Orchideen zählen zu den beliebtesten Zimmerpflanzen. Viele Hobbygärtner erfreuen sich daran, sie zu Hause oder in Gewächshäusern zu kultivieren. In der Natur gibt es unzählige Arten und Varietäten dieser Blume: Brassia, Dracula und Cattleya. Die Affenorchidee verdankt ihren Namen ihrem unverwechselbaren Aussehen. Diese Art gibt es in verschiedenen Farben: weiß, bordeauxrot, dunkelgrün und so weiter. Doch alle diese Blüten haben eines gemeinsam: Die drei Blütenblätter sind an der Basis verwachsen und bilden eine einzige, nach außen gewölbte Schale. Die Affenorchidee ist in der Zimmerkultur eher selten.
Beschreibung und Wachstumsbedingungen
Die Orchidee wurde Dracula genannt, weil sie helles Licht meidet; daher ist Schatten für ihr erfolgreiches Wachstum entscheidend. Ihr Duft variiert je nach Farbe. Er kann an reife Orangen oder Mandarinen erinnern oder süßlich, nicht herb nach Vanille duften.
Die Dracula-Orchidee verträgt keine Hitze. Diese Art bevorzugt kühle Temperaturen von mindestens 13 Grad Celsius im Winter und maximal 27 Grad Celsius im Sommer. Manche behaupten, dass die Pflanze für Wachstum und Blüte einen Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht von etwa 4–5 Grad Celsius benötigt. In freier Natur vermehrt sie sich durch Samen und Ausläufer.
In ihrem natürlichen Lebensraum gedeiht sie im unteren Bereich des Waldbodens. Vermeiden Sie daher heiße Standorte oder die Nähe von Öfen oder Heizkörpern. Ideal ist ein Platz auf Fensterbänken an der Ost- oder Südostseite des Hauses, wo die Pflanze länger blühen kann. Dracula stammt aus den Wäldern Südamerikas. Dort herrscht ein sehr feuchtes Klima mit Morgennebel und leichten, kurzen Regenschauern tagsüber und abends. Daher ist es wichtig, in Innenräumen für eine möglichst hohe Luftfeuchtigkeit zu sorgen. Die Luftfeuchtigkeit kann mit verschiedenen Methoden im Haus aufrechterhalten werden.
- Sprühgerät;
- eine mit Wasser gefüllte Schale, auf die der Topf gestellt wird;
- regelmäßiges Gießen.
Der Raum, in dem sich die Affenorchidee befindet, muss gut belüftet sein, da verbrauchte Luft ein idealer Nährboden für zahlreiche Bakterien und Infektionen ist.
Bewässerung und Boden
Die richtige Wassermenge hängt vom Klima und der Temperatur am Standort der Affengesicht-Orchidee ab. In einem warmen, sonnigen Raum sollte häufiger gegossen werden; im kühleren oder kälteren Raum ist sanftes, selteneres Gießen ideal. Regelmäßiges und ausreichendes Gießen ist jedoch unerlässlich für ein gesundes Wachstum.
Regeln für das Affengesicht:
- Das Wasser sollte weich, ungechlort und frei von Schwermetallen sein.
- Am besten gießt man mit warmem Leitungswasser, vermischt mit destilliertem oder anderweitig gereinigtem Wasser. Die Pflanze sollte etwa gleich viel Wasser aufnehmen und verdunsten lassen.
- Das Wasser sollte jedoch nicht lange an den Wurzeln stehen bleiben, da sonst Fäulnisgefahr besteht.
Orchideen werden üblicherweise in einem Korb oder Topf kultiviert. Die Pflanze kann in ein Substrat oder auf Platten gestellt werden. Fein gehackte Nadelbaumrinde (Fichte, Tanne, Zeder, Zypresse, Lärche, Thuja u. a.) eignet sich zusammen mit Torfmoos, Holzkohle und Farnwurzeln als Substrat. Der pH-Wert sollte zwischen 5,5 und 6,5 liegen.
Diese Blumen mögen es nicht, häufig umgetopft zu werden. Umtopfen sollte nur erfolgen, wenn es wirklich notwendig ist, beispielsweise wenn die Wurzeln zu faulen beginnen oder neue Triebe wachsen. Ansonsten ist es am besten, die Orchidee in Ruhe zu lassen und unnötigen Stress zu vermeiden. Umtopfen ist notwendig, wenn die Erde um die Pflanze herum salzig oder verdichtet ist. Dabei wird die Pflanze ausgegraben, die Erde ausgetauscht und sie in frische, saubere Erde wieder eingepflanzt.
Richtiges Pflanzen und Pflegen beinhaltet Folgendes: ein günstiger Zeitpunkt für eine Transplantation Der Frühling gilt als die Zeit nach dem aktiven Laubwachstum vor der Blüte. Die Dracula-Orchidee benötigt im Gegensatz zu anderen Blumen keine Ruhephase. Sie blüht von selbst. Weder nach der Blüte noch im Winter benötigt sie eine Erholungsphase.
Eine Möglichkeit, Dracula zu vermehren, ist die vegetative Vermehrung. Das bedeutet, dass die Teilung ganz einfach ist. Es empfiehlt sich, den Strauch in mehrere Teile zu teilen und diese getrennt einzupflanzen. Jede Pflanze sollte 4–5 junge Triebe behalten, um das Wachstum und die Blüte im Haus zu fördern. Dracula lässt sich auch durch handelsübliche Samen vermehren, die im Blumenhandel erhältlich sind.
Dracula-Orchidee: Pflegehinweise für Zuhause
Die Dracula-Orchidee gilt als Kulturpflanze und benötigt besondere Pflege. Das bedeutet, ein Klima zu schaffen, das ihrem natürlichen Lebensraum so ähnlich wie möglich ist. Affenorchideen werden meist im Gewächshaus kultiviert. Weniger ist mehr, da Überdüngung schädlicher ist. Düngen Sie während der Wachstumsphase. Sie können handelsüblichen Orchideendünger verwenden, sollten die Dosis jedoch halbieren.
Wie jede andere Pflanze Die Orchidee wird von verschiedenen Bakterien und Krankheiten befallen.Insbesondere Spinnen, Zecken, Würmer, Kakerlaken und diverse kleine Parasiten. Dracula hat seine eigenen Krankheiten:
- Wurzelfäule;
- Blattlausbefall;
- Anthraknose;
- Schwarz- und Graufäule.
Zu den bekanntesten Schädlingen zählen:
- Thripse sind Insekten, die sich schnell vermehren und schwer von Pflanzen zu entfernen sind. Eine Behandlungsmethode ist das Besprühen der Pflanze mit einem Knoblauchaufguss.
- Blattläuse sind ansteckend und sehen aus wie Spinnweben. Um sie zu entfernen, waschen Sie die Pflanze mit Wattepads oder Wattestäbchen ab oder verwenden Sie ein feuchtes Tuch oder eine Serviette.
- Weiße Fliegen sind Insekten, die große Mengen an Eiern ablegen und dadurch Stängel, Blätter und Wurzeln von Pflanzen schädigen können. Zur Bekämpfung dieser Krankheit empfiehlt es sich, die Pflanze mit Ringelblumenaufguss zu besprühen und die Larven mit einem Wattestäbchen oder Wattepad zu entfernen.
- Pilzinfektionen sind bei Orchideenblüten sehr häufig. Sie werden mit speziellen Pflanzenfungiziden behandelt.
- Schildläuse sind eine häufige Orchideenkrankheit. Sie kann mit einem in Sonnenblumenöl getränkten Tuch oder Schwamm behandelt werden, oder indem die Pflanze mit Spülmittel abgewaschen wird, aber man sollte sehr vorsichtig sein.

Rezensionen
Viele Gärtner lieben Dracula-Orchideen wegen ihrer ganzjährigen Blüte und ihres unglaublich auffälligen Aussehens. Hier sind einige Rezensionen:
Natalia, 19 Jahre alt
Draculas sind nicht so pflegeintensiv wie andere Arten. Sie sind recht einfach zu pflegen und benötigen keine besonderen Bedingungen zum Blühen, da sie das ganze Jahr über blühen. Ihre Pflege ist unkompliziert, und genau deshalb liebe ich sie.
Sveta, 32 Jahre alt
Die Affenorchidee ist eine faszinierende Schöpfung der Natur. Ihr einzigartiges Aussehen besticht durch seine Schönheit. Sie ist sehr begehrt und in normalen Blumenläden schwer zu finden, aber nicht unmöglich. Die Affenorchidee lässt sich leicht vermehren. Probieren Sie es doch einfach selbst aus – Sie werden stolz auf Ihre selbst gezogene Blume sein.
Beim Anbau von Dracula sollten Sie die Klimaansprüche dieser Pflanze beachten, da sie empfindlich auf direkte Sonneneinstrahlung reagiert. Sie benötigt Temperaturen von maximal 25 Grad Celsius und saubere, ordentliche Wachstumsbedingungen.

Dendrobium-Orchideen: Eigenschaften und Pflegetipps für zu Hause
Orchideen-Kornevin: Anwendung für Wurzelwachstum
Arten und Merkmale bei der Auswahl von Orchideentöpfen
Orchideen zu Hause düngen