Gurkensetzlinge in bodenlosen Bechern aussäen

Gurken

Die meisten erfahrenen Gärtner wissen, dass Gurken das Umpflanzen nicht gut vertragen. Deshalb säen sie die Samen für die Jungpflanzen in bodenlosen Bechern aus. Diese Methode ist vorteilhaft, da sie die empfindlichen Wurzeln der Gurken beim späteren Umpflanzen ins Gewächshaus oder ins Gartenbeet vor Beschädigungen schützt.

Um Gurken in bodenlosen Bechern für Setzlinge auszusäen, kann man entweder Plastikbehälter verwenden, denen der Boden abgeschnitten wurde, oder selbstgemachte Papierzylinder.

Die Hauptanforderungen an diese Art von Instrumentierung bleiben bestehen:

  • Stärke;
  • Wasserableitungskapazität;
  • Isolation voneinander.

Sie können dafür auch handelsübliche, kleine, fertige Plastiktüten verwenden. Alternativ können Sie kleine Tüten selbst herstellen, indem Sie die Böden von stabilen Hundefutterbehältern abschneiden und die Seitennähte mit einem Tacker verschließen.

Wichtig! Diese Anzuchtbehälter sollten mit Erde aus dem Gartenbeet gefüllt werden, in das das Gemüse später zur weiteren Entwicklung und Fruchtbildung umgepflanzt wird.

Bereiten Sie im Voraus eine geeignete Schale vor, in die die mit Erde gefüllten Becher oder Zylinder passen. Legen Sie den Boden der Schale mit Plastikfolie aus und bedecken Sie ihn mit einer dicken Schicht feuchtem Sägemehl. Stellen Sie die Becher dicht aneinander und lagern Sie die gesamte Konstruktion an einem warmen, sonnigen Ort.

Manche Gärtner verwenden erfolgreich herkömmliche Einwegbehälter, die ihre Form gut behalten. In diesem Fall ist eine spezielle Schale überflüssig. Man benötigt lediglich zwei Einwegbecher und einen Plastikbeutel mit Löchern für jeden Sämling. Von einem Becher wird der Boden vollständig abgeschnitten, er wird in den Plastikbeutel gesteckt und der gesamte Becher in das Glas gestellt.

In diesem Fall genügt es, den Behälter bis zur Hälfte mit Erde zu füllen, einen gekeimten Gurkensamen hineinzulegen und ihn mit einem Zentimeter Erde zu bedecken. Sobald die Sämlinge wachsen, füllen Sie den inneren Topf mit Erde auf – so verhindern Sie, dass die Pflanze vorzeitig zu hoch wächst und dadurch zahlreiche unfruchtbare Blüten bildet.

Sobald das Wetter es zulässt, die Setzlinge ins Freiland zu verpflanzen, ziehen Sie den Plastikbeutel vorsichtig ab und nehmen Sie den bodenlosen Behälter aus dem Ständer. Setzen Sie den Setzling in das vorbereitete Loch, sodass der Rand des Behälters einige Zentimeter über die Erdoberfläche hinausragt. Die Wurzeln sind so nicht gefährdet, und die Gurke ist zuverlässig vor Maulwurfsgrillen geschützt. Auch das Gießen ist so einfacher – das Wasser gelangt genau dorthin, wo es benötigt wird.

Laut Online-Bewertungen ist diese Methode die bequemste, und die verpflanzte Pflanze wird praktisch nicht beschädigt und erkrankt daher auch nicht, wenn sie an ihren endgültigen Standort gebracht wird.

Keimung und Aussaat von Samen

Diese Technik hilft, die Pflanzen für die Zukunft optimal zu positionieren und Platz für die Sämlinge zu sparen. Legen Sie ein Stück Leinenstoff auf eine ebene Fläche, verteilen Sie die Samen mit etwas Abstand darauf und decken Sie sie mit einer weiteren Stofflage ab.

Legen Sie das „Päckchen“ auf einen breiten, flachen Teller und befeuchten Sie es mit Wasser. Halten Sie das Tuch feucht und die Raumtemperatur mindestens 26 Grad Celsius. Sobald die Triebe länger als 3–4 mm sind, können die Sämlinge in bodenlose Töpfe umgepflanzt werden.

Wichtig zu beachten! Gurken sollten 30 Tage vor dem geplanten Auspflanzen ins Freiland ausgesät werden, damit die Sämlinge nicht aufgrund von Lichtmangel in die Länge wachsen.

Gießen Sie die Pflanzen vorsichtig mit einer kleinen Gießkanne und nur mit abgestandenem Wasser. Vermeiden Sie es, Wasser auf die Blätter zu spritzen, da die Sonneneinstrahlung die Tropfen zu Linsen verbrennen lässt.

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