Beschreibung und Eigenschaften der Gurkensorte Izyashny: Anbau und Pflege

Gurken

Die Gurkensorte „Elegant“ ist eine mittelfrühe Sorte. Laut Beschreibung und Foto können die ersten 10 cm langen, marktfähigen Gurken 45–50 Tage nach der Keimung geerntet werden. In zahlreichen Rezensionen heben Gemüseanbauer die Anspruchslosigkeit der Pflanze bei Anbau und Pflege sowie ihre Regionalität hervor, die den Anbau in Sibirien und im Fernen Osten ermöglicht.

"Anmutig": biologische Beschreibung

1971 wurde eine weitere vielversprechende Gurkensorte in das Zuchtregister der UdSSR aufgenommen. Diese neue Sorte war für den Anbau unter den rauen Bedingungen Sibiriens, des Urals und des Fernen Ostens bestimmt. Sie wurde auf den Versuchsfeldern des heutigen Allrussischen Forschungsinstituts für Selektion und Saatgutproduktion von Gemüsepflanzen entwickelt. Mittlerweile zählen auch die zentralen und nordwestlichen Regionen zu den empfohlenen Anbaugebieten.

Büsche

Diese Pflanze wächst buschig. Ihr kräftiger Hauptstamm erreicht eine Höhe von maximal 2 Metern, weshalb sie oft waagerecht am Boden gezogen wird. Die Blüten, die sich in den Blattachseln bilden, werden von Bienen bestäubt, weshalb die Sorte 'Izyashny' bevorzugt im Freien angebaut wird. Die verzweigten Triebe sind dicht mit mittelgroßem, hellgrünem Laub bedeckt.

Obst

Bei erfolgreicher Bestäubung bildet sich anstelle von Blüten ein Fruchtknoten. Sobald die Gurken marktreif sind, werden die zylindrischen, grünen Früchte mit weißen Streifen von den Ranken geerntet. Die dichte Schale ist leicht genoppt und weiß behaart. Die Gurken sind einheitlich groß und durchschnittlich 10–12 cm lang. Jede Gurke wiegt 120–150 g. Das Fruchtfleisch ist fest, knackig und duftet typisch nach Gurke.

Merkmale und Spezifikationen

Die Reifezeit beträgt in verschiedenen Klimazonen 45–55 Tage nach Keimung und Wurzelbildung der Sämlinge (bei Anzucht aus Sämlingen). Daher gilt die Sorte als mittelfrüh. Obwohl sie für den Anbau in Sibirien und im Ural geeignet ist, weist sie eine geringe Resistenz gegen Mehltau auf, der sich in kühlen, feuchten Sommern schnell ausbreitet. Um eine reiche Ernte zu gewährleisten, benötigen die Pflanzen zudem zusätzlichen Pflanzenschutz.

Zu Ihrer Information!
Die Gurkensorte 'Izyashny' ist immun gegen Olivenfleckenkrankheit, was wichtig ist, wenn sie in Regionen angebaut wird, in denen es zu Ausbrüchen dieser Krankheit kommt.

Produktivität, Geschmack, Zweck

Bei richtiger Anbautechnik kann ein einzelner Strauch selbst unter schwierigen Witterungsbedingungen etwa 6 kg/m² Ertrag bringen. Die Früchte, die weder zu übermäßigem Wachstum noch zu Vergilbung neigen, haben einen ausgezeichneten Geschmack, allerdings nur bei ausreichender Feuchtigkeit. Andernfalls können sie bitter werden. Die Pflanze ist vielseitig: Dank ihrer dichten Struktur, die für einen gurkenähnlichen Biss sorgt, eignet sie sich nicht nur für den Frischverzehr, sondern auch zum Einmachen. Aufgrund ihrer großen Früchte und der dicken Schale wird sie jedoch selten zum traditionellen Einlegen verwendet.

Vor- und Nachteile

Gemüsebauern nennen drei Nachteile der Sorte „Izyashny“: eine kurze Fruchtperiode, Bitterkeit aufgrund unzureichender Feuchtigkeit und Anfälligkeit für Mehltau, was eine zusätzliche Behandlung mit teuren Fungiziden erfordert und somit die Produktionskosten erhöht. Die Vorteile der Sorte überwiegen jedoch ihre Nachteile.

  • 100%ige Keimfähigkeit;
  • hohe Marktfähigkeit und Überlebensrate der Sämlinge;
  • Beständigkeit gegenüber leichten Kälteeinbrüchen;
  • Verwendung als Bestäuber für andere Sorten;
  • die Möglichkeit der selbstständigen Saatguternte;
  • guter Geschmack.

Gurken säen

Aufgrund der guten Überlebensrate von Gurkensämlingen der Sorte „Izyashchny“ säen einige Gemüsebauern die Samen vor. Dies geschieht 20 Tage vor dem geplanten Pflanztermin. Für die Wurzelbildung der Sämlinge und die Keimung der Samen (bei Direktsaat) sollte die Bodentemperatur in 5–6 cm Tiefe etwa 12 °C betragen. Bodenfruchtbarkeit und Saatgutvorbereitung beeinflussen ebenfalls die gleichmäßige Keimung.

Standortwahl und Bodenbehandlung

Im Herbst wird ein sonniger, neutraler oder leicht saurer Standort für Gurken vorbereitet. Wählen Sie einen Platz, an dem in dieser Saison noch keine Kürbisse angebaut wurden. Auch andere Pflanzen eignen sich als Vorkultur, am besten jedoch Kohl, Erbsen, Sojabohnen, Paprika und Zwiebeln. Um den Boden mit Sauerstoff anzureichern, lockern Sie ihn etwa eineinhalb Spatentiefen auf und arbeiten Sie gleichzeitig Humus und Superphosphat ein. Alternativ können Anhänger des naturnahen Anbaus das Superphosphat durch Holzasche ersetzen, die ebenfalls reich an Phosphor ist.

Saatgutaufbereitung

Gurkensamen werden in zwei Schritten aufbereitet: Einweichen und Desinfizieren. Sind die Samen nach dem Auspacken überzogen, deutet dies auf industrielle Pelletierung hin; eine weitere Behandlung ist nicht erforderlich. Werden die Samen einzeln gesammelt, werden sie vor der Aussaat eingeweicht, um minderwertiges Saatgut auszusortieren (solche Samen schwimmen). Zur Abtötung von Krankheitserregern werden die Samen 20 Minuten lang in eine Manganlösung getaucht.

Zu Ihrer Information!
Um das Auflaufen der Sämlinge zu beschleunigen, werden die Samen zum Keimen gebracht, indem man sie in einem feuchten Gaze-Tuch aufbewahrt, bis die Schale aufbricht.

Freilandsaattechnologie

Um Platz zu sparen, was insbesondere bei kleinen Grundstücken wichtig ist, wird eine Rankhilfe mit einem Pflanzabstand von 40 x 40 cm gewählt. Die Standardmethode umfasst folgende Schritte:

  1. Die Löcher sind mit einem Reihenabstand von 60 cm und einem Abstand von 35 cm zueinander vorbereitet.
  2. In jede Vertiefung wird eine Handvoll Holzasche geschüttet.
  3. Pflanzen Sie jeweils 2-3 Samen oder setzen Sie die Setzlinge in Torftöpfe.
  4. Nachdem die Pflanzen (Nutzpflanzen) mit Erde bedeckt wurden, werden sie mit Sägemehl gemulcht (bei neutralem Säuregehalt kann auch Torf verwendet werden).

Pflege der Ernte

Im Gegensatz zu vielen Hybriden zeichnet sich die Sorte „Izyashchny“ durch ihre Anspruchslosigkeit aus. Dennoch benötigt sie Pflege. Für eine reiche Gurkenernte müssen die Pflanzen regelmäßig gegossen und gedüngt werden. Außerdem ist es wichtig, die Beete sauber und locker zu halten, um eine ausreichende Nährstoff- und Sauerstoffversorgung der Wurzeln zu gewährleisten. Mehltauanfällige Sorten sollten vorbeugend mit einem geeigneten Präparat behandelt werden.

Bewässerung

Die Sorte „Izyashchny“ bevorzugt feuchte Standorte. In Regionen mit häufigen Regenfällen ist jedoch unter Umständen keine zusätzliche Bewässerung erforderlich. Sobald der Boden ausgetrocknet ist, sollten die Pflanzen alle drei Tage mit warmem Wasser gegossen werden. Geben Sie das Wasser früh morgens oder abends direkt an die Wurzeln und achten Sie darauf, dass kein Wasser auf die Triebe tropft. Wasser in den Blattachseln kann Pilzbefall begünstigen.

Bodenbehandlung

Um die Sauberkeit der Beete sowie die „poröse“ Struktur des Bodens zu erhalten, wird der Boden unter den Gurken aufgelockert und von Unkraut befreit.

Die Bodenbearbeitungstiefe sollte 3 cm nicht überschreiten, da der Gemüsebauer sonst die Wurzeln der Pflanzen beschädigen könnte, was zu einem geschwächten Immunsystem oder sogar zum Tod führen kann.

Lockern und jäten Sie den Boden erst nach Regen oder Bewässerung, um sicherzustellen, dass er feucht ist und kein Feuchtigkeitsmangel besteht. Um die Zeit zwischen den Behandlungen zu verlängern und die Wurzeln vor nächtlichen Temperaturabfällen zu schützen, mulchen Sie die Beete mit Torf oder Sägemehl. Es ist wichtig, diese Vorgaben einzuhalten.

Buschformation

Bei horizontalem Anbau wird diese Maßnahme nicht durchgeführt. Werden die Pflanzen jedoch an einem Spalier gezogen, werden auch determinierte Exemplare erzogen. Da die Sträucher nicht sehr hoch wachsen, wird der Haupttrieb oberhalb des dritten Laubblatts gestutzt. Dies ermöglicht das Austreiben von 5–6 Seitentrieben und steigert den Ertrag von 4 auf 6–7 kg/m². Die Triebe werden stets mit Bindfaden am Spalier befestigt, der ihr Gewicht und das der Früchte trägt.

Schutz vor Krankheiten und Schädlingen

Echter Mehltau und Fäulnis sind gefährliche Krankheiten, die sich in den kühlen, feuchten Sommern nördlicher Regionen schnell ausbreiten. Um die Pflanzengesundheit zu erhalten und eine reiche, qualitativ hochwertige Ernte zu sichern, werden die Sträucher vor der Blüte mit einer kupferhaltigen Fungizidlösung besprüht. Melonentriebe werden häufig von Blattläusen befallen. Zur Vorbeugung dieser Insekten wird eine kombinierte Spritzung mit Fungiziden und Insektiziden im Tankgemisch eingesetzt.

Zu Ihrer Information!
Zur Bekämpfung von Melonenblattläusen während der Fruchtphase, wenn chemische Pestizide nicht eingesetzt werden können, ist eine Lösung aus 200 g Holzasche und 50 g geriebener Waschseife pro 10 Liter Wasser wirksam.

Topdressing

Die systematische Anwendung von Düngemitteln versorgt die Pflanzen nicht nur mit allen notwendigen Nährstoffen, sondern trägt auch zur Erhaltung ihrer Gesundheit und zur Entwicklung einer ausgezeichneten Widerstandsfähigkeit bei.

Topdressing, die gleichzeitig vorbeugende Maßnahmen zum Pflanzenschutz darstellen, werden dreimal während der Vegetationsperiode durchgeführt:

  1. 14-15 Tage nach dem Auflaufen oder der Pflanzung der Sämlinge stickstoffhaltige Komplexe anwenden.
  2. Während der Blütephase Holzasche hinzufügen.
  3. Während der intensiven Fruchtbildung sollten Superphosphat und Kaliumsulfat verwendet werden.

Ernte und Lagerung

Die Gurken werden morgens oder abends geerntet. Da die Fruchtbildungsphase kurz ist, sollten sie zügig geerntet werden, auch wenn sie nicht übermäßig wachsen. Dadurch wird jedoch die Bildung neuer Früchte verhindert. Der optimale Abstand zwischen den Ernten beträgt 2–3 Tage. Pflücken Sie die Gurken vorsichtig, um die Ranken nicht zu beschädigen.

Gurken lagert man im Gemüsefach des Kühlschranks, wo optimale Bedingungen herrschen: hohe Luftfeuchtigkeit und eine Temperatur von 4–5 °C. Bei größeren Mengen lagert man die Gurken in einem Keller, dessen Wände zuvor gegen Pilzbefall behandelt wurden. Vorsortierte Gurken ohne Anzeichen von Krankheiten oder Beschädigungen werden in Lagerkisten verpackt.

Rezensionen

Alina, 30 Jahre alt

Dank ihrer dicken Schale sind die Gurken lange haltbar und bleiben aromatisch und knackig. Da diese Sorte für kühlere Klimazonen gezüchtet wurde, säe ich die Samen früh aus, decke sie aber mit Frischhaltefolie ab, bis sich eine konstante Wärme einstellt, um die Pflanzen vor nächtlichen Temperaturstürzen zu schützen. Ich ernte bereits 50 Tage nach dem Erscheinen der ersten Keimlinge.

Peter, 42 Jahre alt

Ich baue Gurken für den Eigenbedarf an. Diese Sorte gefiel mir wegen ihres guten Ertrags bei minimalem Pflegeaufwand, doch die Gurken entsprachen aufgrund ihrer rauen Schale nicht meinen Erwartungen. Für den Verkauf ist dies jedoch von Vorteil, da sie sich gut lagern lassen und lange ihr ansprechendes Aussehen behalten. Ich habe die Ernte selbst verzehrt. Zum Salat habe ich die Gurken geschält, diese Methode eignet sich jedoch nicht zum Einlegen – die Gurken sind für diese Verarbeitungsart ungeeignet.

Anna, 55 Jahre alt

Ich baue die Gurkensorte „Izyashchny“ seit über fünf Jahren an. Ich schätze sie sehr wegen ihrer Anspruchslosigkeit und der frühen Ernte. Ich ernte die Gurken so oft wie möglich, wodurch ich das Problem der harten Schale, über das viele Gemüsebauern klagen, vermeiden kann. Ich verwende die Früchte sowohl in Salaten als auch zum Einlegen.

Die Sorte „Izyashchny“ liefert in Gebieten mit kühlen Sommern stabile Erträge. Aufgrund ihrer geringeren Produktivität im Vergleich zu anderen Sortenhybriden wird sie in der Zentralregion jedoch deutlich seltener angebaut.

Beschreibung der Gurkensorte Izyashny
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