Kürbis- und Zucchini-Mosaikkrankheit

Kürbis

Kürbis- und Zucchini-MosaikkrankheitZucchini, Kürbisse und Melonen gelten oft als besonders einfach anzubauendes Gemüse. Sie sollen in jedem Boden gedeihen und stets gute Früchte tragen – alles, was sie brauchen, ist etwas Wasser. Doch das stimmt nicht immer: Krankheiten können Gemüsepflanzen befallen und sogar die gesamte Ernte vernichten. Die Mosaikkrankheit ist eine solche Krankheit, die Zucchini und Kürbisse befällt. Auch Gurken und Zucchini können betroffen sein.

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Mosaikkrankheit – um welche Art von Pflanzenkrankheit handelt es sich?
Das Mosaikvirus (auch Ringmosaikvirus genannt) ist eine Viruserkrankung, die degenerative Veränderungen an Gemüsepflanzen verursacht. Sie befällt sowohl Blätter als auch Früchte, sofern die Pflanze zum Zeitpunkt der Infektion bereits Früchte entwickelt hat.
Das Mosaikvirus kann mehrere Pflanzen oder sogar nur eine einzige in einem Beet befallen. In diesem Fall ist sofort erkennbar, dass etwas nicht stimmt: An den Blättern bildet sich ein gepunktetes Muster aus abwechselnd hell- und dunkelgrünen Flecken. Dieses Muster ähnelt einem echten Mosaik, daher der Name der Krankheit.
Ältere Blätter von Zucchini, Kürbis, Gurken oder Zucchini, die mit dem Mosaikvirus infiziert sind, trocknen schnell aus, während junge Blätter sich einrollen und unterentwickelt bleiben – zu klein, schmal, verdreht und stachelig. Auch die Früchte sind sofort betroffen: Ihre Oberfläche wird rau und mit dunklen Flecken bedeckt. Solche Früchte sind natürlich nicht mehr genießbar (und es ist unwahrscheinlich, dass jemand geflecktes Gemüse appetitlich findet).
Mosaikkrankheit – um welche Art von Krankheit handelt es sich?
Woher kommt die Mosaikkrankheit?
Es gibt mehrere Wege, wie das Mosaikvirus in ein Gartenbeet mit Zucchini oder anderem Gemüse gelangen kann:
— Ursprünglich kontaminiertes Saatgut. Leider kann man sich bei gekauftem Saatgut nicht immer auf die Qualität verlassen. Manchmal ist das Pflanzgut in den Tüten bereits befallen und infiziert dann benachbarte Gemüsepflanzen. Verwenden Sie zum Selberernten von Saatgut nur gesundes Obst.
— Saugende Insekten (wie Blattläuse) oder Milben, die sich von Pflanzen ernähren. Diese Insekten können das Mosaikvirus von einer Pflanze auf die andere übertragen, was Gärtnern erhebliche Unannehmlichkeiten bereitet und Ernteschäden verursacht.
— Der Saft befallener Pflanzen. Das bedeutet, dass die Krankheit sowohl durch Unkraut als auch durch nicht rechtzeitig geerntete Nutzpflanzen verbreitet werden kann.
Woher kommt die Mosaikkrankheit?
Methoden zur Bekämpfung des Mosaiks bei Gemüsepflanzen
Das Mosaikvirus ist eine Viruserkrankung, und bereits infizierte Pflanzen lassen sich nicht mehr retten. Gärtnern bleiben daher nur vorbeugende Maßnahmen. Richtlinien zur Vorbeugung des Mosaikvirus:
1. Kranke Pflanzen sollten sofort entfernt und von gesunden Pflanzen isoliert werden. Ausgerissene Sträucher sollten verbrannt und niemals auf den Kompost geworfen werden, um die Ausbreitung der Krankheit im Garten zu verhindern.
2. Um zu verhindern, dass Ihre Zucchini und Kürbisse von mit Mosaic infizierten Unkräutern befallen werden, entfernen Sie regelmäßig Unkraut und achten Sie darauf, dass es nicht in die Gemüsebeete einwächst. Stellen Sie außerdem sicher, dass kein Unkraut direkt in die Pflanzlöcher wächst.

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3. Bekämpfen Sie Blattläuse und andere Insektenschädlinge mit Methoden, die Ihnen zusagen und die Sie akzeptieren. Wenn nur eine Gemüsepflanze in Ihrem Garten befallen ist, lohnt sich der Einsatz von Insektiziden wahrscheinlich nicht: Der Nutzen und der Schaden für die Ernte stehen in keinem Verhältnis.
Methoden zur Bekämpfung des Mosaiks bei Gemüsepflanzen
Die Mosaikkrankheit befällt Kürbisse, Zucchini, Patisson-Kürbisse und Gurken. Sie tritt typischerweise in vernachlässigten Bereichen auf, die lange Zeit nicht gejätet wurden. Daher ist die beste Vorbeugung gegen diese Krankheit die sorgfältige und regelmäßige Pflege des gesamten Gartens – sowohl der Beete als auch der Rasenwege, da diese die Mosaikkrankheit ebenfalls verbreiten können.

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