Wie man Erdbeermarmelade mit ganzen Beeren zubereitet: Rezepte
Die Beeren fallen sofort ins Auge; sie lassen sich leichter mit einem Löffel auslöffeln, als sie auf Brot zu streichen. Manche Hausfrauen glauben, Erdbeermarmelade zu kochen sei einfacher, da es nur darum gehe, die Beeren zu zerkleinern, um eine gleichmäßige Konsistenz zu erreichen. Bei Marmelade ist das anders. Die Beeren sind wunderschön und fallen sofort ins Auge. Sie werden sorgfältig gepflückt und einzeln gegessen, eine Erinnerung an den heißen Sommer. Wie gelingt es, Erdbeermarmelade so zu kochen, dass alle Beeren ganz und unbeschädigt bleiben? Was sorgt dafür, dass sie ihre Form behalten? Eine Geheimzutat? Ein Verdickungsmittel oder Stabilisator? Die meisten Rezepte sind jedoch einfach. Das Geheimnis liegt also woanders, und es lohnt sich, es zu verstehen und die Zubereitung zu lernen. Erdbeermarmelade für den WinterDie
Erdbeermarmelade für den Winter mit ganzen Beeren
Was Sie benötigen:
Für das klassische Rezept für vollwertige, natürliche Erdbeermarmelade benötigt man nur:
- Erdbeeren - 900 g;
- Zucker (Sand wird benötigt) - 700 g.
Vorbereitung:
Wichtig ist, dass Sie Marmelade und nicht Konfitüre zubereiten möchten. Bei Konfitüre sind die Früchte weicher und die Konsistenz gleichmäßiger. Sie lässt sich leicht streichen. Bei Konfitüre hingegen sind die Früchte (vorzugsweise) ganz und schwimmen im Saft.
Das Sterilisieren von Gläsern ist ganz einfach. Waschen Sie die Gläser mit Spülmittel, spülen Sie sie ab und trocknen Sie sie mit einem Tuch. Stellen Sie sie dann auf ein Backblech und backen Sie sie bei mittlerer Hitze im Backofen. Das dauert nicht lange – 5 Minuten reichen völlig aus. Sie müssen die Gläser nicht vorher sterilisieren; wichtig ist nur, dass Sie die fertige Marmelade in warme, trockene Gläser füllen.
Mengenberechnung. Mit 900 Gramm Erdbeeren erhalten Sie zwei volle 0,5-Liter-Gläser. Das ist üblich; Kochanfänger sollten mit kleineren Mengen experimentieren, wobei größere Mengen an Marmelade auch kleinere Portionen erfordern. Wenn Sie größere Mengen Marmelade kochen, verlängert sich die Kochzeit deutlich – die Masse kocht und erhitzt sich. Außerdem gehen beim Kochen viele Aromen und wertvolle Inhaltsstoffe verloren.
Die Erdbeeren abspülen und anschließend mit Küchenpapier trocken tupfen (das ruhig schmutzig werden darf). Sobald sie trocken sind, die Stiele und faule Beeren entfernen.
Denken Sie daran, dass Metall oxidieren kann. Verwenden Sie daher zum Kochen einen Topf aus Emaille oder Keramik. Legen Sie die Erdbeeren direkt auf den Boden (der Schüssel oder des Topfes) und bestreuen Sie sie mit Zucker. Lassen Sie sie dann über Nacht ziehen, damit der Beerensaft den Zucker aufnimmt. Rühren Sie vorsichtig mit einem Holzlöffel um. Der Zucker trägt außerdem dazu bei, dass die Beeren fester werden.
Vor dem Kochen einen normalen Teller in den Gefrierschrank stellen und kaltstellen. Dies sind separate Testteller. Die Hitze reduzieren und die Marmelade hinzufügen. Den Zucker langsam auflösen lassen. Anstatt zu rühren, den Topf vorsichtig schwenken. Der Zucker sollte sich vor dem ersten Aufkochen vollständig aufgelöst haben. Dies kann man überprüfen, indem man vorsichtig einen Löffel in den Topf taucht. Die Oberfläche sollte frei von Zuckerkristallen sein.
Sobald sich der Zucker aufgelöst hat, die Hitze erhöhen, bis die Mischung kräftig kocht. Eine große Zitrone hinzufügen und 8 Minuten köcheln lassen. Anschließend den Topf vom Herd nehmen und einen Teelöffel Marmelade auf einen gekühlten Teller geben. Abkühlen lassen und die Konsistenz prüfen. Wenn die Marmelade Falten wirft und keine Flüssigkeit austritt, ist sie fertig. Falls nicht, weitere 3 Minuten kochen lassen und erneut prüfen. Diesen Vorgang wiederholen, bis die Marmelade die gewünschte Konsistenz hat.
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Gießen Sie die fertige Marmelade nicht sofort ein, sonst schwimmen die Erdbeeren oben. Lassen Sie sie etwa 15 Minuten warm stehen. Dann können Sie sie in trockene, warme Gläser füllen.
Ein paar Geheimnisse
Die Menge wird jedes Mal neu berechnet; entscheidend ist das richtige Verhältnis von Zucker zu Beeren. Manche mögen es süßer, andere weniger. Eine gelungene Marmelade zeichnet sich dadurch aus, dass die Erdbeeren unberührt schwimmen, die Beeren ganz sind und der Sirup nicht zu dickflüssig, hell und am besten fast klar ist. Ist das schwer zu erreichen? Ja, Geduld ist der Schlüssel; die Marmelade braucht eine lange Reifezeit und die Einhaltung der Kochintervalle für die Erdbeermischung ist unerlässlich. Die Zubereitung ist insgesamt recht zeitaufwendig, aber das Ergebnis lohnt sich!
Kaufen Sie nur naturbelassene, selbst angebaute Beeren. Diese sind während der Saison leichter zu finden, wenn Erdbeeren im Überfluss vorhanden sind und Gärtner ihren Überschuss verkaufen möchten. Oftmals bieten private Verkäufer ihre frischen Beeren offen am Straßenrand in Eimern oder Gläsern an. Kaufen Sie sie dort oder besuchen Sie den nächstgelegenen Markt. Die Erdbeersaison dauert je nach Klima von Juni (den gesamten Juni) bis Anfang Juli.
Zuerst die Beeren abspülen, dann mit Papiertüchern abtrocknen (diese sind Einwegtücher, da die Beeren viel Saft abgeben, der nicht abgewaschen werden kann), und dann mit dem Entfernen der Blätter beginnen.
Den Kochvorgang überwachen und entstehenden Schaum sofort abschöpfen. Dafür sind 3–4 kurze Kochvorgänge (jeweils 5–10 Minuten) nötig. Größe und Anzahl der Gläser sind unerheblich; wichtig ist nur, dass genügend Platz für die gesamte Marmelade vorhanden ist. Die Sterilisation der Gläser und Deckel ist unerlässlich.
