Durch die richtige Dämmung können Sie Ihr Sommerhaus auch in den Wintermonaten und der Nebensaison nutzen und Heizkosten sparen. Für eine angenehme Temperatur ist ein umfassender Ansatz erforderlich. Zwischen einem Drittel und der Hälfte des Wärmeverlusts erfolgt über die Wände. Zur Auswahl stehen... draußen Ob es profitabler ist, sie von innen zu isolieren, ist eine sorgfältige Abwägung aller Vor- und Nachteile der Technologien unerlässlich.
Merkmale der Außenisolierung
Im Landhausbau kommen hauptsächlich zwei Systeme zum Einsatz: hinterlüftete Vorhangfassaden und wärmegedämmter, verklebter Putz. Weniger verbreitet ist die Verwendung eines modernen Verbundwerkstoffs – Wärmedämmplatten, die aus einer Dämmschicht und Dekorfliesen bestehen. Zu den Vorteilen dieser Methode zählen die schnelle Montage, die große Auswahl an Außenverkleidungen sowie die Festigkeit und Langlebigkeit der Fassade. Die Montage von Wärmedämmplatten erfordert jedoch eine vorherige Ausrichtung der Wände und den Einsatz von Spezialwerkzeugen. Aufgrund der höheren Kosten sind die beiden erstgenannten Varianten gängiger.
Wärmedämmverbundsystem
Die Dämm- und Dekorschichten sind fest miteinander verwoben und bilden mit der Grundwand eine Einheit. Das Putzfassadensystem gilt als Nassputz. Bei der Montage werden Klebstoffe, Wärmedämmplatten (aus Mineralwolle, expandiertem Polystyrol oder Schaumkunststoff) und Polymer-Armierungsgewebe verwendet, um die Schichten zu fixieren und zu schützen. Für den Feinputz werden die grundierten Fassaden abschließend mit Dekorputz versehen. Die Arbeiten erfolgen in mehreren Abschnitten und nur bei warmem, trockenem Wetter: Jede Schicht muss vollständig durchtrocknen.
Hinterlüftete Vorhangfassade
Die Montage ist technisch einfacher als die Nassverlegung. Für die Rahmenkonstruktion (Beplankung) werden Holz, Latten oder Stahlprofile verwendet. Vor der Montage werden die Holzoberflächen mit Fungiziden und Insektiziden behandelt. Nach vollständiger Trocknung der Emulsion wird die wasserdichte Folie mit einem Konstruktionshefter befestigt, wobei die Stöße überlappend angebracht werden. Das Material hat eine glatte und eine angeraute Seite. Um sicherzustellen, dass Feuchtigkeit abgeleitet wird, ohne einzudringen, wird die Folie mit der glänzenden Seite nach außen verlegt.
Das könnte Sie auch interessieren:Die Verkleidung wird an den Wänden verschraubt, und der Zwischenraum zwischen den vertikalen Elementen wird mit Dämmmaterial wie Mineralwolle oder Glasfaser gefüllt. Anschließend wird eine weitere Abdichtungsschicht aufgebracht, und danach beginnt der Außenausbau, einschließlich der Montage von Fassadenverkleidung und Paneelen. Alle Bauteile werden punktgenau miteinander verbunden, wodurch eine warme Fassade entsteht, die eine gerahmte Verlängerung der Außenwände bildet.
Vorteile
Zu den Vorteilen der Technologie gehören:
- Verhinderung des Einfrierens von Wänden und Kellern, Schutz vor der Bildung von Mikrorissen bei widrigen Wetterbedingungen;
- Vermeidung von Kondensation und Schimmelbildung im Gebäudeinneren durch die Verlagerung des Taupunkts nach außen;
- betrifft nicht die Fläche von Wohnräumen;
- Die Dämmung kann sowohl während der Bauphase als auch später erfolgen, ohne die Innenausstattung zu beschädigen.
Zu den Nachteilen dieser Methoden zählen die hohen Kosten, der hohe Arbeitsaufwand und die Veränderung des Fassadenbildes. Die Installation erfolgt nur bei Temperaturen über Null Grad.
Merkmale der Innenisolierung
Um in einem Landhaus eine angenehme Temperatur zu gewährleisten, empfiehlt es sich, Zugluft und Wärmeverluste durch Ritzen zu vermeiden. Dazu sollten moderne Doppelglasfenster eingebaut, Dämmmaterial auf dem Boden und zwischen den Decken verlegt sowie Türrahmen mit Dichtungsbändern versehen werden. Ritzen werden abgedichtet und Holzoberflächen mit einem Schutzmittel gegen Pilzbefall und Fäulnis behandelt.
Das könnte Sie auch interessieren:Die Wände werden gereinigt und mit einer folienkaschierten Dämmplatte versehen, vorzugsweise beidseitig, um Kondensationsgefahr zu minimieren. Anschließend wird eine Gipskarton-Verkleidung angebracht. Wichtig ist, dass die Faserplatten lückenlos aneinandergrenzen. Stellen, an denen die Dämmplatten nicht richtig aneinander oder an der Wand befestigt sind, können Wärmebrücken verursachen.
Die Vorteile einer Innenwanddämmung sind:
- niedrigere Material- und Installationskosten;
- Arbeiten unabhängig von der Jahreszeit ausführen;
- kurze Bearbeitungszeiten;
- die Fähigkeit, Oberflächenfehler zu kaschieren und auszugleichen.
Der Nachteil dieser Methode besteht darin, dass sich der Taupunkt in Richtung Raum verschiebt. Die Kondensation von Feuchtigkeit direkt in der Dämmung führt zu Veränderungen des Raumklimas, erhöhter Luftfeuchtigkeit und Schimmelbildung an den Innenwänden. Auch die Raumfläche verringert sich nach dem Einbau.
Um die Nutzung der Datscha während der kalten Jahreszeit zu gewährleisten, wurde eine umfassende Isolierung installiert. Die Wände sind von außen geschützt, und innen wurde eine Wärmedämmung an den Zwischendecken, Böden und im Dachboden angebracht sowie Fenster- und Türöffnungen abgedichtet.
