
Dank neuer Züchtungserfolge ist die bemerkenswerte Paprikasorte 'Victoria' entstanden. Heute zählt sie zu den ertragreichsten Sorten und ist bei Hobbygärtnern, Sommergästen und Hobbygärtnern gleichermaßen beliebt. Diese Pflanze gedeiht sowohl im Gewächshaus als auch im Freiland und ist sehr pflegeleicht.
Die Früchte sind beim Transport gut haltbar und werden auch bei längerer Lagerung nicht altbacken. Ihr Geschmack steht anderen Paprikasorten in nichts nach.
Die Sorte 'Victoria' ist typisch für den Süden und benötigt daher nur eine Vegetationsperiode zur vollen Entwicklung. Landwirte ersetzen diese Periode durch die Anzucht von Sämlingen. Beim Umpflanzen ist etwas Vorsicht geboten, da das Wurzelsystem der Paprika sehr empfindlich auf Veränderungen reagiert.
Geschichte und Merkmale
Diese Sorte wurde in der Republik Moldau aus zwei gleichermaßen bekannten Sorten („Geschenk Moldaus“ und „Lastotschka“) entwickelt und wird daher hauptsächlich in dieser Region angebaut. Sie gedeiht problemlos in der Ukraine und im südlichen Russland. Auch in kälteren Klimazonen kann sie wachsen, benötigt dort aber besondere Bedingungen.
Einst war nährstoffreicher Schwarzerdeboden für den Anbau unerlässlich, doch im Laufe der Jahre haben Gärtner die Victoria-Paprika an die komplexeren Bodenverhältnisse in Gewächshäusern angepasst. Diese Sorte zeichnet sich zudem durch eine hohe Frostresistenz aus, allerdings erst, nachdem sie sich im Boden etabliert hat.
Junge Setzlinge benötigen noch Schutz vor Witterungseinflüssen, weshalb erfahrene Landwirte empfehlen, sie erst nach den letzten Frösten im Mai zu pflanzen.
Aussehen
Das Aussehen der Früchte unterscheidet sich kaum von dem einer gewöhnlichen Paprika. Sie sind schlank, kegelförmig und neigen sich zum Boden, mit fast unsichtbaren Rändern an allen vier Seiten. Im ersten Reifestadium, der sogenannten technischen Reife, sind sie grün oder hellgelb. Vollreife Früchte färben sich leuchtend rot. Jede einzelne Frucht erreicht eine recht große Größe (bis zu 10 cm) und wiegt etwa 100 Gramm, was sich in ihren dicken, fleischigen Wänden widerspiegelt.
Dienstprogramm
Die Früchte verströmen ein unvergessliches, intensives Aroma, sind saftig und reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Sie enthalten:
- Vitamine C, E, A, B3, B5, B6;
- Kalium;
- Magnesium;
- Natrium;
- Phosphor;
- Kalzium.
Aufgrund ihrer reichhaltigen Zusammensetzung eignet sie sich besonders gut zum Frischverzehr. Gekocht entfaltet das Fruchtfleisch der Paprika ein unvergessliches Aroma und einen unvergleichlichen Geschmack, der jedes Gericht verfeinert.
Lebensfähigkeit
Paprika ist resistent gegen Schwarzfäule, Pilzinfektionen (verursacht durch einen Erreger der Gattung Verticillium) und das Tabakmosaikvirus (Tabakmosaikvirus, TMV).
Es ist jedoch anzumerken, dass die Infektion durch die oben genannte Methode bei Kulturpflanzen wie Paprika besonders ausgeprägt ist. Daher stellen Lagerung und Transport ein besonderes Merkmal der Sorte „Victoria“ dar.
Paprika kann man beispielsweise bis zu einem Monat lang im Keller lagern; wichtig ist nur, dass die Früchte nicht zu nah beieinander liegen.
Anpflanzen
Paprika ist eine mittelgroße Pflanze, die eine maximale Höhe von höchstens 50 cm erreicht. Sie gedeiht sowohl in großen Pflanzflächen als auch in kleinen Kunststoffüberdachungen.
Die Anzucht erfolgt im letzten Wintermonat mithilfe von Setzlingen. Diese wachsen innerhalb von 9–10 Wochen im Haus heran und können anschließend an ihren endgültigen Standort verpflanzt werden.
Dies geschieht üblicherweise im letzten Frühlingsmonat; der späteste Pflanztermin ist der Frühsommer. Informieren Sie sich. Wie man Paprikasetzlinge pflanztDie
Erfahrene Gärtner und Selbstversorger wissen, dass man beim Umpflanzen 45–50 cm Abstand zwischen den einzelnen Setzlingen lassen sollte. So können sich die Sträucher ungestört entwickeln. Zwischen dem Boden und den ersten Blättern sollten 2–3 cm Abstand bleiben, da die Stängel noch dünn sind und leicht brechen können.
Agrartechnischer Ansatz
Während der gesamten Wachstumsperiode der Victoria werden die austreibenden Blütenblätter vom einzelnen Stängel bis zur Verzweigung entfernt. Dies ist notwendig, damit die Pflanze ihre gesamte Energie in die Fruchtbildung und nicht in das Laubwachstum investiert. Obere Zweige, die zu viel Laub tragen, werden ebenfalls zurückgeschnitten und vertrocknete Blätter entfernt.
Regelmäßiges Jäten, Auflockern des Bodens und Bewässern fördern das ungestörte Wachstum von Paprika und eine reiche Ernte. Systematische Bodenpflege durch Düngung unterstützt und fördert diesen Prozess.
Rechtzeitiges Düngen trägt zur Gesundheit der Pflanze bei. Die erste Düngung sollte erfolgen, sobald zwei gesunde Blätter vorhanden sind. Sie können Natrium- oder Kaliumhumat gemäß der Gebrauchsanweisung (Hauptbestandteil sind Huminstoffe) sowie Harnstoff (1/2 Teelöffel) verwenden.
Düngemittel sollten stets in einem Liter Wasser verdünnt werden. Die zweite Düngung erfolgt etwa zehn Tage nach der ersten. Mikronährstoffdünger werden ebenfalls zur Förderung des Sämlingswachstums eingesetzt.
Rezensionen
Die Rezensionen zu „Victoria“ sind überwiegend positiv. Sie ist pflegeleicht, frostbeständig und gedeiht in jeder Region, sogar in Sibirien. Gärtner sind von ihrem reichen Ertrag begeistert, da eine einzige Pflanze eine üppige Ernte liefern kann.
Sima
Ich hätte nie gedacht, dass ich so viele Früchte an einem Strauch sehen würde, aber das Wichtigste ist, überschüssige Blätter rechtzeitig zu entfernen.
Anna
Die gute Nachricht ist, dass die Paprika lange haltbar sind. Wir haben sie mehrere Tage lang in einem normalen Korb mit Zeitungspapier dazwischen von meiner Mutter transportiert. Alles ist unversehrt angekommen.
Elena
Diese besonders saftige und fleischige Sorte eignet sich hervorragend für Wintersalate. Sie ergibt einen sehr dickflüssigen Lecho.
Veronica
Ich dachte, solche Paprikasorten würden in Sibirien niemals gedeihen, aber ich habe mich geirrt. Natürlich muss man sie im Februar pflanzen und gegen Sommerende in ein gutes Gewächshaus mit dicker Folie umsetzen, aber wir waren überglücklich mit der Ernte!

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