Sommergäste pflanzen Geißblatt in ihren Gärten, weil es anspruchslos und pflegeleicht ist. Hobbygärtner pflanzen verschiedene Sorten dieser Pflanze in ihren Gärten und Beeten, am häufigsten jedoch Geißblatt und Tatarisches Geißblatt. Eine gute Ernte hängt vom richtigen Rückschnitt im Herbst ab. Daher ist es wichtig, den richtigen Zeitpunkt zu beachten und die Besonderheiten des Herbstschnitts zu berücksichtigen. Die Beeren des Strauchs haben einen einzigartigen Geschmack und sind gesund. Die in den Früchten enthaltenen Substanzen wirken sich positiv auf Herz und Blutgefäße aus: Sie stärken diese und normalisieren den Blutdruck.
Besonderheiten der Geißblattpflege im Herbst
Gärtner pflanzen verschiedene Sorten dieser Pflanze an. Eine davon ist ein niedriger, essbarer Strauch. Aufgrund der Kreuzbestäubung müssen mehr als zwei Sträucher verschiedener Sorten in einem Beet gepflanzt werden. Diese Pflanze verträgt starken Frost bis zu -35 °C.
Eine weitere Geißblattart ist der Kletterstrauch Geißblatt. Innerhalb weniger Jahre rankt er sich an einem etwa 5 Meter hohen Zaun empor und bildet so eine lebendige, grüne und blühende Hecke. Diese Sträucher vertragen Winterkälte nicht so gut und benötigen daher Schutz.
Trotz der Unterschiede ist der Pflegeaufwand für die Sträucher nahezu identisch.
Merkmale des Geißblatt-Schnitts
Sträucher benötigen keine besondere Pflege, aber ein Rückschnitt ist wichtig, damit sie nicht zu groß werden. Zierpflanzen werden geschnitten, um ihnen ein gepflegtes Aussehen zu verleihen. Essbares Geißblatt wird im Herbst zurückgeschnitten, um eine gute Ernte und größere, süßere Beeren zu gewährleisten.
Die Hauptzwecke des Beschneidens
Das Beschneiden von Sträuchern dient nicht nur der allgemeinen Ästhetik des Gartens. Auch die Pflanzen selbst profitieren davon. Dank des Beschneidens:
- Die Sträucher werden gesünder, weil trockene und kranke Äste entfernt werden;
- Die Ernteerträge steigen;
- Neue Triebe wachsen schneller;
- Im Inneren der Pflanze befindet sich mehr Luft zur Belüftung und für ein ordnungsgemäßes Wachstum der Zweige;
- Die Büsche sehen ordentlicher aus.
Die Schnittziele hängen vom Alter des Strauchs ab. Es gibt verschiedene Schnittsysteme:
- Bei einjährigen Sträuchern werden alle Triebe bis auf einige wenige, besonders kräftige, bodennah zurückgeschnitten. Auch die Triebspitzen werden entfernt, um ein dichteres Wachstum zu fördern.
- Sechs Jahre lang werden nur kranke Zweige aus dem unteren Teil der Pflanze abgeschnitten.
- Etwa acht Jahre alte Sträucher werden verjüngend zurückgeschnitten. Alle vier Jahre werden sie ausgedünnt.
- Alte Pflanzen werden vollständig verjüngt. Triebe werden entfernt, wodurch der Strauch ein zweites Leben erhält. Anschließend wird das Geißblatt, beginnend mit dem ersten Stadium, in Form gebracht.
Das Beschneiden ist vorteilhaft für Pflanzen. Es hilft ihnen, dichter und gesünder zu wachsen.
Das könnte Sie auch interessieren:Wann ist der bessere Zeitpunkt, um Geißblatt zu beschneiden – im Frühling oder im Herbst?
Geißblatt treibt nach dem Winter früh aus, daher kann ein Rückschnitt im Frühjahr erheblichen Schaden anrichten. Bei falschem Zeitpunkt können die Fruchtknospen beschädigt werden. Der beste Zeitpunkt für den Rückschnitt ist daher November. Beginnen Sie mit dem Schneiden, sobald die Temperaturen dauerhaft unter 0 °C liegen und die Blätter abgefallen sind.
Anleitung – Wie man Geißblatt richtig beschneidet
Im Gegensatz zu anderen Gartensträuchern benötigt diese Pflanze keinen jährlichen Rückschnitt. Sollte jedoch in diesem Jahr ein Herbstschnitt geplant sein, muss das Geißblatt vorher untersucht werden. Die Schnitttiefe richtet sich nach der Qualität des vorherigen Schnitts. Bei korrekter Pflege ist ein weiterer Rückschnitt alle zwei bis drei Jahre erforderlich. Der Zustand des Strauchs hängt von diesem Schnitt ab, daher ist es ratsam, die Anweisungen genau zu befolgen.
- Es ist nicht nötig, den gesamten Ast zu entfernen, wenn nur ein Teil beschädigt ist. Nur der vertrocknete oder beschädigte Teil wird abgeschnitten.
- Der Strauch benötigt ständigen Zugang zu frischer Luft, daher müssen die unteren Äste, die sich stark zum Boden neigen, abgeschnitten werden.
- Wenn der Stamm keine Äste hat oder die Triebe eine ungewöhnliche Form aufweisen, wird dieser Ast vollständig abgeschnitten.
- Bei skelettartigen Stängeln werden nach innen wachsende Äste entfernt. Diese Äste führen dazu, dass der Strauch kleinere Beeren produziert.
Nach dem Rückschnitt bleiben 8 bis 16 Triebe am gesamten Strauch übrig.
Gesunde Strauchstämme können leicht abbrechen oder beschädigt werden, daher müssen Äste sehr vorsichtig entfernt werden.
Das könnte Sie auch interessieren:Besonderheiten beim Beschneiden alter und junger Sträucher
Der Rückschnitt von ausgewachsenen und jungen Pflanzen unterscheidet sich deutlich. Spezielle Hinweise zum Rückschnitt junger Sträucher:
- Es wird empfohlen, frisch gepflanzte Geißblattsträucher nicht zu beschneiden: Dies verlangsamt das Wachstum und die Entwicklung der Pflanze und verhindert die Bildung neuer Knospen;
- Sträucher unter fünf Jahren werden schonend zurückgeschnitten, wobei nur trockene, beschädigte und in der Mitte wachsende Triebe entfernt werden. Dadurch können Sonnenlicht und Feuchtigkeit in den Strauch eindringen und ein gleichmäßiges Wachstum fördern.
Ein alter Strauch lässt sich verjüngen, indem man alte Äste entfernt oder ihn bis zum Boden zurückschneidet. Alle Triebe, die höher als 35–40 cm sind, werden ebenfalls entfernt. Der Verjüngungsschnitt erfolgt nach dem Laubfall. Neue Triebe treiben anschließend aus.
Geißblatt (Heckenkirsche) - Rückschnitt im Herbst
Geißblatt ist eine Zierpflanze, die sich um Zäune windet und so eine blühende Hecke bildet. Es sieht wunderschön aus und wird daher von Landschaftsarchitekten häufig in Gärten verwendet. Geißblatt wird regelmäßig geschnitten, um es zu verjüngen und sein Wachstum zu lenken.
Diese Geißblattart wächst sehr schnell. Daher wird sie im Herbst zurückgeschnitten, wobei vertrocknete und abgebrochene Triebe entfernt werden. Auch Äste, die über den Zaun hinausragen und das gewünschte Erscheinungsbild stören, werden entfernt.
Regeln für die Herbstarbeit
Das Beschneiden von Pflanzen ist ein wichtiger Bestandteil der Gartenarbeit. Gärtner müssen bestimmte Richtlinien befolgen, um einen erfolgreichen Beschneidungsprozess zu gewährleisten.
- Beschädigte oder ausgetrocknete Triebe werden erst entfernt, nachdem alle Blätter abgefallen sind.
- Ein regelmäßiger Rückschnitt wird nur an ausgewachsenen Sträuchern durchgeführt. Junge, frisch gepflanzte Pflanzen sollten am besten in Ruhe gelassen werden, da sich die Schnittstellen entzünden können.
- Alte, trockene Stängel werden von ausgewachsenen Sträuchern abgeschnitten.
- Bei essbaren Sträuchern sollten Sie Zweige entfernen, die nur wenige Früchte tragen. Es empfiehlt sich außerdem, Ausläufer abzuschneiden.
- Zweige, die von unten wachsen oder auf den Boden gedrückt werden, werden abgeschnitten, da sie nur ein Hindernis bei der Pflege der Pflanze darstellen.
- Man kann nicht alle Triebspitzen auf einmal entfernen, da sich dort die Geißblattknospen bilden.
- Es wird nicht empfohlen, im Winter skelettartige Äste zu beschneiden. Das Entfernen bei Kälte kann dazu führen, dass die gesamte Pflanze erfriert.
- Es ist notwendig, essbare Sorten sorgfältig zu überwachen, damit die Basis des Strauchs nicht dünner und die Mitte nicht dichter wird.
Düngung von Geißblatt
Mitte Juli beginnt der Strauch, die Grundlage für die nächste Ernte zu legen. Daher benötigt er in dieser Zeit organischen und mineralischen Dünger. Asche eignet sich hervorragend dafür. In trockenen Sommern mischt man die Asche mit kochendem Wasser und gießt die Sträucher mit der Lösung. In regnerischen Sommern streut man einfach 1–2 Tassen Asche auf die Erde unter der Pflanze.
Im Spätherbst empfiehlt es sich, den Boden mit Kompost oder Humus zu düngen. Dies versorgt den Strauch mit Nährstoffen für das Frühjahr. Zier-Geißblatt sollte am besten alle drei Jahre auf diese Weise gedüngt werden.
Warum sind Rehabilitationsmaßnahmen notwendig?
Das Beschneiden von Geißblattsträuchern ist stressig für die Pflanze. Gärtner entfernen daher die Triebe sehr vorsichtig, um die Pflanze nicht zu beschädigen. Es wird nicht empfohlen, abgestorbene Äste abzuschneiden, da der Strauch sich nur langsam erholen kann.
Alle Schnittstellen werden mit Ölfarbe oder Gartenlack behandelt. Zur zusätzlichen Pflege sollte der Boden mit Kompost oder Humus gedüngt werden. Mineralische Düngemittel sollten sehr vorsichtig dosiert werden. Eine versehentliche Überdosierung führt zu schnellerem und dichterem Blattwachstum und kaum Blütenbildung. Sträucher benötigen etwa alle vier Jahre eine Düngung mit kalium- und phosphorhaltigen Mitteln. Um sich an die letzte Düngung zu erinnern, empfiehlt es sich, ein Pflanzentagebuch zu führen.
Wie man einen Geißblattstrauch verjüngt
Der Verjüngungsschnitt erfolgt acht Jahre nach der Pflanzung. Die Pflanze wird nach einem bestimmten Muster beschnitten:
- Die Krone im Inneren des Busches ist ausgedünnt.
- Äste, die aufgehört haben zu wachsen, werden so nah wie möglich an der Basis abgeschnitten.
- Junge zentrale Stängel bleiben übrig.
Wenn alte Zweige 70 % oder mehr des Pflanzenwachstums ausmachen, werden alle Triebspitzen zurückgeschnitten. Es gibt jedoch auch eine etwas drastischere Methode, die nur in extremen Fällen angewendet wird, beispielsweise wenn der Strauch überwachsen, krank oder mit Moos bedeckt ist.
- Alle alten Stängel werden bis zum Ansatz abgeschnitten.
- Der Busch entsteht aus jungen, wachsenden Trieben.
Bei essbaren Sträuchern bilden sich die Beeren an den Triebspitzen. Einjährige Zweige werden nicht beschnitten, da dies den Ertrag mindert.
Den Boden umgraben
Die Wurzeln des Geißblatts befinden sich in den oberen Bodenschichten, daher sollte man nicht zu tief graben. Die maximale Auflockerungstiefe beträgt 7 cm. Schädlinge meiden die Sträucher, daher können abgefallene Blätter liegen bleiben. Sobald sie verrotten, dienen sie der Pflanze als zusätzliche Nährstoffquelle.
Das könnte Sie auch interessieren:Winterunterkunft
Geißblatt ist eine frostharte Pflanze. Seine Triebe vertragen relativ niedrige Temperaturen. Selbst blühende Exemplare überstehen Temperaturen bis zu -5 °C. Essbares Geißblatt wird nicht abgedeckt; es wird zurückgeschnitten, gedüngt und überwintert im Freien. Ziergeißblatt ist nicht frosthart genug, um starke Kälte zu überstehen. Daher wird es vom Zaun entfernt, auf den Boden gelegt und mit einem atmungsaktiven Material wie Fichtenzweigen oder Sägemehl abgedeckt.
Besonderheiten bei der Vorbereitung von Sträuchern auf den Winter in verschiedenen Regionen
Die Vorbereitung von Geißblatt auf den Winter variiert je nach Sorte und Region. Selbst die Dicke der Düngerschicht ist unterschiedlich. In nördlichen Gebieten werden die Sträucher nicht nur zum Schutz vor strenger Kälte abgedeckt, sondern auch, um Vögel und Mäuse fernzuhalten.
- Zentrale Klimazone. In der Region Moskau können essbare Sorten im Winter unbedeckt bleiben. Zierpflanzen wie Geißblatt hingegen müssen mit Mulch abgedeckt werden, da sie weniger frostbeständig sind.
- Wolga-Region. In dieser Region werden Sträucher nach den gleichen Regeln wie in der Moskauer Region auf den Winter vorbereitet.
- Ural. Zierpflanzen müssen gemäß den üblichen Anweisungen mit Mulch bedeckt werden. Es ist jedoch wichtig, die Schneemenge, die den Strauch bedeckt, im Auge zu behalten. Reicht die Schicht nicht aus, sollte weiterer Schnee hinzugefügt werden, um einen Hügel über der Pflanze zu bilden.
- Sibirien. In den nördlichen Landesteilen können starke Schneefälle die Sträucher abbrechen. Um die Zweige zusammenzuhalten, werden sie zusammengebunden. Netze schützen die Sträucher vor hungrigen Vögeln. Damit Mäuse die Geißblattsträucher nicht beschädigen, werden an mehreren Stellen Giftköder ausgelegt.
Fehler bei der Pflege von Sträuchern und deren Vorbereitung auf den Winter
https://youtu.be/jF5tYDsqyyc
Gärtner machen Fehler bei der Pflege ihrer Sträucher, und manchmal merken sie gar nicht, dass sie etwas falsch machen. Hier ist eine Liste häufiger Fehler:
- Beschneiden einer jungen, kürzlich gepflanzten Pflanze.
- Das Entfernen einer großen Anzahl junger Triebe, aus denen sich Knospen bilden.
- Ein gründlicher, tiefer Rückschnitt eines noch nicht ausgewachsenen Strauchs schwächt die Pflanze und führt zu Fruchtverlust.
- Wird der Strauch nach dem Verjüngungsschnitt nicht angebunden, werden die Triebe fest in den Boden gedrückt oder durch Wind beschädigt.
- Überschüssige Länge junger Triebe wird abgeschnitten, wobei auch die Knospen entfernt werden.
Hinweise für Sommergäste
Pflege von Geißblatt Mit diesen Tipps wird es einfacher:
- Das Beschneiden ist Stress für Pflanzen, daher wird der Strauch mit organischem Material gedüngt. Dies kann Kompost oder Humus sein. Verwenden Sie einen Eimer pro Strauch. Phosphor-Kalium-Dünger können ebenfalls verwendet werden, jedoch mit Vorsicht.
- Geißblatt kreuzbestäubend, daher ist es wichtig, mehrere Sorten dicht beieinander zu pflanzen. Dies führt zu einer größeren Ernte.
- Bei heißem und sonnigem Sommer werden die Beeren süß. Die beste Zeit für die Sonneneinstrahlung ist die erste Tageshälfte. Auch ganztägige pralle Sonne ist nicht gut: Die Beeren bleiben dann sehr klein.
- Wenn die Beeren bitter sind, gibt es zwei mögliche Ursachen. Entweder liegt es an der Sorte, oder das Wetter ist sonnig und warm, und die Sträucher bekommen nicht genügend Feuchtigkeit.
Abschließend
Geißblattsträucher sind pflegeleicht. Im Herbst werden sie zurückgeschnitten und angehäufelt, im Winter, falls nötig, mit einem Netz abgedeckt, um sie vor Vögeln und Mäusen zu schützen. Das ist zwar kein Problem, aber mit dieser Pflege erhöht sich die Ernte und bleibt über mehrere Jahre hinweg gut. Der Strauch blüht wunderschön, und Ziersorten verschönern jeden Garten.

Zier-Klettergeißblatt: Anpflanzung und Pflege, Krankheiten
Wie bringt man Geißblatt dazu, Früchte zu tragen?
Geißblatt schneiden: Wann und wie man es richtig macht, Merkmale, Diagramme