Welche Temperatur sollte in einem Gewächshaus herrschen?
Das Gewächshaus verdankt seinen Namen der zusätzlichen Heizung. Eine günstige Lufttemperatur ist das wichtigste Kriterium für das Anziehen von Jungpflanzen in der kühleren Jahreszeit. Nur wenn der Gärtner eine bestimmte Temperatur im Gewächshaus konstant halten kann, gedeihen die Pflanzen prächtig und bringen eine reiche Ernte. Wichtig zu wissen ist, dass Sämlinge tagsüber nur bei einer Lufttemperatur von etwa 20 Grad Celsius normal wachsen und sich entwickeln. Abends kann die Temperatur um einige Grad gesenkt werden. Diese Temperatur muss für ein optimales Wachstum beibehalten werden. Gurken in einem Polycarbonat-Gewächshaus.
Wenn die Erntezeit beginnt, lohnt es sich, die richtige Pflege von Gurken im Gewächshaus von der Aussaat bis zur Ernte zu erlernen (Video). Denn wenn die ersten Früchte an den Pflanzen erscheinen, sollte die Lufttemperatur höher sein als während des Wachstums der kleinen Sträucher. Die Bodentemperatur kann bis zu 24 Grad Celsius erreichen, und die Luft erwärmt sich an einem sonnigen Tag auf bis zu 28 Grad Celsius. Bei bewölktem Wetter kann das Thermometer um 5 Grad sinken, und nachts sollte sich die Luft auf mindestens 20 Grad Celsius erwärmen. Es ist wichtig, die Temperatur zu überwachen; plötzliche Kälteeinbrüche oder Überhitzung schaden den Pflanzen, insbesondere eine starke Abkühlung des Bodens und der Raumluft.
Wie lässt sich die Luftfeuchtigkeit in einem Raum regulieren?
Gewächshäuser eignen sich hervorragend für den Anbau verschiedener Gemüsesorten, insbesondere Gurken, da diese relativ hohe Luftfeuchtigkeit bevorzugen. Daher sollten die Pflanzen während der Blüte- und Wachstumsphase in einem Raum mit einer Luftfeuchtigkeit von bis zu 80 Prozent stehen. Zur Fruchtbildungszeit sollte die Luftfeuchtigkeit auf 90 Prozent erhöht werden. Um diese Luftfeuchtigkeit zu erreichen, ist es wichtig, die Pflanzen zum richtigen Zeitpunkt und richtig zu gießen und zu besprühen.
Die richtige Vorgehensweise beim Gießen von Pflanzen
Die Pflege von Gurken im Gewächshaus von der Aussaat bis zur Ernte (Video) erfordert eine gleichmäßige Bodenfeuchtigkeit. Staunässe vertragen die Pflanzen nicht, und zu wenig Wasser führt zu einem bitteren Geschmack. Verwenden Sie nur warmes Wasser; die Temperatur kann auf bis zu 25 Grad Celsius erhöht werden, es darf aber nicht kochen. Bevor die Pflanzen Früchte tragen, gießen Sie maximal alle drei Tage, da die Sonne die Feuchtigkeit im Boden nicht verdunsten lässt. Sobald die ersten Fruchtknospen erscheinen, gießen Sie täglich mit sieben Litern Wasser pro Quadratmeter Boden.
Für die Pflege von Gurken im Gewächshaus von der Aussaat bis zur Ernte (Video) kommen verschiedene Bewässerungsmethoden zum Einsatz. Die einzige Ausnahme bildet die Unterflurbewässerung, da diese für das Gewächshaus nicht empfehlenswert ist. Am besten verwendet man mehrere Gießkannen mit Sprühaufsatz oder einen Gartenschlauch mit Düse. So kann man nicht nur die Erde, sondern auch die Blätter bewässern. Um die Luftfeuchtigkeit im Gewächshaus zu erhöhen, sollten alle Wege und Wände bewässert werden. Nach dem Gießen empfiehlt es sich, die Tür und die Fenster zur Belüftung zu öffnen. Dies verhindert Staunässe, die zu Verdunstung des Gießwassers und damit zu einer höheren Luftfeuchtigkeit führen würde. Wichtig zu wissen: Wie man Gurken im Gewächshaus mit Hausmitteln düngtDie
Es gibt einen kleinen Trick beim Gießen von Pflanzen. Richtig angewendet, kann er die Bildung weiblicher Blüten und damit den Fruchtansatz deutlich steigern. Um den Fruchtansatz zu erhöhen, empfiehlt es sich, die Bodenfeuchtigkeit leicht zu reduzieren und die Pflanzen nach der Blüte wieder wie gewohnt zu gießen.
Ist eine Beikost erforderlich?
Die richtige Pflege von Gurken im Gewächshaus von der Aussaat bis zur Ernte (Video) umfasst auch die zusätzliche Düngung des Bodens. Während offener Boden viele Nährstoffe enthält, kann es in den Regalen und Kisten, in denen die Sämlinge wachsen, zu Nährstoffmangel kommen. Daher ist eine Düngung notwendig. Gärtner empfehlen, Gurken im Gewächshaus alle zehn Tage zu düngen, indem man sie mit einem mineralischen Dünger bewässert, der direkt an die Wurzeln gegeben wird. Dabei empfiehlt es sich, die Düngung abzuwechseln: Zuerst gießen und zehn Tage später die Pflanzen mit einer schwächeren Lösung besprühen. Während die Wurzeldüngung bei sonnigem Wetter am effektivsten ist, fördert die Blattdüngung Wachstum und Fruchtbildung nur an bewölkten Tagen.
In manchen Fällen benötigen Pflanzen auch eine spezielle Mikronährstoffdüngung. Dies ist wichtig, wenn es draußen eher bewölkt ist und die Innenbeleuchtung nicht ausreicht, um kleinen Pflanzen genügend Licht zu bieten. Diese Düngung erfolgt an den Wurzeln und sollte maximal zweimal im Monat durchgeführt werden.
Gurken brauchen auch BuschformationUm dies zu erreichen, ist das Stutzen der Triebspitzen unerlässlich, sobald der Strauch 15 Zentimeter hoch ist. Ist die Pflanze bereits 20 Zentimeter hoch, bringt dieses Vorgehen keinen zusätzlichen Ertrag. Jeder Strauch wird mit einer Schnur oder einem Draht zusammengebunden, was die Ernte erleichtert und verhindert, dass die Ranken beim Gießen und Düngen stören.

Wann sollte man laut Mondkalender im Mai 2024 Gurken pflanzen?
Gurken für ein Polycarbonat-Gewächshaus: die besten Sorten für die Moskauer Region
Ein Katalog spät reifender Gurkensorten für Freilandbeete
Katalog 2024: Die besten bienenbestäubten Gurkensorten