Was tun, wenn Gurkensämlinge in die Länge gewachsen sind?

Gurken


Meine Gurkensämlinge sind in die Länge gewachsen. Was soll ich tun?Wenn Sie sich Sorgen machen, dass Ihre Gurkensämlinge lang und dünn wachsen – was Sie dagegen tun können und wie Sie das Problem beheben – geben wir Ihnen einige einfache Tipps, damit Ihre Gurken wieder normal wachsen. Für das richtige Pflanzen von Sämlingen müssen Sie einige Feinheiten beachten. Diese sind einfach und unkompliziert, sollten aber beim Kauf von Saatgut und bei der Vorbereitung der Pflanzung, sowohl für Sämlinge als auch direkt ins Freiland, berücksichtigt werden. Siehe auch: Gurken in 5-Liter-Flaschen pflanzenDie

Welche Samen eignen sich für die Anzucht von Setzlingen?

Es gibt drei Arten von Saatgut zu kaufen – bitte beachten Sie dies.

Die gängigsten Sorten müssen sortiert, kalibriert, mit einer schwachen Kaliumpermanganatlösung behandelt oder vorgekeimt und in bereits warme Erde gepflanzt werden. Bei kühlem Wetter sollten sie über Nacht abgedeckt werden. Gießen Sie mit warmem Wasser, immer von unten, und vermeiden Sie es, die Blätter zu benetzen, da Gurken dies nicht vertragen. Falls Sie die Blätter besprühen müssen, tun Sie dies nicht spät abends – lassen Sie keine Wassertropfen über Nacht auf den Blättern zurück, da dies die Pflanzen schädigen kann.

Die zweite Sorte sind behandelte, pflanzfertige Samen. Sie benötigen keine Kalibrierung; einfach in Löcher pflanzen, gießen, fertig. Sie sind in der Regel bereits mit einem dünnen Schutzfilm überzogen, der sie vor Pilzen und Mikroben schützt. Diese Samen sind meist teurer, weisen aber eine deutlich höhere Keimrate und ein gesünderes Wachstum auf.

Die dritte Möglichkeit sind pillierte Samen. Auch sie sind mit einer Nährstoffschicht überzogen, die ihnen hilft, in instabilen Umgebungen zu überleben und sie vor Krankheiten schützt, indem sie sie mit einer schützenden, nährstoffreichen Schicht versorgt. Diese Samen sind noch zuverlässiger für die Aussaat.

Setzlinge pflanzen

grüne Gurkensetzlinge

Viele ziehen Gurken zunächst als Setzlinge vor und pflanzen sie dann ins Freiland, sobald sie angewachsen sind. Das ist eine stabilere Methode, besonders in kalten Regionen, wo junge Pflanzen frostempfindlich sind oder die Gefahr besteht, dass die Samen nicht keimen und somit Zeit verloren geht. Die Samen müssen korrekt ausgesät und der Boden sorgfältig ausgewählt werden (idealerweise derselbe Boden, in den die Setzlinge später gepflanzt werden, und ein Boden, auf dem im Vorjahr keine Gurken gewachsen sind).

So rechnen Sie vor: 25–40 Tage vor dem gewünschten Pflanztermin säen Sie die Samen in Anzuchttöpfe. Bis dahin sind die Sämlinge kräftig genug und brauchen keine Lücken.

Um zu verhindern, dass Sämlinge in die Höhe schießen, achten Sie darauf, dass sie nach dem Erscheinen der Keimblätter nicht zu viel direktes Sonnenlicht abbekommen. Gießen Sie sie nur an bewölkten Tagen oder an einem Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung mit warmem Wasser und besprühen Sie sie leicht. Vermeiden Sie sowohl übermäßige Hitze als auch hohe Luftfeuchtigkeit, da diese ebenfalls zu übermäßigem Längenwachstum führen und die Sämlinge dadurch brüchig, blass und schwach werden lassen. Sie können außerdem an Schwarzbeinigkeit erkranken, die zum Absterben der Pflanze führen kann. Sollten Sie eine Schwarzfärbung an der Basis feststellen, entsorgen Sie die Pflanze samt Erde, um eine Ausbreitung der Krankheit auf andere Pflanzen zu verhindern. Siehe auch: Gurken im Polycarbonat-Gewächshaus: Anpflanzung und PflegeDie

Was sollten getan werden, wenn die Sämlinge in die Länge gewachsen sind?

Wie man Setzlinge zieht

Senken Sie zunächst die Temperatur auf etwa 15 Grad Celsius. Da Licht unerlässlich ist, sollten Sie es zusätzlich mit Lampen beleuchten. Sie können Spiegel auf den Fensterbänken anbringen, um das Sonnenlicht auf die Sämlinge zu reflektieren, oder die Gurkentöpfe einfach mit etwas Abstand zueinander aufstellen. Dies ist besonders hilfreich, wenn die Blätter bereits groß sind, da sie sich sonst gegenseitig beschatten könnten.

Lange Sämlinge können gerettet werden, indem man sie ins Freiland pflanzt. Dafür benötigt man eine gut erwärmte, aber nicht zu nasse Erdschicht. Die Pflanzen vorsichtig bis zu den Keimblättern einpflanzen und mit lockerer Erde bedecken. Falls die Sämlinge bereits gepflanzt sind und die Luft noch kalt ist, die Erde um die Keimlinge herum mit dunkler, perforierter Plastikfolie abdecken. So kann Luft zirkulieren, die Gurken werden vor dem Erfrieren geschützt und überschüssige Feuchtigkeit kann entweichen. Die Pflanze entwickelt dadurch zusätzliche, kräftige Wurzeln und wird widerstandsfähiger. Sind die Pflanzen bereits schwach, sollten sie nicht blühen – die ersten Knospen sollten entfernt werden, bis die Pflanzen kräftiger geworden sind und einen starken Busch gebildet haben. Im Gewächshaus gießt man die Pflanzen am besten morgens mit warmem Wasser, um eine ausreichende Luftfeuchtigkeit zu gewährleisten und zu verhindern, dass über Nacht Feuchtigkeit auf den Blättern verbleibt.

Um Gurken zu düngen und eine gesunde Ernte ohne Chemikalien zu erzielen, können Sie Unkraut nutzen. Geben Sie das saftigste (kernlose!) Unkraut in ein Fass, bedecken Sie es mit Wasser, verschließen Sie es und rühren Sie täglich um. Nach ein paar Wochen haben Sie einen hervorragenden Düngercocktail, der sich nicht nur für Gurken, sondern auch für andere Pflanzen eignet. Verdünnen Sie den fermentierten Kräuteraufguss 1:10 und gießen Sie die Sträucher damit. Zum Besprühen verdünnen Sie ihn doppelt so stark mit Wasser. Ihre Gurken werden prächtig gedeihen und Sie werden eine reiche Ernte haben!

Meine Gurkensämlinge sind in die Länge gewachsen. Was soll ich tun?
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