Immertragende Erdbeeren blühen und tragen mehrmals während der Saison Früchte. Die richtige Sorte zu wählen ist nicht schwer. Wichtig ist, die Frost- und Trockenheitsverträglichkeit, die Resistenz gegen Krankheiten und Schädlinge sowie die Größe und den Geschmack der Beeren zu beurteilen. Der Ertrag jeder Sorte hängt von den Anbaumethoden und der Bodenfruchtbarkeit ab.
Merkmale immertragender Erdbeeren
Immertragende Erdbeersorten liefern mehrere Ernten pro Saison. Die erste Fruchtbildungswelle findet im Juni/Juli statt, die zweite im August und die dritte im Herbst. Die zweite Welle bringt die ergiebigste Ernte und macht 60–80 % der Gesamternte aus.
Immertragende Erdbeeren haben einen kürzeren Lebenszyklus. Nach 2-3 Jahren werden die Beeren kleiner. Dies ist auf die kontinuierliche Fruchtbildung zurückzuführen. Dieser Nachteil lässt sich durch einfache Regeln ausgleichen:
- In der Zeit von Juli bis September wird ein Damm für die nächste Saison angelegt, auf dem dann aus Samen gezogene Triebe oder Sämlinge gepflanzt werden.
- Alle Blüten werden von jungen, bewurzelten Sträuchern entfernt, dies garantiert eine gute Ernte im nächsten Jahr;
- Im Winter wird das Beet mit Mulch bedeckt; in Regionen, in denen es wenig Schnee gibt, werden die Erdbeeren mit mehreren Lagen Abdeckmaterial bedeckt;
- Sträucher, die zwei Jahre lang Früchte getragen haben, werden entwurzelt.
Immertragende Erdbeeren reagieren gut auf Phosphor-, Kalium- und Stickstoffdünger, die vor dem Pflanzen ausgebracht werden. Sie stellen hohe Ansprüche an die Bodenfruchtbarkeit. Um eine normale Wurzelentwicklung zu fördern, sollte das Beet im Sommer nach dem Gießen (Regen) gemulcht oder aufgelockert werden. Pro Saison sind 10–15 Düngergaben mit folgenden Düngemitteln erforderlich:
- Kemira-Lux;
- Kristallin;
- Lösung.
Beliebte Sorten
Die Pflege von Erdbeeren, die bis in den späten Herbst hinein Früchte tragen, erfordert etwas Übung, aber der Aufwand lohnt sich. Die Septemberernte lässt sich zu köstlicher Marmelade verarbeiten, einfrieren oder als Dessert genießen. Eine Extraportion Herbstvitamine ist ein Segen für Groß und Klein.
Norwegerin Lydia
Diese Sorte eignet sich für die Anzucht in Töpfen. Balkon und Gewächshaus sind geeignet. Im Garten blüht und fruchtet die Norwegische Lydia von Mai bis Oktober. Die Beeren haben ein unverwechselbares, an Ananas erinnerndes Aroma. Geerntet wird von ausgewachsenen Sträuchern und bewurzelten Rosetten.
Die norwegische Erdbeersorte Lydia produziert große (35 g), dunkelrote, kegelförmige Beeren, die süß und aromatisch sind.
Vorteile:
- Winterhärte;
- Krankheitsresistenz.
Baron Solemacher
Ertragreich und anspruchslos – so beschreiben Gärtner die Erdbeersorte „Baron Solemacher“. Diese alte, immertragende Sorte hat sich seit über 80 Jahren bewährt. Sie wurde von deutschen Spezialisten gezüchtet. Gärtner weltweit bauen „Baron Solemacher“-Erdbeeren seit 1935 an.
Kleine, halbwüchsige Sträucher tragen in den südlichen Regionen und der zentralen Zone ab Mitte Mai und im Norden ab Juni Früchte. Die letzten Beeren werden vor dem ersten Frost geerntet. Die Pflanze besitzt zwei Blütentypen: weibliche und männliche.
Die Beeren sind klein (4–5 g) und wachsen an kurzen Stielen. Der Geschmack wird mit 4,2 Punkten bewertet. Das Fruchtfleisch ist aromatisch, fest und leuchtend rot.
Vorteile der Erdbeersorte Baron Solemacher:
- Hitzebeständigkeit;
- Winterhärte;
- mäßige Trockenheitstoleranz;
- starke Immunität gegen Krankheiten.
Tristar
Die größten Beeren werden im Herbst geerntet und reifen vor dem ersten Frost. Die zweite Ernte erfolgt im August. Die ersten Beeren der Erdbeersorte Tristar bilden sich im Frühjahr. Diese immertragende Sorte wurde aus Amerika importiert und verträgt das kühle russische Klima gut.
Die Erdbeerplantage muss alle 3–4 Jahre erneuert werden. Erdbeeren vermehren sich über Ausläufer und Samen. Die Sträucher erreichen eine mittlere Höhe mit einem Rosettendurchmesser von 75 cm. Reife Beeren sind rot, glänzend, länglich und kegelförmig. Mittelgroße Exemplare wiegen etwa 30 g. Der Ertrag ist hoch. Durch das feste Fruchtfleisch lassen sich die Früchte gut lagern und transportieren. Tristar-Erdbeeren haben einen milden, dessertartigen Geschmack.
Genf
Genfer Erdbeersträucher tragen zweimal pro Saison. Die Sträucher sind mittelhoch und haben große, dunkle Blätter. Da sie nur wenige Ausläufer bilden, wird die immertragende Erdbeersorte durch Aussaat und Teilung vermehrt. Sie decken es für den Winter ab.Die
Der Ertrag dieser Sorte beträgt 4 kg/m². Sowohl Sträucher als auch bewurzelte Rosetten tragen Früchte. Während der ersten Fruchtreife bilden sich an den Sträuchern große Beeren mit einem Gewicht von etwa 50 g. Derart große Exemplare sind im Herbst nicht mehr erhältlich. Die Beeren haben einen ausgezeichneten Geschmack, besser als die beliebte, immertragende Sorte Elizaveta 2.
Das könnte Sie auch interessieren:Wenn Sie in Ihrer Datscha eine großfrüchtige Sorte anpflanzen immerblühende ErdbeerenDie Beeren müssen im Sommer zwei- bis dreimal geerntet werden. Kleinfrüchtige Sorten tragen von Juni/Juli bis Oktober durchgehend Früchte. Die Sorten Yellow Miracle, Brighton und Cardinal versorgen Familien den ganzen Sommer und Herbst über mit frischen Beeren. Die immertragenden Erdbeeren der Sorte Cardinal können bis zu drei Wochen im Kühlschrank aufbewahrt werden.

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