Tomaten sind leicht anzubauen, doch eine hohe Ernte ist nur mit rechtzeitiger Aussaat und sorgfältiger Pflege der Setzlinge garantiert. Der Mondkalender kann dabei hilfreich sein, da er günstige Termine für März 2024 anzeigt. Berücksichtigen Sie außerdem Ihre Region, die Tomatensorte und die Wettervorhersage für die nahe Zukunft.
Vorteile der Märzpflanzung
Dieser Zeitraum eignet sich für die Aussaat von frühen, mittelfrühen und späten Tomatensorten. Die Tage sind bereits lang genug, sodass keine zusätzliche Beleuchtung erforderlich ist. Selbst Tomaten mit langer Wachstumsperiode reifen innerhalb einer Saison, auch ohne Gewächshaus.
Tomaten im März zu pflanzen, hat gewisse Vorteile:
- Wenn die Pflanze in den Garten umgepflanzt wird, ist sie bereits kräftig, streckt sich aber nicht.
- In Zentralrussland, in der Region Moskau, ist Anfang März der beste Zeitpunkt für die Aussaat. Säet man erst Ende März, kann man Tomaten frühestens Ende Mai ernten. Das ist allerdings spät für Sorten, die mehr als 110 Tage zum Reifen benötigen.
Die Pflanzung im März hat ihre Nachteile. Spät reifende Sorten sollten früher (im Februar) gepflanzt werden.
In kalten Klimazonen setzt die Wärme erst gegen Ende des Frühlings ein. Steht kein Gewächshaus zur Verfügung, ermöglicht eine spätere Aussaat den Tomatenpflanzen, sich vor dem Auspflanzen ins Freiland zu etablieren. Achten Sie darauf, die Setzlinge nicht zu dicht beieinander zu pflanzen.
Für optimales Pflanzenwachstum und reiche Fruchtbildung sollte ein Abstand von 600–700 mm zwischen den Pflanzen eingehalten werden. Derselbe Abstand ist auch zwischen den Reihen erforderlich. Durch die dichte Pflanzung kann der Sauerstoff ungehindert zirkulieren, was für eine ideale Belüftung sorgt und Krankheiten vorbeugt.
Übermäßiges Gießen ist für junge Pflanzen nur nach dem Umpflanzen von Vorteil. Nach ein bis zwei Wochen wurzeln die Sämlinge im Garten und beginnen zu wachsen. In dieser Zeit benötigen Tomaten keine starke Bewässerung mehr. Zu viel Wasser verhindert die Ausbildung kräftiger Rhizome.
Der Einfluss der Mondphasen
Der Mondkalender für Gemüsebauern basiert auf den Mondphasen. Er liefert Informationen, die Ihnen leicht helfen, die Pflanzzeiten zu bestimmen.
| Monat | Günstige Tage |
| Marsch | 13, 14, 15, 17, 18, 19 |
Zu den ungünstigen Faktoren gehören:
9, 10, 11, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26.
Und hier sind die neutralen Zahlen: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 12, 16, 27, 28, 29, 30, 31.
Nach regionalem Standort
Bei der Wahl des Aussaat- und Pflanzzeitpunkts muss das regionale Klima berücksichtigt werden. In nördlichen Regionen wie Sibirien kann die Aussaat, sofern ein Gewächshaus vorhanden ist, im Februar oder Anfang März erfolgen, sodass die Setzlinge im Mai verpflanzt werden können.
Wer kein Gewächshaus hat, pflanzt am besten Ende März oder Anfang April, sodass die Tomaten im Mai oder Juni geerntet werden können. In Zentralrussland kann man Tomaten im März aussäen. Im Süden ist die Aussaat Anfang März möglich. Im Ural und in Sibirien sät man sie Ende März.
Unter Berücksichtigung des Sortentyps
Alle Tomatensorten lassen sich nach ihrer Wachstumsperiode in Gruppen einteilen:
- Frühreif (Reifezeit 90-100 Tage).
- Mittlerer Reifegrad (reift in 100-120 Tagen).
- Späte Reifung (mehr als 120 Tage).
Frühe Reife:
- Bernstein
- Liverpool.
- Big Momma.
- Rosa Busch.
Durchschnitt:
- Scharlachrote Kerzen.
- Schwarzer Baron.
- Schwarzer Prinz.
Dies sind universelle Sorten. Späte Tomaten:
- Bullenherz.
- De Barao.
- Omas Geschenk.
Sie können nur Anfang März gepflanzt werden. Diese Tomaten sind gut lagerfähig. Sie haben eine besonders dicke Haut und einen hervorragenden Geschmack.
Besonderheiten beim Anpflanzen von Tomaten
Die Aussaat von Tomaten muss gemäß den landwirtschaftlichen Vorschriften erfolgen. Vorher sollten die Samen eine halbe Stunde in 1%iger Kaliumpermanganatlösung eingeweicht werden. Eine Behandlung mit Wachstumsförderern ist ebenfalls hilfreich. Epin eignet sich gut.
Sie können die Samen behandeln, für eine stärkere Wirkung sollten Sie sie jedoch 6 Stunden lang einweichen. Überprüfen Sie die Samen vor der Behandlung und sortieren Sie minderwertige (schwarze oder beschädigte) Samen aus. Aus solchen Samen werden keine kräftigen Tomaten wachsen.
Bodenanforderungen
Tomaten bevorzugen lockeren, nährstoffreichen Boden, wie beispielsweise Schwarzerde. Lehmige und andere Bodenarten müssen vorher aufbereitet werden. Ein fertiges Substrat, erhältlich in größeren Supermärkten, eignet sich für den Anbau. Es sollte im Verhältnis 2:1 mit Gartenerde oder Gewächshauserde vermischt werden.
In dieser Erde gezogene Sämlinge gedeihen nach dem Umpflanzen leichter. Sie können diese Erde selbst herstellen, indem Sie fruchtbare Erde mit Kompost und grobem Sand im Verhältnis 3:2:1 mischen. Sand kann ersetzt werden durch:
- Kokosnussfüllung;
- aufgelockerter Boden.
Gekaufte Blumenerde muss nicht vorbehandelt werden. Einfach in Kisten verteilen und gießen. Selbst hergestellte Blumenerde sollte man im Backofen erwärmen und mit einer schwachen Kaliumpermanganatlösung gießen. Dies ist notwendig, um Schädlinge abzutöten und Krankheiten vorzubeugen.
Saatgutvorbereitung und Aussaat
Vor dem Pflanzen von Tomaten sollten die Samen mit einem Fungizid behandelt oder eine halbe Stunde in Kaliumpermanganat eingeweicht werden. Anschließend die Samen abspülen und auf einem Papiertuch trocknen lassen. Die Aussaat ist in folgenden Gebieten erlaubt:
- Getrennte Gläser.
- Torftabletten.
- Große Kisten.
Zuerst eine Drainageschicht ausbringen, dann das Substrat. Vor der Aussaat den Boden anfeuchten. Die Samen 10 mm tief aussäen. Die Samen gleichmäßig verteilen (mindestens 20 mm Abstand zwischen den Pflanzen), um die Rhizome beim Umpflanzen nicht zu beschädigen. Von oben gießen und mit einer Polyethylen- oder Glasfolie abdecken.
Pflege von Sämlingen
Nach der Aussaat sollten zunächst günstige Wachstumsbedingungen geschaffen werden. Um ein schnelles Keimen zu gewährleisten, sind hohe Temperaturen und Luftfeuchtigkeit wichtig. Pflegehinweise:
- Der Behälter wird mit PE oder Glas abgedeckt, um ein Gewächshaus-Mikroklima zu schaffen.
- Das Mini-Gewächshaus wird zweimal täglich (morgens und abends) gelüftet. Der Behälter bleibt etwa 20 Minuten lang offen. Dadurch wird Schimmelbildung verhindert.
- Wenn der Boden trocken ist, bewässern Sie ihn mit einer Sprühflasche, bis die Sämlinge auftauchen.
- Zum Keimen von Tomaten ist eine Temperatur von mindestens 23-25 °C erforderlich.
Empfehlungen müssen befolgt werden, das ist der Schlüssel zum Erfolg.
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Krankheitsvorbeugung und Ernährung
Es gibt nur drei Krankheiten, die die Ernteerträge negativ beeinflussen Dazu gehören Krautfäule, Blütenendfäule und Fusarium. Nach dem Pflanzen ist eine vorbeugende Behandlung mit Pflanzenschutzmitteln notwendig. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Tomaten aus dem Garten nach der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln erst nach drei Wochen geerntet werden können. Diese Methode ist daher nur in den frühen Wachstumsstadien wirksam.
Düngen sollte höchstens alle zwei Wochen erfolgen. Verwenden Sie am besten natürliche Dünger. Blattdünger mit Hefe oder Brotaufguss erzielen gute Ergebnisse. Fünf Tage vor dem Auspflanzen ins Freiland können die Sämlinge mit Epin (2 Tropfen pro Liter Wasser) behandelt werden. Dies stärkt ihre Widerstandsfähigkeit.
Pflanzplan
Säen Sie die Samen in flache Gefäße mit dem vorbereiteten Substrat. Die Pflanzen können relativ dicht in Reihen mit einem Abstand von 20–30 mm und 30 mm zwischen den Reihen gesetzt werden. Sobald die Tomaten 2–3 Laubblätter entwickelt haben, sollten sie pikiert (in einzelne Töpfe umgepflanzt) werden.
Sie können die Samen in Anzuchtkästen umpflanzen, achten Sie dabei aber auf einen Abstand von 50–60 mm zwischen den Samen und 60–70 mm zwischen den Reihen. Die Direktsaat in einzelne Töpfchen ist ebenfalls möglich. In diesem Fall ist ein Umpflanzen nicht notwendig. Allerdings benötigen einzelne Töpfchen viel Platz.
Samen mit geringer Keimfähigkeit sollten in großen Anzuchtbehältern ausgesät und anschließend verpflanzt werden. Dies ermöglicht bei Bedarf eine einfachere Beleuchtung der Sämlinge.
Wie man Sämlinge pflegt
Für eine hohe Tomatenernte benötigen die Pflanzen die richtige Pflege. Gießen ist unerlässlich. Der Boden sollte stets leicht feucht gehalten werden; zweimaliges Gießen alle sieben Tage ist optimal.
Zu viel Wasser ist schädlich. Zu nasse Erde begünstigt Pilzbefall und Fäulnis. Solange die Sämlinge noch klein sind, ist das Gießen mit einer Sprühflasche praktisch. Achten Sie darauf, dass die Blätter nicht nass werden.
Nach dem Umpflanzen werden die Sämlinge alle 14 Tage gegossen und aufgelockert.
Mögliche Fehler
Der Anbau von Tomaten kann problematisch sein. Veränderungen im Aussehen der Pflanze deuten darauf hin, dass etwas nicht stimmt und dringendes Handeln erforderlich ist. Zu den häufigsten Herausforderungen für Gemüseanbauer gehören:
- Geringe Keimfähigkeit. Dies ist auf minderwertiges Saatgut oder ungeeignete Anbaumethoden zurückzuführen. Das Substrat ist zu schwer und es herrscht Feuchtigkeitsmangel.
- Die Pflanzen strecken sich aufgrund von Lichtmangel und zu dichtem Pflanzabstand. Durch Pikieren lässt sich dies beheben.
- Blüte der Sämlinge vor dem Auspflanzen ins Freiland (Gründe: zu warme Luft im Raum, Notwendigkeit des Umpflanzens, Düngung mit Mineralien).
- Welken des Laubs aufgrund von Wassermangel.
- Flecken auf den Blättern sind auf Pilzbefall oder Verstöße gegen landwirtschaftliche Praktiken zurückzuführen.
Sobald eine problematische Situation erkannt ist, muss die Ursache behoben werden. In der Regel lässt sich alles lösen.


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