialien erhalten Sie in jedem Baumarkt.

Landdusche
Einen Kommentar hinzufügen

Apfelbäume

Kartoffel

Tomaten