Viele Menschen mit eigenen Gartenbeeten versuchen, Gurken anzubauen. Sobald sie wachsen, breiten sie sich schnell aus und bedecken eine große Fläche. Die Zweige verheddern sich, was das Wachstum und den Fruchtansatz beeinträchtigt. Die Pflege wird dadurch erschwert. Um den Anbau zu erleichtern, werden Gurkenpflanzen mit speziellen Netzen ausgestattet. Sie wachsen daran vertikal. Es sollte nur ein stabiles Netz verwendet und dieses korrekt angebracht werden. Ein Foto eines Gurkennetzes zeigt, wie diese Vorrichtung aussehen sollte.
Vor- und Nachteile
Netze für den Gurkenanbau haben Vor- und Nachteile. Die Gurken haften sich beim Wachsen daran fest und können normal weiterwachsen. Diese Konstruktion spart Platz. Gurkennetze werden in Gewächshäusern und kleinen Gärten verwendet. Gärtner empfehlen, die Gurken vorbeugend daran zu befestigen. Pilzkrankheiten treten häufig bei hoher Luftfeuchtigkeit auf. Durch das Aufrechthängen der Gurken können sie atmen, wodurch das Infektionsrisiko sinkt.
Die Pflege der Betten und die Ausführung aller Arbeiten werden dadurch einfacher:
- Bewässerung;
- Lockerung;
- Topping.
Alle Früchte sind sichtbar, sodass keine überreifen Exemplare entstehen. Gurken, die im Gewächshaus an Netzen befestigt werden, bieten optimale Wachstumsbedingungen. Jedes Blatt und jede Frucht erhält ausreichend Sonnenlicht und wird nicht beschädigt. An Netzen gezogene Gurken reifen unversehrt und sind vor Insekten und Schädlingen geschützt. Da sie an den Netzen befestigt sind, berühren sie nicht die Erde und bleiben sauber. Gurkenbeete, die an Netzen angebaut werden, sehen ordentlich und ansprechend aus.
Die Verwendung dieses Materials hat keine Nachteile. Beachten Sie lediglich, dass Sie die Fläche häufiger gießen müssen. Durch die vertikale Anordnung entsteht Schatten in der Nähe der Beete. Eine Lösung ist, schattenliebende Pflanzen in deren Nähe zu pflanzen.
Materialarten
Es gibt verschiedene Netzarten, die sowohl in Gewächshäusern als auch im Freiland eingesetzt werden können. Um das richtige Produkt auszuwählen, sollten Sie die Gemüsesorte und -art berücksichtigen. Einige Kletterpflanzen benötigen weite und stark gespannte Netze, während andere problemlos straff gespannt werden können. Für Gewächshauspflanzen empfiehlt sich die Verwendung von Netzen aus Naturmaterialien. Für den Anbau im Freiland ist ein Netz aus künstlichen Materialien besser geeignet.
Plastik
Eine Möglichkeit für den vertikalen Gemüseanbau bietet ein Kunststoffprodukt. Es ist aufgrund seiner Stabilität und Langlebigkeit beliebt. Ein Kunststoffnetz trägt problemlos reife Gurken, ohne unter deren Gewicht zu brechen. Es hält mehrere Saisons. Man kann es in jedem Baumarkt kaufen oder selbst aus Plastikflaschen herstellen.
Metall
Metall gilt als die haltbarste und zuverlässigste Rankhilfe für Kletterpflanzen. Diese Art von Gerüst kann viele Früchte tragen, ohne zu brechen. Es ist über einen langen Zeitraum – etwa fünf Jahre – nutzbar. Allerdings ist diese Variante recht teuer, was als Nachteil angesehen wird. Da die Pflanzen regelmäßig gegossen werden müssen, beginnt das Gerüst mit der Zeit zu rosten. Auch Regen trägt zur Rostbildung bei.
Gitter
Viele Gärtner sind der Meinung, dass ein Rankgitter die bessere Wahl ist. Zusätzliche Stützen machen die Konstruktion stabiler und zuverlässiger. Sie werden eingegraben, wenn das Beet länger als 10 Meter ist. Sobald das Rankgitter steht, beginnen die Gurken daran zu wachsen. Die Ranken klammern sich an das Gerüst und wachsen nach oben. Ein Rankgitter mit einer Maschenweite von mindestens 100 mm gilt als optimal.
Die Rankgitterstruktur für Gurken kann ausgerichtet werden:
- vertikal;
- schräg;
- in Form des Buchstabens A.
Die Kletterpflanze windet sich mit ihren Ranken an der Vorrichtung empor. Bei schräger Montage sollten zur Stabilisierung Querträger über die gesamte Breite angebracht werden.
Empfehlungen zur Herstellung eines Netzes
Gurkennetze selbst herzustellen ist gar nicht schwer. Die benötigte Zeit hängt von verschiedenen Faktoren ab: den verwendeten Materialien und der Größe des Beetes. Bei einem Beet von weniger als 10 Metern Länge empfiehlt es sich, das Netz zusätzlich mit drei Holz- oder Metallnetzen zu befestigen. unterstütztWenn Sie in einem Gewächshaus Gurkennetze anbringen, benötigen Sie 2–3 Meter lange Pfosten. Zur Befestigung des Netzes verwenden Sie mehrere Latten von jeweils etwa 5 Metern Länge. Das Netz sollte aus sehr starkem Draht gefertigt sein.
Die einfachste Konstruktion besteht darin, dünnen (2 mm) Draht zwischen den Stützen zu spannen. Dieser wird horizontal in mehreren Reihen verwebt. Eine komplexere Konstruktion lässt sich realisieren, indem man einen Balken zwischen den Pfosten anbringt, von dem beliebig viele Schnüre senkrecht herabgelassen werden. Die Schnüre werden gespannt, indem man an ihren Enden einen Haken befestigt, der anschließend in den Boden geschlagen wird.
Manche Gärtner verwenden alte Autoreifen und Fahrradfelgen als ungewöhnliche Rankhilfen. Ein halbierter Reifen wird auf den Boden gelegt. Ein Pfahl wird in der Mitte eingegraben und dient als Stütze. Eine Felge wird oben befestigt, und ein Seil wird durch die Speichenlöcher gefädelt. Das Seil wird dann unter dem Reifen fixiert. Anschließend wird Erde in den Reifen gefüllt und Samen werden ausgesät.
Viele Gärtner installieren sie in ihren Beeten SpalierstrukturenDie Basis besteht aus Stangen und einem Netzgewebe. Heute gibt es speziell für Kletterpflanzen entwickeltes Kunststoffnetzgewebe. Man kann aber auch Bindfaden, Draht oder Seil verwenden. Als Stützen dienen beispielsweise:
- Rohre aus Kunststoff oder Metall;
- Verstärkung;
- dichte Äste;
- Betonpfeiler;
- Holzklötze.
Ein hochwertiges, handgefertigtes Netz kann über mehrere Saisons im Gewächshaus und im Freiland verwendet werden.
Korrekte Installation
Das Anbringen von Gurkennetzen ist nicht schwierig. Man muss lediglich darauf achten, die Stützpfosten richtig zu positionieren. Anschließend wird das Spanngewebe daran befestigt. Beim Anbau von Gurken auf Netzen, sowohl drinnen als auch draußen, ist eine korrekte Montage entscheidend. Zuerst werden die Stützpfosten entlang der Gewächshauskanten angebracht; alternativ können auch Kunststoff- oder Metallbögen verwendet werden. Es ist wichtig, dass die Bögen und Stützen sehr stabil sind, da sie höhere Lasten tragen müssen. Sie werden 30–40 cm tief in die Erde eingegraben und gut verdichtet.
Beim Kauf von Gartennetzen ist es wichtig, auf deren Haltbarkeit zu achten. Reißt das Netz direkt im Gewächshaus, kann die gesamte Pflanzenpracht Schaden nehmen. Es sollte so befestigt werden, dass die gesamte Fläche abgedeckt ist. Beginnen Sie am unteren Rand und spannen Sie das Netz mit Seilen straff.
Strumpfband
Beim Anbau von Gurken an Netzen im Gewächshaus oder Garten ist es wichtig zu wissen, wie man sie richtig anbindet. Experten empfehlen, nur die Ranken anzubinden, die länger als 20 cm geworden sind.
Wenn weitere Triebe wachsen, muss dieser Vorgang wiederholt werden. Um einen sicheren Halt an der Stütze zu gewährleisten, empfiehlt es sich, die Befestigungspunkte versetzt anzubringen. Diese Befestigungsmethode fördert das schnellere Austreiben von Seitentrieben, während der Haupttrieb langsamer wächst. Für einen gesunden Strauch sollte der Haupttrieb eingekürzt werden, sobald er fünf Blätter hat.
Um die Menge an Grünmasse zu reduzieren, sollten Gurkenpflanzen ausgeknipst werden. Dadurch werden die Nährstoffe im Boden optimal genutzt. Nach dem Auskneifen der Seitentriebe werden diese nicht mehr für das Wachstum langer, blütenloser Ranken verschwendet, sondern stehen nun für die Gurkenproduktion zur Verfügung. Ringelblumen und Minze, die in der Nähe der Rankhilfe gepflanzt werden, halten Schädlinge fern.
Das könnte Sie auch interessieren:Ein Gurkennetz zu bauen ist einfach. Es erfordert weder viel Aufwand noch Geld und erleichtert die Pflege ungemein. Diese vertikale Anbaumethode ermöglicht eine reiche Ernte, selbst in kleinen Gewächshäusern. Spannen Sie einfach das passende Netz straff und binden Sie die Kletterpflanzen rechtzeitig fest. Die Ernte hält lange an, da diese Methode den Gemüseertrag deutlich steigert.

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