Gurke — Diese Pflanze, die besonders viel Feuchtigkeit benötigt, braucht stets feuchte Erde. Richtiges Gießen ist entscheidend für den Geschmack. Bei Wassermangel werden die Früchte bitter, und Blätter und Blüten vertrocknen.
Zeitpunkt und Häufigkeit der Bewässerung
Bewässerung muss mit Bedacht erfolgen: Wer nicht mittags gießen kann, wenn die Sonne am stärksten scheint, riskiert Verbrennungen oder Löcher in den Blättern. Für Gurken im Freiland ist dies der beste Zeitpunkt. — Abend, für das Gewächshaus — Morgens. Vermeiden Sie es jedoch, die Beete nachts zu gießen: Wenn das Wasser nicht vor Mitternacht einsickern kann, entsteht Wurzelfäule. Bei kalten Nächten können Sie früh morgens gießen, achten Sie aber darauf, dass keine Wassertropfen mehr auf den Blättern zurückbleiben, bevor die Sonne aufgeht.
Die Bewässerungshäufigkeit hängt von der Bodenart, den Wetterbedingungen und der Anbauregion ab. Im Durchschnitt benötigt eine Pflanze 2 bis 5 Liter Wasser, unabhängig davon, ob sie im Freiland oder im Gewächshaus wächst. Sandiger, lockerer Boden im Gartenbeet erfordert häufigeres Gießen, während Lehmboden weniger häufig benötigt wird.
Das könnte Sie auch interessieren:Ein Beet mit 3–4 Gurkenpflanzen benötigt 10–12 Liter Wasser. Die Erde sollte etwa jeden zweiten Tag gegossen werden. Bei heißem Wetter kann täglich gegossen werden, im Gewächshaus sogar zweimal täglich. In der Regenzeit sollte weniger gegossen werden, um Staunässe und Wurzelfäule zu vermeiden.
Wassertemperatur
Gurken lieben warmes Wasser. Füllen Sie die Behälter daher am besten abends oder früh morgens damit. Innerhalb eines Tages erreicht das Wasser die gewünschte Temperatur – mindestens 17 Grad Celsius, idealerweise 20–25 Grad Celsius. Bei kalten Nächten ist keine zusätzliche Heizung nötig; stellen Sie die Fässer oder Behälter einfach ins Gewächshaus, und die gewünschte Temperatur wird innerhalb eines Tages erreicht.
Man kann Gurken nicht mit frisch gesammeltem Wasser oder mit Wasser aus dem Garten gießen. GartenschlauchBrunnen oder Bohrlöcher mit kaltem Wasser schädigen die Rebe und verursachen Wurzelfäule oder Mehltau; in manchen Fällen stirbt die Pflanze sogar ab. Auch die Früchte leiden, vor allem ihr Geschmack wird bitter, und der Ertrag sinkt.
Bewässerungstechniken
Verwenden Sie eine Gießkanne oder einen Eimer, um die Pflanze sparsam zu gießen und sicherzustellen, dass die Feuchtigkeit vollständig vom Boden aufgenommen wird. Vermeiden Sie es, einen Gartenschlauch zu benutzen oder direkt auf die Wurzeln zu gießen, da dies die Erde wegspült und die Wurzeln freilegt. Sie können den Boden für Gurken nicht nur mit einer herkömmlichen Gießkanne oder einem Eimer, sondern auch mit speziellem Gerät befeuchten.
Bewässerungsmethoden:
- Tropfen.
Dazu verwendet man einen Gartenschlauch mit Löchern im Abstand von etwa 20 cm. Außerdem benötigt man ein großes Fass oder eine alte Badewanne zum Auffangen des Wassers. Stellen Sie diese auf eine leicht erhöhte Fläche und schließen Sie den Schlauch an. Um ein vorzeitiges Auslaufen des Wassers zu verhindern, können Sie spezielle Wasserhähne zur Regulierung der Bewässerung anbringen. Falls Sie keinen solchen Schlauch selbst bauen können, gibt es fertige Sets im Gartencenter. - Flasche.
Bei dieser Methode werden Plastikflaschen verwendet. Man sticht ein oder mehrere Löcher in den Behälter und stellt ihn dann in die Erde in der Nähe der Gurkenpflanze, sodass die Flüssigkeit auf die Erde in der Nähe der Wurzeln tropft. - Besprengen.
Im Freiland geschieht dies von selbst, im Gewächshaus sollte diese Methode jedoch sparsam angewendet werden, um Pilzkrankheiten vorzubeugen. Am besten verwendet man eine Gießkanne oder ein Sprühgerät. Zum Schutz vor Infektionen empfiehlt sich die gelegentliche Zugabe von Harnstoff oder Jod.
Das könnte Sie auch interessieren:Häufiges Gießen verdichtet den Boden oberhalb der Wurzeln, aber vermeiden Sie es, ihn aufzulockern, da dies die oberen Wurzeln schädigen kann. Nach dem Gießen empfiehlt es sich, den Boden mit einer Mulch- oder Torfschicht abzudecken. Gurken sollten kein hartes Wasser erhalten, da es ihr Wachstum beeinträchtigt. Es sollte durch Zugabe von Essig oder Zitronensäure angesäuert und weicher gemacht werden. Wenn Sie diese Hinweise befolgen, werden Ihre Gurken lecker, knackig und nicht bitter. Mit einer Technik wie der Tropfbewässerung können Sie zudem den Zeitaufwand im Garten reduzieren.

Dazu verwendet man einen Gartenschlauch mit Löchern im Abstand von etwa 20 cm. Außerdem benötigt man ein großes Fass oder eine alte Badewanne zum Auffangen des Wassers. Stellen Sie diese auf eine leicht erhöhte Fläche und schließen Sie den Schlauch an. Um ein vorzeitiges Auslaufen des Wassers zu verhindern, können Sie spezielle Wasserhähne zur Regulierung der Bewässerung anbringen. Falls Sie keinen solchen Schlauch selbst bauen können, gibt es fertige Sets im Gartencenter.
Bei dieser Methode werden Plastikflaschen verwendet. Man sticht ein oder mehrere Löcher in den Behälter und stellt ihn dann in die Erde in der Nähe der Gurkenpflanze, sodass die Flüssigkeit auf die Erde in der Nähe der Wurzeln tropft.
Im Freiland geschieht dies von selbst, im Gewächshaus sollte diese Methode jedoch sparsam angewendet werden, um Pilzkrankheiten vorzubeugen. Am besten verwendet man eine Gießkanne oder ein Sprühgerät. Zum Schutz vor Infektionen empfiehlt sich die gelegentliche Zugabe von Harnstoff oder Jod.
Wann sollte man laut Mondkalender im Mai 2024 Gurken pflanzen?
Gurken für ein Polycarbonat-Gewächshaus: die besten Sorten für die Moskauer Region
Ein Katalog spät reifender Gurkensorten für Freilandbeete
Katalog 2024: Die besten bienenbestäubten Gurkensorten